Ich finde mich wieder im Vogelgesang,
bin wie ein Schmetterling in einem Blumenbeet,
erkenne mich an der Pfauen stolzem Gang,
bin wie das Laub, das im Herbst verweht.

Mein Herz tanzt mit den Sonnenfunken,
die von Wellen getragen zum klaren Strande,
habe aus dunklen Wolken schon getrunken
und wanderte durstend im glühenden Sande.

Einen guten Freund fand ich im Wind,
der über mir die hohen Wipfel wiegt
und meine Tränen, die wie Säure sind,
hat er mit seinem frischen Hauch besiegt.

Mal wollte ich mich frei in die Lüfte schwingen,
fühlte auch, wie ein frisch geschorenes Schaf,
mal wollte ich Freudenhymnen singen,
bald wie die Bären halten Winterschlaf.

Find mich wieder in eines Tieres hungrigen Blick,
finde mich in wütender, tobender See,
wär gern von allem wohl ein Stück,
bin ein morscher Baum dann – eh ich geh.