Seite 1 von 2 12 Letzte
  1. #1
    Anjuleanga Guest

    Leseanweisung für Texte

    Texte werden oft unabhängig von den Interpretationsmöglichkeiten eingestellt. Gerade in Zeiten zunehmender Rhythmisierung kann dieses zum Problem werden, und hält experimentierfreudige Rapper und Vortragskünstler ab, hier einzustellen. Auf so etwas würde sich kein Komponist einlassen, der nicht missverstanden werden wollte. Aber gerade die Performance macht aus unscheinbaren Gedichten oft erst das, was in ihnen steckt. Der Punkt, das Fragezeichen und die Kommatas folgen orthographischen Regeln, und nicht unbedingt der Intention einer eigenen Melodieführung. Daher ergibt sich für mich die Forderung nach allgemeinverbindlichen Zeichen, welche die Lesart festlegen kann und somit auch den Genuss erheblich steigern könnte. Im Internet wurde ich nicht fündig, dass dieses bereits existiert.
    Die Notwendigkeit betrifft in meinen Augen aber nicht nur Texte des Dadaismus , Rap, Rezitative, und Texte außerhalb der Normgrenzen.
    Gerade die Taktung, Phrasierung, Aussprache und Tonmelodie einzelner Wörter können zum Wesensmerkmal eines Gedichtes werden.
    Die Arrhytmisierung einzelner Wörter z.B. können u.U. gerade der Clou, bzw. die Ausdrucksmittel sein, welcher sich der Autor bedienen möchte. Dieses sollte natürlich auch entsprechend kenntlich gemacht werden können. Alleine die fehlende Möglichkeit durch allgemeinverbindliche Zeichen schränkt die Ausdrucksmöglichkeit eines Autors unnötig ein, heizt endlose Debatten über ,,falsch" und ,,richtig" an und trägt zur Verunsicherung bei.
    Aktuell hatte ich unter der Rubrik Experimentelles das Gedicht ,,Takt" eingestellt, um die Problematik zu verdeutlichen.
    Der Vortrag lässt oft erst die Intention und Rückschlüsse auf Interpretation erkennen. Wenn dem/r Autor/in die Hoheit des Ausdruckes beim Vortrag bzw. die akustische Lesart ermöglicht wird, ließe sich manche X- ige Diskussion vermeiden. In der Musik ist das alles schon längst eine Selbstverständlichkeit.

    Im folgenden möchte ich eine Leseanweisung für Texte anregen, welche diskutiert und ergänzt werden kann. Dabei habe ich Wert darauf gelegt, dass diese Zeichen zur Vereinfachung auf einer normalen Tastatur abgerufen werden kann.

    Die Moderation möge darüber entscheiden, ob sie diese Idee aufnimmt, und entsprechend verlinkt.
    Einiges davon wird ja schon automatisch so gemacht.


    Pausen:
    . Ende Stimme runter
    .. Lange Pause
    , kurze Pause nach orthographischen Regeln
    ,, Pause auch außerhalb der orthographischen Regeln
    ,,, lange Pause außerhalb der orthographischen Regeln
    - Gedankenstrich/ Trennstrich nach orthographischen Regeln

    Artikulation:

    Vokalverdopplung: Langgezogene Aussprache
    Vokalverdreifachung: übermäßigige Dehnung des Vokals
    Konsonantverdreifachung/ vervierfachung hinter dem Vokal : übermäßige Verkürzung des Vokals
    Großschreibung des ganzen Wortes: Akzentuierung jeder einzelnen Silbe
    Kursivschrift: piano, leise Aussprache
    Fette Buchstaben: forte, laute Aussprache
    Fettschrift mit Ausrufezeichen: fortissimo, sehr laute Aussprache
    Fettschrift einzelner Buchstabengruppen innerhalb eines Wortes : Betonung gegen den Strich
    < vor dem Wort: lauter werdend innerhalb des Wortes
    > vor einem Wort: leiser werdend innerhalb eines Wortes
    <<: lauterwerdend des nachfolgenden Satzteiles
    >>: leiserwerdend des nachfolgenden Satzteiles
    ^: Sprachmelodie nach oben
    \: Srachmelodie nach unten
    ~: ritartando, langsamer werdend
    *: accelerando, schneller werdend
    /+Zeichen: Aufhebung des lauter/ schneller etc. Werdens
    /innerhalb eines Wortes: Unterbrechung des Wortes mit Luftholen
    I: Widerholung des Dazwischenstehenden :I


    Takt:
    3/4 vor den Text gesetzt: im drei/viertel Takt gelesen
    6/8
    2/4 etc.

