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Thema: die Gott

  1. #1
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    die Gott

    die Gott





    (eine sehr stark gepresste Geschichte, oder Traum?)




    Alle, ja alle aus dem Leben Geschiedene trafen sich hier wieder.
    Das virtuelle Netz der Toten.
    Die Penner, die Snobs. Der Zahnarzt von nebenan. Der Bürgermeister, der Landesschef, der Regierungschef. Die höchste Clique der Monopole. Und, und und.
    Das kleinste Würmchen und der fette Wal, es war einfach irgendwie egal.

    Sie waren fast alle schon verbrannt, begraben, oder aufgelöst. Die biologische Uhr hatte aufgehört zu schlagen. Das Ende? Nein doch, doch nicht für den Menschen, den Abkömmling Gottes! Es gab einen wunderbaren Ausweg, das Pseudo Leben.
    Initiieren Sie ihre „Kraft“ in einem PC.


    Man schrieb das Jahr 2025. Die Computerrevolution erlebte fantastische Höhenflüge. Man war endlich dem menschlichen Gehirn ebenbürtig, was die Speicherkapazität anbetraf. Irgendwelche Silizium Chips hatten das geschafft. Nur wurden sie nicht „beschriftet“ nein, die Informationen waren im Silizium Kern, im Atomkern selbst, hinterlegt.

    Man konnte das gesamte Menschenbewusstsein auf paar lumpige Kilos Silizium, dauerhaft abspeichern.
    Und das taten sie dann auch, wobei der kleine Unterschied darin bestand, dass ein Großteil der Wissen Informationsträger längst verstorben war. Und trotzdem noch kommunizierten.
    Je nach Größe des „Ansehens“ oder des Geldbeutels wurden neue "kräftige" Computer geordert.
    Und man übergab einen großen Teil, oder vielleicht sogar eine 100 prozentige Kopie des geistigen Wissens, Denken und Handeln den Silizium Kernen.
    Kein Problem. Die Personal-Adapter- Company braucht dich nur einen Tag.
    Eintreten, hinlegen, dann bekommst du einen Helm aufgesetzt. Es wird ein Knopf gedrückt, dein Kopf erwärmt sich leicht und abends, nach zwei Zwischenpausen, ist alles OK.
    Dein zweites „Ich“ kann sofort mit dir kommunizieren. Und, es ist schlauer wie du, denn, es kann sofort auf alle deine geistigen Fähigkeiten zurück greifen. Alles Wissen, alles Erlebte, alle Erfahrungen, sind sofort verfügbar, egal ob du frisch aufgestanden bist, oder die zehnte Tagesstunde deines „Wirkens“ begonnen hatte. Dein zweites Ich ist dir im Vorteil und kann dir helfen, bei heiklen Entscheidungen.

    Nur einen Haken hatte es schon, das Wissen der „Untoten“ war eben kühl, besaß keine Emotionen mehr.

    Doch es funktionierte gut, sehr gut sogar. Die Untoten kommunizierten und debattieren bis zum umfallen. Sie konnten alles ansehen, anhören, usw. Und natürlich wie im richtigen Leben, gab es auch Wahlen und andere von Hohen Amtes her beschlossene Verfügungen, usw.
    Die Außenwelt, die Lebenden, konnten natürlich durch bestimmte Sicherungstools, mit den Toden kommunizieren. Umgedreht war es nicht so einfach, man hatte Sicherungen eingebaut, die es erst erlaubten wenn die Oberste Behörde es erlaubte. Man wollte die „Untoten“ nicht, bei der Entwicklung und Gestaltung der Zukunft, als eventuelle Wortführer und Konkurrenten.
    Doch irgendwann wurden die Untoten lästiger. Man bemerkte, dass es ihnen gelungen war, auf bisher unerklärlicher Weise, die Abschirmung zu umgehen, um sich in Staatsangelegenheiten einzumischen. Genauere Details wurden aber nicht bekannt.
    Und somit beschloss man sich, die kommunizierenden Untoten auf sanfte Weise zu entledigen.


