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Thema: Palaverecke

  1. #31
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    Guten Tag,
    @A.D.,

    mit allem Respekt vor deiner Position, muss ich mich doch einmischen.

    Der Marx`sche Denkansatz existiert, verglichen mit der Zeit, in der Menschen auf dieser Welt leben, erst recht kurz. Ein Wimpernschlag. Solange Menschen leben, hat sich so etwas wie "Religion" entwickelt. Nirgendwo auf der Welt, weder im Urwald noch in der Steppe oder wo auch immer humane Populationen lebten und leben, hat sich etwas entwickelt, was man religionsfrei oder glaubensfrei hätte nennen können.

    Auch das marxistische Denkmodell ist in diesem Sinne eine Religion!

    Zwei Dinge muss man bei der Be- oder Verurteilung solcher Glaubensgemeinschaften immer trennen.

    Es gibt die Botschaft und es gibt die Menschen, die sie umsetzen.

    Die Botschaft einer Religion ist in der Regel geschaffen worden, um den Stammeszusammenhalt, das menschliche Miteinander in guten und in schlechten Zeiten zu sichern. Das gilt für polytheistische Religionen der Naturvölker genauso wie für monotheistischen Religionen. Denk nur an die 10 Gebote (jüdischen Ursprungs) oder an die Bergpredigt (christlichen Ursprungs) oder an das "Kapital" (marxistischen Ursprungs).

    Das Problem dabei ist nur, dass Menschen ihre Botschaft anderen aufzwängen wollen und zu genüge getan haben. Kreuzzüge werden angeführt, man soll aber auch die 200 Millionen Menschen nicht vergessen, die im Namen marxistischer Lehren in der UdSSR, China, Kambodscha etc. ums Leben gekommen sind.

    In allen Fällen dieser s.g. "Religionskriege" ging und geht es nicht um die "Botschaft selbst" sondern um Machtgewinn oder Machterhalt.

    Insofern liegt immer ein Missbrauch der Religionsbotschaft vor. Das gilt natürlich auch für Islamisten.

    Dass du den persönlichen "Missbrauch" (Kinder etc.) als positionsstärkendes Argument brauchst, ist bei Betrachtung des Sachverhaltes völlig unbedeutend. Die Kinder werden nicht von der Religionsbotschaft missbraucht, und Menschen nicht von ihr getötet, sondern von Menschen.

    Und Menschen sind nun einmal keine Heiligen, sondern ihrem oft nicht steuerbaren evolutionären Verhalten unterworfen.
    Kindsmissbrauch findet und hat überall stattgefunden, nicht nur bei katholischen Priestern, ebenso bei protestantischen (denk an Australien!) bei sogenannten Freidenkern (Odenwaldschule) usw. usw. Die Beispiele sind zahllos.

    Auch Marx wollte nicht, dass in seinem Namen 200 Millionen Menschen sterben mussten. Sicher auch nicht Jesus von Nazareth oder Mohamed.

    Zum Schluss:
    Die ethische Botschaft, die eine Religion vermittelt, ist für ein geordnetes Zusammenleben unerlässlich. Und deshalb gehört sie in jeden Schulunterricht, ob man das nun Religionsunterricht oder Ethikunterricht nennt, ist dabei völlig ohne Belang. Jeder Unterricht würde zunächst die ethischen Grundsätze menschlichen Zusammenlebens vermitteln, wie sie z.B. in den 10 Geboten aufgeschrieben sind.

    Ist ein solcher Unterricht konfessionsbezogen, ist es Aufgabe der Schulbehörde, die Leitlinien so zu gestalten, dass auch auf die Gefahren des Religionsmissbrauchs hingewiesen wird und natürlich auch auf die grässlichen Fehler, die in Jahrtausenden im Namen jedwelcher Religion gemacht worden sind.

    lg manehans

    PS. Laberecke? Vielleicht sollte man diesen Faden umbenennen.
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  2. #32
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    Hallo manehans,

    danke für deinen Post, aber noch mehr für den Einwand in deinem P.S.

    Ich finde die Thematik und wie sie ausufert, auch viel zu schwer für eine "Laberecke".

    LG
    Die Minos
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

  3. #33
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    hallo Minos und AndereDimension,
    und es kommt darauf an,wer diesen "Werteunterricht"vermittelt.Eine Bekannte von mir vertrat(und vertritt wahrscheinlich auch heute noch)eine radikale politische Ansicht.Darüber ließ sie keine großen Diskussionen zu.Sie gehört für mich zu denen,die man heute als "Gutmenschen"bezeichnet,denn sie hatte "die Weisheit mit Löffeln gefressen",wie man so salopp sagt.Ja,und sie gab "Lebenskunde"(Ersatz
    für den Religionsunterricht).
    Aus ihrem Unterricht hätte ich meine Kinder sofort abgemeldet!

