1. #1
    Registriert seit
    May 2008
    Beiträge
    4.292

    Übungsteil und Vertiefung zu: 'Grundlagen des Reims'

    Übungsteil und Vertiefung zu: 'Grundlagen des Reims'

    Vorausetzungen: Metrik, Grundlagen des Reims
    Ziel: Verwendung von Reimen, Wirkung von Reimen, Möglichkeiten, Reimschemata, ...

    1. Vorbemerkungen

    Der Übungsteil ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Ziel ist es, sich auf möglichst unterschiedliche Art an das Reimen anzunähern und sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Die Übungen nehmen in ihrer Schwierigkeit teilweise leicht zu, weswegen es empfehlenswert ist, die hier angeführte Reihenfolge einzuhalten. Es werden die verwendeten Reimarten/Reimschemata zwar noch einmal in aller Kürze vorgestellt, doch empfiehlt es sich, den vorhergehenden Theorieabschnitt 'Grundlagen des Reims' gelesen zu haben. Da der Theoriefaden bereits viele Übungen enthält, stellt sich hier vielleicht die Frage, warum ich hier einen extra Faden mache. Nun, was soll man tun, wenn man gut Skifahren will? Skifahren! Was soll man tun, wenn man gut kochen will? Kochen! Was soll man tun, wenn man gut Tontaubenschießen will? Tontaubenschießen, natürlich! Das Um und Auf, das A und O jeder Sache - das ist das Üben, Üben, Üben. Ohne dem geht nichts. Deshalb habe ich hier einen extra-Faden mit Übungen gemacht. Erst wenn man selbst viel geübt hat, erst wenn man selbst viele Reime gefunden hat, erst wenn man selbst viele Texte geschrieben hat, kann man selbst die Wirkung und den gezielten Einsatz eines Stil- oder Klangmittels gut beurteilen. Ich verstehe die Übungen hier deshalb als eine Art Werkbank, ähnlich yarasas Fingerübungen - allerdings mit dem Fokus auf Reim.

    Es muss natürlich nicht jede Übung gemacht werden. Es sind sehr viele Übungen und es sind im Lauf der Übungen auch sehr viele Texte zu schreiben. Der Sinn dahinter ist einer: Übung. Natürlich kann sich auch jeder die Übungen hinauspicken, die ihn oder sie besonders interessieren.

    Die letzten paar Übungen - Exkurse genannt - sind bereits vertiefende Übungen. Für den Einstieg also fast zu kompliziert. Ich bin aber der Meinung, dass es wichtig ist, am Anfang schon zu zeigen, was es gibt und was das Ziel sozusagen sein soll. Deshalb habe ich am Ende auch wiederum einige Beispiele zusammengestellt, bei denen es mir um besonders gute Reime oder besondere Reimschemata geht.

    Ich habe aufgrund der Wichtigkeit zwar ein paar kleinere Übungen zur Metrik eingebaut, doch ich empfehle bei Unklarheit hier andere Fäden. Näheres findet ihr dazu in der Metrik-Rubrik im Sprechzimmer. Achtet, wenn es geht, beim Reimen von Anfang an auf einen passenden Rhythmus.

    Zuletzt: Viel Spaß bei den folgenden Übungen.

    2. Aufwärmen

    Wir beginnen jetzt einmal mit ein paar Aufwärmübungen. Nein, stopp, hinsetzen. Ja, ihr könnt sitzen bleiben. Yoga Matte wieder einrollen, Sportschuhe ausziehen, ...
    Wir starten jetzt einmal mit ein paar kleineren Reimübungen an.

    2.1 Gegenstandsreimen

    Egal, wo du gerade sitzt: Wohnzimmer, Lesezimmer, Küche, euer eigenes Zimmer, Garten, ...
    Jetzt notier dir fünf Gegenstände, die du siehst: zB Blumen, Tisch, Bücher, ...
    Und jezt überleg dir zu diesen Wörtern jeweils vier Reime. Findest du zu einem Wort keine oder nicht genügend Reime, so ersetzt du dieses durch zwei andere Wörter, für die du dann ein Reimwort weniger (also drei) suchst. Findest du dabei zu einem Reimwort wiederum keins, so gehst du vor wie oben.

    Bei Bedarf kann das gerne auch in jedem Zimmer wiederholt werden. Du kannst dabei sowohl reine Reime, als auch unreine Reime suchen und, wenn du willst, die Übung auch auf Augenreime und Assonanzen erweitern. Wie du möchtest.

    2.2 Abzählreim

    Jeder kennt die Abzählreime aus der Kindheit. Jetzt wollen wir so einen auch schreiben. Du kannst dir aussuchen, ob du das mit Zahlen machst oder mit dem Alphabet - oder sonst etwas. Lass deiner Phantasie freien Lauf.

    Beispiel:
    Zitat Zitat von Abzählreim
    Eins zwei drei vier fünf sechs sieben,
    eine alte Frau kocht Rüben,
    eine alte Frau kocht Speck
    und du bist weg.