    Hinein in ein überdimensionales Raumschiff. Paar Roboter dazu, einen gescheiten Antrieb und ein Meteoriten-Abwehrschirm und ab, in die Weiten des Alls.
    Und somit wurde die „Gott“ in die Weiten des Weltalls geschickt. Zum Zwecke des aufspüren von Zivilisationen.
    Geändert von horstgrosse2 (11.01.2013 um 09:30 Uhr)

  2. #2
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    Diese Furcht, Gedankenspringer, ist zum Glück gehaltlos.
    Auch der neueste Android ist auf eine von Menschen initiierte Steuerung angewiesen.
    Und reproduzieren kann er sich - mangels Material! und "Herstellungsstätte" - auch nicht.

    In Deinem Text gefallen mir manche casi nicht so sehr, aber wer bin ich....

    LG
    Barbarossa

  3. #3
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    @Barbarossa

    Moin.
    So war es auch nicht gemeint. Irgendwann wird einmal, um aus der Furcht des Sterbens zu entfliehen, einer eine Idee entwickeln, der den Geist des Menschen konservieren will. Die Idee, des ewigen Lebens. Nun, in diesen Gedanken, der hier gepresst geschrieben wurde, erfindet jemand ein Gerät, das in der Lage ist, Gedankeninformationen aufzuzeichnen. Dabei werden auch ältere gespeicherte Informationen (Erinnerungen) lückenlos aufgespeichert. Da die Gedanken im PC abgelegt sind, hat er ja auch noch den „Arbeitsspeicher“. Das heißt, sobald der gesamte geist übertragen ist (auf PC) kann er selbstständig denken und arbeiten. Er ist ein geistiger Klon. Und dieser Klon kann natürlich mit anderen Klonen kommunizieren. (philosophieren?)
    Und da diese Geschichte eine Zukunftgeschichte ist, behaupte ich, dies wird mal der „Renner“. Jeder will sich geistig kopieren lassen um somit ewig zu Leben.
    So die Lage. Leider, wird so eine Massenkomponente an Wissen die kommuniziert, auch eigene Ideen hervorbringen. Frei von irgendwelchen Zwängen, könnten da Ideen entstehen, die der Realwelt "schaden" könnten.(Ideen von Gleichheit und Harmonie?) Deshalb wird das Ganze, schnellstens verpackt in ein Raumschiff und auf Erkundungsfahrt geschickt. Die Gott. Sie schwebt (e) durchs All, auf der Suche nach Intelligenz.
    So Barbarossa, ich muss weiter, mein Raumschiff startet bald.
    Geändert von horstgrosse2 (08.01.2013 um 06:50 Uhr)

  4. #4
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    Hai Horstgrosse!

    Ich finde das hier gelesene gar nicht so abwegig, ist es doch oft in der utopischen Literatur schon verankert.
    Unsterblichkeit ist oft verankert in unserem Leben.
    Zum einem ist da die Religion und zum anderm, der Glaube, den jeder selbst hat und auch in der Wissenschafft ist es schon beschrieben worden.
    Doch was mir an dieser Geschichte gefällt ist der Schluß.

    Gruß von der Moewe aus dem Leuchtturm
    Geändert von leuchtturmmoewe (26.02.2013 um 17:51 Uhr)

  5. #5
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    Hi, zusammen -


    das sind in meinen Augen aus Sehnsucht (irgendwie "erhalten" zu bleiben) gesponnene Strohhalme.
    Jedem seine Vision!
    Aber sie lesen sich angenehm.


    Herzlichen Gruß
    von
    Barbarossa

  6. #6
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    @leuchtturmmoewe

    Danke für die Resonanz. Viele utopische Gedanken, sind doch irgendwann Realität geworden. Weniger deckungsgleich, aber doch sehr ähnlich. Und das hier war eben auch nur eine Eingabe, weniger ein großes Nachdenken. So danke dir.