    Gesamte Schnelligkeit des gesprochenen Textes:
    60 : eine Silbe pro Sekunde
    120: zwei Silben pro Sekunde
    etc.

    Denkbar wären auch angebotene Zeichen ( ähnlich wie die Smilies ) auf der Benutzerleiste

    L.G.A.
    Geändert von Anjuleanga (23.02.2014 um 01:34 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
    Jun 2006
    Ort
    Bremen
    Beiträge
    2.716
    Hallo Anjuleanga,

    ich habe deinen Beitrag einmal in die Diskussionen verschoben, da es hierbei ja nicht um ein primär forenbezogenes Thema handelt.


    Zu deiner Idee: Nun, es gibt ja eine Vielzahl von Möglichkeiten (ich verstehe übrigens deinen ersten Satz gar nicht. Was heißt "unabhängig von Interpretationsmöglichkeiten"? Geben Autoren deiner Meinung nach nicht genug Spielraum für Interpretationen? Liegt das nicht eher am Leser?), einem Text eine spezifische Melodie oder Rhythmik zu verleihen, Interpunktion ist da natürlich ein gängiges Mittel und deine Interpretationen von weiteren Satzzeichen können je nach Text sicher auch sinnvoll sein. Dein ".." als lange Pause oder der große Bruder "..." mag andererseits auch als negativer Kommentar zum vorher Gesagten interpretierbar sein - soll heißen, man kann hier Zeichen und Schreibweisen keine vordefinierte Bedeutung zuweisen. Alleine "Leseanweisung für Texte" geht mMn in die falsche Richtung, da doch jeder Leser bzw. Kommentator mit anderem Vorwissen an Texte herangehen.


    LG AC
    Sturmherz ist jetzt Anti Chris.

    Aktuelles: Zeit ist Honig
    Hilfreiches: Lyrisches Lexikon | Kommentar gefällig? | Nutzungsbedingungen
    Eigenes: Meine Werke | Meine Favoriten (aktualisiert: 16.01.13)
    © Christian Glade

  3. #3
    Anjuleanga Guest
    Lieber Anti Chris,

    du verstehst mein Anliegen anscheinend nicht.

    Die Interpretationsmöglichkeiten bezieht sich auf die Rezitation eines Textes, und damit eng verbunden, wie er gelesen wird. Die inhaltliche Interpretation bleibt dem Leser unbenommen. Es geht mir nicht um die Einengung und Gängelung des Lesers, sondern um die Erweiterung der Ausdrucksmöglichkeiten von Autoren.
    Den Beitrag verstehe ich sehr wohl als eine Anregung an die Moderation und ein forenbezogenes Thema. Ich will ja nicht allgemein darüber diskutieren, wie man ein reproduktives Klangbild von Texten erreicht, sondern im Vordergrund steht, diese Möglichkeit zu realisieren. Der Vorschlag muss ja bei dir nicht auf Rückhalt stoßen, aber wenn du diese Anregung nicht teilst, bitte ich dich dieses auch zu begründen. Meine Gründe hatte ich ja ausgeführt.

    Daher bitte ich den Text wieder nach oben zu verschieben.

    L.G.A.
    Geändert von Anjuleanga (23.02.2014 um 03:54 Uhr)

  4. #4
    Registriert seit
    Jun 2006
    Ort
    Bremen
    Beiträge
    2.716
    Hallo Anjuleanga,


    ja, ich verstehe das wirklich nicht. Was genau hat es mit dem Forum zu tun? Es geht doch eben, wie du auch sagst, um eine Methode für den Autoren, ein Klangbild auf Interpunktionsebene zu realisieren. Das ist doch nichts, was die Moderation hier zum allgemeinen Credo erheben kann.
    Wenn ein User deine Ideen interessant findet und meint, dass das auf jeden Text so reproduzierbar ist, kann er das gerne machen - in der Moderationsrubrik ist es aber dennoch unpassend, denn da, nochmal, geht es um das Forum als, ganz nüchtern, Speicher, der instand gehalten werden soll, nicht um verschiedene Möglichkeiten Texte und alles damit Verbundene zu realisieren.

    Also noch einmal: So etwas kann hier von uns nicht als feststehende Regel realisiert werden, weile es schlicht nur eine Möglichkeit von vielen ist, sich mit seinem eigenen Text auseinanderzusetzen - da mischt sich die Moderation gar nicht ein.



    LG AC
    Sturmherz ist jetzt Anti Chris.

    Aktuelles: Zeit ist Honig
    Hilfreiches: Lyrisches Lexikon | Kommentar gefällig? | Nutzungsbedingungen
    Eigenes: Meine Werke | Meine Favoriten (aktualisiert: 16.01.13)
    © Christian Glade

  5. #5
    Anjuleanga Guest
    Lieber Anti Chris,

    es ist schade, dass du meine Anregung dahingehend auslegst. Die User können ja unbeirrt diese Möglichkeiten auslassen, wenn sie das für irrelevant halten. Aber wenn der Vorschlag Anwendung findet, sollte er auch allgemeinverbindlich gestaltet sein, damit er auch von allen so gelesen werden kann. Damit verbunden ist ja schließlich eine wesentlich größere Ausdrucksmöglichkeit. Eine Argumentation deinerseits fehlt. Was soll denn dann die Rubrik ,, Anregung an die Moderation"? Ich kann das doch nicht selbst installieren.

    L.G.A.
    Geändert von Anjuleanga (23.02.2014 um 17:40 Uhr)

  6. #6
    Registriert seit
    Jan 2013
    Ort
    Wo die Sonne untergeht
    Beiträge
    113
    Hallo,
    im Grunde finde ich den Ansatz interessant, nur nicht wirklich einfach umzusetzen, denke ich.
    Jeder hat ja irgendwo seine eigene Leseweise, manchmal wäre eine "Leseanleitung" vielleicht auch
    recht nett, aber es gibt mit Sicherheit auch den einen oder anderen Leser der sich dann davon eingeengt
    fühlen würde.
    Der einfachste Weg, dem geneigten Leser einen angedachten Rhythmus aufzuzeigen, wäre meiner Meinung nach, eine Vertonung, denn die ganzen Zeichen zu lernen bzw. im Kopf zu haben, stelle ich mir recht schwierig vor.

    Es gab von Jaz mal eine Anleitung zu einem ihrer Texte, in der sie ein ähnliches System verwendet hat.

    http://www.gedichte.com/threads/162781-Feuerkreis/page2

    Aber stelle doch einfach mal einen Text mit Anleitung ein, man wird dann sehen wie das angenommen wird.

    Einen schönen Sonntag noch.

    Gruß
    L.
    Hauptsache du machst was
    .... und wenn du was kaputt machst.

  7. #7
    Registriert seit
    Nov 2010
    Ort
    Im nächtlichen Wald
    Beiträge
    8.574
    Hallo Anjuleanga,

    aufgrund einer kaputten rechten Hand in aller Kürze. Dabei wird es dann von mir auch vorerst bleiben:
    Was Anti Chris. dir verständlich machen möchte ist, dass es nicht die Aufgabe der Moderation ist, deine Leseanweisungen zu verteilen oder gar von oben zu diktieren. Darin bleibt jeder frei. Wenn du das möchtest, musst du es selbst tun. Das kannst du, indem du sie in deiner Signatur oder vor jedem Text verlinkst.
    Ich hätte es zwar eher in "von User für User" oder irgendwo ins Sprechzimmer verschoben, aber das ist nicht so wichtig und wenn du möchtest, können wir das ja immer noch tun.



    Zum Text selber:
    Gesamte Schnelligkeit des gesprochenen Textes:
    60 : eine Silbe pro Sekunde
    120: zwei Silben pro Sekunde
    Wäre es nicht sinniger, die Zeit zu halbieren, wenn mehr Silben in der Minute gesprochen werden?

    Gruß
    Nachteule

  8. #8
    Registriert seit
    Sep 2011
    Beiträge
    4.495
    Ich finde diese Idee nicht sonderlich gut. Mit Taktanweisungen kann ich persönlich, zum Beispiel, gar nichts anfangen, da ich extrem unmusikalisch bin. Die einfachste Alternative zu Leseanweisungen (die bereits jetzt möglich ist) wäre eine Vertonung in der Rubrik "Hörbares". Ansonsten sehe ich das Gedicht an sich immer noch als ein literarisches Erzeugnis, weshalb es meines Erachtes zunächst in der Eigenrezeption enstehen muss.

    mfG
    Geändert von Dr. Üppig (23.02.2014 um 14:02 Uhr)

  9. #9
    Anjuleanga Guest
    Lieber Lehmann,

    danke für die Zitierung von Jazemels Text.
    Ich hatte in der Rubrik Experimentelles bereits einen Text mit eigener Leseanleitung eingestellt, weil hier der Takt wesentlicher Clou des Gedichtes ist, und sich aus den Zeichen nicht von selbst ergibt.
    In dem Thread unter meinem Text ,,Takt" (Experimentelles) stellte Artname mir seine Version einer ,,Leseanleitung" vor.

    Das hätten wir denn jetzt schon vier Anleitungen, welche immer wieder mühevoll zusammengeschustert, in Legenden erklärt, aber nicht, wie AntiChris ausführt, moderiert und vereinheitlicht werden sollen.
    Ich bin mir sicher, in den Katakomben der Threads auf viel mehr Beispiele zu stoßen, und würde mich freuen, wenn diese hier zusammengetragen werden.

    Die obige Leseanleitung erscheint mir daher konsequent.

    Wenn es diese Instrumentarien nicht gibt, wendet sie auch keiner an, so einfach ist das. Wer macht sich denn die Mühe, seinem Gedicht immer wieder eine eigene Leseanleitung beizufügen, das kostet unnötige Energie.


    Gedichte com ist nunmal vorrangig ein gelesenes Medium, und hat wenig User und Publikum, welche auditive oder visuelle Ausdrucksmöglichkeiten oder Darstellungsmöglichkeiten suchen. Letztere Poeten finden sich denn auch lieber in anderen Foren wieder. Eine Zeichenlegende könnte aber eine Brücke schlagen, und Leser zum ,,mitsingen" animieren.

    Hier springt Anti Chris zu kurz, und vergibt eine Chance, wenn er die Idee auf dem Sofa einschlafen und verpuffen lässt.
    denn auch die Moderation muss immer wieder bei den entstehenden Missverständnissen einspringen.

    Gedicht bekommt sein Leben ja nicht die Erfüllung eines starren Regelwerkes, sondern es ist und bleibt ein individueller Sprachausdruck.

    Die Vorstellungen durch solche Zusatzzeichen einer Leseanleitung mag manch einem Unbehagen bereiten, weil sie ja Vorgaben bedeuten. Aber diese erfährt er genaugenommen bereits schon durch die Worte und die herkömmlichen Satzzeichen des eigentlichen Gedichtes. Das Einlassen auf fremde Zeichen bleibt die Voraussetzung der Verbindung Autor und Leserschaft. Und selbst dann wird die Lesart immer noch unterschiedliche Bilder erzeugen, die inhaltlich zu unterschiedlichen individuellen Interpretationsansätzen führen und verschiedene Assoziationen auslösen. Diese lassen sich nämlich überhaupt nicht in Zeichen fassen.

    Jazemels Leseanleitung:

    kursiv- schnell lesen
    unterstrichen- langsam und leiser lesen
    fett- betont
    fett und unterstrichen- betont und laut
    - lange Pause
    -- sehr lange Pause
    * in Sterne gesetzt gleich Flüsterton*
    Zeilenumbruch - lange Pause

    Bei Artname sieht es so aus:

    fett : betont
    - : Pausenzeichen


    Mein Beispielgedicht ,,Takt" zeigt eine Methode, welch die Betonungen an das x en ausrichtet, und den Takt numerisch zählt. Dieses war aber umständlich und somit unbrauchbar.

