Meine Welt besteht aus Gedanken,
sie schwirren und summen umher,
sie kreisen,
begegnen einander,
kehren um,
und kommen nimmermehr.

Meine Welt lebt in mir,
in Gedanken,
meine Gedanken sind meine Welt,
manchmal fühl ich mich in mir selbst gefangen,
denn meine Gedanken bin ich selbst.

Manche kommen mit Engelsflügeln,
sie kommen und helfen mir sehr,
sie sprechen die richtigen Worte,
sie gehen,
und kommen nimmermehr.

Manche schleichen auf Zehenspitzen,
sie flüstern und tuscheln in mir,
sie sind wie kleine Kinder,
wie du mir, so ich dir.

Manche machen mir Sorgen,
sie kommen, doch haben keinen Sinn,
sie stürzen mein Sein in die Krise,
sie fällen mich selbst,
was ich bin.

Sie erinnern mich an wichtige Dinge,
die ich niemals vergessen darf,
sie sagen,
wir haben dich lieb,
Gedanken nie über Bord warf,
nie über Bord warf.

Was denkt der wohl jetzt über mich?
Wieso schaut der mich jetzt so komisch an?
Manchmal zweifle ich,
und frage mich warum und wann ?