1. #1
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    vom leben abgetrennt

    ich war dreimal verheiratet
    und hielt die ersten wochen
    wahr als wäre wahrheit wahr
    männer sind spielende kinder
    die die erde zugrunde richten
    gespielte ernsthaftigkeit
    in anzügen anzüglichkeiten
    ein klopfender penis
    unterm stoff
    vielleicht war die aufklärung
    die bürgerliche
    nur ein trick
    um ungelebt
    ins grab
    zu
    kommen
    Ich schreibe klar aus mir selbst heraus

  2. #2
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    wer immer wieder den gleichen fehler macht, braucht hilfe...kannst du da was zu sagen?

    aber zu was ganz anderem: das zerstückeln der letzten phrase in drei teile (ins grab - zu - kommen) macht in meinen augen keinen sinn. zuvor hast du dem sinn entsprechend gezeilt. dass du am schluss noch einen speziellen abgang versuchst, lenkt vom inhalt der zeilen ab, ist unnötig, kontraproduktiv. meine ich.

    gute nacht
    w27

  3. #3
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    Hallo, Sabiene,
    zunächst machen mir die Zeilen zwei und drei ein Fragezeichen in den Kopf:
    ...
    und hielt die ersten Wochen
    wahr als wäre Wahrheit wahr
    ...
    Die ersten Wochen - der jeweiligen Ehe oder die ersten Wochen nach der Trennung? Klärst Du mich bitte auf?
    Zum Inhalt: Eine dreimal in die Brüche gegangene Verbindung kann nicht nur eine Frau, sondern auch einen Mann an der Welt zweifeln lassen und zu recht einseitigen Urteilen führen: (" männer sind spielende Kinder/ die die Erde zugrunde richten/ge-spielte Ernsthaftigkeit/in Anzügen Anzüglichkeiten/ein klopfender Penis/unterm Stoff". Ich stelle mir vor, ein Mann würde so etwas von einer Frau sagen: "Frauen sind ..." und dann mit vergleichbarer Charakterbeschreibung fortfahren. Aus den Zeilen (Du merkst, dass ich die Bezeichnung "Versen" vermeide) spricht Verbitterung und man fragt sich, weshalb das LI dreimal auf solche Karikaturen von Männern herein gefallen ist. Ich war auch dreimal verheiratet, käme aber im Traum nicht auf die Idee,
    in dieser Weise Frauen so zu schmähen. Auch ich glaubte jedes Mal an die große, die wahre Liebe, suche die Gründe des jeweiligen Scheiterns aber nicht bei diesen Frauen. Nach Deinen Worten bin auch ich ein spielendes Kind, richte die Erde zugrunde, überlasse dem klopfenden Penis das Denken usw. Das, meine liebe Sabiene, ist Bullshit.
    Zur Form: Die Zeilenumbrüche signalisieren, dass wir es mit einem Gedicht zu tun haben. Lese ich Dein Werk ohne diese, bleibt ein recht prosaischer Klageseufzer, der nach Enttäuschungen verständlich ist, aber nichts mit der Wirklichkeit mit all ihren Facetten zu tun hat.
    Gruß,
    Festival

  4. #4
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    Das ist so wie es unkreativer nicht hätte ausgedrückt werfen können, weil das ungelebt ins Grab kommen ja vom Stöckelschuh diesen Gedichtes her dem klopfenden Penis gespielte Ernsthaftigkeit statt wahre Wahrheit im Entsaftetgeseint wäre. Aber nur im anzueglichsten der Aufklärungsanzuege. Weil 3 Ehen erstmal zugrunde gerichtet werden müssen. Was jetzt nicht heißen soll es gäbe Umstellungsbedarf von der Zelenfuehrung her. Das wäre dann zuviel Festival! Und als Kommentar zu unbescheiden.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  5. #5
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    wer immer wieder den gleichen fehler macht, braucht hilfe...kannst du da was zu sagen?

    aber zu was ganz anderem: das zerstückeln der letzten phrase in drei teile (ins grab - zu - kommen) macht in meinen augen keinen sinn. zuvor hast du dem sinn entsprechend gezeilt. dass du am schluss noch einen speziellen abgang versuchst, lenkt vom inhalt der zeilen ab, ist unnötig, kontraproduktiv. meine ich.

    gute nacht
    w27
    Das musst du mir grad sagen, w27. Lies mal genau, dann wirst du den Sinn auch verstehen.
    Terrorist

    Das ist so wie es unkreativer nicht hätte ausgedrückt werfen können, weil das ungelebt ins Grab kommen ja vom Stöckelschuh diesen Gedichtes her dem klopfenden Penis gespielte Ernsthaftigkeit statt wahre Wahrheit im Entsaftetgeseint wäre. Aber nur im anzueglichsten der Aufklärungsanzuege. Weil 3 Ehen erstmal zugrunde gerichtet werden müssen. Was jetzt nicht heißen soll es gäbe Umstellungsbedarf von der Zelenfuehrung her. Das wäre dann zuviel Festival! Und als Kommentar zu unbescheiden.
    Das ist kein Kommentar, lieber Terrorist, sondern Selbstbefunzung. Du kannst das besser.
    Festival

    Hallo, Sabiene,
    zunächst machen mir die Zeilen zwei und drei ein Fragezeichen in den Kopf:
    ...
    und hielt die ersten Wochen
    wahr als wäre Wahrheit wahr
    ...
    Die ersten Wochen - der jeweiligen Ehe oder die ersten Wochen nach der Trennung? Klärst Du mich bitte auf?
    Zum Inhalt: Eine dreimal in die Brüche gegangene Verbindung kann nicht nur eine Frau, sondern auch einen Mann an der Welt zweifeln lassen und zu recht einseitigen Urteilen führen: (" männer sind spielende Kinder/ die die Erde zugrunde richten/ge-spielte Ernsthaftigkeit/in Anzügen Anzüglichkeiten/ein klopfender Penis/unterm Stoff". Ich stelle mir vor, ein Mann würde so etwas von einer Frau sagen: "Frauen sind ..." und dann mit vergleichbarer Charakterbeschreibung fortfahren. Aus den Zeilen (Du merkst, dass ich die Bezeichnung "Versen" vermeide) spricht Verbitterung und man fragt sich, weshalb das LI dreimal auf solche Karikaturen von Männern herein gefallen ist. Ich war auch dreimal verheiratet, käme aber im Traum nicht auf die Idee,
    in dieser Weise Frauen so zu schmähen. Auch ich glaubte jedes Mal an die große, die wahre Liebe, suche die Gründe des jeweiligen Scheiterns aber nicht bei diesen Frauen. Nach Deinen Worten bin auch ich ein spielendes Kind, richte die Erde zugrunde, überlasse dem klopfenden Penis das Denken usw. Das, meine liebe Sabiene, ist Bullshit.
    Zur Form: Die Zeilenumbrüche signalisieren, dass wir es mit einem Gedicht zu tun haben. Lese ich Dein Werk ohne diese, bleibt ein recht prosaischer Klageseufzer, der nach Enttäuschungen verständlich ist, aber nichts mit der Wirklichkeit mit all ihren Facetten zu tun hat.
    Gruß,
    Festival
    Es geht mir nicht um eine reale Erklärung der Welt, sondern um Lyrik. Ich bin keine Sozialpädagogin, die mit jedem Wort Echtheit vermitteln will, sondern eine Hobbydichterin, die Unsagbares sagbar machen will.

    Aber gut, wenn das "Bullshit" ist, stehe ich dazu. Das ist eben meine Lebenswirklichkeit.
    Ich schreibe klar aus mir selbst heraus

  6. #6
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    noch genauer kann ich nicht lesen.
    wenn es dir um den inhalt geht, bin ich nicht wirklich zuständig. deshalb solltest du meine diesbezüglichen äusserungen nicht bechten oder nicht ernst nehmen.
    was deinen kitschigen schlenker zum grab betrifft, bleibe ich bei meiner meinung, die ebenso nicht beachtet werden muss.
    schönen tag dir
    w27
    Kinder, jetzt gilt's ernst!
    Sie quatschen im Cybertalk
    über Cybersex.

    (StadtHaiku)

  7. #7
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    Hi S69, ich las das jetzt alles, ohne den Faden aus der Hand zu geben, und meine, dass wer nicht aus seinen Fehlern lernt und sich befreit, immer wieder auf die Schnauze faellt. MfG, L.

    Hi, ich las das jetzt alles, ohne den Faden aus der Hand zu geben, und meine, dass wer nicht aus seinen Fehlern lernt und sich befreit, immer wieder auf die Schnauze faellt (, was ja dann auch als erotisch empfunden werden kann, nicht?, das musste ich noch anhaengen, um doch etwas Kluges gesagt zu haben). MfG, L.
    Im Prinzip gibt es keine Fehler, MfG - wir leben entweder im Himmel mit Höllenfürsten oder in der Hölle mit Engeln und beide Optionen nennen sich Leben. Und Leben ist immer besser als der Tod.
    w27

    noch genauer kann ich nicht lesen.
    wenn es dir um den inhalt geht, bin ich nicht wirklich zuständig. deshalb solltest du meine diesbezüglichen äusserungen nicht bechten oder nicht ernst nehmen.
    was deinen kitschigen schlenker zum grab betrifft, bleibe ich bei meiner meinung, die ebenso nicht beachtet werden muss.
    schönen tag dir
    w27
    Auch völlig in Ordnung, w27. Bei deinen Kommentaren habe ich eben nur das Gefühl, dass du vieles nicht sagst oder nicht sagen willst oder nicht sagen kannst, wobei ich keine Psychotherapeutin sein kann oder will.
    Ich schreibe klar aus mir selbst heraus

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