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Thema: nie näher

  1. #1
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    nie näher

    nie näher


    nie näher


    du kannst dir deine haare
    aus der stirn streichen - diese geste
    bleibt mir eingebrannt

    ich sehe sie wenn ich an dich
    denke wie sie dunkle hotelzimmer
    erleuchtet als wär plötzlich

    freude in ihnen als wärst du
    das licht das mein leben glänzen
    lässt da hör ich mich leis

    ein geh nicht bleib flüstern
    und deine hand legt sich an meine
    wange als wolltest du mich

    begütigen in der kälte der
    fremde die deine liebe vertreibt - du
    könntest mir näher nie sein
    Geändert von Walther (23.02.2013 um 20:30 Uhr)
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

  2. #2
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    Guten Abend Walther,
    es gibt Gedichte, die ich als so perfekt und schön empfinde, dass ich es vermisse, nicht spammen zu dürfen.
    Und dieses Gedicht einfach durchrauschen zu lassen, wäre für mich eine Todsünde, wenn es denn so etwas gibt.
    Dein Gedicht hat mehr als Charme: es vermittelt eine dichte zärtliche Atmosphäre.
    Zum Gefüge mag ich nichts mehr sagen; es würde mir die Stimmung nehmen.
    LG
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  3. #3
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    Hi Walther,

    ich möchte mich manehans Meinung anschließen, einzig stört mich dieses "schatz". Das empfinde ich als zu banal und abgedroschen für solch einen Text.

    LG
    Okotadia

  4. #4
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    Lieber Walther,

    auch ich mag deine Zeilen. Ich könnte sie mir auch als Bild, als kleine Sequenz in einem Film vorstellen. Zum Inhalt muss wohl nicht viel gesagt werden – obwohl: Es könnte eigentlich noch eine ganze Menge dazu gesagt werden, aber das würde von diesem Bild zu weit weg führen.

    Interessant ist aber wieder mal dein Spiel mit der Kleinschreibung, dem Weglassen von Interpunktionszeichen – und dass du diesen Prosa-Text auf fünf Strophen verteilt hast. Es fällt mir schwer zu verstehen, weshalb du die Strophenbrüche genau dort, wo sie jetzt sind, gesetzt hast. Rein äußerlich, also optisch, sieht dein Text also wirklich wie ein Gedicht aus, das klar gegliedert ist, inhaltlich jedoch sind die Gedankenbrüche an anderen Stellen. Lediglich Strophe 1 sehe ich noch in sich abgeschlossen, bei den anderen Strophen beginnen neue Sätze teilweise innerhalb eines Verses, teilweise springen sie in die nächste Strophe. Ich habe mal mit deinen Zeilen gespielt (und ich hoffe, du bist mir nicht böse, ich versuche hier nur zu schauen, ob und wie der Text dann vielleicht anders wirkt), dabei aber den Text unverändert gelassen.

    Version 1 (Anordnung der Zeilen nach dem Sinnzusammenhang (den ich erkenne ) mit zweimal Innehalten, nämlich in „als wärst du das Licht, das“ und in „die deine Liebe vertreibt. – Du“ (wie in deiner Version auch)):


    du kannst die haare
    aus der stirn streichen, schatz.
    diese geste bleibt in mir
    eingebrannt.

    ich seh sie, wenn ich an dich denke,
    wie sie dunkle hotelzimmer erleuchtet,
    als wär plötzlich freude in ihnen,
    als wärst du das licht, das
    mein leben glänzen lässt.

    Da hör ich mich leis
    ein geh nicht bleib flüstern
    und deine Hand legt sich an meine wange,
    als wolltest du mich begütigen
    in der kälte der fremde,
    die deine liebe vertreibt. – du
    könntest mir näher nie sein.