    Grüße,Cara 1963

  4. #34
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    @Cara,

    und genau das ist meine Definition vom Gutmenschen. Gutmenschen sind Menschen die kompromisslos ihre Position vertreten, weil sie ihre Botschaft als unverbrüchliche Ideologie begreifen, sie anderen aufzwingen wollen und sich deshalb nicht von Religionskriegern unterscheiden.

    lg manehans
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    Eva Strittmatter

  5. #35
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    Hallo manehans,

    ich bin alles andere als ein Marxist - ich habe ihn hier als Philosophen und Vordenker zitiert. Weiter oben stehen auch Zitate weitere Philosophen, sowohl aus der Anitke, also auch aus der Modernen. Was die Religionen, aber bleiben wir mal bei der katholischen Kirche, so alles verbrochen haben und immer noch an Verbrechen ausüben, das sind nun mal Fakten - die kann man nicht einfach so ausblenden oder wegdiskutieren. Du kannst ja auch nicht der Mafia beitreten und sagen du hättest nichts mit deren Morden zu tun, nur weil du selbst keine begehst oder Mitgleider aufzählst ...die sich eher gemäßigt verhalten. Mitgegangen, mitgehangen. Jeder, der einer Religion angehört, diese sogar noch finanziell unterstützt ... obwohl er um deren abscheulichen Taten weiß, macht sich schuldig.

    Hallo Cara 1963

    Aus ihrem Unterricht hätte ich meine Kinder sofort abgemeldet!
    Sorry, aber mit solchen Antworten tust Du dir keinen Gefallen. Es gibt in jedem System auch immer einzelne Personen, die nicht systemkonform arbeiten - das hat mit der Sache aber überhaupt nichts zu tun. Ausnahmen bestätigen die Regel, das gilt hier wie anderswo.

    Die Schüler haben heute so viel Stoff zu verarbeiten, dass Märchenonkels an der Schule nichts mehr verloren haben.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich der Mensch von seinen Religion löst. Bis dahin werde noch einige Jahre vergehen. Der Mensch wird seit hunderten von Jahren von den Kirchen systematisch konditioniert - das dauert, bis er da wieder einen klaren Kopf bekommt.

    Wie kann ich einer Organistaion vertrauen, die nichts als Elend über die Welt gebracht hat und heute noch Kinderschänder beherbergt und deckt.
    Und so jemandem das eigene Kind anvertrauen????? Nein Danke!

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  6. #36
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    Hallo Minos,

    hatte dich überlesen - sorry!

    vom Religions-Unterricht, wie er hier in Deutschland praktiziert wird und du von Religion. Das sind für mich 2 verschiedene Paar Schuh.
    Warum sollten das zwei Paar Schuhe sein? das ist das ein und dasselbe!

    Da ich mich aber grundsätzlich mit niemandem über Religion streiten werde (das haben vor mir auch schon andere erkannt, dass das sinnlos ist), endet mein Post nun auch mit einem Zitat
    Das ist die übliche Antwort der "Religiösen". Was sollen sie auch anderes sagen? Es gibt keine Pro-Religion Argumente.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  7. #37
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    hallo AndereDimension,
    und jeder,der seine Weltanschauung radikal und kompromißlos vertritt,macht sich auch schuldig!

    Grüße,
    Cara1963

  8. #38
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    Hallo AndereDimension,

    falsch interpretiert, das ist die Antwort einer Minos, die ein Stop-Zeichen setzt. Das kann und sollte man auch einfach mal respektieren.

    LG
    Die Minos
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

  9. #39
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    Hallo, liebe Minos,

    zu Deinem Kommentar vom 20. Januar - ich überspringe die Diskussion über Religion, die für mich vor allem auch von der menschlichen Seite her interessant und aufschlussreich war (ich selbst bin so gut wie konfessionslos und ohne Redefreiheit aufgewachsen und habe mir leider die Äußerung von kritischen Meinungen bis heute oft verkneifen müssen und verkniffen, und, "Was Hänschen nicht lernt ..."):

    Wir waren vergangenes Jahr etwas länger in Irland. So nette, freundliche und hilfsbereite Menschen wie dort, habe ich selten getroffen. Deine Tochter ist dort sicher gut aufgehoben! Trotzdem verstehe ich, dass Du sie nicht leicht gehen lässt!

    Gewöhnungsbedürftig sind die sehr schmalen Straßen und Wege, auf denen man 80 km/h fahren darf ... Mit dem Wohnmobil unterwegs war es in dieser Hinsicht oft eine Herausforderung. Aber auch hier waren wir angenehm überrascht - wenn auch manchmal erschrocken - über die entgegenkommenden Fahrer (in beiderlei Hinsicht)!

