Wolken

Die Wolken, sie hängen
wie grauer Nebel, schwer,
halten uns in dunklen Fängen,
doch sind sie ganz leicht, gar leer.
Schon haben sie beweint den Tag,
wie es nur der Himmel vermag.

Die Wolken, sie schweben
wie weiße Vogelfedern, leicht,
ihr Versuch zu leben
schon heut entweicht.
Vorüber ist ihr Leben nun,
Verbraucht, Verraucht, Vergangen.
Werden sie je in Frieden ruhen?