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Thema: Palaverecke

  1. #1
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    Palaverecke

    Ein Hallo ins Forum,

    ich bin heute ins Forum gegangen und habe diese völlig verwaiste Rubrik, sprich Laberecke, vorgefunden.
    Liest man dann noch "Vorsicht! Keyboard-Überhitzungsgefahr!" weiß man nicht, ob man schmunzeln soll, oder sich Gedanken machen.

    Wird hier Zwischenmenschlichkeit so wenig gepflegt, oder spielt sich das eher über PN's ab?

    Das soll kein Vorwurf sein, sondern würde mich einfach mal interessieren.

    Klar gibt es auch Tage, wo man einfach keine Lust hat zu quatschen, wo vielleicht auch andere Dinge wichtiger sind und man wenig Zeit erübrigen kann, das ist bei mir auch so.

    Aber generell so gar keine Berührungspunkte mit seinen Mitforianern zu haben, die über das Gedichte schreiben und kommentieren hinaus geht, finde ich doch merkwürdig, oder?

    Vielleicht kann man der Laberecke nochmal neues Leben einhauchen, wenn ihr Lust habt mitzumachen.
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

  2. #2
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    Hier wird einem ja richtig die Bude eingerannt. Wow!
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

  3. #3
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    Liebe Minos,

    der Grund, dass du warten musst, liegt vielleicht darin, dass viele Neue hier sind, die sich noch nicht trauen, und dass die wirklich Laberbegabten,wie Barbarossa, nicht mehr da sind. An viele pn-Kontakt glaube ich nicht; mag aber anders sein.

    Vielleicht fällt der Einstig ja leichter, wenn du erst mal etwas von dir erzählst.

    Von mir hörst du jetzt: muss gleich weg in den Pferdestall.

    lg manehans
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  4. #4
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    Hallo, Minos,

    Wunschdenken! Aber mir gefällt Deine Frage:
    Wird hier Zwischenmenschliches so wenig gepflegt?
    Das kann man auch in den Kommentaren zu den Gedichten (für mich immer wieder angenehm, wenn auch was Persönliches einfließt). Außerdem ist die Frage zweideutig!

    Ich denke, dass man sich z.B. in den Forenspielen mit „Labern“ leichter tut; kann mich auch täuschen! Ich selbst bevorzuge sie - nicht zuletzt, weil mir dazu das Talent von Barbarossa fehlt. Vermisse sie (auch)!

    Liebe Grüße,
    Hoya

    manehans, was tust Du abends im Pferdestall? Wird noch so spät "gefuttert"? Ist das nicht ungesund??
    Geändert von Hoya (16.01.2015 um 09:28 Uhr)
    "Wenn man das Leben nur auf eine Art betrachtet, gibt es immer einen Grund zur Sorge." Elizabeth Bowen

  5. #5
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    🐴Hoya,
    gefüttert wird um sechs.
    Aber eins der Dicken hat eine Conjunctivitis und ich hatte die Augensalbe vergessen.😴
    Guts Nächtle
    Solange Glut ist, kann auch Feuer sein...
    Eva Strittmatter

  6. #6
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    So handelt man sich Hörner ein! Der Unterton war mir trotzdem nicht entgangen. -

    Das habe ich auch in Erwägung gezogen, dass es was Medizinisches ist. - Also doch ungesund, so spät zu fressen!

    Ich habe als Kleinkind auf dem Dorf gewohnt und bin sehr glücklich darüber: Jeden Abend zog die ganze Herde Haustiere (inklusiv "de Bäffeln") in unvergesslichen Staubwolken an mir vorbei ... Dass ca. um sechs gefüttert wurde, daran erinnere ich mich nun wieder. In der Abenddämmerung wurde gemolken, und ich durfte die Milch vom Bauern holen.
    Wohl eher langweilig, was ich da erzähle! -

    Danke für die Info, es hat mich wirklich interessiert!

    LG Hoya
    Geändert von Hoya (16.01.2015 um 10:45 Uhr)
    "Wenn man das Leben nur auf eine Art betrachtet, gibt es immer einen Grund zur Sorge." Elizabeth Bowen

  7. #7
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    Lieber manehans,

    zuerst einmal freue ich mich, dass du den Faden hier aufgenommen und mir geantwortet hast.
    Wir sind uns von "früher" auch nicht mehr ganz fremd (z. B. aus einem Forenspiel).

    Mit den neuen Usern, die sich nicht beteiligen mögen, das kann ich mir eher nicht denken. Gerade so ein Thema, wie der Plauderthread ist des öfteren auch Anlaufpunkt, um sich zwanglos einbringen zu können. Ein "Hallo, bin neu hier", läuft dann meist noch vorm eigentlichen Vorstellen ab, so habe ich es jedenfalls kennen gelernt.

