Worte aus vielen Mündern,
Worte ohne Gesicht,
Worte,
die sich tief in die Seele einprägen,
Raum nehmen,
und andere Worte verdrängen,
Worte,
die weh tun,
Worte,
die, die Selbstachtung schrumpfen lassen,
wie ein aufgeblasener Ballon,
in den ein Loch gestochen wird,
der platzt,
und in tausend Fetzen auseinanderfliegt.

Ironie und Sarkasmus,
altgeliebte und altgehasste Freunde,
die,
die sich selbst einladen,
und die Menschlichkeit und Wärme,
aus dem Herzen verbannen.

Blicke,
die töten,
Blicke,
die wie Pfeile vergiften,
langsam,
aber unaufhaltsam,
wie ein Tumor,
der im Verdeckten reift,
und tötet.

Angst vor dem Versagen,
Angst,
die eigene Unfähigkeit einzugestehen,
Angst,
vor Blicken und Worten,
die unbarmherzig jeden Fehler,
bestrafen,
steinigen,
töten,
die Seele zerbrechen lassen,
das Leben beenden.

Erfolg und Leistun,
um jeden Preis,
Selbstbestimmung und Stabilität,
ohne Einschränkung,
Selbstverwirklichung und Gelassenheit,
zu jeder Zeit,
wo bleibt da Raum für die Angst,
und den Selbstzweifel,
für das Misstrauen,
und die Sorge,
für die Trauer,
und dem Schmerz,
in dieser so erfolgsprogrammierten Welt?

Nach welchen Mass messe ich mein Leben?