Thema: Der Steher

  1. #1
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    Der Steher

    Markus war ein Hotelangestellter mit mittelblondem Haar mittellang
    aus Cottbus oder Chemnitz ich weiss es nicht mehr so genau
    damals reiste ich durch den Osten als Vertreterin für Kosmetik
    und saß abends oft allein an der Bar beim Wein wo ich natürlich
    Männer traf die ich meistens niemals gern getroffen hätte aber
    Markus war anders ein frühreifes Babyface mit starkem Oberlippenbart
    der übelst beim Küssen kratzte und lustig lustvoll wirkte
    beim Spielen auf dem Bett mit Nebenblick zum Wecker und der
    ganzen Angestelltensituation bekam er keinen Hoch
    so sehr ich meine Lippen stülpte er bekam einfach keinen Ständer
    und wär beinah in Tränen ausgebrochen ob der Schmach
    ich lachte und tröstete ihn mit Daumen und Zeigefinger
    bis wir ein
    schliefen
    Ich schreibe klar aus mir selbst heraus

  2. #2
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    Hallo.

    Insgesamt ist es eine nette Geschichte, könnte bildhafter sein.
    Mir erschwert die Giftfarbe das Lesen und ich verstehe nicht, warum es hellgrün sein muss. Dann finde ich es zu wenig verdichtet. Mittelblond und mittellang in einer Zeile ist etwas viel, es wirkt dadurch sehr prosaisch, vielleicht muss man die Zeilen anders umbrechen?
    Weiter war Markus "in" Cottbus und nicht "aus" Cottbus, sonst denkt man nämlich, der Handlungsort sei ein anderer als Markus' Ursprungsort.
    Wie lange mag es her sein, dass junge Männer Oberlippenbärte trugen?
    "übelst beim Küssen" wirkt nicht lustvoll, weil man an Überlkeit denkt. Das Wort passt auch nicht zum Duktus des Gedichts (zu umgangssprachlich).
    Lustig lustvoll finde ich das Kratzen auch nicht und die Frage ist, warum hier über Männer erzählt wird, die nicht Markus sind. Eigentlich muss man über Markus mehr erfahren.
    "Hoch" schreibt man klein, die Zeile mit dem Ständer ist redundant, also eine Dopplung, "ob der Schmach" ist wieder ein Wechsel im Duktus (zu altmodisch).
    Der Zeilenumbruch der letzten zwei Zeilen ist mir auch nicht verständlich. Bis wir ein - warum ist das so gesetzt? Ich verstehe da das Wortspiel nicht, falls es eins ist.

    LG

  3. #3
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    Liebe Sabiene,
    das grellgrüne Kleidchen hat mir in den Augen weh getan. Zum "Gedicht" selbst: Wenn Du es ohne Zeilenumbrüche schreibst, ist es schlicht und ergreifend ein Stück suboptimale Prosa. Inhalt: Notgeile Vertreterin reißt einen Ossi auf. Trotz aller Bemühungen kriegt der Gute keine Standhaftigkeit in seinen cottbusser oder chemnitzer Lümmel. Was bleibt? Ein bisschen Fingern und dann ein Schläfchen. Was ist daran spannend oder gar erotisch? Nimm Dir meine Kritik nicht zu sehr zum Herzen! Auch Zwerge haben mal klein angefangen.
    Liebe Grüße,
    Festival

  4. #4
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    Zitat Zitat von 101010 Beitrag anzeigen
    ...
    Der Zeilenumbruch der letzten zwei Zeilen ist mir auch nicht verständlich. Bis wir ein - warum ist das so gesetzt? Ich verstehe da das Wortspiel nicht, falls es eins ist.

    LG
    aktion reibekuchen.

    Zitat Zitat von Festival Beitrag anzeigen
    ... Auch Zwerge haben mal klein angefangen.
    eine ebenso bildhafte wie treffende zusammenfassung eines vor sich hin schnarchenden textes, der gedicht sein will und zu gar nichts wird.

    lg W.
    Keine Signatur ist auch eine. Die andere wurde gelöscht.

  5. #5
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    Oh Sabine,
    Dein Neongrüngebilde...
    Nix Lyrik, is shortyProsa in Geist und Form...ohne Punkt und Komma mit Zufalls-Enter-Tastengebrauch Zeilen kaputt gebrochen
    Inhalt nix Champus, Kalkwasser!...riecht übel...Strippe ziehen ...wegspülen!
    "Die Deutlichkeit ist die Höflichkeit in der Kritik."
    feiner Satz von M. Reich-Ranicki

  6. #6
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    Hallo.

    Insgesamt ist es eine nette Geschichte, könnte bildhafter sein.
    Mir erschwert die Giftfarbe das Lesen und ich verstehe nicht, warum es hellgrün sein muss. Dann finde ich es zu wenig verdichtet. Mittelblond und mittellang in einer Zeile ist etwas viel, es wirkt dadurch sehr prosaisch, vielleicht muss man die Zeilen anders umbrechen?
    Weiter war Markus "in" Cottbus und nicht "aus" Cottbus, sonst denkt man nämlich, der Handlungsort sei ein anderer als Markus' Ursprungsort.
    Wie lange mag es her sein, dass junge Männer Oberlippenbärte trugen?
    "übelst beim Küssen" wirkt nicht lustvoll, weil man an Überlkeit denkt. Das Wort passt auch nicht zum Duktus des Gedichts (zu umgangssprachlich).
    Lustig lustvoll finde ich das Kratzen auch nicht und die Frage ist, warum hier über Männer erzählt wird, die nicht Markus sind. Eigentlich muss man über Markus mehr erfahren.
    "Hoch" schreibt man klein, die Zeile mit dem Ständer ist redundant, also eine Dopplung, "ob der Schmach" ist wieder ein Wechsel im Duktus (zu altmodisch).
    Der Zeilenumbruch der letzten zwei Zeilen ist mir auch nicht verständlich. Bis wir ein - warum ist das so gesetzt? Ich verstehe da das Wortspiel nicht, falls es eins ist.

    LG
    Hier gibt es weder Lyrik noch Wortspiel - das überlasse ich den Amateuren, die Mama, Papa und den Staat beeindrucken wollen, die allesamt auf sie kacken.
    Liebe Sabiene,
    das grellgrüne Kleidchen hat mir in den Augen weh getan. Zum "Gedicht" selbst: Wenn Du es ohne Zeilenumbrüche schreibst, ist es schlicht und ergreifend ein Stück suboptimale Prosa. Inhalt: Notgeile Vertreterin reißt einen Ossi auf. Trotz aller Bemühungen kriegt der Gute keine Standhaftigkeit in seinen cottbusser oder chemnitzer Lümmel. Was bleibt? Ein bisschen Fingern und dann ein Schläfchen. Was ist daran spannend oder gar erotisch? Nimm Dir meine Kritik nicht zu sehr zum Herzen! Auch Zwerge haben mal klein angefangen.
    Liebe Grüße,
    Festival
    Deine Kritik nehme ich mir kaum zum Herzen, da du selbst nicht erotisch, sondern stets altväterlich-humoristisch schreibst, als wäre der Beischlaf eine Lachnummer.

    Versuch doch mal, weder überheblich noch unsicher Ratschläge zu geben.
    Oh Sabine,
    Dein Neongrüngebilde...
    Nix Lyrik, is shortyProsa in Geist und Form...ohne Punkt und Komma mit Zufalls-Enter-Tastengebrauch Zeilen kaputt gebrochen
    Inhalt nix Champus, Kalkwasser!...riecht übel...Strippe ziehen ...wegspülen!
    Hiermit spüle ich meinen Scheiss weg - doch deiner riecht auch nicht besser.
    Ich schreibe klar aus mir selbst heraus

  7. #7
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    Hi Sabiene, cool, was hier abgeht bzw. nicht abgeht in diesen Leben, trotzdem, diesmal bringt mich die Aufregung in deinem Gedicht nicht zum Stehen und ich blieb (enttaeuscht?/unbefriedigt?/horny?) sitzen. LG, L.

  8. #8
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    Hi Sabiene, cool, was hier abgeht bzw. nicht abgeht in diesen Leben, trotzdem, diesmal bringt mich die Aufregung in deinem Gedicht nicht zum Stehen und ich blieb (enttaeuscht?/unbefriedigt?/horny?) sitzen. LG, L.
    Wenn man aus der ewigen Konsumentenhaltung heraus lebt (was bringen mir die Parteien, die Wirtschaft und der Discounter an der Ecke), wird nie etwas geschehen.

    Zweitausend Jahre Geschichte - Jesus - Renaissance - Französische Revolution - Lenin/Hitler ...

    Das ist verdammt wenig Inhalt, wie auch dein Kommentar.
    Ich schreibe klar aus mir selbst heraus

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