George: Zu ihren prominenten Unterstützern gehören unter anderem ein republikanischer Ex-Senator und sogar ein ehemaliger Präsident.
Ed: Es ehrt mich, Persönlichkeiten, die einst politisch wirkten, auf meiner Seite zu wissen. Es ist von einem hohen symbolischen Wert, dass sich diese Stimmen aus den USA erhoben haben.
George: Der ehemalige Präsident sagte in einem Interview, Amerika habe derzeit keine funktionierende Demokratie. Stimmen Sie zu?
Ed: Ja. Die Überwachungsmethoden sind totalitär, allumfassend. Dass das Volk nichts davon wusste, ist der Beweis dafür.
George: Zwei letzte Fragen: Die USA forderten Mut zur Rückkehr. Sie sollen sich für Ihre Taten verantworten. Sie wehrten ab, weil Sie keinen gerechten Prozess erwarten. Warum?
Ed: Ich habe durch einen Vorhang blicken lassen, der gemeinhin die Staatsmaschinerie verhüllt. Für diese Leute wird ein anderes Strafmass geltend gemacht.
George: Meine letze Frage mag etwas banal erscheinen, aber wie geht es für Sie weiter?
Ed: Ich habe für ein Jahr Asyl. Was danach passiert, weiss ich nicht. Ein normales Leben wartet nicht mehr auf mich. Das ist die einzig verbliebene Konstante in meinem Leben, das neue Normale und über mir schwebt vermutlich das ständig wachsame Auge Amerikas.