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    Die dicke Frau und die zwei kleinen Kinder

    Hallo zusammen,
    das ist meine erste Geschichte die ich vor kurzem schrieb, also bitte nicht lachen.

    Nun los....


    Die dicke Frau und die kleinen Kinder

    Es war einmal eine dicke Frau, diese mischte den ganzen Tag Eiscreme tief im Wald. Eines Tages kamen zwei kleine Kinder und fragten nach dem Weg zum Onkel und ob man erfahren könnte, wie es draußen in der Welt ist, fernab der Stadt.
    Nach einer Plauderei und einer Schale Erdbeereis, fassten die Kinder wieder ihren Plan und zogen weiter tief in den Wald hinein.
    Davon werden wir noch mehr hören.


    Das Abenteuer im Wald

    Aufjedenfall arbeitete die Frau Tag und Nacht an ihrer Eiscreme und versuchte sie jeden Tag ein bisschen zu verbessern. Es war ihr liebstes Verlangen die Bürger des Ortes Glücksstadt mit Eiscreme zu beliefern. Dafür kam jeden Tag ein großer Wagen der Heu und anderes brachte und die Eiscreme mitnahm zurück zu den wartenden Kunden. Auch brachte der Kutscher ihr immer Neuigkeiten mit von dort und im Gegenzug plauderte die Frau aus dem Wald auch von allem was Sie so erlebte.
    Viele Jahre rührte und schnippelte sie nun in ihrer Fabrik, als dann eines Tages ein Kobold vor ihrer großen schwrren Holztür stand und ganz aufgeregt allerlei Sachen erzählte und plapperte und fuchtelte, das die Frau ihn erst einmal beruhigen musste. Da sie die Sprache der Kobolde ein wenig Verstand, zögerte Sie nicht lange sidann, schloss ihre Tür zu und folgte seinem begehren in den Wald hinein, flinken Fußes.
    Als Sie an einer alten Gruft ankamen, die vor Jahrhunderten erbaut wurde, schon ganz verwildert war und mystisch anheimelte, machten sie halt von ihrem Lauf. Dort schlüpfte der Kobold hinein und Verschwand. Da Mathilde, denn so hieß die Eiscremefrau, nun auch das benehmen der Kobolde gut kannte, zögerte sie nicht lange und bahnte sich ihren Weg durch die Schlingpflanzen. Nach kurzem schauen sah sie auch schon, was der Kobold meinte. Dort lag versteckt ein Lager aus Gold und Edelsteinen und daneben saß ein kleines weinendes Kind.
    Das Gold ließ Mathilde ganz außer acht, nahm das Kind ansich und ging den Weg zurück.
    Auf dem Rückweg verdunkelte sich der Himmel. Es hämmerte und blitzte ineiner Tour, aber gut geschützt durch das hohe Kleid der Bäume und kundig der Gegend, kamen die beiden sicher bei Mathildens Haus an.
    Das Kind zog Sie auf wie ihr eigenes. Zwar fand sie nicht heraus woher es kam, aber sie waren so ähnlich das sie einander liebten und unzertrennlich waren.
    Viele Jahre ging das so, bis das Kind groß ward und auszog, um ein eigenes Leben zu beginnen, aber es besuchte die Adoptivmutter noch oft und erzählte viel was Sie tat und erlebte.


    Die Kinder in der Zukunft

    Nun wollen wir weiter von den Kindern berichten.
    Als sie nun von dannen zogen von Mathildens Heim und Gutshof, waren Sie so vergnügt, wegen des freundlichen Besuches bei der Frau, dass sie ganz vergaßen, wohin sie wollte und schlenderten umher, dass es eine Freude war. Folgen mal hier mal da ein paar Schmetterlingen oder einer Blumenwiese. So ging das den ganzen Tag lang, bis Sie nicht mehr konnten, legten sich unter einen Baum und schliefen ein.
    Als sie morgens erwachten, waren sie plötzlich ganz woanders und wachten am Rande einer riesigen großen Stadt auf. In der flogen Kutschen ohne Pferde durch die
    Luft flogen und graue Häuser wie Nadeln, mit Pilzhüten obendrauf, bis in den Himmel erbaut waren. Sie gingen weg vom Waldrand, wo auch die verwilderte Ruine aus grauen Felsblöcken war und machten sich in mitten der Staft hinein.
    Dort sprach man die Zunge der Elfen, stellten sie fest und sie waren in einem anderen Jahr. Das verwunderte die Kinder sehr, denn nach ihrem Rechnen, müssten ja bestimmt 200 Jahre oder mehr vergangen sein! Von Mathilde war auch keine Spur. Doch plötzlich stellten Sie fest das man die Frau aber hier verehre. Überall standen große Statuen von ihr, so dick wie sie sie kannten, mit Schürze, Nudelholz und einem breiten Lächelm im Gesicht. Es sei: "...lange her gewesen das die hohe Mutter hierzulande regierte.." meinten die Bewohner und "eines ihrer Urenkelkinder, sagten sie mit Stolz und Rührung, "sei auf dem Thron derzeit, wie es Brauch im Lande war seit 'unendlichen' Zeiten".
    Aufgrund ihrer großen Liebe, bilde man hier ihre Ahnenreihe, um sich diese Kostbarkeit zu bewahren.
    Aufjedenfall lebten die Kinder auch hier Jahre lang, sie eines Tages beschlossen sich zu trennen, denn das eine wollte hier bleiben und das andere wollte wieder weg, zurück nach Haus. Es hatte Heimweh.
    Also versuchten sie herauszubekommen, wie sie hergekommen seien. Sie fragten wo sie nur konnten , bis sie zu einen weisen alten Magier kamen mit langem weißem Bart, langen grauen Haaren und spitzem blauen Hut.
    Der war zwar mürrisch und mochte die Meinung des Volkes ebenso einschätzen, aber er folgte seinem weisen altem Herzen und zog mit den Kinder, mit einer Prozession von Zauberlehrlingen und allerlei Geräten zur Ruine und lagerten dort wochenlang.
    Es gelang nach langer Zeit das Rätsel der Ruine zu Lösen und schließlich erschuf der Zauberer, unter viel knall und geknister eine große dunkle, kristallerne Kugel, dessen innern leuchtete, wie ein gelber Stern. Er gab sie dem Kind, das zurück wollte und teilte ihr mit wie man sie benutzt.
    Bei einer städtischen Feier, verabschiedete man sich von einem, der ungewöhnlichen neuen Freunde, viel Dank wurde ausgesprochen, es flossen Tränen der Rührung und schließlich trennte man sich.
    Das Kind ging auf die Reise. Es flog durch einen langen dunklen Tunnel. An Sternenwelten virbei flog es, sah auch die Erde, wie durch eine Glasscheibe, von der sie in der Zukunft schon soviel gehört hatte und flog schließlich zu einem gelben Planeten, zu einem Waldstück, in eem sie landete.
    Dort stand wieder eer kleibe Kobold, der sofort im Gebusch verschwand. Aber weil das Kind es ihn nicht kannte, dachte sie es wäre vielleicht auch ein stinktier oder ein grünes Waldferkel gewesen. Denn besonders bedrohlich fühlte es sich ja auch nicht an.
    Jedenfalls sagte ihr ein starkes Gefühl und menschliches begehren nach Schutz ersteinmal in die Höhle zu gehen und dort zu warten. Das dort ein Schatz lag, sah sie garnicht, in ihrer Not, denn es fror bitterlich und wusste nicht wo es war.
    Die Zauberkugel verschwand auch spurlos, aber schließlich wusste es doch, das es in Sicherheit war und morgen, würde es nach einem Weg suchen, um zu Menschen zu finden.
    Stundenlang saß es da, bis es aufeinmal etwas rascheln hörte. Und plötzlich sah sie Mathilde wieder! Sie schloss sie freudig und schlotternd in die arme und ging mit ihr Heim. Aber Mathilde erkannte sie garnicht wieder! Sie war ja schon viele Jahre älter als noch vor 10 Minuten in dieser Zeit! Aber nichtsdesto trotz, das wollte das kleine Mädchen Elsbeth, so hieß sie, ihr später noch erzählen. Unterwegs plapperte sie allerhand aus der Zukunft und meinte hier würde es viel weniger "liebe regnen". Den Kobold sahen sie auch noch kurz in einem Gebüsch, der kurz die Hand zum Gruß erhob, was Elsbethchen wunderte, denn dchon lange waren sie entschwunden der Gegend und ja schließlich war sie errettet! Man konnte meinen das es selbst die Pflanzen und die Bäume und die Eichhörnchen und Spechte auf den Bäumte es freute. Die Tür knarrte freundlich, es war warm, das Holz knackte im Ofen und das Abendbrot, was Mathilden gekocht hatte, war schon fertig und dampfte.
    Sie legten sich zur Ruhe nach diesem Abenteuer, aber schauen wir was noch geschah.


    Mathilde sicher angekommen

    Ein paar Tage später traf Mathilde bei einem kleinen Spaziergang den Waldweg entlang nocheinmal auf den Kobold. Er gab ihr zu verstehen, dass das Gold und die Edelsteine in der Höhle für sie gedacht waren und für das Kind.
    Ganz vergessen hatte Mathilde schon den kleinen Reichtum der dort lag bei der ganzen Aufregung. Sie dankte dem Kobold, der gleich wieder flugs in irgendeinem Unterholz verschwand und freute sich schon begierlich auf den Reichtum. Zwar dachte sie nur an das Kind, alles ihr zukommen zulassen, aber schließlich hatte der Kobold auch sie gemeint und sie begann zu schwelgen, was sie damit alles anfangen könne.
    Daheim angekommen, erzählte sie es gleich Elsbethchen.
    Sie aber saß träumend am Fenster ganz abwesend und mochte garnicht zuhören.
    Sie war im Gedanken bei ihrem Bruder Bruno, denn so hieß er, von dem wir vorhin auch erzählte und ihr war so als könne sie in die Zukunft blicken und als wäre sie ihm sehr nahe.
    Doch flugs tat sie das ab, denn das wären ja nur uralte Märchen, wo sie das auch schon einma laß, lauschte Mathilde und freute sich auch Begierlich über den ganzen Reichtum, den sie dann auch später hohlen wollten.
    Den Schatz hatte in der Zeit niemand angerührt außer ein paar Beinige Spinnen mit großen schwarzen Augen, die über das glänzende Metall hin und her krabbelten.
    Nach ein paar Gängen hin und her hatten sie auch noch die letzte Münze aufgehoben und ließen nur ihren herzlichen Dank am Ort zurück.
    Der Kobold sagte auch zu Mathilde das dies eine Entschädigung sei, doch wofür nannte er nicht und ihr war es nach kurzem Rätseln auch schließlich egal. Auch Elsbeth konnte mit ihrem kindlichen Verstand nichts damit anfangen, nur in ihrer Brust doch merkte sie das es was mit ihr zu tun habe und mit ihrem Bruder Bruno. Auch die Erwähnung eines Koboldes ließ sie aufhorchen, aber weil das ja wieder nur wie Märchen waren, wie es früher im lachend in der Schule hieß, tat sie das auch einfach wieder ab.
    Das meiste Geld aus dem Schatz gaben sie aus für ihre Fabrik.
    Sie meinten das es so am besten wäre, da sie ja davon lebten und schon einige Bottiche und Geräte geradeso noch ihren Dienst taten.
    Tatsächlich war das sehr Weise, denn der Anblick der schönen Halle nun ließ ihnen das Herz aufgehen und sie konnten noch mehr verdienen an Geld und Eindruck der Besucher die kamen und die Bürger der Stadt freuten sich auch, denn öfter schoneinmal wurde die Eiscreme-Vorräte knapp in den Kammern sodass einige Kinder leer ausgingen und eine lange Schnute zogen.
    Einen anderen Teil des Geldes gaben Sie für die Schulbildung Elsbethchens aus und für schicke neue Kleider. Denn anzuziehen hatte sie ja nichts mehr und werden sollte sie doch was rechtes.
    Mit einem mal fiel Elsbeth wieder ein ja noch eine Familie zu haben, das vergaß sie in der ganzen Aufregung und weil ja schon ein paar Jahre vergangen waren. Mathilde als sie die Geschichte hörte staunte Bauklötzer und konnte sich nicht mehr fassen, zwar konnte sie die Geschichte mit der Zukunftsreise, die Elsbeth ihr erzählte, kaum glauben, aber angesichts der sowieso unglaublichen Zustände, war sie zu dem doch geneigt. Mit einem mal, fiel ihr es wie Schuppen von den Augen und sie erkannte in dem nun 11 jährigen Mädchen tatsächlich das kleine Mädchen von letzten Monat!
    Als sie den Schreck verdaut hatten, suchten sie sofort nach ihrer Familie, aber die war ebenfalls verschwunden, samt Onkel, Tanten und Verwandten, denn sie hatten sich eines Verbrechens schuldig gemacht, nämlich Steuerbetrug, (auch Kinder allein in den Wald zu schicken, galt nicht sehr als schicklich) und wurden allesamt ins königliche Verließ gesperrt, auf nimmer komm raus, denn das waren auch leider noch nicht alle ihre Vergehen.
    So blieb denn Elsbeth bei Mathilde, auch sehr gerne. Es gefiel ihr sehr bei ihr. Auch das Jugendamt der Stadt hatte nichts dagegen, man freute sich sogar über die Adoption, an eine so reiche und bekannte Person, wo man nicht den geringsten Verdacht haben musste, über böse Absichten der Adoptivmutter, wie das leider auch schon öfter vorkam, bei fremden Kindern.

    Das Kind wuchs heran und es gedieh herrlich. Ihre Haare blieben goldend blond, ihre Schulbildung machte sich auch bezahlt und das Mädchen war so glücklich wie kein anderes. Sie bekam als sie erwachsen war, sogar sehr viele Kinder, von denen auch eins glücklicher war als das andere und allesamt auch waren sie blond. Ihre Familie war sehr angesehen im Land, aber dazu später mehr.


    Das Leben Mathildes und Elsbethens nach Ihrem Abenteuer

    Also Mathilde war sehr glücklich mit ihrem Kind, so glücklich wie sie schon lange nicht mehr war. Sie lebte ja doch so sehr allein, die ganzen Jahre über tief inmitten des Waldes. Ein alter Bekannter zog noch dazu, der sich mit ihr zusammen um das Kind kümmerte. Zwar war er ein nicht so vielevoller Zeitgenosse, aber von kerniger Anständigkeit und durchweg liebenswert, dass den beiden oft die Tränen kamen "über diesen Kerl", so sagten sie immer. Es freute sie auch einen Mann im Haus zu haben, denn oft gab es Aufgaben für ihn, etwa wenn ein Kunde frech wurde, es um das Feuerholz ging oder wilde Tiere verjagd werden musste, war er für sie richtig anheimelnd, dass er da war.
    Sie stellten später fest, dass er sogar Bürgermeister der Stadt war. Sie hatten sich schon gewundert, über die plötzlichen hohen Besuche und sein plötzliches verschwinden hin und wieder.
    Ihm imponierte auch, so wie er willkommen war, der unglaubliche Reichtum Mathildens, sowie ihre liebevolle Art.
    Das hatte die Frau noch nie so wahrgenommen und wunderte sich erstmal sehr. Aber bei näherer Betrachtung musste man schon sagen, dass sie mit Abstand das meiste Geld besaß weit und breit, erst recht nach dem finden des Schatzes und das sie sehr wohl zu den nettesten Geschöpfen weit und breit gehörte. Man munkelte eine Zeit lang sie sei so Zuckersüß, wegen der Eiscreme in der sie jeden Tag die Finger tauchte, doch tatsächlich hatte sie ein Herz aus reinstem Gold (methaphorisch gesehen natürlich nur).
    Als Elsbethchen später groß war übernahm sie auch mehrere Läden, denn das hatte sie ja gelernt bei ihrer Mutter, man mochte sie auch sehr und war schließlich beteiligt an der Produktion des ganzen Süßkrams.
    Auch viele Männer begehrten sie, von denen sie einen nahm und heiratete.
    Ihre Kinder waren sehr gebildet, sittsam und klug, wie ihre Eltern, die inzwischen Ratsherr und Herr in der Stadt und später des Landes wurden.
    Man merkte wohl, wie sich ihre Art auswirkte, wo immer sie über das Leben, der manchmal mehr und manchmal weniger braven Bevölkerung entschieden.
    So ward nicht mehr viel berichtet, über das Leben Elsbethens in dem Land, aber unsere Geschichte geht noch weiter und sie wird uns nocheinmal begegnen.


    Im Zukunftsland

    Als die Schwester zurückkehrte in Ihre Heimat, begann das Leben Brunos so erst richtig. Denn er wurde ja langsam erwachsen, lernte die gepflogenheiten des Landes kennen (oder sagen wir spaßeshalber der Zeit) und erlebte so einiges. Er fand staunend heraus das die zurückgereiste Schwester die Urahnin der gebürtigen Königs und Königinnenreihe war und das es auch genau diesselbe Stadt war, wie in der Vergangenheit, die man bis an den Wald herangebaut hatte. Urahnin war sie und Mathilde ihre Mutter, die man ebenso verehrte. Heimweh verspürte Bruno nich, denn er dachte ja immer an den Zauber den es gab und zu seiner Verwandschaft wollte er nicht gerade zurück, denn wie wir schon erzählten, waren diese nicht gerade sehr nett, das spürte er im Herzen.

    Eines Tages kam er mal auf die aberwitzige Idee, seiner Schwester einen Brief zu schreiben und da er im Ansehen stand, wegen seiner Herkunft, erhörte ihn der hohe Magierrat der Stadt. Sie setzten ein astrologisches Datum fest und legten ihm die Bedingung auf, nur Spuren zu hinterlassen, die nur Seine Schwester deuten konnte.
    Es gelang! Und seine Schwester gab verschlüsselte Zeichen zurück, die er Sekunden später im Baum sah, neben dem er stand. Er war zu Tränen gerührt und kniete zu Boden und weinte, vor lauter Liebe zu ihr. Er fasste den Plan sie einmal wiedersehen zu wollen. Dazu später mehr.
    Doch weil er sich ihr genug verbunden fühlte genügte ihm das erstmal und so sah er sie lange nicht wieder.
    Die Zeit in der er lebte war voller Wunder. Nicht einen unfreundlichen Menschen gab es mehr und jede Krankheit verschwand, schon, so erklärte man ihm, weil sich niemand mehr ärgere.
    Aufgrund seiner Abstammung, wie schon erwähnt, wurde er zwar nicht besser behandelt, aber hin und wieder gab es Begeisterung unter manchen Einwohner den Bruder der Ahnin erblicken zu können und die Menschen pilgerten von überall her, um ihn zu sehen und mit ihm zu sprechen.
    Man fand das übrigens nur heraus, weil Peter bei dieser Ankunft sehr gesprächig war.
    Eines Tages kam Peter auch auf die Idee mit dem Gold, aber dazu später mehr.


    Der Höhlentroll des Unterlandes

    Er wollte seiner Schwester Geld zu kommen lassen, denn wie er erfuhr lebte Mathilde und seine Schwester in Armut in ihrer Zeit. Zwar kam das Peter nicht so vor, aber er willigte gerne ein, mittels seines heldenhaftem Geblüts, sowie seines klaren Herzens. Eine Geldmenge wurde präzise festgesetzt um den Geschichtsverlauf nicht zu stören und der Kobold wurde gesucht, wenn man ahnte ihn als gute Figur für die Sache und tatsächlich hatte auch er das gleiche vor.
    Also begann der Bruder seine Reise in die Unterwelt den Kobold zu suchen.
    Eines Tages dort begegnete er einem Höhlentroll. Er war alt und weise, ca. 3 Meter groß und von kräftiger Statur. Er hatte ein Schloss erbaut genau in der Mitte der Unterwelt, in dem er wohnte und regierte. Ein Schloss war nötig wegen den ganzen Grämlins, die immer versuchten sein Königreich zu erobern des Nachts. Doch vergebens, durch die dicken Mauern und die Metallgitterstäbe kamen sie nicht durch. So versuchten sie es Nacht für Nacht, denn Grämlins waren nicht besonders klug und der Königtroll saß schmunzelnd vor seinem Kamin und rauchte zufrieden seine Pfeife. Das hielt Jahrelang so, bis ein Krieg mit den Grämlins begann, aber davon handelt eine andere Geschichte.
    Weil der König ja ein besonders weiser Troll war, wusste er schon um die Ankunft des jungen und wusste auch was er vorhatte. Er begrüßte ihn mit reichen Geschenken, wies ihm den Weg ins grüne Land der Unterwelt, wo die Kobolde siedelten und wünschte ihm Glück auf ein baldiges Wiedersehen.
    Wochenlang noch suchte Bruno den Kobold und dann eines Tages am anderen Ende des Reiches in einem versteckten Winkel fand er ihn heulend und schluchzend.
    Bruno erfuhr er weine weil er eines Tages die Kinder entführte und freute sich umso mehr das wieder gut machen zu können.
    So wie Bruno aufgetragen wurde von dem magischen Seherrat, schürfte der Kobold selbst das Gold, zerteilte es und goß es in Münzen. Er schickte einen magischen Vogel los, um den anderen Magiern vom Fortschritt seiner Mission zu berichten und suchte die Ruine auf, während der Kobold das Gold platzieren ging.
    Bruno reiste auch wieder in die Zeit zurück, um das freudige Gesicht zu sehen von seiner Schweter, dafür versteckte er sich im Wald. Und tatsächlich Wochen nach dem fund schlenderte sie den Weg entlang und war Überglücklich. Bruno war zu Tränen gerührt, hielt sich aber an sein Versprechen der Magier, nicht weiter zu gehen, als nur zu schauen.
    Auch der Kobold war wieder glücklich, denn seine Schuld war gesühnt und er lernte daraus besser aufzupassen. Warum er das überhaupt tat, davon handelt auch eine andere Geschichte.
    Danach blieb Bruno noch lange in der Unterwelt, denn es gefiel ihm dort.

    Eines Tages traf er dort auch beim Troll Mathilde und seine Schwester wieder. Vor all dem Zeit-Wirr-Warr konnte er es garnicht fassen und hielt es für ein Traum ein wenig. Aber natürlich freute er sich und sie waren wochenlang beim Trollkönig zu Gast und sangen und Feierten mit ihm zusammen.
    Allzu großzügig war der Troll dann doch nicht, dass sie hätten ewig bleiben können und Trolle, obwohl manchmal weise können sehr grimmig werden.
    Zum Abschluss nahm jeder von ihnen noch einen magischen Ring vom Troll mit und sie brauchten dieses Andenken nur zu schauen, dass sie durch alle Mauern und Zeiten hindurch im Herzen beim andern waren. Sogar Elsbeth bekam einen, obwohl sie sich ja mit Mathilde einen hätte teilen können, aber der Troll schmunzelte nur wie üblich, wenn sein Verstand wieder mehr Antworten hatte, als seine Zunge wiedergeben konnte und ließ sie so gehen.


    Bruno in der Zukunft

    Bruno bekam auch Kinder im Zukunftsland "Eurea", denn so hieß es. Viele von ihnen waren normale Arbeiter oder Faulenzer, wie es in der Zukunft üblich war. Bruno dankte dem Herrn jeden Tag, für das was ihm zu Teil wurde. Die Zukunft war für ihn außergewöhnlich. Hier konnte er frei leben, einfach wie er war. Nicht eine Freiheit musste er aufgeben, in der Angst jemand würde ihm aus Missgefallen dafür wehtun. Jeder war nett zu seinen Mitmenschen und in Einheit mit dem gesamten Planeten. Krieg gab es nur noch im Kino, beim Wettessen und beim Kartenspielen und sorgte für viel Heiterkeit. Umweltverschmutzung war ein wahres Fremdwort, sowie Gefängnisse und manch andleres. Da Bruno auch nie Eltern hatte, keine rechten Freunde und auch keinen großen Besitz hinterließ, vermisste er dort nichts. Er freute sich auf eine noch größere Zukunft (in der Zukunft). Es wurde auch so verheißen, denn die Magier (übrigens auch sowas wie Mitregenten in dem Land), errieten dass noch nicht alle Spuren der menschlichen Gehässigkeiten restlos verschwunden waren. Reste davon befanden sich immernoch in der Menschheit. Und wenn die einmal verschwunden wären, wäre auch noch der letzte Trübsinn wie weggeblasen, aus der Natur, aus den Menschen, sowie aus der Luft. Und obwohl es noch ein wenig Streit gab ansich. Bruno begriff erst im hohen alter warum man die letzten Streithammel bei sich belassen sollte.
    Als Beruf hatte Bruno umherzufahren und aufzunehmen, welche Gebäude beschädigt waren. Seine Frau eine in dieser Zeit geborene war auch sehr nett. Er wohnte mitten in der Stadt, hatte noch einige Erlebnisse mit dem Höhlentroll und obwohl diese Zeit voll Wunder war, warteten davon noch viel mehr auf ihn in fernerer Zeit.


    Die Kinder Elsbethens

    Wie schon erwähnt auch Elsbeth hatte Kinder. Eines gesünder und hübscher als das andere. Und obwohl sie trotz des ganzen Geldes doch etwas ärmlich aufwuchsen, waren sie doch überglücklich, weil sie einander hatten und sich gegenseitig achteten und liebten. Man möchte meinen, manchmal sogar noch mehr als die Menschen in der Zukunft. Und wie schon erwähnt hier begann die Königinnen- und Königsreihe des Landes, mit dem klügsten Kind aus Mathildes Enkelschaft. Manche Nachkommen wurden auch Beamte oder Fabrikbesitzer. Die nahm im Land nahm ab, die Leute atmeten auf, sie hatten sogar das Gefühl , das nun alle Sorgen der Vergangenheit angehörten. Zwar begriff nicht jeder gleich, dass es nun wichtig war sich zusammenzunehmen und sich nicht mehr zu streiten, aber auch das sahen letzlich alle ein mit der Zeit. Als die erste Königin in hohem Alter stand wurden sogar die ersten Kontakte geknüpft zu fernen Planeten, die schon lange darauf warteten, wie man erfuhr.


    Ausklang

    Das war die Geschichte von Bruno, Elsbeth und Mathilde. Viel mehr wurde über sie nicht berichtet, außer das sie froh und glücklich waren und sich am Ende alle beim lieben Gott wiedersahen.
    Geändert von Suppenkasper (26.06.2014 um 18:41 Uhr) Grund: Neue Ereignisse im Land

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