1. #1
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    Die goldenen Eier. Ein Märchen

    Es war einmal ein Mädchen, das aß den letzten Bissen Brot im Hause. Seine Eltern waren arme Tagelöhner, alle hatten seit Tagen nichts gegessen, und auch das kleine Brüderchen lag hungrig schreiend in der Wiege. Doch nun war nichts mehr übrig und die Eltern in ihrer Wut begannen das Mädchen zu schlagen. So rannte es davon in den Wald.
    Es rannte immer weiter und traf bald an einer Lichtung ein freundliches Mütterchen, das lebte allein in einer kleinen, behaglichen Hütte. Nur ein großer Hund, der die Hütte beschützte, lebte noch dort und ein Vogel in einem hölzernen Käfig.
    Der Vogel legte jeden Tag ein Ei, das war aus purem Gold. Und immer, wenn der Hund herangetrottet kam, fing der Vogel an zu singen, und der Hund legte sich vor den Käfig und wollte nicht mehr fort, bis das Mütterchen den Hund wieder vor die Tür jagte.
    Das Mädchen fühlte sich gleich wohl in dieser Umgebung, denn es bekam reichlich zu essen und zu trinken, und sogar ein eigenes Bett hatte das Mütterchen für sie zurechtgemacht.
    Das Mütterchen sagte mit Tränen in den Augen:“Wie schön, daß du jetzt bei mir bist, ich war doch immer recht allein. Von nun an bleibst du für immer bei mir.“ Das Mädchen konnte vor Rührung nichts erwidern, denn soviel Freundlichkeit hatte es im ganzen Leben nicht erfahren.
    Das Mütterchen zog lächelnd eine hölzerne Truhe unter dem Bett hervor, öffnete sie und zog ein schönes grünes Kleid heraus, das paßte dem Mädchen wundersam wie auf den Leib geschnitten. Es fing an sich im Kreise zu drehen, da schlug das Mütterchen vor Freude die Hände zusammen und rief:“Ei, wie schön du bist!“
    So vergingen die Tage. Das Mädchen half dem alten Mütterchen, wo es nur konnte. Es sammelte Holz für den Ofen und Kräuter für die Speisen, buk Brot und wusch die hölzernen Löffel und Schüsseln im nahen See.
    Doch je länger das Mädchen blieb, umso mehr vermißte es seine Eltern und fragte sich, ob es ihnen gut ging und sie wohl vermißten? Immer schwerer fiel es ihr, nachts einzuschlafen, und sie wälzte sich unruhig hin und her. Das bemerkte das Mütterchen und so summte es sie oft mit einem Lied in den Schlaf:

    Es dauert nicht lang, dauert nicht lang,
    lausche dem Klang und schlafe in Ruh.
    Träume vom Walde, sein Kind bist du balde,
    mache zufrieden die Äugelein zu.

    Doch die Sehnsucht nach den Eltern schwoll immer weiter im Herzen des Mädchens, und so faßte es den Entschluß, heimlich fortzugehen. Sie mochte dem Mütterchen nichts davon sagen - es hatte sie immer so gut behandelt und wäre gewiß sehr traurig gewesen.
    In einer sternklaren Nacht nahm das Mädchen den Käfig mit dem Vogel, schlich aus dem Haus und ging zur Hütte der Eltern zurück. Die hörten ihr Klopfen, linsten ängstlich durch ein Loch in der Tür. „Wer da? Könnt Ihr uns nicht in Ruhe lassen?“
    Das Mädchen lächelte und sagte:“Ich bin´s doch, eure Tochter!“
    Sie öffneten die Tür einen Spalt weit, und da erkannten sie ihre Tochter beim hellen Sternenlicht im grün glitzernden Kleid und schrien:“Woher hast du dies schöne Kleid? Das bist du ja nicht im Hundertsten wert!“
    Die Tochter entgegnete:“Im Wald lebt ein altes Mütterchen, das hat sich um mich gekümmert und mir dies Kleid geschenkt, wenn ich bei ihm bleibe.“
    Die Eltern rannten heraus, brüllten und lachten. „Du Lügnerin! Gestohlen hast du´s! Wer schenkt dir so was Schönes? Los, zieh´s aus, wir verkaufen es in der Früh auf dem Markt und können einen Monat satt werden!“
    Das Mädchen aber nahm das Tuch von dem Käfig, darunter kam der Vogel zum Vorschein, und als sie sahen, was sie mitgebracht hatte, lief den Eltern das Wasser im Munde zusammen. Sie zerrten das Mädchen ins Haus und schlossen behutsam die Tür, hoffend, daß niemand aus der Nachbarschaft den Leckerbissen gesehen hatte.
    Drinnen jedoch gab es kein Halten mehr. Der Vater tanzte wüst durch die kleine Stube, daß der eigentlich recht kleine Mann mit dem Kopf durchs strohgedeckte Dach zu stoßen drohte. Die Mutter schepperte aufgeregt mit den Töpfen und zog endlich ein langes Messer hervor, das sie an einem Stein zu wetzen anfing.
    Da sagte das Mädchen:“Haltet ein! Ihr dürft dem Vogel nichts tun, er legt jeden Tag ein goldenes Ei!“
    Zuerst wollten die Eltern ihr nicht glauben, doch als das Mädchen ihnen den prall mit goldenen Eiern gefüllten Beutel zeigte, wurden ihre Augen groß und größer.
    Bald lebten die Eltern und der Bruder in einem großen, prächtigen Haus mit vielen Zimmern. Nur das Mädchen mußte in einem Stall hinter dem Haus wohnen und auf den Vogel aufpassen. Denn der Vogel legte nur Eier, wenn das Mädchen bei ihm war. Brachte man ihn hingegen zu den Eltern ins Haus, wollte er nicht einmal fressen.
    Der plötzliche Reichtum vermehrte sich täglich mit jedem goldenen Ei, das der Vogel legte. Die Eltern ließen es sich gut gehen, bestellten große Tafeln mit Speisen, die für das ganze Dorf gereicht hätten, die sie jedoch kaum anrührten, und nie luden sie jemand ein aus Angst, bestohlen zu werden. Die üppigen Essensreste freilich warfen sie hinters Haus, wohin die armen Dörfler sich nachts stahlen, um sich tüchtig sattzuessen.
    Auch das Mädchen war zufrieden. Die Eltern schlugen es nicht mehr, auch wenn sie sich sonst nicht um sie kümmerten. So verbrachte sie viel Zeit mit dem Vogel, lauschte seiner traurigen Melodie, und sie sehnte sich danach, wieder einmal in die Waldeinsamkeit hinauszugehen. Die Eltern aber sperrten über Nacht die Stalltür ab, sodaß sie nicht entkommen konnte.
    Eines Tages sang der Vogel nicht mehr. Er legte auch keine Eier mehr, und die Eltern kreischten vor Wut und drohten dem Mädchen mit dem Knüppel, damit es den Vogel dazu brächte, wieder Eier zu legen. Sie hatten sich nämlich ein großes Schloß mit goldenen Mauern und Türmchen bauen lassen, das kostete ein Vermögen, und auch die bunten Kleider, zahlreichen Diener und üppigen Speisen mußten bezahlt werden.
    Der Bruder trat hinzu und fragte, was mit dem Vogel sei? Das Mädchen antwortete:“Er ist einsam, er sehnt sich nach dem Wald zurück“.
    „So lass ihn frei!“, rief der Bruder und wollte schon den Käfig öffnen. Das Mädchen kam ihm jedoch zuvor. „Das geht nicht, unsere Eltern brauchen ihn doch.“
    „So lass mich ihm wenigstens etwas vorsingen“, und der Knabe trällerte ein fröhliches Lied, wovon der Vogel neugierig aufhorchte.
    Da legte der Vogel ein goldenes Ei, das Mädchen lachte vor Freude und umarmte ihren Bruder. Nun würden die Eltern wieder zufrieden mit ihr sein. Heimlich drückte sie ihm das Ei in die Hand ermahnte ihn:“Aber sag nichts den Eltern davon, sonst nehmen sie es dir wieder weg.“
    Doch das Ei am nächsten Tag war nicht aus Gold, sondern aus Silber. Und noch einen Tag später war es nur noch aus Kupfer. Die Eltern sahen die kupfernen Eier und jammerten:“Was sollen wir fressen, was sollen wir fressen? Bald sind wir arm wie die Kirchenmäuse!“
    Die folgende Nacht war stürmisch, und das Mädchen lag wie so oft wach und allein im kratzigen Heu, dem Prasseln des Regens und den heulenden Winden lauschend. Da klopfte es ans Stallfenster. Das Mädchen fürchtete sich: jetzt kommen die Eltern, um mich zu bestrafen. Ängstlich trat sie zur Stalltür, die öffnete sich ächzend, und da stand das Mütterchen im Regen mit einem schwarzen Kapuzenmantel über den Schultern.
    Das Mädchen freute sich sehr über den unerwarteten Besuch, und fragte, ob es ihm gut gehe?
    Das Mütterchen jedoch antwortete barsch:“Gib zurück, was du mir gestohlen hast, sonst nehm ich dir das Liebste, das du hast“.
    Das Mädchen erschrak, wich zurück und rief durchs Fenster nach den Eltern, doch der Regen prasselte so laut, daß niemand sie hörte. Da ging sie zum Mütterchen zurück und flehte:“Ich kann dir den Vogel nicht geben. Meine Eltern brauchen die goldenen Eier, um ihre Schulden zu bezahlen. Bitte mach, das der Vogel wieder goldene Eier legt!“
    Das Mütterchen aber lachte nur gellend und verschwand so plötzlich, wie es gekommen war.
    Am nächsten Morgen fand man ihren Bruder tot in seinem Bettchen. Er hatte wohl im Spiel ein goldenes Ei verschluckt und war daran erstickt. Als das Mädchen davon erfuhr, rannte es zu seinem Bettchen, fiel vor ihm auf die Knie und weinte bitterlich. Die Eltern zerrten sie von dem kleinen leblosen Körper weg, da rief das Mädchen:“Was habe ich getan? Was habe ich nur getan?“
    Die Eltern schleiften sie schimpfend zum Stall zurück und drohten ihr schlimme Prügel an, falls der Vogel nicht schnell wieder goldene Eier lege. Sie warfen die Stalltür hinter ihr zu und stapften davon, das Mädchen blieb allein mit seinem Leid.
    Sie weinte wohl eine Stunde, als der Vogel sacht zu singen begann und ihre Tränen zum Versiegen brachte. Sie schluchzte:“Ach Vögelchen, wenigstens du sollst deine Freiheit haben, wie mein Bruder es sich gewünscht hat.“
    Sie trug den Käfig zum Fenster und klappte das Türchen herunter. Der Vogel flatterte munter hinaus, landete auf einem Ast, zwitscherte fröhlich zum Abschied und verschwand im blauen Himmel.
    Das Mädchen jedoch fing gleich wieder zu weinen an, da ihr die Strafe ihrer Eltern gewiß war. Da bemerkte sie im Käfig einen Samtbeutel. Sie griff hinein, und da purzelten ihr glitzernde Diamanten groß wie Taubeneier entgegen. Freudestrahlend lief sie wieder ans Fenster und dankte dem Vogel überschwänglich.
    Gleich darauf kamen die Eltern, um nachzuschauen, ob es schon goldene Eier gäbe. Ihr Zorn war grenzenlos, als sie den leeren Käfig entdeckten und bitterböse keiften:“Dafür sollst du büßen, du kleine Verräterin, daß du deine Eltern so schändlich in die Armut stürzt!“
    Sie packten das Mädchen, zogen an seinen Haaren und schlugen mit Stöcken auf es ein. Es bettelte unter Tränen, sie mögen doch aufhören, doch die gröhlten nur verächtlich und stießen es umso grausamer herum.
    Als kein Betteln und Flehen sie einlenken ließ, zog das Mädchen den prall gefüllten Samtbeutel unter dem Kleid hervor. Die Eltern frohlockten, er wäre voll goldener Eier – doch als sie ihn gierig auseinanderrissen, purzelten blinkende Diamanten heraus!
    Den Eltern verschlug es bei dem schillernden Schatz die Sprache, und ihre Augen funkelten in wilder, erbarmungsloser Gier. Sie warfen jauchzend die Hände in die Luft und vergaßen für einen Moment das Mädchen, das rasch durch die offenstehende Stalltür schlüpfte.
    Da schob sich eine schwarze Wolke vor die Sonne, es blitze und grollte dumpf, und als im nächsten Moment der schwere Schatten vorüberglitt und der helle Sonnenschein durchs Stallfenster fiel, hielten die Eltern statt der Diamanten nur graue Kieselsteine in Händen.
    „Was soll das?“ klagte des Mädchens Mutter, „willst du uns verhöhnen? Wir bestrafen dich nun, wie du es noch nie zuvor erlebt hast!“
    In dem Augenblick war das blutende Mädchen bereits über den Hof an der aufgebrachten Dienerschar vorbeigehumpelt und über die steinerne Mauer gesprungen. Die Diener begannen zu gestikulieren, ballten die Fäuste und stießen Verwünschungen gegen die grausamen Eltern aus. Zu lange schon hatten sie stillgehalten unter den vielen Schlägen und Demütigungen. Mit grimmiger Entschlossenheit stießen sie die Eltern zurück in den Stall, verrammelten die Tür, schmierten Pech an die Holzwände und hielten brennende Fackeln daran, daß das ganze Gebäude bald zu lodern anfing und die gelben Flammen wutbrausend in den Himmel schossen.