    @ Barbarossa

    Die Vision vom ewigen Leben, die Unsterblichkeit ist doch ein alter Hut. Und mit Hilfe von PC’s wohl auch möglich. Nimm die Schachcomputer her. Gefütterte Varianten von Großmeistern. Und mancher Profi wurde schon geschlagen. So die Richtung. Ewige Kommunikation auf höchsten Level.
    Und Tschüss.

  7. #7
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    Hai ihr Beiden!

    Schon mal Frank J. Tipler, Die Physik der Unsterblichkeit gelesen? Ein Physiker gibt seinen Beitrag zur Unsterblichkeit ab. Sehe ich doch viele Parallelen zu dem hier geschriebenen.

    Natürlich hat es mit Sehnsucht zu tun Barbarossa. Die Psyche des Menschen gibt sich nun mal nicht mit dem Unvermeitlichen ab. Ein jeder geht dabei seinen eigenen Weg, ob über Religion, über Esoterik, über die Wissenschafft oder andere Wege. Mir sind sehr wenige begegnet, extrem Wenige, die das Unvermeitliche als gegeben hinnehmen.

    Doch hat mich der Kern der Geschichte nicht wirklich interessiert, da es nur eine weitere Art ist, es auszudrücken. Nix gegen das Geschriebene Horstgrosse, doch der letzte Satz ist bei mir hängen geblieben.

    Ich habe ihn so für mich interpretiert: Eine neue Sichtweise, über das Phänomen Gott. Ich diskutiere viel im privaten Bereich mit anderen, Aug in Aug gegenüber sitzend und diesen Gedanken verwende ich gern, wenn es um das leidige Thema Gott geht. Und siehe da, es lößt Kontroversen aus, was mich freut.

    Wer weiss denn schon, ob alles so ist, wie wir es wahrnehmen. Hierzu kann ich Rupert Sheldrake, Das schöpferische Universum empfehlen.

    Ich freu mich schon auf Weiteres.............



    Bis auf Weiteres...

  8. #8
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    Zitat Zitat von horstgrosse2 Beitrag anzeigen

    @ Barbarossa
    Und mit Hilfe von PC’s wohl auch möglich.
    Ick lach mir dooht!
    Ick schalt mein Schachcomputer an und G. Kasparow oder sonst n Großmeister kommt aus dem Kistel gekrochen, leibhaftig.

    Jippijeeeh!

    Veralbern kann ich mich selbst.


    LG
    Barbarossa

  9. #9
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    Hai Barbarossa!

    Wau, was für ein deutsch, gefällt mir.

    Leuchtturmmoewe

  10. #10
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    @leuchtturmmoewe


    Moin.
    Hier in diesem Text, ist das Thema Gott, neben den Wunsch zur Unsterblichkeit, gleichrangig.
    Ich denke mal, wenn es Gott geben sollte, so besitzt er weniger Emotionen, dafür aber mehr Wissen.
    Eben fast so wie der Inhalt eines PC –Google- Bereichsthema-Verknüpfungen-usw. Aber über das Thema will ich nicht philosophieren. Keinen Bock, sorry.

    @Barbarossa

    Dein Zitat:
    „Ick schalt mein Schachcomputer an und G. Kasparow oder sonst n Großmeister kommt aus dem Kistel gekrochen, leibhaftig“

    Humbug!
    Das Wissen von Kasparow steckt im PC. Alle möglichen Varianten usw.

  11. #11
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    Zitat Zitat von horstgrosse2 Beitrag anzeigen
    @ Barbarossa

    Die Vision vom ewigen Leben ist mit Hilfe von PC’s wohl auch möglich.
    Eben nicht. Ewiges Leben heißt nun einmal lebendig sein, nicht tot sein.
    Und ein PC funktioniert eben auch nur so lange, wie er über eine Energiequelle verfügt.
    Selbstverständlich habe ich verstanden, was Du meinst.
    Aber Deine Formulierung stimmt in meinen Augen nicht.

  12. #12
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    Hai Barbarossa!