    2.3 Synonyme

    Was hat das mit Reimen zu tun? Nun, eine ganze Menge. Immer wieder liest man von verlockenden 'Reimlexika' und so weiter. Doch das, was oft viel wichtiger ist, ist, dass man andere Wörter mit derselben Bedeutung kennt - und da sind wir schon bei den Synonymen. Aber warum ist das wichtig? Oft haben wir eine Vorstellung davon, was wir ausdrücken wollen, doch genau das Wort passt an der Stelle nicht - sei es wegen Reim, Verslänge oder Metrum. An der Stelle ist es dann sehr nützlich, wenn man 'Ersatzwörter' kennt.

    Überlege dir Synonyme zu:

    Liebe
    fühlen
    Sehnsucht
    denken
    Natur
    schön
    Wald
    zärtlich
    Rosen
    gehen
    Tränen
    sehen
    Schmerz
    fragen
    Welt
    morgens
    Brust
    Freude
    erinnern
    Vergnügen

    Wenn du mit Synonymen nicht weiter kommst, dann versuch es mit einem pars pro toto (das heißt: ein Teil für das Ganze; Beispiel: Dach statt Haus, vgl: Du hast mir ein Dach über meinem Kopf geboten = Du hast mich in deinem Haus wohnen lassen --> Dach steht als Teil des Hauses für das Haus selbst) oder totum pro parte (das heißt: das Ganze für einen Teil; Beispiel: Amerika für USA, vgl: Obama ist der Präsident von Amerika = Obama ist der Präsident der USA --> Amerika, wovon USA nur ein Teil ist, wird hier in der Bedeutung von USA verwendet).

    Wenn dir ein Wort besonders wichtig vorkommt, dann such ähnliche Wörter aus diesem Sinnbezirk. Überleg dir eine Stichwortwolke wie beim Brainstorming. Anschließend probiere, sofern sinnvoll, ein Antonym zu suchen, also ein Gegensatzwort.

    Such dir ein beliebiges Gedicht und unterstreich die 'Schlüsselwörter'. Welche Nomen sind besonders wichtig? Welche Verben? Welche Adjektive? Überleg, ob dir stattdessen ein anderes Wort einfallen würde. Such auch ganz allgemein Wörter aus diesem Sinnbezirk.



    2.4 Zusammengesetzte Wörter

    Die üblichen einsilbigen und zweisilbigen Reimwörter wirken zum Teil recht einfach. Eine Möglichkeit ist da, dass man die bekannten Reimwörter mit anderen Wörtern kombiniert und zusammensetzt, sodass man längere Wörter erhält. Damit bleibt der Reim an sich zwar gleich, aber er wirkt anders, er wirkt neuer, er wirkt besser und innovativer. Ein Beispiel: wir wollen Nacht auf Pracht reimen. Also nehmen wir zB Frühlingsblumenblütenpracht - Wintersonnwendnacht. Der Reim ist nach wie vor gegeben durch -pracht und -nacht, aber trotzdem wirkt der Reim schon anders.

    Überleg dir selbst einfache Reime (oder verwende die Liste von 2.1) und ergänze die Wörter zu neuen, längeren Wörtern. Du kannst dabei auch gern Neologismen erfinden. Ein Neologismus ist ein neues Wort, eine eigene Wortschöpfung sozusagen. Deiner Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

    Beispiel:
    http://www.gedichte.com/gedichte/Jos...Die_Nachtblume - zusammengesetzte Wörter in S1: Statt klagen auf schlagen - Liebesklagen auf Wellenschlagen

    http://www.gedichte.com/gedichte/Rai...ilke/Bei_Nacht - zusammengesetzte Wörter


    3. Reimschemata und Reimarten

    Im Grundlagen-Faden ist der Endreim und diverse Reimschemata schon vorgekommen. Dort fanden sich auch schon erste Übungen zu Paarreim, Kreuzreim, etc. Hier finden sich weitere Übungen, wobei hier auch Strophenlängen abseits von vier Versen vorkommen.

    3.1 Möglichst viele Reime

    Such dir zwei oder drei Reimwörter, zu denen du möglichst viele Reime findest. Nun kannst du dir selbst ein Schema überlegen, wie du die Reimwörter kombinieren möchtest und welches Reimschema du für eine möglichst lange Strophe verwenden willst. (zB ABBBAABBAAAB oder ABCAABBCCAAABBBCCC und so weiter). So hast du dein eigenes Reimschema 'entwickelt'.


    3.2 Vier Verse

    Wie auch schon im Grundlagen-Faden geht es hier um den Vergleich von Paarreim, Kreuzreim und umarmender Reim. Dazu wählst du dir zwei Paare von Reimwörtern aus und schreibst zu jedem dieser drei Reimschemata ein Gedicht (wobei du eben nur die ausgewählten Reimwörter verwendest). Vergleiche anschließend das Ergebnis. Wo kommt welche Stimmung auf? Du kannst diese Übung mit verschiedenen Themen und Stimmungen probieren und deine Ergebnisse jeweils vergleichen.

