Seite 1 von 2 12 Letzte
  1. #1
    Registriert seit
    Feb 2003
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    8.658

    Kommentare zu "Formen"

    Hallo zusammen,

    nach einer Umformatierung und Neugestaltung des Formenfadens hier sind die Kommentare des Formen-Fadens eingefügt, die nicht direkt eine Gedichtform vorstellen. Natürlich sind auch neue Kommentare gestattet.

  2. #2
    Registriert seit
    Feb 2003
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    8.658

  3. #3
    Registriert seit
    Mar 2003
    Ort
    ch - bei bern
    Beiträge
    7.060
    na, das sind ja wohl steigbügel der besonderen art.
    toller faden. gibts eine prüfung zum stoff?
    gruass lepi
    .
    .
    "Vielleicht fing ich an zu dichten, weil ich arm war und einer Nebenbeschäftigung bedurfte, damit ich mich reicher fühlte." ROBERT WALSER

  4. #4
    Registriert seit
    Feb 2003
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    8.658

  5. #5
    Registriert seit
    Jan 2004
    Beiträge
    466

    Frage zur Ballade

    Hallo alle,
    ich hab zur Ballade noch eine Frage. Gibt es Balladen, bei denen der Erzähler eine handelnde Figur ist oder muß er sozusagen neutral sein und nur berichten?

  6. #6
    Registriert seit
    Feb 2004
    Ort
    Berlin, PrenzlBerg
    Beiträge
    1.812
    Krähe, bestes Beispiel für einen erzählenden Charakter ist E.A. Poe's "The Raven", findest du überall bei Google auch in zahlreichen Übersetzungen. Daß das lyr. Ich Erzähler ist, ist vollkommen legitim.
    v.
    --LeV

    Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, schließlich ist die Auswahl groß genug. ~ J.P. Sartre

  7. #7
    Registriert seit
    Jan 2004
    Beiträge
    466
    Danke levampyre,
    hätte ich wissen sollen, da ich es vor nicht langer Zeit gelesen hatte.

    LG Krähe

  8. #8
    Registriert seit
    Feb 2004
    Ort
    münchen
    Beiträge
    891
    Sturm und Drang
    Hintergrund
    Aufbegehren der jungen Generation gegen Fürstenwillkür (Absolutismus), Untertanmentalität und religiösen Dogmatismus.
    Ablehnung des Rationalismus, Fortschrittsoptimus, enge Moralvorstellungen, Formen überkommener Autorität

    Lyrik
    Leitbegriffe: Natur, Gefühl, Freiheit, Genie
    Motive: Subjektives Ich in Konfrontation mit Kräften der Zeit: Autoritäten, Gesellschaft. Bekenntnis zur Leidenschaftt
    Formen und Sprache: meist Drama (offene Form). Erlebnislyrik, Balladen. Sprache affektgeladen, Syntaxauflösung, Ausrufe, Hyperbeln.

    Wichtigste Vertreter
    Johann Wolfgang Goethe (1749-1832): Prometheus
    Johann Georg Hamann (1730-1788)
    Johann Gottfried Herder (1744-1803)
    Maximilian Klinger (1752-1831)
    Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792): Die Hofmeister
    Friedrich Schiller (1759-1805) : Die Räuber

    Beispiel:

    Prometheus

    Bedecke deinen Himmel, Zeus,
    Mit Wolkendunst
    Und übe, dem Knaben gleich,
    Der Disteln köpft,
    An Eichen dich und Bergeshöhn;
    Mußt mir meine Erde
    Doch lassen stehn
    Und meine Hütte, die du nicht gebaut,
    Und meinen Herd,
    Um dessen Glut
    Du mich beneidest.

    Ich kenne nichts Ärmeres
    Unter der Sonn als euch, Götter!
    Ihr nähret kümmerlich
    Von Opfersteuern
    Und Gebetshauch
    Eure Majestät
    Und darbtet, wären
    Nicht Kinder und Bettler
    Hoffnungsvolle Toren.

    Da ich ein Kind war,
    Nicht wußte, wo aus noch ein,
    Kehrt ich mein verirrtes Auge
    Zur Sonne, als wenn drüber wär
    Ein Ohr, zu hören meine Klage,
    Ein Herz wie meins,
    Sich des Bedrängten zu erbarmen.

    Wer half mir
    Wider der Titanen Übermut?
    Wer rettete vom Tode mich,
    Von Sklaverei?
    Hast du nicht alles selbst vollendet,
    Heilig glühend Herz?
    Und glühtest jung und gut,
    Betrogen, Rettungsdank
    Dem Schlafenden da droben?

    Ich dich ehren? Wofür?
    Hast du die Schmerzen gelindert
    Je des Beladenen?
    Hast du die Tränen gestillet
    Je des Geängsteten?
    Hat nicht mich zum Manne geschmiedet
    Die allmächtige Zeit
    Und das ewige Schicksal,
    Meine Herrn und deine?

    Wähntest du etwa,
    Ich sollte das Leben hassen,
    In Wüsten fliehen,
    Weil nicht alle
    Blütenträume reiften?

    Hier sitz ich, forme Menschen
    Nach meinem Bilde,
    Ein Geschlecht, das mir gleich sei,
    Zu leiden, zu weinen,
    Zu genießen und zu freuen sich,
    Und dein nich zu achten,
    Wie ich!

    Johann Wolfgang von Goethe, 1773
    Besucht mich auf meiner Insel des Infantilen
    Letztes Werk:
    Der Makel der Rose

  9. #9
    Registriert seit
    Feb 2004
    Ort
    Berlin, PrenzlBerg
    Beiträge
    1.812
    @konnOr,
    würde es nicht lohnen einen eigenen Epochen/Stile-Faden zu eröffnen. Ich weiß nicht ob deine Übersicht zum Strum und Drang hier so gut aufgehoben ist?
    v.
    --LeV

    Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, schließlich ist die Auswahl groß genug. ~ J.P. Sartre

  10. #10
    Registriert seit
    Feb 2004
    Ort
    münchen
    Beiträge
    891
    Micha hat mit seiner Vorstellung vom Barock und Expressionismus-Lyrik doch schon damit angefangen. Vielleicht wäre ein neuer Faden dafür sinnvoller, Micha könnte seine bisherigen Beiträge zum Thema ja mit Kopieren/Einfügen herüber retten. Erst einmal möchte ich aber seine Meinung dazu hören
    Besucht mich auf meiner Insel des Infantilen
    Letztes Werk:
    Der Makel der Rose

  11. #11
    Registriert seit
    Feb 2003
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    8.658

  12. #12
    Registriert seit
    Apr 2004
    Beiträge
    21

    Unhappy

    Hi!

    Kann mal jemand so freundlich sein und mir einen kleinen Rat geben, wie man denn ein gutes Gedicht schreibt? Ich habe sooo viele dumme Kommentare ueber meine ersten kleinen Gedichte bekommen und habe angefangen mich ueber solch dumme Kommentare zu aergern...also, wie macht man es denn nun richtig?
    Ariane...

  13. #13
    Registriert seit
    Feb 2003
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    8.658

  14. #14
    Registriert seit
    Feb 2002
    Beiträge
    1.113
    Erst mal ein Tipp, was dein Geschreibsel angeht:
    Deine Kommentare (und Fragen) lesen sich wie die eines Mädchens, dass die Pubertät noch vor sich hat. Du gehst einfach viel zu naiv an die Sache heran. Ich rate dir daher - im Sinne deiner Reputation hier -, unbedingt darauf zu achten, was du aussagst und wie du dich hier artikulierst. Das würde dich um Einiges seriöser klingen lassen.


    Nun zu deiner Frage:
    Das ist nicht einfach zu beantworten, doch ich würde dir dringend den Thread "Die häufigsten Fehler der Novizen" (den hättest du aber auch selbst gesehen, nicht?) von levampyre empfehlen, worin du auch weiterführende Links findest zu allem, was dich hin zu besseren Gedichten tragen wird. Sollten dann noch Fragen offen sein, stell sie einfach hier im "Sprechzimmer". Denn dazu ist es schließlich da.


    Ah, Micha war wieder mal schneller


    [Geändert durch cascardian am 28-04-2004 um 16:53]
    Back I am.

    Drei recht alte Gedichte von mir:
    The Shining Star
    The Restless
    Des Dichters Nero

  15. #15
    Registriert seit
    Sep 2002
    Beiträge
    7.918
    Ariane201286,
    Schritt 1: Nimm die Kritiken ernst, solange sie fundiert argumentieren.
    Sie werden von Usern geäußert, die weitaus mehr Ahnung als Du haben und deren Gedichte unvergleichlich besser sind.

    Das reichte dann vieleicht schon...

Seite 1 von 2 12 Letzte

Was dich vielleicht auch interessieren könnte:

  1. "Meta", oder: "Ein sehr kurzer Dialog frei von Zeit"
    Von FranzKazam im Forum Humor, Satire
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 02.05.2013, 17:04
  2. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 22.04.2009, 16:30
  3. Suche Gedichte mit den Themen "Stadt", "Dorf" & "Gruppen"
    Von Watchuseek im Forum Suchanzeige aufgeben ...
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 25.11.2007, 15:20
  4. Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 01.05.2002, 21:13

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden