Weisser Schimmer, wohin ich sehe,
sanfter Glimmer, wohin ich gehe.
Die Welt in Eis, so schön und kalt,
die Gegend weiss, in Schnee geballt.

Ich träume hier, in dieser Pracht,
nur mehr von Dir, wie jede Nacht.
Bin einsam zwar, noch ohne Glück,
doch seh ich klar, bin heil zurück.

Hast mich geführt, so warm und lieb.
Mein Herz berührt, das hilflos trieb,
in einem Meer, unendlich gross,
es sehnt sich sehr, nach Deinem Schoss.

Nimmst Du es auf, und pflegst es sacht?
Nimmst Du es auf, mit Deiner Macht?
Nimmst Du es an, hältst mich im Arm?
Nimmst Du es an, und hältst mich warm?

So steh ich nun, im weissen Schnee.
Was sollt ich tun, Du meine Fee?
Du bist so fern, und doch so nah,
hab Dich so gern, doch bist nicht da.

Das kalte Weiss, fällt weiter still.
Ich seufze leis, denn was ich will,
bist Du allein, doch muss von Dir,
der Liebe Schein, sein wie von mir.

So steh ich lang, schon eingeschneit,
auch wenn ich rang, bin nicht bereit, Dich anzusehen.
Denn Dein lieb Blick, lässt Winde wehn, in mein Genick.

So geh ich dann, allein nach Haus.
Ich weiss ich kann, nicht aus mir raus.
So soll es sein, ich frag nicht nach,
mein Herz so klein, schon oft zerbrach.

(nicht von mir, aber ich wollte es euch gerne zeigen)