    Darauf hin hatte ich meinen obigen Zeichenvorschlag entwickelt. Ein Sprachwissenschaftler hat vielleicht professionellere Zeichen in seinem Köcher, aber diese bitte ich dann auch, sich zu Wort zu melden.

    Liebe Moderation, ich wünsche mir eine etwas eingehendere Beschäftigung mit meinem Vorschlag, die auch zu einer Umsetzung führen kann, oder sie argumentativ verwirft. Das ist nicht Sache der Userschaft, die sich das hier untereinander ausklüngeln kann. Hier seid ihr gefragt.

    L.G.A.

    Lieber Tara Bulba,

    Deine Rettung naht. Nun wird sehr taktvoll endlich auch dem unmusikalischen Leser geholfen werden können. Er kann nach dem Gedicht tanzen lernen, und muss sich nicht mehr mit seiner aryhytmischen Eigenrezeption blutig schlagen. Die Musikwelt macht uns das schon lange vor, denn auch Gedichte sind mitunter kleine rhythmische Figuren.
    So manche Diskussion basiert auf dem unterschiedlichen musikalischen Grundverständnis. Hier könnte der Grundstock für eine gemeinsame Sprache ( nicht Denken oder innere Bilderwelten etc. ) gelegt werden.

    L.G.A.
    Geändert von Anjuleanga (23.02.2014 um 17:43 Uhr)

  10. #10
    Registriert seit
    Jan 2013
    Ort
    Wo die Sonne untergeht
    Beiträge
    113
    Hallo nochmal,
    deinen Text in der anderen Rubrik habe ich auch gelesen und im Prinzip auch den Hintergedanken, welchen
    du dazu hattest, verstanden.
    Ich denke das muss aber nicht in die Hand der Moderation, sondern könnte z. B. in "Projektgruppen" einen
    Platz bekommen und interessierte User können sich dort ihre Gedanken dazu machen.
    Es könnte aus meiner Sicht durchaus eine Bereicherung darstellen, wird aber auch immer für geteilte Meinungen sorgen.

    ... oder halt als Steilvorlage für das eine oder andere Gedicht herhalten .

    Gruß
    L.
    Hauptsache du machst was
    .... und wenn du was kaputt machst.

  11. #11
    Registriert seit
    Sep 2011
    Beiträge
    4.495
    @ Anjuleanga: Deine Idee ist durchaus interessant und man sieht auch, dass du dir viel Mühe gegeben und (soweit ich das dilettantisch beurteilen kann) einen ausgereiften Vorschlag präsentiert hast. Nur können wir den Usern nicht vorschreiben, dass sie dieses System nutzen müssen. Die Textgestaltung ist eine Freiheit, die wir so wenig wie möglich und nötig beschneiden wollen.

    Und außerdem hatte ich bisher auch kein großes Bedürfnis, Gedichte zu tanzen.

    mfG

  12. #12
    Registriert seit
    Jan 2013
    Ort
    Wo die Sonne untergeht
    Beiträge
    113
    He Taras,
    ich glaube eine allgemeingültige Vorlage für alle Texte wollte Anjuleanga auch nicht geben, ich
    sehe ich das eher als einen Vorschlag auf welchen man eingehen könnte, wenn denn gewollt.

    ... und musstet ihr in der Schule nicht euren Namen tanzen?

    Gruß
    L.
    Hauptsache du machst was
    .... und wenn du was kaputt machst.

  13. #13
    Registriert seit
    Sep 2011
    Beiträge
    4.495
    Zitat Zitat von Anjuleanga Beitrag anzeigen
    Die User können ja unbeirrt diese Möglichkeiten auslassen, wenn sie das für irrelevant halten. Aber wenn der Vorschlag Anwendung findet, sollte er auch allgemeinverbindlich gestaltet sein, damit er auch von allen so gelesen werden kann. Damit verbunden ist ja schließlich eine wesentlich größere Ausdrucksmöglichkeit.
    Von eben dieser allgemeinverbindlichen Gestaltung kann eben keine Rede sein. Da gibt es nicht nur den Grund der individuellen Entscheidung über die Gestaltung eines Textes, sondern auch literaturtheoretische Gegenargumente wie die Betrachtung eines Gedichts primär als geschriebenen Text und nicht als Vortrag.

    Ansonsten, wenn die User dieses System nutzen wollen, sehe ich von der moderativen Seite keinen Grund, es ihnen zu verbieten.

    mfG

  14. #14
    Anjuleanga Guest
    Zu Antwort #11

    Soll ich bewusst falsch verstanden werden?
    Das ist doch kein müssen, lieber Taras, wer sagt denn so etwas?
    Wenn aber ein User auf diesen Zeichenfundus zurückgreift, muss nichts mehr großartig erklärt werden.
    Wenn jemand ohne Phrasierung auskommt, bitteschön, gerne, das soll er gerne so machen. Wenn jemand seine eigene Anleitung schreibt, welche in sich schlüssig ist, auch toll, dann hat der sich viel Mühe gegeben, und gut ist. Er ist dann natürlich gezwungen, seine Zeichen in einer Legende zu deklarieren.
    Die Zeichenfestlegung dient der vereinheitlichten Ausdeutung von Zeichen, wie wir es von Buchstaben und Satzzeichen bereits gewohnt sind. Sie vergrößert ja nicht nur die Ausdrucksmöglichkeiten von Gedichten, sondern sie vereinfacht auch Diskussionen um ein Vielfaches.
    Du sollst nicht der werden, der mit dem Gedicht tanzt, aber eine Offenheit für meinen Vorschlag wäre schon was. Die Argumentation von Seiten der Moderation ist bisher alles andere als stark und überzeugend.

    Zu Antwort #7

    Liebe Nachteule,

    Die Zahl, das Tempo betreffend 60 bzw. 120 ergab sich in Anlehnung an ein Metronom. Je mehr Zeichen in einer Zeiteinheit zusammengefast werden, desto schneller wird das Stück. Ist ja beim Autotacho ähnlich.


    Der Vorschlag von Projektgruppen ( Antwort #10 von Lehmann) oder die Verlinkung unter User für User halte ich für zäh und unbrauchbar, das geht mit der Zeit unter, und muss immer wieder aktiviert werden . Warum kann man sich denn der Smileies als Ausdruckszeichen selbstverständlich auf der Benutzerleiste bedienen? Hier wird der Leser doch noch viel mehr gegängelt, wie er gefälligst seine Mundwinkel zu ziehen hat . Genau hierhin gehört aber eine solche Legende, weil hier gearbeitet wird.

    L.G.A.
    Geändert von Anjuleanga (23.02.2014 um 16:23 Uhr)

  15. #15
    Registriert seit
    Jun 2006
    Ort
    Bremen
    Beiträge
    2.716
    Ja, und ich weiß jetzt immer noch nicht, was du eigentlich von uns willst.

    Wenn du dieses System nutzen willst, mach das doch einfach. Wenn jemand anderes das benutzen will kann er das auch gerne. Mach es doch wie viele User hier und verlink deine Idee in deiner Signatur und verweis eben darauf, wo es dir passend erscheint - so wie es weiter oben ja schon vorgeschlagen wurde.

    Ansonsten kann ich nun diesen Faden gerne noch in einen geeigneteren Bereich verschieben, wenn du da gar keine Diskussion zu wünschtest.
    Wo willst du's haben? Projektgruppen? Da müsste dann ja wieder ein diskussionsartiger Austausch stattfinden)
    Sprechzimmer - Allgemeines?


    LG AC
    Sturmherz ist jetzt Anti Chris.

    Aktuelles: Zeit ist Honig
    Hilfreiches: Lyrisches Lexikon | Kommentar gefällig? | Nutzungsbedingungen
    Eigenes: Meine Werke | Meine Favoriten (aktualisiert: 16.01.13)
    © Christian Glade

Seite 1 von 2 12 Letzte

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. küssen & können (2 texte)
    Von kaspar praetorius im Forum Experimentelle Lyrik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 09.08.2011, 05:50
  2. Texte und Empfindungen...
    Von Maccabros im Forum Nachdenkliches und Philosophisches
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 27.08.2008, 18:33
  3. Fotos in Texte
    Von Athar im Forum Arbeitszimmer - Die Gedichte-Werkstatt
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 03.09.2007, 15:58
  4. :( bennys texte
    Von bennyboy im Forum Trauer und Düsteres
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 18.09.2006, 14:19

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden