1. #1
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    "Meta", oder: "Ein sehr kurzer Dialog frei von Zeit"

    " '''Einen Text schreiben soll ich?', frag ich,
    'Ja.', sagt er,
    'Ist gut für deinen Blog!'
    'Mh? Und wovon soll der Handeln?',
    'Keine Ahnung, vielleicht von irgendetwas Kuriosem, oder einem lustigen Gespräch, oder so', meint er.
    Mein Literatur-Agent steht auf und geht Richtung Tür.
    'Vergiss das bloß nicht, heute ist schon der 31. Juli!'.
    'Pah! Ich und vergessen?'... oder? Das geht doch so, meinste nicht?', Frag ich Arndt, meinen Agenten.
    'Klar, aber nur, wenn du das mit Veröffentlichungsdatum herausbringst!',
    'Heute ist der 03.',
    'Dritte was?', fragt Arndt sichtlich genervt, während er mit seinem Fingernägel ein Stück Hühnchen aus seinen Zähnen entfernt.
    'Dritte zehnte!'
    'Exakt. Du hast für den kurzen Text zwei Monate gebraucht- Da wird sich jeder totlachen.', oder was meinste, geht das?'
    'Nimm das mit den Zähnen raus.'
    'Klar', sag ich, 'aber dann kommt nicht das Datum von heute mit drauf!'
    'Doch! Jeder soll wissen, dass heute schon der-' das war's dann soweit?! Also ich finds witzig."
    "Ne, außer du machst das Datum drauf" sagt er und zieht sich seine Handschuhe an. "Ich muss dann noch einen Tannenbaum kaufen!".
    "Alles klar, ich überleg mir was. Hat ja noch Zeit!"...

    _______________________

    Mein erster Beitrag...
    Hoffe ich habe mich an alle Regeln gehalten und werde jetzt nicht verbrannt

    EDIT: Die Farbwahl war äußerst fragwürdig, ich sollte es nocheinmal anpassen...
    Geändert von FranzKazam (02.05.2013 um 16:47 Uhr)
    Über Relevanz:

    Und so begab es sich dass er verstarb
    dauerte nicht mal einen Tag
    bis man Ihn vergaß...

  2. #2
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    Hallo.
    Prosatexte gehören eigentlich in das Unterforum Prosa. //edit: sehe grade, steht ja hier richtig

    Ich finde den Text sehr verwirrend, vor allem wegen <<< und >>> und < und > und ' und ".
    Da soll wohl ein Text in der wörtlichen Rede wiedergegeben werden. Diese Zeichen <> verwendet man vielleicht, um einen Chat oder einen Mailverlauf wiederzugeben, aber der Agent bewegt sich ja zur Tür. Um die französische Sprache handelt es sich auch nicht.
    Außerdem wäre es besser, wenn es dann durchgehend wäre. Ich vermeide das gern oder mache es so:

    Ich sagte: "Karl, ich les dir mal was vor: 'Es war einmal ein Mann, der sagte: 'Immer wenn ich Anführungszeichen verwenden muss, weiß ich nicht so richtig, wie das geht.'' Was hältst du davon, Karl?" "Ich finde das zu lang", sagte Karl, "und auch nicht dramatisch genug. Wie wäre es mit: 'Es war einmal ein Mann, der sagte: 'Scheiß Anführungszeichen!''"

    Vor allem wegen des Zeichengemetzels steige ich nicht durch. Darunter leidet der Text.
    Warum jemand, der ein Blog betreibt, einen Literaturagenten braucht, verstehe ich auch nicht. Alles in allem verstehe ich hier wirklich nur Bahnhof.

    LG, 101010
    Geändert von 101010 (02.05.2013 um 15:27 Uhr)

  3. #3
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    Farben... Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen? Ich werde das mal überarbeiten. (Ich hatte erst überlegt, die gesamte Textpassage zu färben, dass war dann aber doch eher unangenehm. So wurde der ganze Text auch noch zum Denksport )

    Ich sehe, es wird nicht ganz deutlich: der Protagonist ist ein beliebiger Schreiberling, welcher ebenfalls einen Blog führt. Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass das für viele gilt. Den Agenten hat er nicht wegen des Blogs ansich...

    Ich wollte man zeitliche Vorgaben ein wenig relativieren. Dachte das Problem kennt jeder, wenn man da eine nebensächliche Kleinigkeit hat und einfach trotz jeglicher zeitlicher Vorgaben diese nicht einhält.
    Z.B. den Müll herunter zu bringen ist so ein typisches Beispiel. Es wird einem von der Frau gesagt, man tut es nicht, und es wird nur mehr und mehr Müll und dennoch ist im großen und ganzen das Prinzip selbst das Problem- das Hinauszögern führt trotz der Trivialität der eigentlichen Handlung zu einem erwähnenswerten Konflikt.
    Ich wollte das ein wenig mit Selbstbezug und Humor ganz locker aufbereiten.
    Über Relevanz:

    Und so begab es sich dass er verstarb
    dauerte nicht mal einen Tag
    bis man Ihn vergaß...

  4. #4
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    Hm.
    Vielleicht musst du das dann alles klarer strukturieren. Ein Agent vermittelt einem ja nur Jobs, er weist einen nicht auf deadlines hin. (Meiner mich mal nicht.)
    Es sollte vielleicht lieber der Herausgeber einer monatlich erscheinenden Kurzgeschichten-Zeitschrift sein.
    Oder er ist ein Freund, dem man versprochen hat, sein Blog zu gestalten/ Webseite einzurichten. Oder man nennt ihn einfach Arndt und sagt gar nicht, warum er den Text will.

    Das Blog würde ich vielleicht auch herausnehmen, denn niemand betreibt ein professionelles Blog, für das er andere gegen Geld schreiben lässt. Und falls es das Blog des Autors ist, das regelmäßig aktualisiert werden muss, weil die Fans das so wollen, dann sollte man das mehr erklären.
    "Du musst mal wieder was auf dein Blog stellen, das ist dein Werbeplakat! Nimm ein Kapitel aus dem neuen Roman, verlinke den Verlag, das kann doch nicht so schwer sein! Copy und paste, ich bitte dich, das macht man in drei Stunden!"
    Dann wäre es aber der Verleger, nicht der Agent, der Agent würde vielleicht eine Leseprobe für die Webseite der Agentur haben wollen. Das hat mich auch alles beim Lesen verwirrt, weil ich die Situation eben nicht ganz verstehe.

    Die farbliche Kennzeichnung habe ich eigentlich nur hin gemacht, um es dir (und mirselbst) anschaulicher zu machen, normalerweise muss der arme Leser das selbst leisten. Eine bessere Lösung könnte eine Typographie sein:

    Ich sagte: "Karl, ich les dir mal was vor: 'Es war einmal ein Mann, der sagte: 'Immer wenn ich Anführungszeichen verwenden muss, weiß ich nicht so richtig, wie das geht.'' Was hältst du davon, Karl?" "Ich finde das zu lang", sagte Karl, "und auch nicht dramatisch genug. Wie wäre es mit: 'Es war einmal ein Mann, der sagte: 'Scheiß Anführungszeichen!''"

    Und schon mit der einfachen Kursiv-Variante ist einem schon sehr weitergeholfen:

    Ich sagte: "Karl, ich les dir mal was vor: 'Es war einmal ein Mann, der sagte: 'Immer wenn ich Anführungszeichen verwenden muss, weiß ich nicht so richtig, wie das geht.'' Was hältst du davon, Karl?" "Ich finde das zu lang", sagte Karl, "und auch nicht dramatisch genug. Wie wäre es mit: 'Es war einmal ein Mann, der sagte: 'Scheiß Anführungszeichen!''"

    (Mir wird nie von der Frau gesagt, dass ich den Müll hinunter bringen soll. Um welche Frau handelt es sich denn genau und würde sie eventuell meinen Terminkalender für mich führen und den Müll selber runterbringen?)

    LG, 101010

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