    Version 2 (Anordnung des Textes als „Prosatext“):


    Du kannst die haare aus der stirn streichen schatz diese geste bleibt in mir eingebrannt.

    ich seh sie wenn ich an dich denke wie sie dunkle hotelzimmer erleuchtet als wär plötzlich freude in ihnen als wärst du das licht das mein leben glänzen lässt.

    da hör ich mich leis ein geh nicht bleib flüstern und deine hand legt sich an meine wange als wolltest du mich begütigen in der kälte der fremde, die deine liebe vertreibt. –
    du könntest mir näher nie sein.



    Wenn ich nun meine beiden Versionen mit deiner vergleiche, gefällt mir deine immer noch besser, obwohl ich den Text selbst ja gar nicht verändert, sondern nur anders angeordnet habe, einmal mit Interpunktion. Warum, frage ich mich.
    Es ist vielleicht diese bestimmte visuell wahrgenommene Ordnung, die wir bei einem Gedicht gerne suchen: Mehrere Strophen, gleiche Anzahl von Versen, visuell gleich lange Verse (der mittlere Vers ist hier visuell immer der längste). Allein dieser äußere Rahmen führt dazu, dass wir den Text anders lesen und aufnehmen. Sicherlich liest dabei jeder auf seine Art die Brüche, die durch die Zeilenumbrüche und Strophensprünge entstehen, bzw. die enge Verbindung von Sätzen, indem sie innerhalb derselben Zeile aufeinandertreffen.
    Ich frage mich dennoch: Ist dein Text tatsächlich ein Gedicht, auch wenn er zweifellos lyrisch geschrieben ist? Darauf kann es wahrscheinlich keine einzig richtige Antwort geben.

    Gerade denke ich, wenn ich nochmals Version 2 anschaue, dein Text könnte auch als schöner Liebesbrief „durchgehen“

    Mir gefällt es sehr, wie du immer wieder Neues ausprobierst.

    Jetzt hätte ich zum Sprachlichen noch zwei Kleinigkeiten:

    Ich glaube, ich würde das „in“ in „diese geste bleibt in mir eingebrannt“ weglassen. Ohne „in“ klänge es für mich lyrischer.
    begütigen“ war mir überhaupt nicht geläufig. Schön! Jedoch erscheint mir an diesem Konstrukt „als wolltest du mich begütigen in der kälte der fremde die deine liebe vertreibt“ etwas nicht ganz stimmig. Ich komme nur noch nicht so recht dahinter, was es ist, das mich daran stört. Vielleicht ist es der nicht eindeutige Bezug des Relativsatzes, denn er könnte sich sowohl auf die Fremde als auch auf die Liebe beziehen. Ist es die Fremde, die von der Liebe vertrieben wird? (Wohl eher so.) Oder ist es die Liebe, die von der Fremde vertrieben wird? (Wohl eher nicht.) Es ist vielleicht auch dieser Wechsel vom aktiven Menschen (du begütigst mich) zur Liebe (die Liebe vertreibt), die dadurch, dass sie in diesem Relativsatz zu einem zweiten Akteur wird, gar nicht so richtig verbunden werden kann mit dem Menschen, von dem sie ausgeht. Sie wirkt durch diese Satzkonstruktion eher als etwas Unabhängiges. Aber dies mag nur meine Lesart sein. Dennoch glaube ich, diesen Satz richtig zu verstehen.

    Ich habe mich sehr gerne mit deinem "nie näher" beschäftigt. Es war mir eine Freude

    Herzlich
    Honigblume

  5. #5
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    hallo walther et al.
    honigblume hat es übernommen, zu untersuchen, was diesen text von dir zu lyrik macht.
    manehans und okotadia drücken sich mit wirklich schwachen ausreden davor.
    aber ich kann sie verstehen.

    honigblumes versuch ist eine art ausschluss-verfahren: ich meine, man sieht so, dass es nicht am inhalt liegt einerseits, dass es eben kein prosatext ist andrerseits.

    der inhalt: walther hat schon unzählige male seine grosse liebe gefunden, seine grosse liebe verloren, seine wenn nicht mehr frische, so doch um so zartere liebe und die ebenso zarten reize seiner besseren hälfte (wörtlich, bitte) beschrieben. ausgewrungener könnte ein thema nicht sein, auch von vielen anderen.
    der stil: die sätze haben etwas zartes und die einzelnen ausdrücke brechen keine siegel der lyrik auf. kleine ausnahme, die vielleicht entscheidend ist: die (unter schreibenden durchaus kommune) satzinversion in der letzten zeile.)
    die form: sie passt nur als gegensatz dazu. und lässt so den text noch zarter erscheinen, ein sommerhauch im winterkleid.

    ich hoffe, ich konnte ein wenig zum lüften dieser schönen decke beitragen (oje, was für ein unzartes ding von mir, grins. mir liegt das schöne wohl nicht so..).
    lg wilma27
    Geändert von kaspar praetorius (23.02.2013 um 09:14 Uhr)

  6. #6
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    lb manehans,

    danke für deine mehr als freundlichen worte.

    lg w.

    lb. okotadia,

    danke für deinen eintrag und den hinweis. ich habe die strophe 1, deinen hinweis aufgreifend, neu formuliert.

    lg w

    lb honigblume,

    im bereich der lyrischen poesie, der prosalyrik, befinden wir uns im grenzgebiet. ist das lyrik, ist das keine? ich denke, man kann beide positionen einnehmen.

    dieser text ist in tonlage und formulierung, weil wirklichkeit, traumbild und wahrnehmung ineinander fließen, wohl doch ein klassischer vers libre. prosa würde man so nicht schreiben, sie wäre "konkreter" und "tatsächlicher".

    der umbruch soll ein wenig die textmelodie, das schwankende der gefühlszustände, durch die wirklichkeit der trennung hindurchscheint, erlebbar machen.

    lieben dank für deinen einfühlsamen eintrag.

    lg w.

    liebste wilma27,

    hast du die decke gelüftet? naja, vielleicht gab es keine. nun tut es nicht zur sache, ob solch ein text von einem geschrieben wurde, der viele solcher texte an seine liebste geschrieben hat. vielmehr tut zur sache, ob er einen mehrwert für den leser hat.

    darüber kann man sich bei liebesgedichten immer streiten. man kann sich fragen, muß das an die öffentlichkeit, was privatim besser wirkte? ich frage mich das allerdings nicht nur bei liebesgedichten - und nicht nur bei den meinen. gedichte sind immer ein stückweit "privat".

    ob dieser text veröffentlichungswürdig ist, kann ich als sein autor am wenigsten beurteilen, da ich partei bin. hier steht's bisher 3 : 1. mal sehen, wie sich das "spiel" entwickelt.

    lg w.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

  7. #7
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    Hi wilma27,

    ob Walther diesen Text wohl eingestellt hat, damit wir schon mal sein Liebesleben für ein Biographie sammeln und ordnen?
    Natürlich gibt hier mancher manches von sich preis und von Dir weiß ich immerhin, dass Du praktisch alles kannst, außer einkaufen.
    Was mir an diesem Gedicht inhaltlich gut gefallen hat, ist die Erkenntnis, dass die Nähe immer dann besonders nah ist, wenn man sich nicht so nah auf der Pelle hockt (um es mal ganz unlyrisch auszudrücken). Jedenfalls lese ich es so und finde meine Erfahrungen darin wieder.

    Warum ist ein gegliederter Prosatext ein Gedicht? Wenn Ihr Germanisten, Sprach- und Geisteswissenschaftler es nicht wisst, wie soll sich unsereins da einen Reim drauf machen?

    LG
    Okotadia

  8. #8
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    hallo walther, okotadia
    ich fürchte, ich habe mich mal wieder unverständlich ausgedrückt.
    was o. im letzten beitrag schreibt, ist doch für mich auch richtig. und w. soll ums himmels willen noch viele schöne liebesgedichte schreiben! sein liebesleben kenne ich im übrigen nicht, nur das seines avatars. und das finde ich durchaus lesenswert!
    mir ging es um nichts anderes als um die frage, warum dieser text sich gedicht nennen darf, bzw. muss. frage, welche uns o. ja gleich nochmals stellt.
    weil ich aber zu keiner der von o. genannten gruppen gehöre, bin ich froh, dass w. selber einen beitrag zur beantwortung der frage liefert.
    lg wilma27
    Geändert von kaspar praetorius (24.02.2013 um 07:21 Uhr)