    Beispiel:
    http://www.gedichte.com/gedichte/Rai...Rilke/Abschied - Reimschema: umarmende Reime und Kreuzreim

    3.3 Schweifreim

    Das Schema des Schweifreims ist AABCCB. Also es beginnt wie der Paareim, dann ist aber einen umarmenden Reim angehängt.

    Versuch einen Schweifreim zu schreiben. Achte dabei schon auf die Metrik (wieder eher das Metrum...).

    Beispiel:
    Karoline von Günderode - Die eine Klage : http://www.gedichte.com/gedichte/Kar...Die_eine_Klage

    3.4 Schlagreim

    Wer kennt ihn nicht, den Panther. Rilkes Panther ist wohl eines der bekanntesten Gedichte.


    Zitat Zitat von Rainer Maria Rilke, Der Panther
    Der Panther

    Im Jardin des Plantes, Paris

    Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
    so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.

    Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
    der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
    ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
    in der betäubt ein großer Wille steht.

    Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
    sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein
    geht durch der Glieder angespannte Stille –
    und hört im Herzen auf zu sein.

    Der Schlagreim steckt hier in Vers drei der ersten Strophe: "Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe". Ein Schlagreim liegt dann vor, wenn sich zwei Wörter direkt hintereinander im selben Vers reimen, hier ist das 'Stäbe' und 'gäbe'. Man kann damit ein noch stärkeres, noch eindringlicheres Gefühl erzeugen.

    Versuch, eine Strophe zu schreiben, wo ebenfalls ein Schlagreim vorkommt.

    3.5 Waisen

    Waisen sind einzelne Verse, die sich mit keinem anderen Vers reimen. Schematisch werden sie meist mit einem X dargestellt. Beispiel: AAXBB - der dritte Vers hat keinen Vers, auf den er sich reimt --> er hat also keinen Reimpartner.)

    Ausgehend vom Haufenreim kann man jetzt einen oder zwei Verse einer vierversigen Strophe ersetzen.
    Ersetzt man ein Reimwort, so erhält man XAAA oder AXAA oder AAXA oder AAAX.
    Ersetzt man zwei Reimwörter, so erhält man AAXX oder XXAA oder AXXA oder XAAX oder AXAX oder XAXA. Man sieht, dass die ersten zwei Derivate des Paareims sind, die zweiten zwei sind Derivate des umarmenden Reims und die dritten zwei sind Derivate des Kreuzreims.

    Man kann durch Waisen also den Klang eines Gedichts verändern und das 'Wesen', also die Grundstimmung eines Reimschemas, dementsprechend verändern. Die Reime wirken somit weniger aufdringlich. Besonders bei ernsteren, traurigeren Themen kann das eine gute Möglichkeit sein.

    Schreib ein Gedicht unter Verwendung von Waisen.

    Schreib ein Gedicht nach dem Schema AXAX (wobei X jeweils eine Waise ist, die sich nicht auf das andere X reimt, logischerweise ) und vergleiche die Wirkung mit einer Strophe im Kreuzreim.

    Beispiele:
    http://www.gedichte.com/gedichte/Ade...C3%B6ser_Markt - Waisen, teilweise tolle Reime.

    http://www.gedichte.com/gedichte/Jos...lingsgru%C3%9F - recht kurze Verse mit Waisen

    http://www.gedichte.com/gedichte/Kar...r_Luftschiffer - mit Waisen



    3.6 Verslänge

    Wichtig für die Wirkung eines Reims ist auch die Verslänge. Schreibe einen Text mit
    a) sehr kurzen Versen, zB 3 bis 6 Silben pro Vers
    b) mittellangen Versen, zB 8 bis 12 Silben pro Vers
    c) sehr langen Versen, zB 18 bis 24 Silben pro Vers
    einmal im Paareim und einmal im Kreuzreim. Vergleich die Wirkung. Welcher Unterschied ist hörbar?


    Beispiele:

    http://www.gedichte.com/gedichte/Jos...orff/Die_Nacht - recht kurze Verse, teilweise unreine Reime

    http://www.gedichte.com/gedichte/Jos...lingsgru%C3%9F - recht kurze Verse mit Waisen


    4. Praktische Grundlagen

    In diesem Abschnitt geht es mir darum, dass man sich einmal mit den gewissen praktischen Aspekten beschäftigt. Weniger mit dem Dichten an sich, sondern mit dem Rüstzeug, das man als guter Dichter braucht. Die Synonyme von weiter oben zum Beispiel. Auch in den folgenden Kapiteln werden immer wieder solche praktischen Grundlagen eingestreut sein - sie erleichtern einem das dichterische Handwerk in vielen Belangen, nicht nur was den Reim betrifft.

    4.1 Satzstellung

    Das prinzipiell einfachste Schema eines Satzes lautet: Subjekt - Prädikat (Beispiel: Der Mann geht.)
    Dieses Schema kann noch um ein Objekt ergänzt werden: Subjekt - Prädikat - Objekt (Beispiel: (Der Mann besitzt ein Haus.)
    Solche Hauptsätze können jetzt mit Punkt abgetrennt werden oder mit Beistrichen zu einer Hauptsatzreihe verknüpft werden. So oder so, verwendet man nur Hauptsätze und Hautsatzreihen, so wirkt der Stil recht bald recht einfach.