    Herzlichen Dank Euch, Dir und Cara, für Eure Antwort!
    Geändert von Hoya (23.01.2015 um 16:56 Uhr) Grund: Einführende Ergänzung
    "Wenn man das Leben nur auf eine Art betrachtet, gibt es immer einen Grund zur Sorge." Elizabeth Bowen

  10. #40
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    Kurze Pause, tief durch atmen-------------------------Ok der Nächste, schluss mit Warten.

  11. #41
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    Hallo Cara 1963,
    hallo AndereDimension,
    und jeder,der seine Weltanschauung radikal und kompromißlos vertritt,macht sich auch schuldig!
    Da bin ich ganz deiner Meinung!...aber damit stützt Du, unwissentlich, meine Aussage - denn:

    Zitat Wikipedia


    Unter einer Weltanschauung versteht man heute vornehmlich die auf Wissen, Überlieferung, Erfahrung und Empfinden basierende Gesamtheit persönlicher Wertungen, Vorstellungen und Sichtweisen, die die Deutung der Welt, die Rolle des Einzelnen in ihr, die Sicht auf die Gesellschaft und teilweise auch den Sinn des Lebens betreffen. Sie ist damit die grundlegende kulturelle Orientierung von Individuen, Gruppen und Kulturen.[1][2] Werden diese Überzeugungen reflektiert und systematisiert und fügen sich so zu einem zusammenhängenden Ganzen, dann kann von einer geschlossenen Weltanschauung gesprochen werden. Solche Systeme können von einer Gruppe, einer Gesellschaft und selbst von mehreren Kulturen geteilt werden, wie es etwa bei großen Religionsgemeinschaften oder deren gesellschaftlicher Wirkung der Fall ist.

    Weltanschauungen sind teils soziokulturell bestimmt (also traditionsgebunden) und teils geprägt durch transkulturelle philosophische oder religiöse Vorstellungen
    Während wir bei der Religion tatsächlich von einer Weltanschauung reden, stützt sich meine Aussage alleine auf Fakten. Das ist ein großer Unterschied.

    *** Es ist mir aber wichtig festzuhalten, dass sich meine Worte alleine an die Religionen richten, jedoch nicht an die Gläubigen und ihren Glauben. Den Glauben selbst gilt es zu schützen, ich halte ihn für sehr wichtig - ganz egal woran man auch glaubt. Aber den Glauben als Dogma, den braucht nun wirklich kein Mensch.

    Gruß, A.D.
    Geändert von AndereDimension (24.01.2015 um 08:26 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  12. #42
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    Hallo liebe Hoya,

    das tut mir leid für dich, dass man dich in deiner Redefreiheit so beschnitten hat. Es sollte schon jeder Mensch das aussprechen können und dürfen, was er denkt.
    Meiner Meinung nach darf man aber auch Grenzen setzen, was ich für meinen Teil ja auch getan habe.
    Immer dann z. B., wenn es nicht (mehr) passt, so wie hier die Diskussion über den Glauben, der nun wirklich nicht in die Laberecke, die mit "leichter Kost" einher geht, gerade geführt wird.

    Was du, und aus erster Hand, von Irland zu erzählen weißt, freut mich. Meine Tochter geht ja als Au pair Mädchen rüber nach Irland und betreut dort 3 kleine Mädchen. Der Gastvater und auch die Mutter sind sehr freundlich und in den Kontakten zwischen meiner Tochter und ihnen, wurde sehr umsichtig und fürsorglich auf die Fragen meiner Tochter eingegangen. Das deckt sich absolut mit der Hilfsbereitschaft, die du und dein Mann erfahren habt.

    Mit dem Auto fahren und deiner Beschreibung mit dem Wohnmobil, da musste ich bei deinem letzten Satz doch lachen.
    Meine beste Freundin und ich werden meine Tochter besuchen fahren und meine Freundin sieht sich auch nicht davor an, Auto zu fahren. Ich werde dann aber wahrscheinlich auf der "falschen Seite" sitzen und innerlich lenken und bremsen.

    Dir und deinen Lieben ein schönes Wochenende! Wir haben hier heute Morgen zum ersten Mal in diesem Winter ein Schneetreiben vom Feinsten.

    LG
    Die Minos

    Hallo Der barde,

    machst du hier den Schieri oder Yoga?
    Da hätte ich dann noch was für dich:



    LG
    Die Minos
    Geändert von Minos (24.01.2015 um 10:38 Uhr) Grund: Video eingefügt
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

  13. #43
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    Also gut, Narziss, Du kannst ruhig weiter atmen, wenn Du meine Kommentare in Zukunft nicht mehr liest – aber bitte ohne Pause durchatmen, und der Schluss kann auch etwas größer ausfallen.

    Begnadete Köpfe, die andere herabsetzen - ganz interessante Definitionen gibt es darüber, Narziss! Ach, was rede ich da und verpeste die Luft: Dich meinte ich dann doch nicht!

    ***

    Hallo, liebe Minos,

    ganz lieben Dank für Deine Antwort!

    Wir empfanden es, gerade auf den schmalen Straßen, von Vorteil auf der linken Seite zu fahren, wobei ich selbst instinktiv auf meinem Beifahrersitz(!) oft nach links "ausgewichen" bin.

    Alles Gute, Dir und Deiner Tochter!

    Hoya
    Geändert von Hoya (24.01.2015 um 14:58 Uhr) Grund: Sinneswandel ...
    "Wenn man das Leben nur auf eine Art betrachtet, gibt es immer einen Grund zur Sorge." Elizabeth Bowen

  14. #44
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    hallo Minos,ich meine,dass "Laberecke"eine abwertende Bezeichnung ist,weiß aber nicht,wer sie eingeführt hat und ob sie geändert werden
    kann.Mir fällt momentan kein anderer Name ein.Ich denke,dass Probleme durchaus in dieser Rubrik diskutiert werden können.Dass die letzte
    Diskussion so scharf wurde,lag daran,dass die eine Seite gar nicht an einem Austausch der Meinungen interessiert war,sondern nur an der Verkündigung ihrer Thesen.
    Mir fehlen nicht die Gegenargumente,aber ich halte eine weitere Dikussion nicht für sinnvoll.
    Nun hat Hoya die "Unterhaltung" wieder in friedliche Gewässer geleitet und ich hoffe,dass der Faden weitergeführt wird!

    liebe Grüße an dich und Hoya,

    Cara

  15. #45
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    Fakten zum Missbrauch von Kindern als These abzutun, ist der Gipfel der Ignoranz


    Zitat Panorama (ARD)

    Überschrift: Missbrauch: Kirche deckt Vertuscher
    t
    Beinahe täglich kommen neue Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern ans Licht.
    Besonders oft gehörten katholische Geistliche zu den Tätern, doch ihre Taten wurden offenbar jahrelang vertuscht. Erst jetzt, nach einer langen Zeit des Schweigens, trauen sich die Opfer zu reden. Zu groß war die Angst, zu gering wohl die Unterstützung von Seiten der Kirche. Die katholische Kirche reagiert nun auf diese Vorwürfe, räumt nach und nach Versäumnisse ein, will lückenlos aufklären.
    Hand eines Priesters mit Rosenkranz © dpa Fotograf: Jochen Lübke

    Doch nicht alle Mitglieder der deutschen Bischofskonferenz wollen Fehler in den eigenen Reihen zugeben - ganz im Gegenteil. Manch einer beschimpft diejenigen, die den Missbrauch und die mangelnde Aufklärung anprangern. Wie zum Beispiel Gerhard Ludwig Müller, der Bischof von Regensburg. Der Bischof sieht sich, sein Bistum und seine Kirche wieder einmal als Opfer einer Kampagne. Im Jahr 2007 war der Bischof schon einmal aufgefallen. Damals hatte er einen wegen Kindesmissbrauchs verurteilten Pfarrer einfach in eine Nachbargemeinde versetzte, ohne das Dorf über dessen Vorgeschichte zu informieren.

    Der pädophile Pfarrer wurde wieder straffällig – doch Bischof Müller wies die Verantwortung von sich: "Die Verantwortung für eine Straftat trägt der Täter", befand der Bischof. In seinem Bistum heißt es, Müller regiere mit harter Hand. So verbot er schon 2003 per Amtsblatt den katholischen Christen seiner Diözese, sich bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Kirche an weltliche Gerichte zu wenden. Zu den aktuellen Vorwürfen sagt er, es gebe "keinen Handlungsbedarf, weil es sich um Fälle aus der Vergangenheit handelt." Panorama über eine lange Geschichte der Vertuschung in der katholischen Kirche.
    Zitat Ende

    Das ist nur möglich, weil immer noch zu viele Leute, wie sie auch hier zu finden sind, aufgrund ihres Glaubens die Augen vor der Realität verschließen - und somit dem Klerus ermöglichen mit seinen Schandtaten fortzufahren.

    Nun zu "glauben", eine solche Instutition wäre dafür geeignet unsere Kinder in Ethik und Moral zu unterrichten, da fehlen einem nur noch die Worte. Das ist in etwa das gleiche, als würde Goebbels Sozialkunde unterrichten. Aber selbst dafür ließen sich Befürworter finden.
    Geändert von AndereDimension (25.01.2015 um 09:05 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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