Mein erster Versuch, eine Kurzgeschichte zu schreiben, hoffe sie findet Anklang!

Er nimmt seine Pistole und begibt sich sich fort von seinem Apartment. In die Straßen, mit ihrer zermürbenden Dunkelheit. Als er seine Hände nicht einmal mehr sehen kann, stoppt er. Ein Licht kommt auf ihn zu. Das Licht einer Laterne. Die Frau übergibt sie ihm und verschwindet in die Dunkelheit, so plötzlich und unscheinbar, wie sie aufgetaucht war.
Er läuft weiter, Pistole und Laterne fest umklammert. Während er läuft, bemerkt er, dass er nicht in der Stadt ist, welche er so gut zu kennen scheint.
Die Leute, die er passiert, ignorieren ihn, ihre Augen weichen seinen Blicken aus. Nein, sie suchen die Dunkelheit, alles, was sein Licht nicht erleuchtet. Sie schrecken vor ihm zurück, seine Anwesenheit zieht sie nach unten, so wie die Last auf seinen Schultern ihn zu erdrücken scheint.
Die Laterne in seinen Händen, das einzige Licht in dieser vergessenen Stadt voller vergessener Erinnerungen, wo der Zug der Gedanken nie zur rechten Zeit und meistens niemals kommt war alles, was er auf diesem Weg sehen konnte.
In der dunkelsten Stunde, voller Zweifel und Sehnsucht, diese Stunde, mit ihrer erdrückenden Finsternis, ihrer vernichtenden Stille, mit den Gestalten, welche vor seinen Augen tanzen, sollte die endgültige Stunde seines Daseins werden.
Alles erzitterte vor dem Schein, alles schreckte davon, hin zu dem Schatten, nur weg aus dem kleinen Kegel des Lichts.
Unscheinbar, klein und zerbrechlich wie das Leben, dachte er. Er erschrak vor der flackernden Flamme, wie sie tanzte im Wind.
Und so blies er sie aus.