  9. #9
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    Wilma,
    zu diesem Thema gibt es sicher jede Menge Aufsätze und dicke Bücher (wenn ich mal in Rente bin...)
    Jedenfalls habe ich gerade "Die Entstehung eines Gedichts" von Enzensberger gelesen und er weiß (oder wusste es 1966) auch nicht. Wir befinden uns also in illustrer Geselschaft!

    Schönen Sonntag
    Okotadia

  10. #10
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    Hallo Walther!

    Dies ist ein sehr schöner Text. Die eigenwillige Darbietung desselben ist mir durchaus begreiflich –
    wer möchte schon immer nur so schreiben wie abertausende zuvor.
    Mir muteten deine Zeilen zunächst nicht an wie Verse, sondern wie Prosa, die per Zeilenumbruch auf passende Längen getrimmt wurde. Aber für Prosa ist dieser Text zu straff, zu sehr verdichtet.
    Normalerweise werden lyrische Texte, falls sie metrik- und reimlos sind, zumindest in Sinnabschnitte oder/und rhythmisch gegliedert. Du hast keine dieser Gliederungsmöglichkeiten angewendet. Ich würde auch diesbezüglich nichts einwenden, wäre da nicht der problematische Übergang von S3 zu S4. Dort trifft der Leser auf zehn aufeinander folgende, einsilbige Wörter binnen eines Strophenenjambement, dazu gesellt sich noch eine wörtliche Rede und das Ganze präsentiert sich ohne Interpunktion.
    Ich habe mich auch einmal an einer Strukturierung versucht, welche speziell die o.g. Stelle berücksichtigt.
    du kannst die haare
    aus der stirn streichen schatz
    diese geste
    bleibt in mir eingebrannt

    ich sehe sie
    wenn ich an dich denke
    wie sie dunkle hotelzimmer erleuchtet
    als wär plötzlich

    freude in ihnen
    als wärst du das licht
    das mein leben glänzen lässt
    da hör ich mich leis flüstern

    geh nicht bleib
    und deine hand
    legt sich an meine wange
    als wolltest du mich

    begütigen in der kälte der fremde
    die deine liebe vertreibt
    du
    könntest mir näher nie sein

    Du hast selbstverständlich als Dichter jedwede Freiheit, doch könntest du vielleicht eine Änderung S3/S4 in Erwägung ziehen.
    Diese könnte möglicherweise so aussehen. Flüstern am Ende der Zeile unterbräche die Kette der Einsilber und leis muss nicht sein, flüstern ist immer leise.
    freude in ihnen als wärst du
    das licht das mein leben glänzen
    lässt da hör ich mich flüstern

    geh nicht bleib
    und deine hand legt sich an meine
    wange als wolltest du mich

    Schatz übrigens, mag zwar abgedroschen sein, dennoch trägt eine persönliche Anrede dazu bei, schon anfangs eine vertraute Atmosphäre zu schaffen. Ich hätte es gelassen oder lediglich gegen etwas weniger Banales ersetzt.

    Gerne gelesen und kommentiert

    Liebe Grüße
    Valenice

  11. #11
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    hoi zäme

    a) enzensberger ist doch u.a. auch dichter, oder? soll man einen künstler danach fragen, was das schöne ist an seinem kunstwerk? so weit geht auch unser walther nicht, dass er uns die melodie seiner sätze gleich noch in notation und frequenzen-bild analysiert erklären würde.

    b) warum muss man diesen schönen text überhaupt umschreiben oder anders formatieren wollen?

    lg wilma27

  12. #12
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    hi valenice,

    danke für deine ausführliche beschäftigung mit diesem eher einfachen text, den man am besten wohl unter lyrische prosa packt. dann gibt es keinen streit darüber, ob es nun ein gedicht ist oder nicht. nimmt man melodie, inhalt und formulierungsweise, fällt er wohl schon eher unter vers libre.