    Ewig sein und zu leben, sind für mich unterschiedliche Seiten des Betrachtens, des Sehen und Verstehen. Ein Geldstück hat auch zwei Seiten. Wir sind hier, leben, so nehmen es wir wahr. Wissen wir aber, ob es so wirklich ist? Wir werden es nie erfahren, da dem Menschen nun mal verwährt wird, über seinen eigenen Tellerrand zu blicken. Dies hat Steven Hawkins auch festgestellt. Es gibt Dinge, Ereignisse, uam, dass jeder anders aufnimmt, wahrnimmt. "Muß ich religiös sein um zu glauben", Worte, die ein Anderer gesagt hat. Hellseher, Wahrsager, Menschen die über weite Entfernungen spüren, wie es einem Anderen es geht (ich lebe mit so einem zusammen), ich brems mich mal ein!
    Wir leben, weil wir es so wahrnemen, eine andere Möglichkeit wird uns nicht gegebebn.
    Doch gibt es immer wen, der es anders aufnimmt oder wahrnimmt. Es gibt so vieles, was anders ist, was nicht der gegebenen Norm entspricht, doch sollte man offen sein für anderes.
    Mir hat hier gefallen, eine andere Sichtweise. Da mir dieser sogenannte Gott einfach nur abgeht und doch mehr hinter allem stehen muss, haben mir diese Zeilen gefallen. Ich denke einfach nur rational und logisch. Dann muss ich aber auch ultimativ anderes denken zulassen.
    The 13. Floor, ein Film, der PC-Sein am besten rüberbringt. Schau ihn dir mal an.

    Fliege hier wieder vorbei, Grüße von der Moewe aus dem Leuchtturm

  13. #13
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    Zitat Zitat von leuchtturmmoewe Beitrag anzeigen
    Hai Barbarossa!

    Ewig sein und zu leben, sind für mich unterschiedliche Seiten des Betrachtens, des Sehen und Verstehen. Ein Geldstück hat auch zwei Seiten. Wir sind hier, leben, so nehmen es wir wahr. Wissen wir aber, ob es so wirklich ist? Wir werden es nie erfahren, da dem Menschen nun mal verwährt wird, über seinen eigenen Tellerrand zu blicken. Dies hat Steven Hawkins auch festgestellt. Es gibt Dinge, Ereignisse, uam, dass jeder anders aufnimmt, wahrnimmt. "Muß ich religiös sein um zu glauben", Worte, die ein Anderer gesagt hat. Hellseher, Wahrsager, Menschen die über weite Entfernungen spüren, wie es einem Anderen es geht (ich lebe mit so einem zusammen), ich brems mich mal ein!
    Wir leben, weil wir es so wahrnemen, eine andere Möglichkeit wird uns nicht gegebebn.
    Doch gibt es immer wen, der es anders aufnimmt oder wahrnimmt. Es gibt so vieles, was anders ist, was nicht der gegebenen Norm entspricht, doch sollte man offen sein für anderes.
    Mir hat hier gefallen, eine andere Sichtweise. Da mir dieser sogenannte Gott einfach nur abgeht und doch mehr hinter allem stehen muss, haben mir diese Zeilen gefallen. Ich denke einfach nur rational und logisch. Dann muss ich aber auch ultimativ anderes denken zulassen.
    The 13. Floor, ein Film, der PC-Sein am besten rüberbringt. Schau ihn dir mal an.

    Fliege hier wieder vorbei, Grüße von der Moewe aus dem Leuchtturm

    Hi, Leuchtturmmoewe -

    ich nehme an, daß ich auch rational denke.
    Es ist zwar sehr wohl möglich, ein www-"Gehirn" einzurichten (der allererste Computer wurde auch "Hirn" genannt,, wenn er auch noch mit Lochkarten arbeitete) aber es wird stets nur so viel Möglichkeiten haben, wie in die programmierten Prozesse eingespeichert wird.
    Es ist auch möglich, ein Gehirn dreidimensional aufzudröseln, all die Milliarden um Milliarden der Synapsenverbindungen aufzuzeigen -
    e i g e n e Axone wird es nicht herstellen oder entwickeln können.
    Es wird nämlich nie möglich sein, ein o r g a n i s c h e s Hirn herzustellen.
    Sir Stephen William Hawking hat diese Tatsache auch nie in Frage gestellt.

