Thema: Aktion in 3 D

  1. #1
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    Aktion in 3 D

    Etwas an unserer Technologie
    Fasziniert mich so wie nie
    Brille auf, im Kino gehts los
    Kleine Dinge werden groß

    Sitze neben meinen Lieblingshelden
    auf gehts! Die Sensoren lassen melden
    Der nächste Kampf steht bevor
    Spannung steigt auf wie nie zu vor

    Im Cockpit gehen viele Lichter an
    Zeit, das man starten kann
    die Rotoren bringen uns in ungeahnte Höhen
    Durch Wolken, Wetter, Windböhen

    Auf drei Uhr Torpedo gesichtet!
    Ausweichmanöver bevor es Schaden anrichtet
    Volle Leistung ! Am Lenkrad gedreht
    Linksschwenk, Salto, Einversehn

    Tür beschädigt! Wir sind getroffen!
    Ein Sog aus Luft zieht mich nach außen
    Freierfall, Mann über Bord
    Kamikazefallschirmjäger ist vor Ort

    Ich falle durch Nebel und Wolken
    Spüre die Winde toben
    lande im Kinosessel
    gebannt vom Film gefesselt

    In diesem Momenten im Film mit dabei
    Ist pures Fantasieadrenalin, fühl mich frei
    Einfach mal alles "live" gesehen
    Mit im Film fühlen, lässt mich verstehn
    drawing-on-wings

  2. #2
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    Ja wie wir uns doch hingeben könnten wenn wir nicht mehr als das wollen würden. Aber dich in Sphären zu begeben die du real nicht erreichen kannst verdeckt das Grundproblem der Massenbefriedigung doch nur so kurzzeitig wie jeder Film etwas kaugummiartiges hat, wenn man mal ohne Regisseur was erleben will.

    MFG!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  3. #3
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    Oops Terrorist, DIESE Bewertung verstehe und teile ich auch. Mit meinen Worten heißt das: Gedichte, über die Wirkung von Kunstwerken interessieren mich eigentlich nie. Sie deuten mMn oft nur die Schwierigkeit eines Autors an, nichtvorgekautes Leben individuell dar zu stellen. Aber DAS verstand ich erst, nachdem ich bereits viele Jahre geschrieben hatte.

    Hi mimenz,

    Ansonsten stört mich die zufällig wirkende Form. Die Verse wirken im Prinzip vierhebig. Oder anders: ich höre vier Grundbetonungen pro Zeile. Es überwiegt der Paarreim. Aber das wars dann auch schon mit formalen Ähnlichkeiten.
    Mache Zeilen beginnen mit Auftakt. Manche nicht. Mancher Enreim ist männlich (an/kann) mancher weiblich (Helden/melden).

    Diese zufällig wirkende Form wirkt wie die eines Anfängers. Eine durchgängig bewußt gestaltete Form mag dir wie langweiliger Deutschunterricht vorkommen. Das ist aber ein Irrtum. Schau dir Rapper und Hiphopper an: die sind an einen festen Beat gebunden und zaubern mit Metrik und Reim.

    Aber auch die Gedichteschreiber haben viele Tricks, die Gefahr des Leiers eines Gedichtes zu unterbinden. Es würde hier zu weit führen, das ausführlich zu beschreiben. Aber falls dich das Thema Form mehr interessiert, mach bitte eine Ansage.

    Gruss

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