1. #1
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    Der kleinste Bär der Welt

    Es war einmal ein sehr kleiner Bär. Er war der kleinste Bär der Welt, nicht größer als die Tatzen der anderen Bären und darum wurde er immer verspottet. Das machte ihn sehr grummlig.
    Weil die anderen Bären so blöd waren und er außerdem nur noch ein kleines Mädchen kannte, bei dem er üblicherweise in der Hosentasche wohnte und unter dem Kopfkissen schlief, ging er zu dem und schilderte sein Problem.
    Das Mädchen wusste Abhilfe. "Man wächst, wenn man etwas isst!", wusste es.
    Es wusste auch, dass Bären gern Honig essen und so ging es in den Supermarkt, denn da war sehr viel Honig in einem Honigregal. Den hatte es beim Einkaufen mit seiner Mutter gesehen.

    Tatsächlich war der Supermarkt bis zur Oberkante mit Honig gefüllt, denn an genau diesem Tag war die Lieferung angekommen. Es gab alle Sorten und das sind 333.
    Das Mädchen und auch der Bär hatten nicht gewusst, dass es so viele Honigsorten gibt.
    Der Bär hatte ja nicht einmal gewusst, dass es überhaupt Honig gibt und was "essen" ist.
    Sie suchten ein Glas Bärenhonig heraus, ein kleines nur, auf dem ein Bär abgebildet war, der unserem Bären nicht unähnlich sah. Er war sogar noch kleiner, weil er nur gemalt war und keine Beine hatte. Jedenfalls waren auf dem Glas die Beine nicht mit drauf, also hatte er wohl keine Beine.
    Er schien aber gut damit zurechtzukommen, denn er lächelte. Bestimmt war er in Wirklichkeit ein Rollstuhlbär. Aber wenigstens war sein Gesicht auf dem Honigglas und bestimmt erlaubte der Supermarktkassierer ihm darum, so viel Honig zu essen, wie er wollte, ohne zu bezahlen.
    Den Honig musste man nämlich bezahlen.
    Dass hatten der Bär und das Mädchen nicht gewusst.
    "Bezahlen" bedeutet, dass man etwas für Geld eintauscht und Geld hatten sie nicht.
    Bären und sehr kleine Mädchen haben üblicherweise kein Geld, weil sie noch nicht arbeiten können, was vielleicht ganz gut so ist. Da streiten die Gelehrten noch.

    So gingen der Bär und das Mädchen traurig wieder zurück. Doch da hatte das Mädchen eine Idee. Es besaß nämlich eine Mutter. Eine Mutter ist eine nützliche Erfindung zum Lösen von Problemen.
    Der Bär konnte nicht sprechen, nur brummen und außer dem Mädchen und den anderen Bären verstand ihn niemand und darum erzählte das Mädchen die Geschichte. Die Mutter hörte dem Mädchen aufmerksam zu und sagte dann:
    "Aber das ist ein Plüschbär. Plüschbären können nicht wachsen. Sie bleiben immer klein, egal, wie viel sie essen."
    Da waren der Bär und das Mädchen ziemlich verzweifelt. Der Bär würde nie ein richtiger, großer Bär werden? Er würde immer ausgelacht werden? Und immer traurig sein müssen?
    Der kleine Bär versuchte, bitterlich zu weinen, aber das ging nicht.
    "Plüschbären können nicht weinen", wusste die Mutter.
    Das machte den Bären noch trauriger, als er ohnehin schon war. Aber die Mutter hatte nun eine Idee. Sie hatte nämlich auch eine Mutter zum Probleme lösen.
    So schickte sie das Mädchen mit dem Bären zu ihrer Mutter, denn die war eine Hexe und wusste sicher Abhilfe.

