Umfrageergebnis anzeigen: Welches ist das beste Gedichte?

Teilnehmer
23. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • eines kann die Brille nicht

    2 8,70%
  • Aufgegabelt

    1 4,35%
  • Der Universum

    0 0%
  • Wo du auch bist

    3 13,04%
  • das Taschentuch

    3 13,04%
  • All deine Schuhe

    0 0%
  • Wie ein Strich

    1 4,35%
  • Das Radio

    0 0%
  • Ohne Titel 1

    0 0%
  • Quicky

    4 17,39%
  • Ohne Titel 2

    1 4,35%
  • Ein Besen

    3 13,04%
  • Was Bin Ich Nur?

    0 0%
  • Mein Krug

    4 17,39%
  • An (m)eine Klobürste

    1 4,35%
  • Je nachdem

    0 0%
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  1. #1
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    Abstimmung Wettbewerb Januar/Februar 2014

    Hallo zusammen,

    es ist wieder einmal so weit: Die Schreibphase des Wettbewerbs ist vorbei und die Abstimmphase beginnt. Wir freuen uns, euch viele interessante Gedichte präsentieren zu dürfen! Bitte beachtet, dass wir diesmal aufgrund der zahlreichen Beiträge, die Gedichte auf zwei Seiten verteilen müssen! Vergesst also bei der Bewertung nicht, umzublättern!

    Ihr habt wie immer 14 Tage Zeit (bis 15.02.2014 00:20), eure eine Stimme abzugeben. Wer selbst ein Gedicht eingereicht hat, darf natürlich an der Abstimmung teilnehmen, darf aber nicht für sich selbst stimmen.

    Und nun viel Spaß mit den Gedichten!

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Wettbewerbsleitung
    Geändert von WBL (01.02.2014 um 00:22 Uhr)
    Die Ergebnisse des aktuellen Wettbewerbs findest du hier, findest du hier.

    Bitte beachtet die Richtlinien der Wettbewerbe.

    Ihr findet einen Kommentar gut? Dann schlagt ihn doch einfach zur Kritik des Monats vor!

  2. #2
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    eines kann die Brille nicht

    Die Brille ist ein hilfreich Ding.
    Sie zeigt dir manchen großen Sinn.
    Der wandelt, oder drinnen steckt,
    und sei er auch, ganz klein, versteckt.

    Die Brille zeigt dir ziemlich klar.
    Die Welt so offen, offenbar.
    Sie zeigt dir Nischen und Versteck,
    den hellen und den dunklen Fleck.

    Oder ganz innen die Arterie.
    Bis tief hinein in die Materie.
    Ich kann, beleuchten, kann besehen.
    Ich kann erkennen, kann verstehen.

    Doch eines kann die Brille nicht.
    Die Seele sehen, hell und licht.
    Ich Mensch brauch dazu statt Verstand,
    die Liebe, die ich dafür fand.

    Ich seh dich an und bin jetzt blind.
    Vom Liebreiz, du, mein liebes Kind.
    Und deine Fehler seh ich kaum.
    Du bleibst mein Feuer, bleibst mein Traum.

  3. #3
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    Aufgegabelt


  4. #4
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    Der Universum

    Ich versunken im Reich der Träume
    ein elektrisch Schrei das Reich abrupt beende

    Meine Augen weit mein griff behände
    der elektrisch Schrei an der Wand verände

    Ich versinke im Reich der Träume
    der Universum gibt niemehr laute

  5. #5
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    Wo du auch bist

    Im Schrank liegt noch ein Bild von dir,
    ich hatte es nie in der Hand.
    Der Staub bedeckt als ew'ge Zier
    das Bild von dir von Rand zu Rand.

    Ich hatte es nie in der Hand,
    mein Herz schlägt in mir nach wie vor
    das Bild von dir von Rand zu Rand,
    wenn's dich auch an die Zeit verlor.

    Mein Herz schlägt in mir nach wie vor
    so unverfälscht und tief und gut:
    wenn's dich auch an die Zeit verlor
    doch nie das Bild, das in mir ruht.

    So unverfälscht und tief und gut:
    Der Staub bedeckt als ew'ge Zier
    doch nie das Bild, das in mir ruht.
    Im Schrank liegt noch ein Bild von dir.