    Was magst du von mir hören?
    Was dir die Pferde, sind mir vielleicht die Hunde, von denen Zwei bei uns leben. Unsere Hündin ist letztes Jahr so schlimm erkrankt (Bauchspeicheldrüse), dass sie daran, in Kombination mit einer sehr hohen Futtermittelunverträglichkeit, fast gestorben wäre. Sie wäre uns letztendlich fast verhungert.

    Pferde liebe ich aber auch und hatte durch eine Freundin, lange Jahre mit ihnen zutun.
    Ich liebe die Größe und auch Sensibilität bei Pferden und ähnlich wie bei Hunden, dass sich der Mensch und die Pferde/die Hunde, doch so schön annähern, dass ein miteinander Leben (ok, du sicherlich nicht im Stall, aber du denkst dir sicherlich was ich meine ) zwischen 2 Arten überhaupt so möglich ist.

    Deinem Pferd schnell gute Besserung. Mit deiner Fürsorge wird das sicherlich bald wieder was werden.

    Hallo Hoya,

    im Spiel eingebunden und mit einer gewissen Leichtigkeit, stimmt, da kann man schon mal eher rumfrotzeln. Das macht ja auch Spaß und lockert auf.

    Ich finde es überhaupt nicht langweilig, wenn du von deinen Kindheitserinnerungen sprichst. Das ist doch toll! "de Bäffeln", das müsstest du mir allerdings übersetzen. Den Ausdruck habe ich noch nie gehört.

    Als ich Kind war, so übergestern , gab es hier viele Schafherden, die ins Umland zogen, um die wiesen abzugrasen. Wir Kinder wurden davon wie ein Magnet angezogen. Der Schäfer, ein sehr kinderlieber Mensch, zeigte uns einmal ein trächtiges Schaf und am nächsten Tag war dann ein Zwillingspaar geboren. Das war schon was Besonderes für uns.
    Und zu der Milch, die du holen gingst, auf dem Hof meiner Freundin, (die mit den Pferden) wurden auch Kühe gehalten. Da gab es einen Raum, in denen die Milch dann durch eine Kühlung geleitet wurde. Dort hing immer ein Schöpflöffel. Milch, eiskalt, mit vollem Rahm, ja was Besseres gibt es bald doch gar nicht.
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

  8. #8
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    Als ich Kind war, hieß Twix noch Raider, spielten Kinder draußen, war es in den Ferien warm und im Winter lag Schnee. Als ich Kind war, traf man sich zum Völkerball auf der Straße, wurde man nach der Schule von einer Mutter empfangen - waren Patchwork- Familien noch Exoten. Als ich Kind war, machte man sich über Spritpreise keine Gedanken, arbeiteten die Väter noch in der Nähe des Wohnortes und hatten um 17:00 Feierabend.
    Als ich Kind war, war die Welt noch in Ordnung.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  9. #9
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    Als ich ein Kind war,tagträumte ich und erzählte mir Geschichten,vergrub mich in Büchern, lebte mit meinen Spielkameraden in einer
    "Kinderwelt",in der die Erwachsenen nur eine Nebenrolle hatten und auch keine Hauptrolle haben wollten.Als ich ein Kind war,verbrachte ich auch viel Zeit auf der Straße und stromerte herum.
    Als ich ein Kind war,glaubte ich für eine lange Zeit,alle Welt würde mich mögen und war fröhlich und selbstbewußt.Irgendwann erkannte
    ich, dass dem nicht so war und verlor meine Unbefangenheit.

    Cara 1963

  10. #10
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    Hallo,

    AndereDimension, einen Teil deines Textes kannte ich zwar schon, ist aber immer wieder lesenswert.
    Kind möchte ich heute auch nicht mehr sein und bin froh, dass meine Kinder erwachsen sind. Was ich am schlimmsten finde ist, dass Kinder schon einen Terminkalender führen müssen, um überhaupt hinterher zu kommen.
    Ob unsere Welt dann auch immer so in Ordnung war, weiß ich nicht, denn Probleme, die auch wir Kinder mit bekamen, gab es da auch schon. Man war vielleicht aber auch nicht so alleine mit allem und die Familie fester zusammengeschweißt.

    Hallo Cara 1963,

    wenn Letzteres dein Geburtsjahr ist, sind wir gar nicht sooo weit auseinander. Schön auch deine Gedanken zu lesen.
    Dieses "auf der Straße", das kenne ich auch noch sehr gut. Es waren einfach immer Kinder da, mit denen man spielen konnte und auch Altersgrenzen waren fließend. Holte dann ein Kind das Springseil raus, ja dann sprangen 2 Tage später die Kinder der ganzen Straße.
    Ich war dann auch eine derjenigen, die auf jedem Baum zu finden war und zur Rodelzeit 3 Hosen am Tag brauchte.

    Den letzten Satz von dir finde ich sehr tiefsinnig, aber es stimmt ... leider.

    So und dann gibt es noch den Knut.
    Heute, an einem strahlend schönen Sonnentag kam uns die Idee zu einem schwedischen Einrichtungshaus zu fahren im Bewusstsein dessen, dass es Mitte Januar ist, 80 % der Bevölkerung seine Versicherungen im Jan. bezahlt und somit das Haus leer sein wird.

    Von wegen!
    Wahre Völkerscharen waren unterwegs, immer auf der Hut um ein Schnäppchen zu schlagen und wenn es auch nur die imaginären Kerzen oder Einrichtungsboxen für ein paar Euro fuffzig waren.

    Das zwiebackähnliche Brötchen, samt des abgezählten und ausgemessenen Aufschnittes +gummiartigen Käses konnten wir uns dann auch gleich klemmen, denn die Sitzplätze waren voll.

    Egal, Hauptsache war dann, dass wir unser Regal für die neue Kellereinrichtung (die letzte war uns beim Hochwasser im letzten Jahr erst davon geschwommen, später dann aufgequollen) ergatterten und wieder gen Heimat fahren konnten.

    In diesem Sinne noch einen angenehmen Abend an euch, ich gehe jetzt zusammen basteln.

    LG
    Die Minos
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

  11. #11
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    Doch, liebe Minos, es gibt was Besseres als die Kuhmilch (behaupte ich nun mal, weil ich über Büffel sprach - und da ist schon die Übersetzung ): die Büffelmilch! Aber nicht jeder mag sie - und nicht jeder kennt sie.

    Ich weiß nicht, was mich reitet, dass ich bei dem Thema bleibe, aber, habe ich A gesagt, sage ich auch B und springe auf den Zug von Cara auf, weil mir gefällt, was sie schreibt!

    Völkerball spielte ich auch – aber das war zu Zeiten des "Büffelklaviers" und des Staubes auf den Feldwegen, der so herrlich zwischen den Zehen hervorquoll und der sich ziemlich schnell aus meinem Gesichtsfeld davon- und Platz machte für eine dünnere Luft, in der es von Briefkästen und Kinderzimmertüren wimmelt, auf denen „Bitte keine Werbung!“ bzw. „Ich will nicht gestört werden“ steht.

    Zu den edlen und schönen Geschöpfen - den Pferden: Als Kind lief ich vor einem Pferd davon, das auf eine schmale Brücke zutrabte. Ich fiel hin und dachte, meine letzte Stunde hätte geschlagen, doch das Pferd berührte mich nicht mal und machte einen eleganten Satz über mich hinweg ... Ich blieb unversehrt und voller Bewunderung.

    Ob die Welt schon damals in Ordnung war, als Laotse mahnte: "Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen"?

    Einen lieben Gutenachtgruß!
    "Wenn man das Leben nur auf eine Art betrachtet, gibt es immer einen Grund zur Sorge." Elizabeth Bowen

  12. #12
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    hallo Minos und Hoya,
    gern las ich eure Kommentare!Und nun "laber" ich weiter: Als wir älter wurden,bgann die Zeit der partys.Wann immer einer (meistens
    war es einer) eine elternfreie Wohnung hatte,trafen wir uns und feierten. Für uns war alles Zukunft,obwohl wir in einer Trümmerstadt
    lebten.Die Amerikaner waren unsere Freunde,die Russen unsere Feinde.So einfach war das! Unsere Eltern und Großeltern dagegen
    waren traumatisiert.Das haben wir damals nicht gewußt,noch nicht einmal geahnt.Für meine Generation war der Krieg kein Thema.
    Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern,dass wir damals viel darüber sprachen,obwohl wir ja mit den Auswirkungen leben mußten.
    Für unsere Altvorderen war es das absolut prägende horrible Ereignis.Nur herrschte auch bei ihnen häufig eine vielleicht notwendige
    Sprachlosigkeit.Dass unsere Väter oft sehr verändert aus dem Krieg ,aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren,haben wir nicht
    bemerkt.Wir hatten sie ja vorher nicht gekannt!
    liebe Grüße,
    Cara

  13. #13
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    Hallo liebe Hoya, *Pling* Büffel waren es. Na da hätte ich eigentlich auch alleine drauf kommen können, aber na ja.
    Büffelmilch habe ich noch nicht getrunken, bekommt man die überhaupt im Handel? Ziegenmilch habe ich mal probiert und war ausgesprochen überrascht, dass die Milch nicht so schmeckt, wie Ziege riecht, im Gegenteil.

    Wir Kinder von damals brauchten sehr wenig, um ums zu beschäftigen. Da wurde mit einfachen Glasmurmeln gespielt, mit Kreide ein "Hinkekästchen" auf die Straße, die sowieso nur wenig befahren war, gemalt und, wie du schreibst, so Sachen wie Völkerball. "Fischer Fischer, wie tief ist das Wasser", fällt mir auch noch dazu ein und ich sitze hier mit einem Lächeln, wegen der Erinnerung daran.

    Zu deinem Zitat von Laotse könnte man nun auch wieder ausholen, aber ich lasse es mal so stehen, wie es ist - die Wahrheit.

    Liebe Cara 1963:
    Diese Erinnerungen von dir kann ich nicht teilen und bin froh darum. Als ich Kind war, hat mich das Thema Krieg dann aber doch interessiert, denn mein Vater, meine Tante und meine Oma waren Heimatvertriebene.
    Damals war mir nicht bewusst, was genau das bedeutet, denn mir wurde die Geschichte meiner Großeltern tatsächlich als Geschichte übermittelt.
    Was ich aber damals schon bewundernswert fand war meine Oma. Sie, obwohl eine sehr fromme und gläubige Frau, hatte sich kurz vorher von meinem Opa, einem Weiberheld, getrennt und trat nun die Flucht mit ihren beiden Kindern alleine an. 1.000 km Richtung Berlin und das zu Fuß.

    Und ich weiß, dass ihr Glaube sie und die Kinder gerettet hat, denn irgendwann, voller Erschöpfung, kam sie an einen Punkt, wo sie einfach nicht mehr weiter konnte. Sie wollte meinen Vater und seine Schwester fortschicken. Die Kinder weinten und bettelten und irgendwann schlief meine Oma dann, auch über ihre Erschöpfung ein. Am nächsten Tag war sie dann wieder so bei Kräften, dass sie weiterziehen konnte.
    Diese Geschichte ist mir heute noch ein "Mahnmal", wenn ich selber an einen Punkt im Leben komme, der schwierig verläuft.

    Heute sagt man: Hinfallen, Aufstehen, Krönchen richten und weiter gehen.

    LG
    Die Minos
    Falschen Menschen kann man nichts Falsches sagen

  14. #14
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    Hallo, ihr Lieben,

    hier ein paar Proben von damals (!946-1949) als Kind aufgeschnappter, sangbarer Volkslyrik:

    Babe, guck, do vorne laidt en Kippe, (Papa, schau, dort vorne liegt eine (Zigaretten)Kippe,
    schterz dich druff sunschd iss är ford, stürz dich darauf, sonst ist sie fort,
    s´iss äner vun de "Lucky Strike" (phonetisch: luggy stricke), es ist eine von "Lucky Strike
    äner vun de beschde Sortt! (Passt perfekt zu dem Evergreen "Sentimental Journey") eine von der besten Sorte.)
    (Mannheimer Lokaldialekt)
    oder

    De Vadder is malad, die Mudder is malad, Der Vater ist krank, die Mutter ist krank,
    die Kinner mache Glimmzüg an de Brodschublad,
    des ist der Filzbach-Boogie! Lucky, lucky!…(Passt zu Boogie-Schema) Kinder machen Klimmzüge an der Brotschublade
    das ist der Filsbach (Problemviertel!) - Boogie!


    oder

    Deutschland, Deutschland ohne alles,
    ohne Butter, ohne Speck
    und das bisschen Marmelade
    frisst uns die Besatzung weg…( ziemlich bekannte Melodie) Viel Spaß! Carolus
    Geändert von Carolus (20.01.2015 um 18:40 Uhr)

  15. #15
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    hallo Minos,
    in meiner Erinnerung war die Zeit von damals weder bedrohlich noch entbehrungsreich:Wir waren jung und sehr unternehmungslustig.
    Was du von deiner Oma erzählst, erinnert mich sehr an die Haltung meiner Mutter und meiner Großmutter.Unbeirrt und sehr diszipliniert
    lebten sie ihr aus den Fugen geratenes Leben.Aber dieses Verhalten beinhaltete auch eine gewisse Härte.Geklagt wurde nicht,aber
    auch wenig gelacht. Ein wenig mehr Gefühle hätten mir gut getan.

    lG,Cara

    hallo Carolus,
    hatte viel Spaß an den "Gedichten"!Besonders das dritte zeigt denGalgenhumor,der trotz des Elends nicht verlorengegangen war.
    Bei uns in Berlin hatten wir die "Insulaner",die das Berliner Alltagsgeschehen mit viel Humor schilderten.Zum Schluß sangen sie:

    "Der Insulaner verliert die Ruhe nicht,
    der Insulaner liebt keen Getue nich(t),
    der Insulaner hofft unbeirrt,
    dass seine Insel wieder schönes Festland wird!
    Ach,wär das schön!"

    Und das wurde es ja dann auch!

    lG,Cara

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