1. #1
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    Pip Kommentarfaden

    Hier könnt Ihr Kommentare zu der Fortsetzungsgeschichte "Pip" hinterlassen, damit der Thread mit den einzelnen Episoden nicht zerrissen wird.
    Danke und Grüße!
    Geändert von 101010 (20.03.2013 um 18:39 Uhr)

  2. #2
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    Dreimalzehn,
    kurze Sätze, lebendige Satzkonstruktion. Geschickt eingesetzte wörtliche Rede. Die Sprache ist ungebläht und kindgerecht. Es ist alles gerichtet eine schöne Geschichte zu werden, auch weil du immer wieder Spannung aufbaust.
    Inhaltlich fesselt es mich ebenso, wo ich doch so gern Kindergeschichten lese.

    Der Schreibstil kommt mir bekannt vor. Von einem Doppelgänger.

    Aber lass dir Zeit mit dem Posten. Sonst wird es zu hetzig.
    LG
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  3. #3
    Jazemel Guest
    hallo fffuchs,

    ich glaub, das größte kompliment, dass man jemanden machen kann, der geschichten schreibt ist zu sagen, ich will mehr.
    ich hätte wirklich lust mich mit dem buch pip, aufs rote sofa zu verkrümeln um es in einen schwung durchzulesen.

    ich mag, wie die figuren sich entwickeln, ebenso, dass ich selbst hin und her gerissen war, ob der prinz nun mitgehen und gar ins verbotene haus hineingehen sollte.
    was ich sehr gelungen finde ist, dass die spiele der kinder, der prinz und die prinzessin, die mülleimerrüstungen etc. nicht erklärt werden, sondern das verständnis mit der fortführung der geschichte entsteht.

    schön erzählt, mit gekonnt gestalteten spannungsbogen, plastischen protagonisten.

    mag ich und ich freu mich auf die fortsetzung.

    lieber gruß,

    jaz

  4. #4
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    Hallo manehans & Jaz,
    vielen Dank für eure Kommentare, über die ich mich sehr freue.

    @manehans: Ich lese auch gern Kinderbücher, die überanstrengen mich nicht so. Sie sind frei von Intrigen, Beziehungsverknotungen und philosophischen Monologen des Autors und es wird auch nie fremdgegangen.
    Zu hetzig wird es wohl nicht, wegen der Postinggrenze. Außerdem muss ich jetzt langsam mal ein Auge auf Logik und Struktur haben und Dinge auch mal eine Weile liegen lassen.
    Den stilistischen Doppelgänger würde ich gerne mal lesen. Gibt es den im Internet? (Link?)

    @Jaz:
    ich glaub, das größte kompliment, dass man jemanden machen kann, der geschichten schreibt ist zu sagen, ich will mehr.
    Das ist absolut wahr. Denn dann stimmt der Spannungsaufbau und das ist mit das Schwierigste beim Erzählen.
    Die kindliche Sicht wollte ich nicht zu sehr aufklären, auch, wenn man da vielleicht einiges nicht versteht. Gut, dass das so funktioniert und die Figuren plastisch sind. Das freut mich.

    Liebe Grüße & Danke fürs Feedback,
    der Fffuchs

  5. #5
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    Hallo 101010,

    ich lese auch schon die ganze Zeit in deiner Geschichte mit und freue mich, wenn du wieder Ergänzungen geschrieben hast.
    Ich freue mich, wie deine Geschichte immer umfangreicher und dabei immer interessanter wird und du uns deine Phantasiewelten immer näher bringst und das mit so lebendig und vielfältig geschaffenen Charakteren, dass es einfach Spaß macht, hier weiter mitzulesen.
    Vor Jahren las ich Märchenmond und dessen Fortsetzungen von Wolfgang und Heike Hohlbein.
    Irgendwie denke ich beim Lesen deiner "Pip-Geschichte" wieder an diese Bücher, denn auch sie waren durch Phantasie und Einfallsreichtum der Schreiber so fesselnd, dass mir bis heute noch viele der Protagonisten und die wundervolle Geschichte nachhaltig in Erinnerung geblieben sind.
    Ich bin gespannt und freue ich auf mehr.

    Liebe Grüße
    Die Minos
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

  6. #6
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    Hallo Minos,
    vielen Dank für deinen Kommentar.
    Ich freue mich sehr, dass du was mit der Geschichte anfangen kannst.
    "Märchenmond" habe ich nicht gelesen. Ich glaube, ich habe noch nie ein Fantasy-Buch gelesen, als Kind vielleicht mal. Ich bin eigentlich mehr SciFi-Fan und wundere mich selbst, dass ich auf einmal mit Märchen und Kindergeschichten anfange.
    Es hat vielleicht damit zu tun, dass ich neulich mal einem Kind spontan eine Einschlafgeschichte erzählen sollte und das ging sehr gut. Wenn einen diese blöde Realität nicht dauernd behindert, kann man nämlich machen, was man will

    Liebe Grüße, 101010

  7. #7
    Jazemel Guest
    Hallo Fffuchs,

    die Geschichte nimmt ja rasant an Tempo zu.

    Ich weiß jetzt nicht, inwieweit der Traum des Prinzen von Wichtigkeit für die kommenden oder gerade passierenden Ereignisse sind, aber mir scheint die Abfolge der seltsamen Begebenheiten fast zu gehäuft.
    Die ganze Sache an sich, der Schleusenraum, Pip der Alb, die Parallelwelten, das Spielen mit der Zeit, die Nachhilfe mit Angst in der Hosentaschenverteilung (finde ich übrigens eine klasse Idee), die Entführung der kleinen Schwester und die Einführung der Pip-Welt, ist sehr reichhaltig. Geschichten die Tempo haben sind meist sehr spannend, aber wenn ich bedenke, dass es eine Kindergeschichte sein soll, bleibt zu wenig Zeit irgendwo zu verweilen.
    Würde nach dem Traum nicht schon bald die Pip-Welt auftauchen, ginge es meiner Meinung nach, oder eben die Pip-Welt, ohne den Traum vorweg. Die schnelle Abfolge, wie sie jetzt besteht lässt da eher ein Gefühl des Hinterherhetzens aufkommen und man wird ein wenig aus der geheimnisvollen Atmosphäre, in der man all das Seltsame leicht annehmen konnte, gleich wie seltsam es war, herauskatapultiert.
    Ich würde entweder die Beschreibung der Pip-Welt später einfließen lassen, oder aber den Traum rausnehmen, oder später an anderer Stelle einfügen.

    Zu den Namen der Geschwister und Feinde in der Pip-Welt:
    Wieder unter dem Kriterium Kinderbuch, würde ich die Namen/Bezeichnungen nochmal überdenken. Klar, Kinder sind ausgesprochen phantasievoll und würde die Geschichte nur von der Pip-Welt handeln, würden die Namen schnell angenommen werden weil sie zu Beginn auftauchen und vielleicht noch Hintergrundinfos die Namen einprägsamer machen würden.
    Hier aber tauchen sie in einer ohnehin ungewöhnlichen und sehr vielfältigen Geschichte auf und daher bieten die Namen keinen Angelpunkt, es kann kein Bezug hergestellt werden, weil sie neben dem Prinzen, Pip (der ein Alb ist), dem Schleusenraum und und und auftauchen. Da würfe ich eher Namen wählen, die einen Faden zur 'Hierwelt' haben. Wjeji und Drulikrieger bieten das nicht, darum bleiben sie nicht so leicht im Gedächtnis und tauchen deshalb jedes Mal wieder 'neu' auf. Um in einer Geschichte drin zu bleiben, braucht es ja entweder Identifikation, oder aber ein Beobachten innerhalb der Geschichte und dazu muss immer wieder ein Bezug zum Beobachter hergestellt werden. Darum klappen ja Fantasygeschichten und Science-Fiction, gleich wie fremd die beschrieben Welten sind, es gibt immer einen Bezug zum Beobachter und wenn es Kleinigkeiten sind, wie Namen, unbequeme Kleidung, ähnliche Gefühle u.s.w.

    Mag jetzt viel Geschreibsel für eigentlich zwei Kleinigkeiten sein, aber ich finde die Geschichte so gut, dass ich mich eben gerne damit beschäftige und es zudem schade fände, wenn du dich mit den Ereignissen selbst überholst.

    Lieber Gruß,

    Jaz
    Geändert von Jazemel (27.03.2013 um 16:31 Uhr)

  8. #8
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    Hallo Jaz,
    danke für deinen ausführlichen Kommentar.
    Ich bin lustigerweise gerade dabei, die Seiten 18-27 zu "verlängern", weil ich auch das Gefühl hatte, dass zu schnell zu viel passiert. Vorher sind sie noch eine Seite lang in der Schleuse, aber dann passiert wirklich viel, wenn die beiden zu dem Orakel gehen und dann in Pips Welt, um mehr über die bösen Männer herauszufinden.

    Diese "Fremdworte" benutze ich eigentlich nur an Stellen, wo es kein deutsches Wort gibt. Es gibt kein Wort für eine geschlechtslose Bruderschwester. "Wjeji" wird vermutlich noch oft auftauchen müssen. Drulikrieger werden auch noch eine wichtige Rolle spielen, natürlich kann man sie auch erstmal als Trolle oder Trollkrieger bezeichnen.
    Bei der Je'Ulja ist es so, dass "Orakel" es nicht wirklich trifft und das auch kein leichtes oder gängiges Wort für ein Kind ist. Ursprünglich hatte ich da einen Satz mehr, der erklärte, dass die Je'Ulja sowohl eine weise, heilige Frau als auch ein Bio-Computer ist, vielleicht sollte ich das wieder zurück ändern. Kinder können sich eine Frau besser vorstellen.

    Die Pip-Welt ohne den Traum vorher ist sehr schwierig. Erst mal brauche ich den Traum, weil Jonas darin vor kommt, der am nächsten Tag wirklich Angst vor dem Prinzen hat. Es wird nämlich auch im weiteren Verlauf um die moralische Frage gehen, ob das eigentlich in Ordnung ist, Leuten im Traum Angst zu machen, damit sie einen in Ruhe lassen oder ob es nicht vielleicht auch noch andere Wege gibt.
    Dann ist es die Überleitung zu einer halb-traumhaften Szene, in der ich erzähle, dass der sonst so allwissende Pip auch nicht weiß, was hinter den parallelen Entführungen beider Schwestern steckt.
    Irgendein Traum muss außerdem an dieser Stelle kommen, denn wenn ich schreibe "Leider träumte ich nichts und darum ärgert Jonas mich weiter und hat mich heute in der Schule grün und blau gehauen", dann ist das zu krass nach der Entführung und eigentlich wollte ich erzählen, dass Pip "positive" Auswirkungen auf das Leben des Prinzen hat. Pip erklärt, wie man jemandem Angst schickt und es funktioniert. Natürlich funktioniert das im Traum. Alb - Traum.
    Eine Lösung wäre vielleicht, den Traum anders zu machen, aber in der Art wie er ist, ist er ein Vorgriff auf etwas anderes.

    Jetzt würde mich interessieren, was genau dich mit diesem Traum hinauskatapultiert hat aus dem Erzähluniversum? Die Tatsache, dass Jonas und der Prota im Traum erwachsen sind? Die Tatsache, dass überhaupt ein Traum kommt? Die Befürchtung, dass jetzt gleich das Elfenland kommt und man sich nicht erholen kann? (ist nicht so) oder sollte man noch länger in der Realität bleiben? Vielleicht eine Szene mehr mit der Prinzessin, bevor wieder Pip kommt?

    LG, freu mich auf Rückmeldung,
    der Fffuchs

  9. #9
    Jazemel Guest
    Hi Fffuchs,

    letzteres meinte ich, eine Sequenz länger in der Realität bleiben, ehe es in die andere Welt geht. Sozusagen eine Verschnaufpause auf vertrauten Terrain. Und eine Szene mehr mit der Prinzessin halte ich für eine gute Idee.

    Dass der Traum wichtig ist, für Jonas Verhalten später und der Angstgeschichte, verstehe ich und auch, dass das verteilen der Angst nur im Traum, während eines Albtraumes geschehen kann ( ich hab in irgendeiner Geschichte hier, den Gegenpart, Albschupser, die Albträume verhindern und Alben (Aufhocker) weg/runterschupsen^^).

    Was mich etwas aus der Geschichte rausgeholt hat, war eben die schnelle Folge von Entführung, Traum, Reaktion auf den Traum, Einführung der nächsten Welt. Wie gesagt, eine weitere Szene mit der Prinzessin fände ich gut.

    Lieber Gruß,

    Jaz

  10. #10
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    Der Prinzessin früher mehr Raum zu geben, ist sowieso keine schlechte Idee, denn die kommt erst auf Seite 25 wieder und dann wird sie aber sehr wichtig. Ich werde mal den Schultag und das Hausaufgaben machen und all so was eine Seite länger erzählen. Kann man ja wieder zurückandern.

    LG & vielen Dank,
    der Fffuchs

  11. #11
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    Guten Morgen Dreimalzehn,

    deine Geschichte entwickelt sich für mich eindeutig zur FanFi.

    Manehans ist kein Germanist und weit davon entfernt, deine Geschichte analysieren zu können, wie Jazemel das kann.

    Ich kann nur sagen, die Spannung steigt, du hältst alles sehr lebendig, die Protagonisten, auch die in den Nebenrollen wie Fräulein Eulenberger, bleiben authentisch und behalten ihre Spur.
    Besonders gefällt mir, dass die Spannung sich undramatisch und ohne Knalleffekte aus dem täglichen Leben entwickelt.

    Als SciFi-Fan wirst du Stanislaw Lem kennen und lieben.
    Deine Sprache und dein Geschick, im Dialog Spannung aufzubauen, erinnern mich an ihn, besonders an seine „Sterntagebücher“.

    LG
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  12. #12
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    Hallo Manehans,

    freut mich sehr, dass du es weiterhin spannend findest. Ob jemand Germanist ist oder nicht, ist eigentlich egal, nur wird ein Germanist oder aber auch ein Filmcutter eher wissen, warum die Spannungsführung funktioniert oder nicht. Ob sie funktioniert oder nicht, kann jeder feststellen.

    Die Geschichte aus dem täglichen Leben zu entwickeln war mir wichtig, weil ich als Leser mich in Fantasy-Geschichten oft nicht "an der Hand genommen" fühle. Wenn eine Geschichte so anfängt: "Kio-Kio und Ak'fuh-Brr, die Albenprinzen, zäumten ihre Bwartis mit seidenen Kasjiks und ritten los, um in der Mond-Ebene den Eberbund-Trollen endlich mal zu zeigen, was eine Jakipako ist", dann komme ich in die Geschichte nicht rein. Ich bin als rationaler Mensch sehr darauf angewiesen, dass man mir erst mal sagt, wie eine Elfenwelt in meinen naturwissenschaftlichen Kosmos passt.

    Mit Lem verglichen zu werden schmeichelt mir sehr
    Den habe ich als Kind viel gelesen, es gab seine Geschichten einzeln als eine Art Groschenroman am Zeitungskiosk (wobei der Verkäufer sich nie sicher war, ob das wirklich was für mich ist). Natürlich bin ich nicht unbeeinflusst davon geblieben. Sollte ich mal wieder lesen, als Erwachsener nimmt man Sachen ganz anders wahr.

    Bei den nächsten Folgen (20-26) habe ich genau das Problem, dass es vielleicht zu kompliziert für Kinder ist oder Kinder sich das nicht vorstellen können. Wenn ich eine Zeitmaschine hätte und mein eigenes Geschreibsel als Zehnjähriger lesen könnte...

    Liebe Grüße, 101010

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