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Thema: Palaverecke

  1. #16
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    Hallo Carolus,

    ich tu mich mit Mundart teilweise schwer, von daher kann ich den Text bzw. den Sinn der ersten beiden Beiträge nicht entnehmen.
    Der letzte dann ist sehr bitter.

    Bitter kam mir vor Jahren auch ein Lied aus der Mundorgel an, was ich im Chor gesungen habe, und zwar "Die Moorsoldaten". Zu der Zeit wusste ich allerdings nichts über den Hintergrund des Liedes. Erst Jahre später, als mir der Text wieder begegnete, habe ich recherchiert ...

    LG
    Die Minos

    Hallo Cara,

    da kann ich dir zustimmen, aber ich glaube auch, dass diese Disziplin auch der Rahmen dafür war, zu überleben, denn das Schicksal und die Zeit waren einfach sehr hart.

    Dass dann auch ein gewisser Teil der Lebensfreude wegfiel, ist verständlich, wenn auch schade für die Kinder, so wie du eines warst.

    Und wieder sind wir bei den Kindern.
    Eines meiner Kinder zieht nun bald aus, sich die Welt von einer anderen Seite anzuschauen; sie reist für ein halbes Jahr nach Irland.

    Heute, in der Zeit der Technik, (man hat Handy und Skype) schrumpft die Entfernung dann schon etwas zusammen, doch so ganz ums Eck ist es ja doch nicht.

    Ich hoffe, dass sie dort eine schöne und lehrreiche Zeit erleben und Land und Leute kennen lernen wird.

    Trotzdem schlägt das Mutterherz gerade ein paar Mal öfters.

    LG
    Die Minos
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  2. #17
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    Luxembourg schafft den Religionsunterricht ab und enteignet die katholische Kirche. Ein Anfang ... der Hoffnung macht - und ein Beispiel, dem hoffentlich noch viele andere Nationen folgen werden. Auf dieses Zeichen warte ich schon lange. Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen. Nicht heute und auch nicht morgen, aber irgendwann...

    Einen Link darf ich ja nicht einstellen, aber der Artikel ist im "Luxembourger Wort" unter "Kirchenfinanzierung im Fokus" zu finden. Hier ein Ausschnitt:

    Veröffentlicht am Dienstag, 20. Januar 2015 um 14:08

    (TJ) - Am Dienstagmorgen wurde es konkret: Die staatlichen Aufwendungen für die interkonfessionelle Kirchenfinanzierung sollen über 15 bis 20 Jahre hinweg von derzeit 24,65 Millionen auf rund 8 Millionen Euro herabgesetzt werden. Darauf entfallen 6,75 Millionen für die katholische Kirche. Premierminister Xavier Bettel, Innenminister Dan Kersch und Erziehungsminister Claude Meisch informierten am Dienstagmorgen die Ausschüsse und die Presse. Am Nachmittag erklärte der Premierminister den Abgeordneten das geplante Abkommen.

    Kirchen, Liegenschaften und Besitztümer der katholischen Kirche sollen in einen öffentlichen Fonds überführt werden, der die aktuellen Kirchenfabriken ersetzen soll. Gebäude, die nicht in diesem Fonds übernommen werden, sollen an die Gemeinden gehen.

    Zum Schulanfang 2016 soll zudem ein Werteunterricht die Religions- und Moralkurse ersetzen.

    Zur Umsetzung des Abkommens, so Premier Bettel am Dienstag, sei es zudem notwendig, zwei Artikel (22 und 106) aus der Verfassung zu nehmen oder zumindest abzuändern, was wegen der für eine Verfassungsänderung erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament ohne die Stimmen der CSV nicht möglich ist.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #18
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    hallo Minos,
    vor Wäschebergen sitzend und verzweifelt die Sockenpaare zusammensuchend,dachte ich oft:Mannomann,nimmt das denn nie ein
    Ende?Ständig klingelte das Telefon,ständig war der Joghurt alle und über das Essen wurde sowieso gemeckert.
    Und dann ware sie (die Kinder)plötzlich weg und man begriff langsam,dass es nie wieder so wie früher sein würde ,als die Eltern
    die wichtigsten Bezugspersonen waren.

    P.S. Wenn Carolus sich nicht meldet,werde ich die Übersetzung versuchen.

    lg,Cara

  4. #19
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    Hallo, Cara,

    hab Strophe 1 u. 2 eine Übersetzung zur Seite gestellt. Schau mal unter 19.01. um 17:23!

    frdl. Gruß

    Carolus

  5. #20
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    Hallo Cara,

    jetzt habe ich ein Bild vor Augen, was sich hier auch gerne mal gezeigt hat, nur dass Socken ja sowieso immer verschwinden und deshalb schon nicht paarig gelegt werden können. Ich suche immer noch die Stelle in der Waschmaschine, wo drauf steht, isch hab dich zum Fressen gern.

    Ja und die Vorräte, die immer falsch eingekauft sind, weil ewig die gleichen Sachen aus sind. Aber auf Verständnis stoßen, dass ein Kühlschrank nun mal auch keine Gemüsefarm beherbergen kann, das ist immer schwierig zu vermitteln.

    Beim Essen (kochen) allerdings, sehe ich schwere Zeiten auf mich zu kommen. Da waren die Kinder eigentlich nie "lecksch", wie man hier so schön sagt. Nur die Mengen jetzt auf Einzelmaß herunter zu reduzieren, wird schwierig werden.

    Und ja, natürlich ist man immer noch wichtig für die Kinder, aber sie setzen auch ohne einen fort, was man ihnen beigebracht hat und beweisen sich in der großen weiten Welt. Da ist man als Bezugsperson zwar immer noch da, aber die Bezüge und Blickwinkel ändern sich einfach auch und das ist gut so.

    Vielen Dank für dein Angebot, die Texte zu übersetzen, jetzt ist Carolus dem schon nachgekommen

    Hallo Carolus,

    vielen Dank, dass du die Übersetzung noch nachgereicht hast.
    Dann bleibe ich hier mal bei "bitter".

    Heute in unserer Konsumwelt kann man sich nicht mehr vorstellen, dass Lebensmittel nicht mehr vorhanden sind. Und schon gar nicht, dass eine Zigarettenkippe einen Wert hatte.

    Und nun ein Sprung, was Vorräte und Lebensmittel angeht: Vor Kurzem fand ich im Net einen Text vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Dort ging es um die Bevorratung an Lebensmitteln und Wasser für den Notfall. Beim Check up stellte ich dann fest, dass ich dahingehend meinen Notvorrat erst mal aufstocken müsste.

    Die Generation, die den Krieg noch mitbekommen hat, war dann doch anders und nach dem Krieg immer darauf bedacht, Vorräte zu hamstern. Verständlich!

    LG
    Die Minos
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  6. #21
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    hallo Minos,
    leider hat sich noch niemand zu dem Kommentar von AndereDimension gemeldet!Ich,als Protestantin, mag zwar die katholische Kirche
    nicht besonders,hege aber auch keine Haßgefühle.Was meinst du?

    LG,Cara
    Geändert von Cara 1963 (21.01.2015 um 22:24 Uhr)

  7. #22
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    Ich finde es gut, das der katholischen Kirche Grenzen aufgezeigt werden.Wenn ,man mal bedenkt das ihr Vermögen in die Billionen geht, macht mir das Angst.Das hängt eng miteinander zusammen, ist doch Geld der Glaube der Neuzeit.Früher, hat man die Menschen mit Glauben beherrscht.Heute beherrscht man sie mit Geld.Ich bin der Meinung, das niemand soviel Macht haben sollte, andererseits würde es ohne die Machthaber(Schlichter&Unterdrücker)mehr Konflikte geben, weil keiner sagt was Recht und Unrecht ist.Dem zur Folge, gäbe es Anarchie.Gut, aber um auf die Kirche zurück zu kommen.Das was grade passiert, ist für mich nur Propaganda.Ich könnte mir gut vorstellen, das der enteignete Besitz,in Hände von mit der Kirche befeundeten Lobbyisten über geht.Es ist aber auch ein großes Thema, da könnte man sich den Mund fusselig reden, oder die Finger wund schreiben.

  8. #23
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    Hey,

    Aber die Kirche hat es auf rechtmäßigem Weg erlangt. Auch Unternehmen werden nicht und sollen nicht enteignet werden. Auf welche Weise sie das Geld, solange legal, als Spenden oder um Ablass zu erkaufen, erlangen ist dabei egal. Auch der Deutsche Staat hat ein Billionenvermögen. Wer soll ihn enteignen? Nene, Enteignung ist nicht richtig, egal wen. Zudem tut die Kirche mit dem Geld auch gutes. In Deutschland betreiben sie nicht nur viele Kindergärten und Schulen, sondern auch Krankenhäuser, die Diakonie und die Johanniterunfallhilfe (mit den jeweiligen Organisationen der Gegenkonfession) Nicht nur das schlechte sehen, sondern auch, was damit gemacht wird. Religionen sind zwar heute nicht mehr so notwendig, wie sie das früher einmal waren, aber sie erfüllen immer noch ihren Zweck. Sie helfen den Armen und Kranken und teilen ihre moralischen Vorstellungen, die zum Teil zwar veraltet sind, aber zu einem andren Teil noch immer gültig sind. Zudem ist ihre Macht in den letzten Jahren deutlich gesunken.

    nächtlicher Gruß, gutes nächtle und carpe noctem
    Nachteule
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    Hier stehe ich! Ich kann nicht anders! Gott helfe mir! Amen!
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    Drama: Das Gericht; Prosa: Fernreise als Kurztrip, Krieg im Frieden, Die Tote

  9. #24
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    Guten Morgen

    Ich will keinen Kreuzzug gegen irgendeine Kirche antreten - und bin auch dafür, dass Enteignungen nur dann stattfinden ... wenn sie rechtlich vertretbar sind. Viel mehr freut mich die geplante Abschaffung des Religionsunterricht und die Einführung des Werteunterrichts. Die Kirche soll
    auch in Zukunft ihren Platz haben, nur halte ich es für dringend notwendig die Verhältnisse zurechtzurücken. Auch ist es richtig, dass die Kirche viele soziale Einrichtungen hat und lebt, doch stehen die Ausgaben hierfür in keinem Verhältnis zu den Einnahmen - und dennoch gibt der Staat noch jede Menge Geld dazu. Die katholische Kirche bekommt vom Staat, unabhängig von der Kirchensteuer, jährlich nochmal 17 Milliarden dazu und muss über den Verbleib des Geldes noch nichtmal Rechenschaft ablegen. In anderen Ländern, in denen es keine Kirchensteuer und Geld vom Staat gibt, geben die Kirchen dennoch viel mehr Geld für soziale Einrichtungen aus. Der Gläubige braucht seine Kirche - ob er auch eine Religion benötigt, da habe ich mehr als nur Zweifel.

    Hier mal ein paar Zitate großer Vordenker:

    "Die Religion ist eine kollektive Neurose"
    Sigmund Freud


    "Grundlage der Religion ist die menschliche Hilflosigkeit. Eine infantile Reaktion hierauf ist der Wunsch nach einem schützenden Vater".

    Sigmund Freud

    "Der Fortschritt der Wissenschaft führt zur Anerkennung der menschlichen Ohnmacht und damit zu einem Niedergang der Religion".

    Sigmund Freud


    Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt der herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist.

    Karl Marx


    „noch nie hat eine Religion, weder mittelbar, noch unmittelbar, weder als Dogma, noch als Gleichniss, eine Wahrheit enthalten

    Friedrich Nietzsche

    Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, | Die Du mir nennst! ‚Und warum keine?‘ Aus Religion

    Friedrich Schiller

    Soweit ich weiß, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz gesungen.

    Bertrand Russell, engl. Philosoph und Sozialkritiker
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  10. #25
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    Hallo in die Runde,

    zu der Enteignung der Kirche, das sehe ich genauso wie Nachteule, oder auch du, AndereDimension.

    Zu dem Werteunterricht, bin ich etwas zwiespältig.
    Sollten Werte nicht von Eltern vorgelebt und damit an die Kinder vermittelt werden?
    Ist das wieder so eine Sache, die man an die Schulen abgibt und von Lehrern verlangt, sie weiterzugeben?
    Etwas abzusetzen, wie den Religionsunterricht ist eine Sache, aber wie sieht das Konzept des Werteunterrichts denn aus? Ich bin da leider nicht informiert.

    Zu meiner Zeit hieß Religionsunterricht auch Religionsunterricht, nur ging es im Unterricht nur wenige Prozent um die tatsächlichen Religionen und die Aufklärung über Unterschiede.

    Vielmehr ging es um soziale Aspekte, Notstände in der Welt, zu lernen Missstände zu erkennen und zu diskutieren.

    Gut, heute, wo viele Menschen nicht mehr glauben, ist ein Umdenken, was Religionsunterricht angeht, nicht falsch, nur sehe ich den Werteunterricht vielleicht in falschen Händen.

    LG
    Die Minos
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  11. #26
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    Hallo Minos,

    Vielmehr ging es um soziale Aspekte, Notstände in der Welt, zu lernen Missstände zu erkennen und zu diskutieren
    Genau das ist der Punkt. Die Religion erzählen das aus ihrer, sehr eindimensionalen, Sicht, aber nicht wertneutral
    Die Religion ist befangen.

    Ein Kind ist nicht in der Lage das zu erkennen, also muss es vor der Religion geschützt werden.

    Für mich ist der Religionsunterricht ein Missbrauch von Schutzbefohlenen.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  12. #27
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    hallo AndereDimension,
    das sehe ich nicht so!Die Religionslehrer,die meine Kinder im evangelischen Religionsunterricht unterrichteten,arbeiteten mit Büchern,
    die von Kinderbuchautoren geschrieben waren.Immer ging es um soziale Aspekte und um Themen,über die diskutiert werden sollte.
    Ich fand,dass der Religionsunterricht sehr einem Ethikunterricht ähnelte.Wenn die Kinder daneben etwas über die verschiedenen
    Religionen und vor allem über das Christentum erfuhren,war mir das nur recht.Nie kam mir der Gedanke,sie vor einem Mißbrauch schützen
    zu müssen.Mein Kommentar bezieht sich auf den Religionsunterricht in der Grundschule,die in Berlin meistens 6 Klassenstufen
    umfaßt.

    Gruß,Cara 1963

  13. #28
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    Hallo AndereDimension,

    irgendwie habe ich das Gefühl, wir reden aneinander vorbei.

    Du schreibst: Der Religionsunterricht wird abgeschafft und weicht einem Werteunterricht.
    Auf meine Fragen bezüglich des Werteunterrichts gehst du aber nicht ein.

    Dann kommt von dir:

    [QUOTE=AndereDimension;913727]
    Genau das ist der Punkt. Die Religion erzählen das aus ihrer, sehr eindimensionalen, Sicht, aber nicht wertneutral
    Die Religion ist befangen.

    Der Religionsunterricht hier in Deutschland (für Luxemburg weiß ich es nicht) steht aber unter staatlicher Aufsicht und wird von staatlichen Lehrern unterrichtet.

    Auszug aus Wikipedia:
    Der Religionsunterricht als „gemeinsame Angelegenheit“
    Aus dem Grundgesetz ergibt sich, dass der Religionsunterricht unter staatlicher Aufsicht steht. Er ist somit wie jeder andere Unterricht auch demokratischen Grundsätzen verpflichtet.

    Die Religion kann also im Religionsunterricht gar nicht so schalten und walten, wie du es darstellst.

    Und ein Kind muss vor der Religion geschützt werden? Die Erfahrung habe ich schon gar nicht gemacht.

    Kinder sind heute sehr offen und sehr weit damit, Dinge beurteilen zu können. Fragen dürfen offen gestellt werden, was vielleicht früher nicht möglich gewesen ist. Dadurch sind auch Diskussionen möglich.

    Wenn du nun schreibst "Kinder müssen vor der Religion beschützt werden", willst du ihnen dann die Aufklärung über Religion nehmen und die Möglichkeit, sich ein Bild zu machen? Nur wenn ich Fakten zur Hand habe, kann ich mir eine Meinung bilden, auch Kinder. Religionsunterricht fährt ja nicht eingleisig und klärt nur über den Katholizismus auf, sondern bezieht auch andere Glaubensgemeinschaften, ja sogar Sektentum, mit ein.

    Und dein letzter Satz: "Für mich ist der Religionsunterricht ein Missbrauch von Schutzbefohlenen", hat für mich auch keine Hand und kein Fuß. Das ergibt sich aus den og. Anmerkungen von mir.

    Aber nochmal: Wenn du es begrüßt, dass der Werteunterricht den Religionsunterricht ablöst, dann bitte auch erklärend, was dieser Werteunterricht beinhaltet und meine sonstigen Fragen dazu und nicht nur "das ist so".

    LG
    Die Minos

    Hallo Cara,

    ich sehe das genauso wie du. Keines meiner Kinder hat Schaden genommen, nur weil es am Religionsunterricht teilgenommen hat und es wurde auch nicht in irgendeine Richtung manipuliert.

    LG
    Die Minos
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  14. #29
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    Hallo Cara 1963, Hallo Minos,

    die Religion als Hüter von Moral + Ethik? Das ist den Bock zum Gärtner gemacht!
    Ich könnte mir nichts und niemanden vorstellen, der/das dafür ungeeigneter wäre.

    Eine Religion, die eine halbe Milliarde Menschen hingerichtet hat, unter deren Dach Kinder missbraucht und Frauen diskriminiert werden, die Menschenrechte missachtet und Aufklärung verhindert...die das Synonym für Dekadenz ist...soll unseren Kindern Moral + Ethik vermitteln??? Entschuldigung, aber das ist pervers!!!

    Werteunterricht nach Duden:

    ideelle Werte vermittelnder, nicht konfessioneller Unterricht

    Das sind Werte die unser Fühlen, Denken und Handeln bestimmen und von selbigen bestimmt werden. - Werte, die durch Geld nicht zu ersetzen sind.
    Gerechtigkeit, Glück, Verständnis, Mitgefühl, Ehrlichkeit, Diplomatie, Empathie, soziale Kompetenz, ...usw..

    In manchen Regionen der Schweiz gibt es das Unterrichtsfach "Glück", das sich dort auch bestens bewährt.
    Die Kinder lernen z.B. anhand von Gesten (Körperhaltung, Gesichtsausdruck...) oder Konstellationen sich in andere hineinzuversetzen, mit ihnen zu fühlen, sie zu verstehen...lernen mit Konflikten umzugehen, nach Wegen zu suchen diese zu beenden. Das alles sind Dinge die man für das Leben braucht, die uns helfen die Aufgaben der Zukunft zu meistern.
    Religionen sind rückwärtsgewandte, ideologisch besetze Organisationen, die aus einer Zeit stammen wo wir dem Affen näher waren als dem Modernen Menschen.

    Ich wiederhole gerne:

    Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt der herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist.
    Karl Marx

    Viele Grüße, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  15. #30
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    Hallo AndereDimension,

    das wird jetzt der letzte Post zu diesem Thema sein, denn deine Beiträge zeigen mir, dass du tatsächlich auf einer anderen Ebene argumentierst, (das musst du jetzt auch nicht wertend verstehen) als ich.

    Ich rede, wie ich es auch schon mehrfach versucht habe deutlich zu machen, vom Religions-Unterricht, wie er hier in Deutschland praktiziert wird und du von Religion. Das sind für mich 2 verschiedene Paar Schuh.

    Da ich mich aber grundsätzlich mit niemandem über Religion streiten werde (das haben vor mir auch schon andere erkannt, dass das sinnlos ist), endet mein Post nun auch mit einem Zitat.



    Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, daß es keinen Sinn hat, sich aufzuregen. Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914)
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

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