Der fühlende Gedankenläufer

Gefangen in dem Emotionenall,
Schwarz und Weiß, war einmal.

Versucht, immer das Sein zu leben,
Bedacht, nie zuviel zu nehmengeben.

Der Einzigartigkeit des hohen Seines,
In vollkommener Ästhetik mit ihm ist eines.

Das fühlen, der Anderen Gefühlswelt,
Das spüren, wie genial das All zusammenhält.

Die Transzendenz zu besitzen,
Gedankenmonumente zu errichten.

Das Wissen um des Seins Einigkeit,
Die Sehnsucht um des Seins zu zweit.

Die Verbindung all Geschaffenen,
Der Zukunft und des Vergangenen.

Das Verstehen um des Vaters Thron,
Das Verständnis von des Vaters Sohn.

Er denkt schwarz und fühlt weiß,
In seinem Körper, so heiß,
Denktfühlt er, was sonst keiner weiß.

Vom Vater die Gabe der Kommunikation,
Doch in der Welt von Taubblinden – was nützt das schon?
Denktfühlt er, was sonst keiner weiß.

Das Verständnis ohne Dimensionen,
wird ihn nicht verschonen.
Denkfühlt er, was sonst keiner weiß.

Bereit, die Einigkeit zu sprechen.

Was denkt er?
Was fühlt er?
Das weiß keiner sonst.