    Drinnen hörte man noch ein wildes Geheul wie von rasenden Wölfen:“Undankbares Pack! holt uns gefälligst hier raus, elendes Gesindel!“ da krachte schon das Dach lichterloh brennend über den Eltern zusammen.
    Das Mädchen war derweil am Waldesrand angekommen. Sie sah die Rauchfahne über dem fernen Dorf aufsteigen und stammelte lächelnd:“Ah, die Eltern freuen sich so über den Schatz, jetzt veranstalten sie ein großes Fest für alle.“ Dann brach sie kraftlos zusammen.
    Als sie die Augen aufschlug, lag sie in einem gemütlichen Bettchen, der große Hund wachte neben ihr und leckte ihr freudig die Hand. Das Mädchen fand sich im Häuschen des alten Mütterchens wieder. Noch schwach, stand sie auf und suchte in jedem Zimmer, rief nach dem Mütterchen, aber es war fort. Es kam auch die folgenden Tage nicht, und da das Mädchen sonst nicht wußte, wohin es gehen sollte, blieb es dort in dem Häuschen wohnen.
    Aus Tagen wurden Wochen, aus Wochen Monate. Das Mädchen genas allmählich von den Wunden, indem es sich Heilkräuter auflegte, die sie in der Kammer fand, und ernährte sich vom Gemüse, das im Garten wuchs und von den Beeren, die sie im Wald fand.
    Eines Tages kam ein grüngekleideter Jäger an dem Haus vorbei. Verzückt lauschte er dem Gesang des Mädchens, als ein dunkler Schatten aus dem Gebüsch sprang und sich zähnefletschend auf ihn stürzte. Er taumelte zurück, erkannte einen riesigen Hund, riß die Flinte hoch, um das Untier zu erschießen, doch der Pfiff des Mädchens nach ihrem Gefährten irritierte ihn, er stolperte über eine Wurzel und fiel kopfüber in den See.
    Er drohte kläglich zu ertrinken, doch der Hund bellte und das Mädchen eilte herbei. Sie nahm einen langen Ast, den ergriff der Jäger, und so gelangte er ans rettende Ufer.
    „Ich liebte dich von dem Moment an, als ich deine schöne Stimme hörte“, sagte der Jäger, triefend vor Nässe. „Komm mit in mein Haus, es soll dir an nichts fehlen. Wenn es dir ebenso geht, heirate mich. Sagst du nein, gehe ich für immer und du sollst mich nie wiedersehen.“
    Das Mädchen dachte kurz nach. Es spürte die tiefe Einsamkeit im Herzen und nahm die Hand des Jägers. Sie heirateten bald und im darauffolgenden Jahr gebar sie einen Knaben mit goldenem Haar.
    Der Knabe wuchs heran, lief bald lachend und Schabernack treibend durchs Haus, die Eltern waren vergnügt und munter, und es mangelte ihnen an nichts.
    Eines Nachts jedoch stürmte es stark, und das Mädchen warf sich unruhig im Bett hin und her. Sie meinte, etwas poche immerzu ans Fenster und stand auf, um nachzusehen. Sie wollte nicht ihren Mann wecken, der zufrieden schlief, denn vermutlich handelte es sich nur um einen Zweig, der vom Sturm bewegt gegen die Fensterscheibe klopfte.
    Als sie die Tür öffnete, stand da jedoch wieder das Mütterchen. Es sprach:“Gib zurück, was du mir gestohlen hast, sonst nehm ich dir das Liebste, das du hast“.
    Vor Schreck stieß das Mädchen einen Schrei aus, der Jäger erwachte davon, schnappte sich schlaftrunken die Flinte und stürzte zur Tür, schoß auf die schwarze Gestalt am Eingang, da warf sich der Hund zwischen sie und fing die Kugel ab. Es blitzte und donnerte fürchterlich, und als sie wieder die Augen öffneten, war der Sturm vorbei und das Mütterchen verschwunden.
    Aber auch der Hund war verschwunden; statt dessen stand vor ihnen ein reichgewandeter Mann mit einer goldenen Krone auf dem Haupt.
    Der Fremde sagte:“Hättet Ihr das Mütterchen erschossen, wäre ich ein Lebtag ein Hund geblieben. Doch nun kann ich mich endlich auf die Suche nach meiner Liebsten machen. Sie wurde vor langer Zeit in einen Vogel verwandelt, der goldene Eier legt. Ihr habt mich immer gut behandelt, dafür danke ich Euch. Ich wünsche Euch alles Glück auf Erden, lebt wohl!“
    Der König ließ noch einen Sack mit Goldmünzen da, dann ging er frohen Mutes fort.
    Das Mädchen, der Jäger und der Knabe aber lebten noch viele Jahre glücklich zusammen. Das Mütterchen sahen sie nie wieder.
    Geändert von skyzerot (16.05.2014 um 23:15 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
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    Beiträge
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    Hallo, zkyzerot -