    Und was bedeutet Deine Behauptung , daß es dem Menschen verwehrt ist, über seinen Tellerrand zu blicken?
    Einstein, Planck, Heisenberg und nicht zuletzt Hawking haben weit über den Tellerrand hinausgeblickt.
    Aber sie haben nie von ewigem Leben gesprochen.

    Selbst der eindruckvollste Mensch verfügt nicht über ein ewiges Leben.
    In 100 000 Jahren wird seine Leistung vergessen sein - falls es bis dahin über haupt noch Computer oder Menschen gibt.


    Zu dem o.g. Film:

    Vorlage ist der 1964 erschienene Science-Fiction-Roman Simulacron-3 von Daniel F. Galouye.

    Die von Dir genannte Nachverfilmung ist lediglich ein billiger Abklatsch von R.W.Faßbinders Werk
    "Stiller - Welt am Draht".

    Herzlichen Gruß
    von
    Barbarossa

  14. #14
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    Hai Barbarossa!

    Ob es ein billiger Abklatsch ist, wie du es nennst, kann ich nicht nachvollziehen, da ich dieses Werk nicht kenne.

    Ich glaube , dass du mich komplett falsch verstanden hast.

    >Über den Tellerrand zu schauen<: dies ist uns nicht gegeben, und Hawkins sagte sinngemäß: über Gott zu diskutiren ist irrelevant, da wir ihn nun mal weder beweisen, noch wiederlegen können. Ähnliches sagte er auch über ein Außerhalb des uns bekannten Universums. Er war auch derjenige, der den Tellerrand erwähnt hat. (Vor dem Urknall war nichts!) Dann hat sich wohl aus n(N)ichts e(E)twas entwickelt? Ist in unserer Wissenschafft aber doch undenkbar. Darüber zu diskutieren, würde aber in unendliche Weiten führen (wo habe ich das schon mal gehöhrt?).

    Unsterblichkeit ist nicht unmöglich, dies ist, was ich ausdrücken wollte.
    Ob nun in den Herzen und Gedanken anderer weiter zu leben, in der Religion an Auferstehung zu glauben, über wissentschaftliche Wege es beweisen zu wollen, oder einfach nur einen PC ins Spiel bringen.
    Ist dies denn wichtig? Jeder soll doch seinen Weg gehen.
    Unsterblichkeit gibt es in dem uns bekannten Universum und nicht weit weg, ist sogar bewießen. Es ist eine Gruppe der Einzeller, die dies praktizieren.

    Aber dies bringt uns weit weg zu dem, was horstgrosse in seiner Geschichte geschrieben hat. Wie gesagt, ist seine Darlegung auch nur eine weitere Sichtweise der Dinge und sie gefällt mir nun mal, so wie es dargebracht wurde.

    Ich will ganz gewiss nicht streiten, das liegt mir fern, doch sind da Dinge, die weit über unser menschliches begreifen gehen und nur, weil ich etwas nicht sehe, heißt dies doch nicht, das es nicht da ist, oder da sein könnte.

    Ich hoffe, dass diese Zeilen besser verständlich sind, als die vorhergehenden von mir.

    Fliege mal zum Leuchtturm um Zeit zum nachdenken zu finden.
    Geändert von leuchtturmmoewe (10.03.2013 um 18:41 Uhr)

  15. #15
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    Hi, Leuchtturmmöwe -

    wenn wir auf die Einzeller zurückgreifen:
    Dort geht es nicht um die erwähnte Unsterblichkeit, sondern um die f a s t endlose Reproduzierfähigkeit.
    Wir verstehen uns ganz offensichtlich "miß", da ich den Gottesbezug nicht auf Rationalität und Logik, lediglich auf Glauben zurückführen kann.

    Aber es ist interessant, sich auszutauschen.


    Herzlichen Gruß
    von
    Barbarossa

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