    nun kann man den text anders setzen. aber, vielleicht als hinweis, er ist, mit einigen kleineren veränderungen abgesehen, genau in dieser form entstanden. daher stellt sich die frage, ob er "willkürlich umbrochen" wurde, um damit ein äußeres bild zu erzeugen, nicht. er floß sozusagen genau so auf das papier. nicht alle meine texte tun das. vielleicht erzeugt gerade das in-einem-zuge-entstanden-sein seine konsistente kohärenz.

    der obige satz hat noch einen zweiten aspekt. er erzeugt einige nicht unwichtige enjambements, auf die ich auch in meinen anderen lyrischen versuchen, den formgedichten, immer wieder zurückgreife. wichtig ist mir, daß bei allem die sprache fließt. sie muß quasi perlen wie ein wasser (hier eher wie ein murmelndes bächlein).

    lg w.

    lb. wilma27, lb. okotadia,

    als früherer vers libre kritiker habe ich texte, deren lyrische ausrichtung bzw. gedichteigenschaft ich nicht sah, immer dem sog. "lyrischen elchtest" unterzogen. hier würde ich scheitern, weil formulierung, satzbau, verschränkungen und perspektivenstsprünge eigentlich nicht auf einen prosatext hindeuten.

    selbstredend kann jedem vers libre irgendwie die gedichteigenschaft abgesprochen, diese zumindest bezweifelt werden. Und selbstredend kann im zeitalter der autor/inn/en-poetologie fast alles in lyrik umgedeutet werden. allerdings sind sich alle experten einig, daß eine solche poetologie, oder auch: lyrische/r gestaltungskraft und -wille, beim jeweiligen autor erkennbar sein muß. hier ist das meines bescheidenen erachtens nach der fall.

    jedenfalls danke ich für die klugen gedanken. diese bringen immer wieder neue aspekte ans licht, aus denen wir alle nur lernen können. und genau darum geht es doch, nicht wahr?

    lg w.
    Geändert von Walther (26.02.2013 um 19:52 Uhr)
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  13. #13
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    @Walter




    Moin.
    Walter streift in neuen Gefilden umher. Ich meine die neue Gedichtsform. Und ich kann das Lob nicht schmälern. Aber ich bin ja ein Senfgeber. Ob der dann bekommt, ist Ansichtssache.



    Zitat: das licht das mein leben glänzen
    lässt da hör ich mich leis

    ein geh nicht bleib flüstern
    und deine hand legt sich an meine


    Diesen Übergang würde ich ändern.


    Vielleicht:

    freude in ihnen als wärst du
    mehr als nur pure Realität
    das licht das mein leben glänzen lässt


    da hör ich mich leis
    ein geh nicht bleib flüstern
    …………..

    Bei dem Übergang geht es darum, das: „da hör ich mich leis
    ein geh nicht bleib flüstern „, abzutrennen in den nächsten Vers.

    Nur so eine Idee.


    Return:

    Ansonsten: Gut gemacht, gelungen.
    der Gedankenspringer

  14. #14
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    moin horst,

    wie immer hast du bedenkenswerten senf hinzugeben. ich habe daher mit der antwort ein wenig gezögert.

    im moment gibt zu diesem text 3 tendenzen:

    (1) so lassen, wie er ist, weil er gut ankommt.
    (2) radikal kürzen, weil das einige vorschlagen
    (3) die radikal gekürzte version als v2 aufbehalten.

    ich schwanke noch und danke einstweilen für jeden hinweis ganz herzlich!

    lg w.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

  15. #15
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    Hallo Walther,

    mit dem Gedicht als ganzes kann ich nicht sehr viel anfangen. Vllt zu jung,vllt zu stumpf. ABER die letzte Strophe erfüllt mich mit soviel Wärme, das ich nicht davon lassen kann es zu mögen! Danke
    “Here lies One Whose Name was writ in Water.”

    John Keats

    Keats>Proust>Shakespeare!!!

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