    Beispiel:

    Fritz ist im Haus.
    Er sieht eine Maus.
    Sein Haar ist kraus.
    ...

    Gereimt ist es. Fad aber auch. Eine Möglichkeit, das zu umgehen, ist die Inversion. Unter einer Inversion versteht man eine 'andere' Satzstellung. Eine, die eben nicht dem gewohnten Subjekt-Prädikat-Objekt Schema fällt.

    Beispiel:
    Ich hätte gerne drei Brötchen.
    Drei Brötchen hätte ich gern. (Inversion)
    Gern hätte ich drei Brötchen. (Inversion)

    Die beiden oberen Beispiele zeigen, wie man doch ein wenig 'Umstrukturieren' kann. Was allerdings nicht Sinn der Sache ist, ist die Yodastyle Inversion, etwa: Drei Brötchen ich gerne hätte.

    Also, reiht nicht primitiv Hauptsatz an Hauptsatz nach Schema F. Vers für Vers. Hauptsatz für Hauptsatz. Ihr könnt gerne den Satz umstellen - aber sorgfältig. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Gliedsätzen. Ja, das klingt jetzt sehr nach den Basics. Aber genau das sind die Fehler, die am Anfang gemacht werden. Und genau das, was ich da schreibe, wäre eine relativ schöne und saubere Lösung. Gliedsätze. Damit bringt man oft Abwechslung rein, man hat eine natürliche 'Umstellung' des Satzes und so weiter. (Zu Gliedsätzen - weil dieses Thema an sich schon sehr weitreichend ist - werde ich etwas später einen Faden nachliefern.)

    Schreib den folgenden Text unter Verwendung von Gliedsätzen um:
    Fritz ist im Haus. Er sieht eine Maus. Er geht zu ihr hin. Die Maus läuft aber weg. Fritz sucht das Loch. Er findet es in der Küche neben dem Kühlschrank. ...

    Für die Verwendung im Gedicht ist dann noch eine Sache zu erwähnen: Enjambement und Zeilenstil.
    In aller Kürze erklärt:
    Zeilenstil heißt, dass quasi ein Satz (oder Satzteil) einen Vers umfasst. Enjambement heißt, dass ein Satz über zwei oder mehr Verse reicht.

    Ein Beispiel dazu: http://www.gedichte.com/threads/163451
    In dem Text von Nachteule sieht man sehr gut, was mit den Gliedsätzen und den Enjambements gemeint ist - und wie es aussehen soll, wenn es funktioniert. Schon im ersten Vers würde der Anfänger wahrscheinlich vor 'Was' einen neuen Vers beginnen, doch genau das, dass eben das Bindewort noch im selben Vers steht, bringt Abwechslung und Neues (und bietet auch die Möglichkeit für einen mehr als gelungenen Reim). So kann man mit relativ einfachen Mitteln doch eine tolle Wirkung erzielen. Weiters sieht man in diesem Gedicht auch sehr gut die Wirkung des Reims - das Grundthema des Gedichts ist negativ, doch finden sich zahlreiche Euphemismen, welche in ihrer Wirkung durch den (vergleichsweise angenehm und harmonisch klingenden) umarmenden Reim zusätzlich verstärkt werden.

    Schreib ein Gedicht mit drei Strophen zu je vier Zeilen. Verwende in der ersten nur Hauptsätze im Zeilenstil (ein Hauptsatz = ein Vers). In der zweiten verwende Hauptsätze und Gliedsätze frei gemischt, aber im Zeilenstil (zb: Vers 1: Hauptsatz; Vers 2: Gliedsatz; Vers 3: Gliedsatz; Vers 4: Hauptsatz). In der dritten verwende dann Hauptsätze und Gliedsätze gemischt und verwende auch Enjambements (zB Vers 1: Hauptsatz Anfang, Gliedsatz Anfang; Vers 2: Gliedsatz 1 Ende; erstes Wort von Gliedsatz 2; Vers drei: Gliedsatz 2 Ende, Hauptsatz 1 Ende. Punkt. Gliedsatz 3 Anfang; Vers 4: Gliedsatz 3 Ende, Hauptsatz 2. Vergleiche anschließend den Stil und die Stimmung der drei Strophen.


    Zu Inversionen werde ich etwas später einen eigenen Faden nachliefern.

    Beispiele:
    http://www.gedichte.com/gedichte/Kar...e/%C3%84gypten - von der Satzstellung her sehr interessant, teils unreine Reime

    4.2 Verwendung eines Reimlexikon


    Ich selbst halte Synonyme und Antonyme für weitaus wichtiger, aber da auch immer wieder Fragen und Hinweise zu diesem Thema im Forum gepostet werden, soll es auch hier einen Punkt dazu geben. Ein online-Reimlexikon kann eine tolle Sache sein. Worauf man aber achten soll (vielleicht noch nicht an der Stelle des Übens, aber irgendwann mit Sicherheit), ist, dass der Inhalt nicht zu kurz kommt. Besonders mit einem Reimlexikon kann es dann schnell so sein, dass der Reim zum Selbstzweck wird, dass also der Reim an erster Stelle steht. "Das Reimwort passt an der Stelle nicht?! Scheiß drauf, es reimt sich." - eine oft vertretene Einstellung, aber nicht die richtige, wie ich meine.

