Der stille See, er glänzt im Abendlicht.
Es kommt die Nacht und dunkel wird das Wasser.
Ein dunkles All aus des Betrachters Sicht,
es ist mir Führer und auch Seinserfasser.

Tief eingetaucht in allem was sich gleicht
erfühl ich suchend meines Lebens Kinder.
Gespürt hab ich, dass vieles von mir weicht
und wurde schweifend so auch Seinsempfinder.

Die Nacht lies Wände zu den Tiefen fallen.
In Ruhe hab ich ew’ges Sein bedacht.
So fand ich vieles was da war in allem,
was ewig folgend die Natur gemacht.

Bin eingetaucht in langes Endlosfließen.
War federleicht in einem Schwebeland,
wo Soll und Muss nicht konnte in mir sprießen.
Mein Geist wurd frei, ich hab mich selbst erkannt.