    Mit Hexen ist es ja so, dass viel Blödsinn über sie erzählt wird. Sie würden Kinder fressen, Leute verhexen und Kröten die Augen ausreißen, um sie in die Suppe zu werfen. Das stimmt alles nicht. Es sind nur Märchen. Unsere Geschichte hingegen ist natürlich wahr, denn ich erzähle ausschließlich wahre Geschichten.
    Wie auch immer, die Großmutter saß in einem Schaukelstuhl am Fenster, als die beiden hereinkamen und sie strickte einen Pullover für das Mädchen und einen für den Bären. Beide Pullover waren aus schwarzer Pudelwolle, daran erkannte man, dass die Großmutter eine Hexe war. Auch an der langen, krummen Nase, dem Buckel und dem Kopftuch. Sie sah wirklich so aus, wie eine Hexe aus dem Märchenbuch, aber sie war eine ganz normale, moderne Frau und hatte, wie die meisten Hexen, in ihrem Leben nur Gutes gehext. Wenn man mal davon absieht, dass drei ihrer vier Exmänner an Pilzvergiftung gestorben sind.
    Die Großmutter also, sie konnte, obwohl sie eine Hexe war, aus dem Gebrumme des Bären nicht so richtig schlau werden und wieder musste das Mädchen alles erzählen und die Großmutter hörte dem Mädchen aufmerksam zu. In Hexenfamilien sind alle immer sehr aufmerksam, denn sonst könnte ihnen ja was entgehen.

    Als das Mädchen geendet hatte, schwieg die Großmutter lange und dann schüttelte sie den Kopf.
    "Aus einem winzig kleinen Plüschbären einen richtigen großen Bären zu machen, das ist sehr schwer", sagte sie dann, "dazu braucht man richtige Magie, das kann ich nicht. Ich kann nur Kräutertees und Salben, ein bisschen Hand lesen und Pudelwollpullover stricken."
    Da wurde der kleine Bär sooooo traurig, dass sein Fell sich grün färbte.
    "Nicht traurig sein!", rief die Großmutter da. "Ich schicke euch zu meiner Mutter, der Urgroßmutter, das ist noch eine von den ganz, ganz alten Hexen, mit Feuer, Pech und Schwefel und mit KRÖTENAUGEN!"
    Das Mädchen erschrak und der Bär auch. Hatten sie doch geglaubt, solche Hexen würde es gar nicht geben!
    Aber die Großmutter beruhigte sie. "Euch wird sie nichts tun, sagt nur, ihr kämt von der Großmutter. Passt auf, dass ihr nicht in den Graben voller Krokodile fallt und wenn ihr über den Friedhof geht, dreht euch nicht nach den ekligen Schleim- Mumien um!
    Der Bär und das Mädchen erschraken noch mehr. Die Großmutter begann zu lachen. "Ich hab euch nur veräppelt. Ihr müsst nicht über den Friedhof gehen. Ich fahr euch schnell mit dem Wagen hin."

    Der Bär, das Mädchen und die Großmutter fuhren mit dem kleinen, schwarzen Hexenauto der Großmutter zuerst über den Friedhof, vorbei an den Schleim- Mumien, dann über den Graben mit den Krokodilen und dann standen sie schon im Hof der uralten Urgroßmutter. Sie sah aus wie eine sprechende Spinnwebe, so alt und dürr und weiß war sie. Ihre Stimme klang knarrig wie die einer Nebelkrähe, ihr Lachen war zahnlos und sie hatte nur ein Auge, das hellblau funkelte
    Die Großmutter lud den Bären und das Mädchen ab und verschwand wieder, denn sie musste zum Pilates. Die Urgroßmutter buckelte langsam näher und beäugte die beiden.
    Der Bär spürte auf einmal, dass sie seine Gedanken lesen konnte und auch die des Mädchens. Er spürte auch, dass er keine Angst haben musste, denn Krötenaugen sind genau wie Leichenhände in Wahrheit nur Namen für geheime Hexenpflanzen.
    Trotzdem war diese Urgroßmutter schon ziemlich unheimlich. Immerhin war sie eine große Zauberin.

    Die Urgroßmutter kam ganz nah an den Bären heran und sprach mit leiser Krähenstimme: "Nun, du bist also der kleine Bär, der groß werden will?"
    Der kleine Bär nickte.
    "Ich kann dich groß zaubern, aber du musst wissen, dass ich es nicht rückgängig machen kann, also überleg es dir gut!"
    Da musste der kleine Bär nicht lange überlegen, denn groß zu sein, war schon immer sein Herzenswunsch gewesen.
    Die uralte Hexe nickte langsam. Dann holte sie blitzschnell einen Kupferkessel hervor, warf verschiedene Kräuter hinein, rührte mit einem Silberlöffel um und dann noch dreimal mit dem Hexenbesen, schlug sich vor die Stirn, zündete ein paar Kerzen an, rührte noch mal um, setzte sich auf den Besen, drehte sich im Kreis, murmelte ein paar Beschwörungsformeln auf Geheimhexisch und dann machte es auf einmal PUFF, schwarzblauer Rauch stieg empor und aus dem kleinen Hosentaschenbären war ein richtiger Bär geworden. Ein Grizzlybär, wie man ihn aus dem Zoo kennt.

    Das Mädchen riss erschrocken beide Augen gleichzeitig auf, die Hexe rieb sich die Hände und der Bär betrachtete seinen neuen Körper. So würde er die anderen Bären gewiss beeindrucken können!
    Er schnappte sich das Mädchen, setze es auf seine Schulter, spazierte seelenruhig mitten durch die Krokodile und an den Schleim- Mumien vorbei zurück zur Hauptverkehrsstraße und erst da fiel ihm auf, dass er auffiel. Die Leute fingen an zu schreien und rannten weg. Ein Mann zog in einiger Entfernung sein Handy heraus und rief das Amt für das Einfangen gefährlicher Wildtiere an.
    Da lief der Bär mit dem Mädchen auf der Schulter davon, so schnell er konnte.
    Als sie am Haus des Mädchens angekommen waren, stellte er fest, dass er nicht durch die Haustür passte. Er war einfach viel zu groß!
    Die Nachbarn streckten schon die Köpfe aus den Fenstern und riefen nach der Polizei.

    Der Bär musste das Mädchen stehen lassen und wieder weg laufen. Er lief und lief, ganz tief in den Wald hinein.
    Die anderen Bären grüßten ihn ehrerbietig, weil er jetzt der größte Bär der Welt war, aber das war ihm ganz egal. Er hätte so gern bei dem Mädchen unter dem Kopfkissen geschlafen, aber er musste mit dem harten, kalten Waldboden vorlieb nehmen und konnte nie wieder zurück.
    Da weinte er bitterlich, aber wenigstens konnte er jetzt weinen, denn er war ja nicht mehr aus Plüsch, sondern ein echter Bär. Und ein großer Bär. Und darum hörte er nach einer Weile auch wieder auf, zu weinen.
    Er gewöhnte sich an das Bärenleben, dachte nur noch selten an das Mädchen, heiratete irgendwann eine Bärin und als er alt und grau war, erzählte er seine Lebensgeschichte einer Amsel, die erzählte sie dem Wind und der erzählte sie mir.
    Und sie ist wirklich wahr.

  2. #2
    Rûh Al-Qudus Guest
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
    Geändert von Rûh Al-Qudus (20.03.2013 um 23:32 Uhr)

  3. #3
    Jazemel Guest
    Hi Fffuchs,

    gut, dass du wieder Geschichten schreibst.

    Ich war gleich drin in deinem Märchen. Zum einen, weil du wirklich erzählen kannst - was es irgendwie aus unerfindlichen Gründen, immer seltener zu geben scheint - und mir zudem gleich durch den Kopf schoss, dass ich mit fünf Jahren versucht habe, einen Plüschbären mit Rotbäckchensaft zu füttern, damit er größer wird. Leider kam dabei nur eine schimmelige Bärenschnauze raus, der Bär musste gewaschen werden und war danach nicht mehr derselbe. Kein Wunder, wer übersteht schon vollkommen unvorbereitet eine Art eineinhalbstündiges Astronautentraining mit Waschmittelmedikamentation?

    Zurück zum Märchen, wie gesagt, ich mag diesen Erzählstil. Der Text hat keine Längen und ab und an so wunderbare Formulierungen wie "Sie sah aus wie eine sprechende Spinnwebe, so alt und dürr und weiß war sie." Wenn ich an solchen Stellen hängen bleibe, dann aus Genuss an der Metapher und dem entstehenden Bild.
    Als Härtetest hab ich dein Märchen eben meiner Tochter vorgelesen. Sie ist sieben, mag Märchen noch gerne, aber wird ungeduldig wenns langweilig wird.
    Langweilig wurde ihr nicht, sie mag die Geschichte, besonders, (na klar) den kleinen Plüschbären. Als Einwand kam, dass Mumien in der Wüste leben und nicht im Wald, weil hier, wo es Wälder gibt, die Leute nur verbuddelt und nicht eingewickelt werden und Schleim nicht mal umwickelt werden kann, weils eben schleimig ist, da hält ja nix. Und die Frage tauchte auf, warum das Mädchen, als es größer wurde, den Bären nicht besucht hat und ob sie denn einen neuen Plüschbären bekommen hat.

    Das waren die einzigen Kritikpunkte.

    Lieber Gruß,

    Jaz und Lili

  4. #4
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    Hallo RaQ, Jaz & Lili,

    es freut mich sehr, dass ihr mit der Geschichte was anfangen konntet und Spaß hattet.
    Wie das so ist mit Geschichten, die man vom Wind erzählt bekommt, die sind manchmal ganz schön langweilig und da freue ich mich, dass ihr die hier mögt.
    Wie die Schlenker ankommen, da war ich mir auch nicht so sicher.

    Ich habe nie versucht, einen Bären zu füttern, aber ich habe meinem Kater mal Milch gegeben und dann stank er auch ganz schön. In die Waschmaschine durfte er nicht, ich hatte Angst, dass er ertrinkt, auch wenn meine Mutter meinte, Plüschkater können nicht ertrinken. Mein Kater hatte eben Angst davor, Katzen sind nun mal wasserscheu. Er wurde dann am Waschbecken gewaschen.

    Die Schleim-Mumien, ja. Vielleicht sind es altslawische Waldmumien oder die Urgroßmutter hat die Schleim-Mumien als auch die Krokodile von ihren Studienreisen aus Ägypten mitgebracht.
    Die Mumien wurden dann nass und schleimig, weil in Deutschland der Friedhofsboden so nass ist.
    Ob sie regelmäßig frisch umwickelt werden, weiß ich nicht. Vermutlich macht das die Friedhofsverwaltung.

    Das Mädchen und der Bär haben sich nie wieder gesehen, denn der Wald war zu groß und zu tief und wenn richtige Bären einem kleinen Mädchen zu nahe kommen, dann kommt vielleicht ein Jäger und schießt auf den Bären. Das ist leider zu gefährlich. Aber wenn zwei Menschen oder auch Bären sich lieb haben, dann wissen sie, dass es ihnen gut geht und sie merken auch, wenn sie aneinander denken und außerdem haben sich die beiden oft im Traum getroffen. Bären und Mädchen aus Hexenfamilien können so was nämlich.

    Liebe Grüße,
    101010

  5. #5
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    Hallo 101010,

    mir gefällt dein Märchen auch sehr gut.
    Es nimmt immer Wendungen an, die man als Leser nicht voraus ahnen kann, wie z. B. der Sprung von der Mutter zur Hexe und dann wieder zur Urgroßmutter, die dann auch die meiste Zauberkraft besitzt und das ganze durchwirkt mit viel Humor und Kurzweiligkeit.
    Witzig fand ich die Stelle, wo die Großmutter zu Pilates abdampft - sehr trendig, die Gute und auch musste ich grinsen, dass sie Pudelwolle verstrickt. Das geht tatsächlich, nur muss man es wissen.
    So schaffst du es, dein Märchen sehr kurzweilig rüber kommen zu lassen, was mir sehr gut gefällt.

    Zum Schluss, hatte ich allerdings etwas Sorge, dass der Bär noch irgendeinem schießwütigen Jäger zum Opfer fällt, aber Gott sei Dank ist das nicht geschehen.
    Wäre ja auch schlecht gewesen, denn irgendwo gaaaanz gaaanz tief in mir drin schützt der große Bär nun doch noch das mittlerweile erwachsene Mädchen, auch wenn er das bestimmt nicht weiter erzählt hat.

    Liebe Grüße
    Die Minos
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

  6. #6
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    Hallo Minos und Desperado,
    auch an euch vielen Dank fürs feedback!

    Das mit der Hexe fiel mir so ein, weil ich so ein "Rübchen-Prinzip" (Großvater kann die Rübe nicht allein rausziehen, holt Großmutter zuhilfe, die holt den Hund, der holt die Katze, die holt die Maus, dann schaffen sie es) drin haben wollte und Lebenserfahrung als noch mehr Magie zu erzählen ist für Kinder besser vorstellbar, dachte ich. Und der Rest hat sich so ergeben. Pilates, ja, sie ist eben eine ganz moderne Frau

    "Freiheit hat ihren Preis und mancher erfüllte Wunsch unabsehbare Folgen."
    Ein bisschen Zeigefinger gehört schon rein in so ein Märchen, dachte ich.
    Alle Kinder wollen unbedingt möglichst schnell groß=erwachsen werden und wenn man dann groß ist, sieht man erst, wie blöd dieser Wunsch eigentlich war.

    LG & schönen Sonntag euch!
    101010

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