    Wie verwendet man also ein Reimlexikon richtig? Besonders dann, wenn man zu einem Wort keinen Reim findet, kann es natürlich sehr hilfreich sein. Im Idealfall sollte man aber nur einzelne Wörter nachschauen und nicht das gesamte Gedicht, da sonst schnell das passiert, was ich oben beschrieben habe. Auch ist Vorsicht vor so genannten Augenreimen geboten. Viele online-Reimlexika beziehen ihre Wörter aus diversen anderen Internetseiten, die abgesucht werden. Dabei überprüft das Programm dann nur, ob die Schreibung gleich ist - doch aus dem, wie ein Wort geschrieben wird, kann man noch nicht zwangsläufig auf einen gleichen Klang schließen. Im Grundlagen-Faden haben wir schon Orange-Wange gesehen. Sieht ähnlich aus. Klingt aber ganz anders. Ähnlich ist es, wenn man den französischen Fluss Seine in einem Reimlexikon eingibt. Meine-deine reimt sich zwar, auf den Fluss Seine reimt es sich nicht. Tja. Ein Reimlexikon ersetzt also nicht das eigene Denken und ist als Ausrede ("Aber das online-Reimlexikon sagt, dass es sich reimt.") absolut unbrauchbar.

    Überlege dir ein paar Wörter, zu denen dir kaum oder keine Reime einfallen wollen. Überprüf die Wörter mit einem Reimlexikon.

    Überleg dir Reime zu: neu, Tage, Milieu, Wagner. Gib diese Begriffe anschließend bei einem/verschiedenen Reimlexikon/Reimlexika ein. Vergleiche die Ergebnisse mit deinen Überlegungen.



    4.3 Synonyme II

    Schon wieder Synonyme? Ja, ganz kurz, aber doch - weil sie in meinen Augen eine essentielle Fertigkeit sind.

    Ein paar Versenden stimmen nicht ganz. Versuch, die Reime wieder hinzubekommen. Das Schema lautet abba cddc efg efg


    Zitat Zitat von Günderode, Kuß im Traume - modifiziert von maXces
    Der Kuß im Traume

    Es hat ein Kuß mir Leben eingeatmet,
    Gestillet meines Busens tiefstes Dürsten.
    Komm, Dunkelheit! mich traulich zu umnachten,
    Daß neue Wonne meine Lippe saugt.

    In Träume war solch Leben eingetaucht,
    Drum leb’ ich, ewig Träume anzusehen,
    Kann aller andern Freuden Glanz verachten
    Weil nur die Nacht so süßen Balsam pustet.

    Der Tag ist karg an liebesüßen Glücks
    Es schmerzt mich seines Lichtes eitles Prangen
    Und mich verzehren seiner Sonne Gluthen.

    Drum birg dich Aug’ dem Glanze irrd’scher Sonnen!
    Hüll’ dich in Nacht, sie stillet deine Sehnsucht
    Und heilt den Schmerz, wie Lethes kühles Wasser.
    Das Original findet sich hier: http://www.gedichte.com/gedichte/Kar...3%9F_im_Traume


    5. Metrik

    Eigentlich nehme ich die Metrik schon als Vorraussetzung an. Trotzdem gibt es hier einige kleine Übungen, weil sie einfach fundamental wichtig ist.

    Alternierend sind der Jambus xX und der Trochäus Xx, wobei X betont und x unbetont ist. Jambus und Trochäus kann man recht schnell beherrschen. Tendenziell schwieriger scheint für die meisten der Daktylus Xxx zu sein, einen Anapäst xxX liest man nur selten.

    Warum brauchen wir Metrik? Einem einheitlichem Rythmus verdankt man oft einen guten Klang. Es hört sich dadurch freudiger, fröhlicher, düsterer, erhabener oder was auch immer an. Stellt es euch so vor: Für ein gutes Gericht reicht nicht nur ein Stück Fleisch - ihr braucht auch Gemüse, Kartoffel, eine Sauce, frische Kräuter, eine Nachspeise und vieles mehr. Bei einem Gedicht ist das ganz ähnlich - allein durch Reime schafft ihr kein Meisterwerk, es geht auch um Stilmittel, Rythmus, Wortwahl, sprachliche Bilder und so weiter. Im Idealfall sollte der Rythmus eure Grundstimmung unterstützen, als Minimum aber zumindest einfach nur vorhanden und einigermaßen sauber sein. Bei gereimten Texten ist der Klang des Reimes sehr wichtig - und der kann sich durch einen geordneten Rhythmus im Normalfall einfach besser entfalten (wir werden im Verlauf noch 'Ausnahmen' sehen). Für das Aneignen der Metrik empfehle ich unsere eigene Sprechzimmerrubrik Metrik. Dort existieren zig Fäden - es macht keinen Sinn, das hier jetzt zu wiederholen.

    Schreib zwei ziemlich gleiche Strophen. Bei der ersten achte überhaupt nicht auf Metrik. Schreib so, wie du es schreiben willst. Die zweite schreibst du dann mit sauberem Metrum (ob Jambus, Trochäus oder Daktylus sei dir überlassen). Vergleiche jetzt durch lautes Vorlesen, wie welcher Text klingt. Bei welchem kommst du beim Lesen ins Stocken? Welcher Text klingt 'flüssiger'?

    Für diejenigen, die mit dem analytischen verXen wenig anfangen können, ist vielleicht der Sprechrhythmus an sich eine Hilfe.
    da tam da tam da tam --> Jambus
    tam da tam da tam da --> Trochäus
    tam da da tam da da tam da da --> Daktylus

    6. Reime

    Hier geht es mir einmal um die Reime an sich. Reimschemata haben wir ja schon. Aber auch beim Reim an sich kann man viel richtig (aber auch falsch) machen. Da diesen Übungen jetzt schon viele andere Übungen vorrausgegangen sind, gehe ich davon aus, dass jeder schon einmal zB einen reinen oder einen unreinen Reim gelesen/gehört hat. Und da wären wir jetzt auch schon beim Thema:


    6.1 Reine und unreine Reime


    Im Grundlagenfaden habe ich das schon einmal angesprochen. Reine Reime klingen zum Großteil besser und werden von der Community hier im Normalfall als besser empfunden. Unreine Reime eröffnen hingen oft mehr Möglichkeiten. Bei unreinen Reimen ist der Klang nicht mehr ganz exakt gleich, wodurch man oft mehr Möglichkeiten hat. So ist zum Beispiel bei unreinen Reimen oft bei einem Wort ein -t, beim anderen ein -d, oder der Vokal ist beim einen ein e, beim anderen ein ö (oder ä) und so weiter. Es klingt nach wie vor ähnlich, aber es ist eben kein reiner Reim mehr.

    Beispiele:
    gehn-stehn --> rein
    gehn-schön --> unrein

    Überleg dir unreine Reime, die du schon einmal gelesen/gehört hast.

    Beispiel:

    Zitat Zitat von Goethe, Heideröslein, erste + zweite Strophe
    Sah ein Knab ein Röslein stehn
    Röslein auf der Heiden,
    War so jung und morgenschön,
    Lief er schnell, es nah zu sehn
    sah’s mit vielen Freuden.
    Röslein, Röslein, Röslein rot,
    Röslein auf der Heide.

    Knabe sprach: Ich breche dich,
    Röslein auf der Heiden,
    Röslein sprach: Ich steche dich,
    Daß du ewig denkst an mich,
    und ich will’s nicht leiden.
    Röslein, Röslein, Röslein rot,
    Röslein auf der Heide.
    Welche Reime in dieser Strophe sind rein, welche unrein?

    Schreib selbst eine Strophe - einmal unter Verwendung von ausschließlich reinen Reimen, einmal unter Verwendung von außschließlich unreinen. Ändert sich der Klang? Wie?

    In meinen Augen kann man den unreinen Reim (sowie die Assonanz) auch dann ganz gut einsetzen, wenn der reine Reim vielleicht zu aufdringlich und damit unpassend wäre (wie bei den Waisen). Manchmal möchte man, dass der Reim nur als 'Randnotiz' klanglich irgendwie dabei ist, aber eben nicht das ganze Gedicht förmlich erdrückt. Da können dann mehr oder weniger unreine Reime ein Ausweg sein.

    Beispiele:
    http://www.gedichte.com/gedichte/Jos...rff/Neue_Liebe - teils unreine Reime
    http://www.gedichte.com/gedichte/Kar...e/%C3%84gypten - von der Satzstellung her sehr interessant, teils unreine Reime

    6.2 Der gespaltene Reim

    Den gespaltenen Reim haben wir schon im Grundlagen-Faden angeschnitten. Der gespaltene Reim ist zum Teil eine tolle 'Überraschung' in einem Text. Selten und sorgfältig eingesetzt, gehören gespaltene Reime zu den innovativeren und sehr wirkungsvollen Reimen.

    Wörter - hört er, Gutes - Mut es, seinen - Wein en..., ... um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen.

    Überlege dir selbst einige solcher gespaltenen Reime. Verwende einen davon in einem Gedicht.


    6.3 Vorreim

    Beim Vorreim wird ein eigentlicher Reim durch eine Vorsilbe ergänzt, die durch ihren gleichen oder ähnlichen Klang zum Reim beiträgt.

    Beispiel:
    Leben - Beben (ohne Vorreim)
    erleben - erbeben (mit Vorreim)
    verleben- erbeben (mit Vorreim)
    Die betonte Silbe, die wir für den Reim brauchen, habe ich dabei fett markiert. Die unbetonte Silbe, die verangestellt wird und die den Reim verstärkt, ist kursiv.

    Welche Rolle spielt nun der Vorreim? Wie im Beispiel sind die Reimwörter oft zweisilbig. Durch den Vorreim wird nun noch eine weitere gleichklingende (aber unbetonte, wie hier im Beispiel) Silbe vorangestellt. Das wirkt sich natürlich auch auf den Klang an sich aus.

    Schreib eine Strophe, in der du den Vorreim häufig anwendest, und vergleich sie mit einer anderen Strophe. Was kannst du zum Klang des Reimes sagen?

    Vorreime erhält man auch oft bei Verwendung von Partizipien. Beispiel: gefangen-gegangen --> ge... als Vorsilbe.

    6.4 Variation der Silben

    Ähnlich wie in der Metrik bei den Kadenzen, gibt es auch bei den Reimen eine Einteilung nach den Silben:
    a) einsilbig, stumpf: Der Vers endet betont: X. Beispiel: Kopf-Topf als Reim jeweils am Versende.
    b) zweisilbig, klingend: Der Vers endet auf eine unbetonte Silbe: Xx. Beispiel: gehen-stehen als Reim jeweils am Versende.
    c) dreisilbig, reich (auch: gleitend): Der Vers endet auf Xxx. Beispiel: billige-willige als Reim jeweils am Versende.
    d) mehrsilbig: Also zum Beispiel viersilbig oder fünfsilbig. In Gedichten nicht besonders häufig, im Rap aber zT recht beliebt.

    Schreibe eine Strophe, die sich nur einsilbiger Reime bedient. Dann eine, die sich nur zweisilbiger bedient. Und dann noch eine dritte, mit ausschließlich dreisilbigen Reimen. Vergleiche sie im Hinblick auf ihren Klang. Wie ändert sich der Klang, wenn du von einsilbigen Reimwörtern zu zwei und mehrsilbigen übergehst?


    6.5 Suffix

    Zum Teil können Suffixe beim Reimen ganz nützlich sein. Wenn wir von einem Reim aber sprechen wollen, so sind nur die Wortenden wichtig, die eine Betonung aufweisen.

    Beispiel für eine unbetontes Wortende: -en (-x)
    gehen, stehen, laufen -> rennen reimt sich nicht auf laufen, trotz gleicher Nachsilbe

    Beispiel für ein Wortende mit einer Betonung: -ieren (-Xx)
    musizieren, komponieren, massieren --> musizieren reimt sich auf philosophieren

    Man kann zusätzlich noch Wörter suchen, die -ieren im Wortstamm haben: frieren, zieren, verzieren, genieren, Tieren, (von Klang her auch: Viren), ...

    Ein weiteres Beispiel wäre bei Nomen -ade (-Xx): Limonade, Promenade

    Wichtig ist, damit man mit diesem gleichen Wortende reimen kann, dass das Wortende eine Betonung besitzt. Das ist ganz wichtig in dem Zusammenhang.

    Überleg dir Wortenden, die eine Betonung besitzen, und such möglichst viele Wörter dazu.

    7. Anregungen

    Diese Anregungen sollen jetzt einmal nur zeigen, was es sonst noch so gibt. Vielleicht ist das eine oder andere an der Stelle zu kompliziert - doch bin ich der Meinung, dass die Beschäftigung mit dem einen oder anderen Thema hier doch sehr viel bringen kann.

    7.1 Exkurs: Knittel

    http://www.gedichte.com/threads/1383...092#post696092

    Sehr empfehlenswert. Für den Anfang vielleicht etwas schwierig, aber auf jeden Fall die Beschäftigung wert. Mit dem Knittel kann man einmal 'erste Gehversuche' außerhalb der streng geordneten Metrik versuchen. Der Knittel eignet sich in meinen Augen auch recht gut als Übergang zu freieren Formen.


    7.2 Exkurs: Langzeile

    Die Langzeile wird im Stabreim verwendet.

    http://www.gedichte.com/threads/1277...liche-Stabreim

    Der Stabreim ist auch einmal eine vielleicht ungewohntere Form, wie man den Klang in einem Gedicht verändern und zu seinem Nutzen formen kann. Als Übung sicher für jeden geeignet - vielleicht findet der eine oder andere ja Gefallen an der Sache.

    Neben dem Stabreim kann man diese Langzeile, die ferdi in dem Faden vorstellt, auch mit einem Endreim umsetzen. Du kannst ja zwei Zeilen mit Stabreim schreiben und zwei Zeilen mit Endreim - und anschließend vergleichen, wie was klingt.


    7.3 Exkurs: Blankvers

    Der Blankvers ist in der Dichtung selbst vielleicht nicht so üblich, wohl aber im Drama. Der Blankvers ist ein fünfhebiger Jambus, aber ohne Reime. Schreib einen kurzen Text unter Verwendung von Blankversen und vergleich sie mit einem gereimten Text aus einer der vorherigen Übungen.

    7.4 Exkurs: Humorvolles

    In humorvollen Texten gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie man die lustige Stimmung aufbauen kann. Paareime oder umarmende Reime eignen sich hier sehr gut, aber auch der Kreuzreim ist durchaus anwendbar. Weiters kann man in humorvollen Texten einige Besonderheiten unterbringen:

    A) Augenreime sind, wie schon mehrmals erwähnt, Reime, die aber nur so aussehen. Das Cordon Bleu reimt sich nicht auf scheu, die Orange nicht auf Wange und die Massage nicht auf Lage. In den üblichen traurigen, ernsten Gedichten erzeugen solche Reime eine unfreiwillige Komik, weswegen sie dort fehl am Platz sind. In lustigen Texten können sie hingegen gezielt eingesetzt werden.

    B) Vexierreime liegen dann vor, wenn auf ein Reimwort genau hingearbeitet wird, dann aber im letzten Moment doch nicht gereimt wird. Meist werden solche Reime mit 'Unanständigen' kombiniert, sodass das Überraschungsmoment am größten ist.
    Beispiel:
    Fritz liegt ganz gerne nackt im Garten,
    dort bekommt er immer einen ... Sonnenbrand.
    --> man würde etwas anderes erwarten, wenn man von einem sonst gereimten Text ausgeht.

    Das funktioniert auch dann besonders gut, wenn sich der Zuschauer selbst dabei ertappt, jetzt nur an das eine gedacht zu haben.

    Im Gegensatz zu Augenreimen können Vexierreime mitunter auch in ernsteren Themen angewendet werden. Allerdings erfordert das eine gewisse Übung und Erfahrung.

    C) In humorvollen Texten darf man auch etwas, das sonst eigentlich immer verpönt ist: Der 'Reim-dich-oder-ich-fress-dich'-Reim. Also ein Reim, der durch grausamste Weise unter Vergewaltigung der Grammatik, der Rechtschreibung oder der Aussprache zustande kommt. Auch damit kann unter Umständen in lustigen Texten eine Überraschung erzielt werden. Ganz wichtig ist aber: In lustigen, satirischen Texten und nur dort. In allen anderen Texten, ob traurig, politisch, lieblich, ... haben solche Reime keine Berechtigung.

    Schreib ein humorvolles Gedicht und greif, wenn du möchtest, auf die drei hier genannten Methoden zurück. Achte auch auf die Metrik.

    8. Beispiele

    Hier finden sich die meisten Beispiele aus dem obigen Text wieder. Ein paar einzelne Texte wurden ergänzt.

    8.1 aus unserem Archiv


    http://www.gedichte.com/gedichte/Ade...C3%B6ser_Markt - Waisen, teilweise tolle Reime.

    http://www.gedichte.com/gedichte/Jos...Die_Nachtblume - zusammengesetzte Wörter in S1: Statt klagen auf schlagen - Liebesklagen auf Wellenschlagen

    http://www.gedichte.com/gedichte/Jos...orff/Die_Nacht - recht kurze Verse, teilweise unreine Reime

    http://www.gedichte.com/gedichte/Jos...lingsgru%C3%9F - recht kurze Verse mit Waisen

    http://www.gedichte.com/gedichte/Jos...rff/Neue_Liebe - teils unreine Reime

    http://www.gedichte.com/gedichte/Kar...e/%C3%84gypten - von der Satzstellung her sehr interessant, teils unreine Reime

    http://www.gedichte.com/gedichte/Kar...r_Luftschiffer - mit Waisen, teilweise tolle, teilweise einfache Reime

    http://www.gedichte.com/gedichte/Kar...Die_eine_Klage - Schweifreim

    http://www.gedichte.com/gedichte/Rai...Rilke/Abschied - Reimschema: umarmende Reime und Kreuzreim

    http://www.gedichte.com/gedichte/Rai...ilke/Bei_Nacht - zusammengesetzte Wörter

    http://www.gedichte.com/gedichte/Ann.../Mondesaufgang


    8.2 aus dem Forum

    http://www.gedichte.com/threads/1355...und-Schneemann - tolle Reime, sprachlich und klanglich top

    http://www.gedichte.com/threads/163451 - einwandfreies und bestes Beispiel zu dem, was ich über Satzbau und Gliedsätze oben geschrieben habe.
    Geändert von MisterNightFury (30.01.2014 um 14:06 Uhr)

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. Die Sinnkrise (ein Gedicht des kaputten Reims)
    Von Freddy4 im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 25.06.2013, 20:10
  2. Grundlagen des Reims
    Von MisterNightFury im Forum Reime
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 27.02.2013, 14:48
  3. Die Realität von Alles - Die Grundlagen
    Von Hans Plonka im Forum Archiv
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 24.05.2009, 18:59
  4. Grundlagen des Gedichte schreibens!
    Von SunSpirit87 im Forum Allgemeines
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 13.06.2008, 21:05
  5. Auf den Tod des Reims
    Von mechellion im Forum Humor, Satire und Rätselhaftes
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 12.06.2006, 09:27

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden