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  1. #1
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    Ergebnisse des Wettbewerbs Mai/Juni 2016

    Hallo zusammen,

    so schnell sind 2 Wochen rum und auch die Abstimmungsphase ist vorbei. So bleibt uns noch, die Sieger zu verkünden, denen wir natürlich gratulieren wollen.

    Wir bedanken uns bei allen beteiligten für die Teilnahme.

    Es folgen die Platzierungen:

    Mit freundlichen Grüßen
    Eure Wettbewerbsleitung
    Bitte beachte die Richtlinien der Wettbewerbe.

    Hier sind die Sieger des letzten Wettbewerbs .

    Du findest einen Kommentar gut? Dann schlag ihn doch einfach zur Kritik des Monats vor!

  2. #2
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    Platz 1 mit zwei Stimmen:

    Überfordert

    Habe für sie den Fänger gemacht
    Tag und Nacht
    Tat was immer uns zusammenhielt
    Habe für sie den Clown gespielt
    Ihre Tobsuchtsanfälle gebändigt
    Wurde verletzt auf ewig und ständig
    Als Kind im Zirkus
    Und dann sein Abschiedskuss
    Und Vater
    Er verließ das Theater
    Ich stürzte zu Tode
    Konnte nie mehr lachen
    Und wurde zerrissen


    von L A F Strässler

  3. #3
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    Die Silbermedaille geht mit je einer Stimme an:

    Studie in einer Farbe

    Der Zirkus ist in
    dieser Stadt
    und das Publikum
    ist wirklich
    aufmerksam.

    Es hat den Zirkusdirektor
    als den Mann erkannt,
    der auch an der Kasse saß,
    die Pferde dressierte
    und mit dem Clown sprach.

    Die Unterhaltung war monoton,
    die Pferde liefen im Kreis
    und die Preise entsprachen
    der Nostalgie der
    Zirkuswelt.

    Die beiden Artisten
    wurden mit Applaus
    bedacht.
    Sie hatten
    ihre Nummern vorbereitet.

    Die Tiershow wurde
    mit einigem
    erheiterten Murmeln
    durchwandert.

    Man spendierte Geld
    für ihr Fressen.

    Am Ende trat
    das Publikum hinaus
    auf den Parkplatz
    und unter dem klaren Sternenhimmel
    war es ihnen
    als hätten sie ein Stück
    ihres eigenen Lebens
    vorgespielt bekommen.

    von markunbehagen



    Ein Knall das All der Drall

    Die Welt, mal fern, mal nah,
    mal heiß, mal blass, mal nass,
    mal süß, mal chic, mal krass.
    Mal schlau, mal dumm, mal stumm,
    mal laut, versaut, es graut.
    Nur Zirkus, hier und da.

    Schwindel, Lug und Trug?
    Alien, UFOs, Spuk?
    Wahrheit, Wunder, trügen?
    Schöpfer, Götter, lügen?
    IQ, Wahrheit, Sinn verdreckt?
    Steuern, Lohn, Fairness verdeckt?

    Schluss, nur Stuss, (k)ein muss?

    von horstgrosse2




    Die Kinder Afrikas

    Zusammengepfercht von Stadt zu Stadt gezerrt,
    oder eingelagert im Winterquartier,
    verstreichen endlos ihre Jahre.
    Die Ohren taub vom Lärm der Menschen,
    ihre Seelen zerbrochen an kalten Gitterstäben,
    sind sie
    eingehüllt in den Mantel dessen,
    was sie hätten sein sollen,
    nur ein fahles Abbild ihrer selbst.

    von Susigrün




    Ich der Clown

    1. Jeden Abend verkleide ich mich,
    dann sehen die Zuschauer auch nicht
    meine ganzen Sorgen im Gesicht.

    2. Die Manege zieht mich in ihren Bann
    ich dann auch Späße machen kann,
    Kinderlachen steckt außerordentlich an!

    3. Zwischen vielen Tigern trete ich auf
    setze mit meinen Späßen eins drauf
    Beifall bekomme ich zu Hauf.

    4.Der Manegen Duft macht frei
    und mich auch fast sorgenfrei
    das ist die beste Arznei.

    5. Nachts schminke ich mich ab
    träume von einem Wunderstab
    so dass ich keine Sorgen mehr hab.

    6.Mein Kind starb vor 3 Jahren
    ich habe das nicht ertragen
    und das lässt mich oft verzagen.

    7. Meine Frau ertrank ihre Schmerzen
    auf das Grab stelle ich Kerzen
    das alles ging mir sehr zu Herzen.

    8. Ich fühle mich wie unter Trümmern
    möchte die Gefühle gern zertrümmern
    und mich mehr um sie kümmern.

    9. Das Clown spielen ist richtig
    da werden unsere Probleme nichtig
    und unsere Trauer ist wichtig.

    von Feuerqualle

  4. #4
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    Leider ohne Stimme auf dem dritten Platz:

    Adieu

    Der Zirkus war als Kind mir Traum und Illusion,
    der sie im Leben wandeln sollte für mich zur Option;
    stets ging entzückt, erschöpft ich aus dem großen Zelt,
    fühlte mich einsam und zurückgelassen dann in meiner Welt.

    Jetzt nach dem, damals einsam noch gefühltem, langen Leben,
    kann ich dem Schicksal dankbar, weil zufrieden, froh vergeben.

    von wenigviel

  5. #5
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    @All



    Glückwünsche, aber, da fehlen etliche Namen die aus den Wettbewerb hier noch etwas viel besonderes zaubern könnten.

    Return.

    @wenigviel



    Dein Beitrag war metrikfest, und gut. Null Punkte war keinesfalls angemessen.

  6. #6
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    Lieber horstgrosse2

    Weder metrik- noch grammatikfest.
    Sorry, aber solche Ex-Kathedra-Wertungen, wie sie Professor horstgrosse2 hier abgibt, nerven.
    Und wenn "gut", dann bitte sagen, warum "gut".

    Schönen Tag
    w27

  7. #7
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    Zitat Zitat von wilma27 Beitrag anzeigen
    Lieber horstgrosse2

    Weder metrik- noch grammatikfest.
    Sorry, aber solche Ex-Kathedra-Wertungen, wie sie Professor horstgrosse2 hier abgibt, nerven.
    Und wenn "gut", dann bitte sagen, warum "gut".

    Schönen Tag
    w27

    @wilma


    Grüße.

    Sorry, kommt mein Kommentar überheblich rüber? War nie mein Ziel, ich bin eher vorsichtig, zurückhaltend, aber ehrlich.




    Mein Zitat: „Dein Beitrag war metrikfest, und gut.“


    Ein Text im Jambus.

    Adieu

    Der Zirkus war als Kind mir Traum und Illusion,
    x Xx X x X x X x XxX

    der sie im Leben wandeln sollte für mich zur Option;
    x X x Xx Xx Xx X x X xX

    stets ging entzückt, erschöpft ich aus dem großen Zelt,
    x X xX xX x X x Xx X

    fühlte mich einsam und zurückgelassen dann in meiner Welt.
    xX x Xx X xXxXx X x Xx X

    Jetzt nach dem, damals einsam noch gefühltem, langen Leben,
    x X x Xx Xx X xXx Xx Xx

    kann ich dem Schicksal dankbar, weil zufrieden, froh vergeben.
    x X x Xx Xx X xXx X xXx


    Diese Zeile:“ fühlte mich einsam und zurückgelassen dann in meiner Welt.“

    Könnte man metrisch anzweifeln, aber, das „fühlte“ (Xx) wird hier gedreht (xX) schwebende Betonung.



    Und der Text ist inhaltlich gut.

    Aber was ist eine:“ Ex-Kathedra-Wertungen?“

    Warum hat dein Beitrag hier gefehlt, deine Texte sind oft von guter Qualität?

    Ich wünsch dir was.

  8. #8
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    Hallo horstgrosse2,

    vielen Dank für Deine positive wie gründliche Bewertung meines Mai/Juni 2016 Wettbewerbsgedichtes. Da ich nie xe, freut es mich besonders, bestätigt dort im grünen Bereich zu liegen. Habe nur durch Zufall beim Überlesen der „Aktivitäten“ Deinen Disput mit wilma27 über mein „Adieu“ entdeckt.

    Mit liebem Dankgruß, wenigviel

    Hallo wilma27,

    horstgrosses2 positive Bewertung hat mir ohne Frage gefallend gutgetan und lässt mich die sonstige Zustimmungslosigkeit jetzt gut bedenkend könnend tragen. Weitere Zustimmungen hätten mich womöglich unrealistisch werden lassen. Ich sehe deshalb Deine Bewertung mehr als Hilfe und auch so für ein nächstes Mal.
    So und jetzt ein Lob und eine Gratulation den als gut Bewerteten.

    Mit liebem Lobgruß, wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

  9. #9
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    Lieber horstgrosse 2
    Dein Beitrag war bestimmt nicht überheblicher als meine Reaktion darauf.
    Wir sind beide lang genug dabei, um zu wissen, dass hier alles gut gemeint ist.
    Also bitte nimm meine folgende Aufzählung von Schwachpunkten als "gut gemeint" im Sinne unser aller Spracharbeit. Danke.


    Der Zirkus war als Kind mir Traum und Illusion,
    Grammatikalisch falsch: "Der Zirkus als Kind"
    Metrisch fragwürdig, je nach weiterer Behandlung des Metrums akzeptabel: Zwei Silben auf die letzte Senkung (XxxX = Il-lusi-on)

    der sie im Leben wandeln sollte für mich zur Option;
    Grammatikalisch falsch: "sie" hat als Pronomen keinen Bezug, müsste eventuell "sich" heissen.
    Metrisch falsch: a) nach deiner Ver-X-ung drei unbetonte Silben am Stück, und das zu Anfang der Zeile ("der sie im"), b) unklare Hebungsverteilung bei "für mich", absolut unmöglich hier, das "für "zu betonen (möglich hingegen, das "mich" zu betonen, aber nicht zwingend)
    Richtig ge-x-t sähe die Zeile so aus: Xx xXx Xx Xx xX xXxX (Geht aber nu mit "sich" statt "sie")
    Stilistisch falsch: Die unschöne Inversion ("für mich" nach dem Verb)

    stets ging entzückt, erschöpft ich aus dem großen Zelt,
    x X xX xX x X x Xx X
    Keine Fehler

    fühlte mich einsam und zurückgelassen dann in meiner Welt.
    xX x Xx X xXxXx X x Xx X
    Grammatikalisch falsch: Schlechte, unschön inversive oder sogar falsche Stellung von "in meiner Welt" (und auch von "dann") - bezieht sich die örtliche Bestimmung auf "zurücklassen" oder auf "sich fühlen"?
    Metrisch falsch: drei unbetonte Silben am Stück ("-sen dann in") vor einem schwach betonten Wort ("meiner")
    Metrisch korrekt, aber von dir falsch ge-x-t: Fühlte (richtig Xx)

    Jetzt nach dem, damals einsam noch gefühltem, langen Leben,
    x X x Xx Xx X xXx Xx Xx
    Grammatikalisch falsch: Das m am Ende von "gefühlten"
    Metrisch korrekt, aber von dir falsch ge-x-t: Jetzt, nach (richtig: X X). Dennoch schwierig zu lesen wegen der drei Einsilber am Anfang.
    Ortografisch fragwürdig: Zwischen "Jetzt" und "nach dem Leben" gehört mMn in dieser Situation ein Komma hin. Kommata sind Lesehilfen, und so eine braucht es an dieser Stelle dringend.
    Stilistisch schlecht: a) "einsam gefühltes Leben" an sich, b) Gleichsetzung von "damals einsam gefühltes" und "langes"

    kann ich dem Schicksal dankbar, weil zufrieden, froh vergeben.
    x X x Xx Xx X xXx X xXx
    Metrisch korrekt, aber von dir falsch ver-x-t: Kann ich (richtig Xx)
    Stilistisch schlecht: "dankbar" wofür dankbar? wem dankbar? Reines Füllwort, könnte spielend ersetzt werden.

    Tja,der Kandidat hat seine null Punkte redlich erstrampelt, würde ich sagen. Aber null Punkte sind auch nur zwei weniger, als der Sieger erhielt. Also sozusagen ein Platz in der Spitzengruppe, nicht wahr?

    Schönen Tag noch
    w27
    Geändert von kaspar praetorius (21.06.2016 um 13:04 Uhr)

  10. #10
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    Hallo wilma27,

    obwohl bei der Vielzahl Deiner Beanstandungen meines "Adieu" wohl wenig bis nichts zu retten sein dürfte, will ich doch auf eine Deiner Beanstandungen eingehen, da ich dort den Zusammenhang genauer als horstgrosse2 kennen dürfte und müsste.
    wilma27:
    (Der Zirkus war als Kind mir Traum und Illusion,)
    der sie im Leben wandeln sollte für mich zur Option;

    Grammatikalisch falsch: "sie" hat als Pronomen keinen Bezug, müsste eventuell "sich" heissen.
    "sie" beziehe ich auf "Traum und Illusion". Hielt und halte es für zulässig.

    wilma27:
    Tja,der Kandidat hat seine null Punkte redlich erstrampelt, würde ich sagen. Aber null Punkte sind auch nur zwei weniger, als der Sieger erhielt. Also sozusagen ein Platz in der Spitzengruppe, nicht wahr?
    Dass ich trotz ziemlicher Kritik doch noch aufs Siegertreppchen steigen darf und kann, geschickt von Dir; danke. ,

    Mit liebem Gruß, wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

  11. #11
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    1. die bezüge von "der" und "sie" in zeile zwei sind grammatikalisch unsicher und stilistisch schlecht. jede andere aussage wäre augenwischerei.

    2. gut so, dann muss ich nicht noch ein batailoon smileys in den kampf schicken wie bei carissima.

    schönen abend
    w27

  12. #12
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    @wilma



    Grüße.

    Grammatikalisch bist du wohl besser, ich habe manche Anstöße erst nach deinen Korrigieren gefunden. War aber nicht immer deiner Meinung.

    (Illusion,) richtig, ich hatte es als 3Silber gesehen, aber: Il|lu|si|on, wobei nur die letzte Silbe stark betont wird.
    Bei der Metrik, kann ich dir nicht immer folgen. Da bin ich wahrscheinlich andere Wege gegangen. (Bei mir gibt es keine 3 unbetonten Silben hintereinander.) Ich möchte aber das alles nicht ausdehnen.



    Und möchte mich bedanken.

    Tschüss.

  13. #13
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    Lieber horstgrosse2
    Ich lasse mich unger auf diese Weise aus einer Doskussion rauswerfen. Da ich wohl in meiner Kritik teilweise ungenau war, komme ich auf diese "drei unbetonten" nochmals zurück:

    der sie im Leben wandeln sollte für mich zur Option;
    In dieser Zeile gibt es drei Silben, welche für eine starke Betonung in Frage kommen.

    der sie im Leben wandeln sollte für mich zur Option;
    Es gibt vier, die für schwache Betonung in Frage kommen.

    Also die Sprache gibt vor:

    x..X.X.x..X.x.x

    Die Verteilung der stark betonten Silben ist an sich rhythmisch stimmig, aber infolge der Unsicherheit, ob und warum denn dieses "mich" so stark hervorgehoben werden sollte, doch nicht im Gleichgewicht.
    Die Möglichkeit, die Option hervorzuheben, indem man das -on als stark betonte Silbe sieht, fällt mMn weg. Eine starke Betonung auf der letzten Silbe der Zeile, und das bei einem dreisilbigen Wort, dessen Herkunft eher eine Betonung auf der ersten Silbe nahelegen würde, das kommt für mich nicht in Frage, es würde den Rhythmus in einer Wiese prägen, die keinen Sinn macht.
    Das Relativpronomen "der" am Zeilenanfang hängt komplett in der Luft. Seine Betonung ist, auch wenn man seinen Bezug richtig liest, äusserst schwach. Aber zugegeben: Wäre die Syntax nicht so durcheinander, würde mich dieser Zeilenanfang vielleicht weniger stören. Und statt von "drei unbetonten" Silben hätte ich wohl besser von "drei gleichwertig betonten" Silben gesprochen.
    Und hättest du nicht von metrisch und von Iambus angefangen... dann hätte ich wohl den Mund gehalten. Denn grammatische und stilistische Probleme sind ja unter uns Hobbydichtern nicht wirklich ein Thema.

    Schönen Tag noch
    w27

  14. #14
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    Hallo wilma27 und hallo horstgrosse2,

    ich hoffe eine Änderung meines Gedichtes wird dem erreichten Status Quo nicht schaden:

    Adieu
    Adieu

    Der Zirkus war als Kind mir Traum und Illusion,
    Als Kind, der Zirkus war mir Traum und Illusion
    der sie im Leben wandeln sollte für mich zur Option;
    was mir das Leben wandeln sollte in eine Option;
    stets ging entzückt, erschöpft ich aus dem großen Zelt,
    stets ging entzückt, erschöpft ich aus dem großen Zelt,
    fühlte mich einsam und zurückgelassen dann in meiner Welt.
    fühlte dann einsam mich, allein zurückgelassen in der Welt.

    Jetzt nach dem, damals einsam noch gefühltem, langen Leben,
    Jetzt nach dem langen, wie es kam, mein eignes Leben,
    kann ich dem Schicksal dankbar, weil zufrieden, froh vergeben.
    ich kann dem Schicksal die Optionsverweigerung vergeben.

    Der, soweit es durch meine Fehler war, provozierte Disput tut mir zwar leid und ich bitte um Nachsicht, doch für das, was ich daraus zu lernen vermochte, bin ich dankbar.

    Mit liebem Gruß, wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

  15. #15
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    Zitat Zitat von wilma27 Beitrag anzeigen
    der sie im Leben wandeln sollte für mich zur Option;
    In dieser Zeile gibt es drei Silben, welche für eine starke Betonung in Frage kommen.

    der sie im Leben wandeln sollte für mich zur Option;
    Es gibt vier, die für schwache Betonung in Frage kommen.

    Also die Sprache gibt vor:

    x..X.X.x..X.x.x

    Schönen Tag noch
    w27
    Meine Betonungsmuster:

    der sie im Leben wandeln sollte, für mich zur Option

    x X x Xx Xx Xx X x X xxX


    einzigstes Fragezeichen, das Wort „Option. Option wird unbetont, unbetont, betont gelesen.

    Kann man trotzdem Jambisch gelten lassen.

    Zitat:


    für mich zur Option

    wieso wird hier: „mich“ betont? Wenn davor das starke: „für“ steht und dahinter das starke: „zur“?

    Und noch mal, habe ich im Text 3 Einsilber hintereinander, egal ob 3 unbetonte, oder 3 gleich stark betonte. Wird einer davon die Krone tragen, also stärker betont werden als die anderen. Weil der vorliegende Rhythmus (Jambus, Trochäus usw es verlangt.)
    Meine Philosophie, die aber nicht meiner Logik entspringt, sondern das Suchen im Internet, nach logischen Betonungsmuster. Wie gesagt, stammt nicht von mir, sondern aus den Internet, die Schlauer waren wie ich. Und die bei meinen Nachprüfen, an Meistertexten, (Texte von Namhaften Schreibern, verwendet wurde)

    Klar gibt es jambische Wörter usw. oder trochäische, aber in einem Text können sie betonungstechnisch untergeordnet werden.
    Auch nicht meine Philosophie, aber logische Ansicht.

    Return:


    So viel wollte ich nicht schreiben, da unsere Ansichten hier über Metrik (Betonungsmuster) auseinander triften.
    Oder ich habe dich falsch verstanden.

    Trotzdem deine Beiträge sind gut, auch wenn ich nicht immer deiner Meinung bin.

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