  6. #6
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    das Taschentuch

    Es glitt dir aus der Hand als wär es nichtig:
    In einem stürmischen Moment der Lust
    Erschien dir seine Nähe nicht mehr wichtig,
    Du warst in deinem Taumel unvorsichtig
    Und hast um seinen Wert noch nicht gewusst.

    Erst als dir deine Sinne wiederkehrten,
    Nicht länger von des Rausches Staub verdeckt,
    Da spürtest du das Fehlen des Gefährten,
    Den deine Schlechtigkeiten wohl entehrten -
    Er blieb dir für die Stunde unentdeckt.

    Und lange suchst du schon nach einem Zeichen,
    Das dir den Weg zu dem Verlornen weist.
    Du warst bereits in allen Erdenreichen,
    Doch nichts will dessen reinem Wesen gleichen -
    Ach, wüsstest du nur wie er wirklich heißt!

    Du hast von ihm als "Taschentuch" gesprochen,
    Als es ein Gast in deinen Kleidern war,
    Dann hast du deinen Treueschwur gebrochen
    Und ihm das dünne Faserherz durchstochen -
    Und seit dem Tage ist es nicht mehr da

  7. #7
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    All deine Schuhe

    All deine Schuhe,
    deine Haltestellen
    zur inneren Reise
    durch die Abschnitte
    deines Kleiderschranks,
    dem Schuhwerk
    deines Lebens.

    Hinter deinem Leben
    steckt ein Schuhanzieher.

    All deine Schuhe,
    hinter all deinen Schuhen,
    sieht er das wunderschöne Wesen
    einer fast vollkommenen Frau.

  8. #8
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    Wie ein Strich

    Ach, deine Kurven, so zart und galant,
    verziehst keine Mine, ich möchte nichts streichen.
    Geschmeidig liegst du mir in meiner Hand,
    So innig verbunden gibst du mir ein Zeichen.

    Doch grad wenn du spitz bist, setzt du einen Punkt.
    Du machst meine Kreuze und hilfst mir beim Wählen.
    Mag auch deine Freunde, die sind so schön bunt,
    kann dir meine ganzen Geschichten erzählen.

    So fließt du dahin, und ich halte dich fest,
    und liest in mir die intimsten Gedanken.
    Ich pfeiff auf dein Käppchen, erschreckt von dem Ton,
    denkt meine Katze, ich wolle sie zanken.

    Du bist mir zu Willen, und weckst meine Geister,
    ich liebe dein Kratzen und auch deine Schrift,
    mit dir fühl ich mich wie ein großer Meister,
    verträumt kau ich auf dem geliebten Stift.

  9. #9
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    Das Radio

    Das Radio summt laut und leis
    Und manchmal sagt es keinen Ton
    Doch was es oft zu sagen weiß
    Das ist die Lage dort in Rom

    Sport und Wetter kennt es auch
    Selbst Nachrichten ertönen hier
    Verkauft wird noch ein Wasserschlauch
    Des Abends um halb vier

    Die Welt sie höret Radio
    Denn alle wollen lernen
    Was um ein rum passiert denn so
    Sonst stehts nur in den Sternen

    Sogar Musik spielt es noch ab
    Den Menschen eine Freude
    Doch wenn ich bald auch Internet hab
    Verkauf ichs lieber heute

    So wird aus einem tollen Kasten
    Der mehr zu wissen schien als Gott
    Ein altes Ding gar ohne Tasten
    Und also nur ein Haufen Schrott

  10. #10
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    Ohne Titel 1

    rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrweiterlinks
    rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrweiterrechts
    rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrtieferrein
    PAUSE
    Puuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!!!
    rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrnochtiefervielleicht?
    jaaaaaaa!!!
    wievielnochbisich
    GLÜCK
    rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrnochtiefervielleicht?
    GLÜCK GLÜCK
    rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrnochtiefervielleicht?
    GLÜCK
    dahintenrechts? jjjjaaaaaaa!!!
    GLÜCK
    jjjjaaaaaaa!!!
    jjjjaaaaaaa!!!
    GLÜCK GLÜCK GLÜCK GLÜCK GLÜCK
    Puuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!!!
    ich werde bald einen grösseren brauchen...
    Hunger jetzt, aber was kochen?