    ein hübsches Märchen aus dem Bereich Verwandlung-Erlösung.
    Du hast eine sehr angenehme Sprache verwandt (wie köstlich: keine Grammatik- oder RS-Fehler!), liest sich flüssig und nie langweilend.
    Ich hätte dem Text vielleicht mehr Absätze gegönnt, die das Lesen etwas erleichtern und den "Bau" etwas auflockern.
    Ganz ohne Kritik lasse ich Dich aber nicht zurück.



    Doch je länger das Mädchen blieb, umso mehr vermißte es seine Eltern daheim und fragte sich, ob es ihnen gut ging und sie ihre Tochter wohl vermißten?
    Das Fragezeichen muß weg, denn hier handelt es sich nicht um einen Fragesatz.
    was mit dem Vogel sei?
    wie oben
    Der verwunderliche Reichtum
    In meinen Augen besser:
    Der wundersame Reichtum
    und die Mutter holte sogleich ein scharfes Messer, um den Vogel zu töten,
    zu schlachten
    wären ihnen fast die Augen rausgefallen.
    fielen ihnen schier die Augen aus dem Kopf (das raus halte ich nicht für märchengerecht)
    was sollen wir fressen?
    essen


    Das sind lediglich Anregungen.
    Was auch für Dein Märchen spricht:
    Es kommt völlig unverbraucht daher, ist kein Abklatsch oft gelesener Vorbilder.

    Ich habs gerne gelesen.

    Freundlichen Gruß
    von
    Barbarossa

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