    Ein Stück von der Welt.

  11. #11
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    Quicky

    Das Tiefschwarz deiner Augen trügt,
    dein Blick wirkt stets etwas verwässert.
    Der erste Kuss von dir belügt
    den jungen Tag, der sich nicht bessert.

    Komm näher, Schatz, du bist zu fern;
    ich führ dich sanft zu meinen Lippen,
    spür glatte Haut und heißen Kern,
    verbrenn mich dann und kann nur nippend

    fluchen auf die eigne Gier,
    die Einsamkeit der Morgenstunden;
    lüstern spritz ich schnell drei, vier
    weiße Salven. Braune Wunden

    klaffen nun in deiner Mitte,
    ich stürz mich auf den bittren Saft,
    der zweiten Runde folgt die Dritte
    du bist erschöpft, doch ich voll Kraft.

    Die Hände zittern noch beim Lenken
    im Auto muss ich an dich denken:
    mein Held, mein edler Frühschichträcher
    mein allerliebster Kaffeebecher!

  12. #12
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    Ohne Titel 2

    Du kleines, goldenes Ding,
    du, mein wunderschöner Ehering.
    Du bist von Unschuld so rein,
    du bist ganz und gar mein.

    Als ich dich damals sah,
    es war vor einem Jahr.
    Bin ich sofort los gelaufen,
    ich holte Geld, um dich zu kaufen.

    Auf dir ist ein Diamant,
    er verziert wunderbar meine Hand.
    Du symbolisierst so viel für mich,
    darum liebe ich dich!!!

  13. #13
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    Ein Besen

    Wie ragtest du als Birke schlank am Bach,
    in dem du dich gespiegelt hast bei Sonnenlicht,
    bei Sternenschein, im roten Angesicht
    des Mondes, Jahr für Jahr. Doch nach und nach
    sah dich ein Mensch. Er hielt dich zwar für schwach,
    zu schwach fürs Dachgestühl, fürs Hochgericht,
    auch für den Ofen taugtest du ihm nicht,
    doch dann, dann wusste er und ging und brach
    fast wie ein Röslein dich. Du schienst von Nutzen,
    aus Ast und Zweig sich Besen zu verschaffen.
    Von Bachauträumen weg in Hausfrauhand
    hast du nun strammen Dienst beim Dreck wegputzen.
    Sic transit...Wenn im Reisig Lücken klaffen
    geht’s dir wie ihrem Mann. Auch der verschwand.

  14. #14
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    905
    Was Bin Ich Nur?

    jeden tag, bis
    du mein erster
    und auch mein letzter
    gedanke und
    blick, störst mich so
    oft, fast immer,
    aber hilfreich
    bist du doch sehr,

    chatten wird ganz
    einfach durch dich,
    gruppen bilden,
    um zusammen
    viel zu schreiben,
    meine freunde
    und auch mein freund
    so immer bei
    mir zu haben,
    den ganzen tag
    wird geschrieben,
    das ist doch schön,

    langeweile
    wird besiegt durch
    deine spiele,
    multitasking,
    einfach deine
    Spezialität,

    mein Handy, mein
    ein und alles

  15. #15
    Registriert seit
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    905
    Mein Krug


    Es war kein großer Künstler, der ihn schuf.
    Kein Name überkam, wer ihn vor Zeit gebrannt;
    Das Zeichen ist schon längst verschliffen.
    Wie oft hab ich derweil zu ihm gegriffen?
    Kein einzges Mal entglitt er meiner Hand.
    Es ist, als lausche er auf meinen Ruf

    dort oben auf dem angestammten Schrank.
    So oft ich ihn betrachte, steigt die Reihe auf
    der Ahnen, die ihn in ihrem Alltag nutzten.
    Die ihn füllten, leerten, wuschen, putzten,
    weiterreichten ; und Becher warteten zuhauf;
    auch sie wie glänzend. Von den Händen blank,

    die sie hoben, sie umfassten, dankbar wogen.
    Wie viele Lippen haben sie bis heut berührt!
    Und immer wieder nahm der schlichte Krug,
    den ich sachte, sorgsam stützend trug,
    den Weg, der zu den Eichenfässern führt.
    Bleibt, Tage, ihm und mir gewogen!

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