1. #1
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    Der Mann, der von seinem Bauch erdrückt wurde

    (Um Entschuldigung bitte ich Albaa und Eisbähr, welche diesen Text zweimal angeklickt haben, weil ich nicht mehr wusste, dass der hier schon stand. Was aber jetzt hier untendran steht, ist die allerneuste Version aufgrund von Kritiken.)

    Neuste Version:

    Ich erzähle hier von einem Mann, den ich nach längerer Bekanntschaft gut zu kennen glaube, obwohl unser Kontakt oft von der wortlosen Art war. Er fuhr bis heute wie ich mit dem Zug zur Arbeit und saß mir jedesmal gegenüber.

    Es hatte lange gedauert, bis ich mich mit ihm „anfreundete“. Ich mochte sein Aussehen nicht. (Es wurde bestimmt von seinem Leib und Unterleib. Er schien nur aus seinem Bauch zu bestehen, dem Kopf und Glieder wie leblos anhingen. Ich hatte stets das Gefühl, ich sitze nur einem Körperteil gegenüber. Oder einer Puppe, welche von einem „Bauchredner“ belebt wurde. Er war eher ein Bauch, der sprechen konnte, als ein Mensch mit Bauch.)

    Ich kannte schon früh seine Art zu denken und hörte oft die Sätze, die er sprechen würde, schon im Voraus, als wären er und ich zwei TV-Empfänger, die ihr Signal auf verschiedenen Wegen erhalten.

    Aber irgendwie konnten wir uns dennoch riechen. Und mit der Zeit war es mir sogar recht, ihn gegenüber sitzen zu sehen, wenn ich die Augen öffnete, um auf die Uhr zu schauen. Dass wir beide ohne Handy oder so im Zug saßen, ganz auf uns und unsere Kommunikation konzentriert, schuf zusätzlich zum Geruch eine Vertrautheit, die langsam zu Gewöhnung und schließlich zu einem Heimatgefühl anwuchs.

    „Noch ein Quäntchen Schlaf nachgeholt?“, hörte ich ihn sagen, noch bevor er den Mund auftat. Ich gähnte. Schon kam es: „Noch ein Quäntchen Schlaf nachgeholt?“ Wer immer sonst im Abteil saß, schien ihn nicht zu bemerken, schien i h n nicht zu interessieren. War mit Handy oder so beschäftigt. Er hingegen redete irgendwas und niemand hörte zu. Außer mir.

    „Mhm“, machte ich. Änderte ein wenig meine Beinstellung. Gerne hätte ich die Füße etwas verschoben, aber sein gewaltiger Bauch zwang ihn, mir seine hochgerutschten Hosenschöße und seine Schuhe mit den abgelaufenen Absätzen so in die Quere zu stellen, dass ich aufrecht sitzen und die Knie etwas anziehen musste.

    „Immer noch das Kreuz mit dem Kreuz?“, fragte er mich freundlich, wirkte auf mich jedoch ein bisschen scheinheilig. Und schon erzählte er wieder, wie sehr ihn das eigene plage. Ohne Musik aus dem Kopfhörer im Ohr musste ich zuhören, ob ich wollte oder nicht. Ich bemühte mich, nicht auf das erwähnte „Voraushören“ zu achten. Denn bei unserer langjährigen Bekanntschaft wollte ich ihm seine kindliche Freude an den eigenen Schmerzen nicht durch gelangweiltes Zum-Fenster-hinaus-Schauen schmälern.
    Ich hätte trotzdem auf mich hören sollen. Es hätte ihm wohl das Leben gerettet.

    Seine Probleme waren nur zu verständlich. Der sprechende Bauch „wälzte“ sich selbst den ganzen Tag durch die Welt wie Sisyphos den Stein auf den Berg. Jeden Morgen waren die Last und die Aufgabe wieder dieselbe. Wobei ich den Eindruck hatte, dass beides sogar immer größer wurde.

    Wenn er sich einmal ausruhen durfte wie beim Zugfahren, konnte der Mann seine Last nicht ablegen, genau wie Sisyphos, wenn der nicht vom Stein überrollt werden wollte. Nein, er musste seinen Schwerbauch im Schoß wiegen und unter seiner Last weiter keuchen, als ginge es zu Fuß den Berg hoch.

    Ich gehöre nicht zu den sogenannten „guten Zuhörern“. Im Gespräch schweife ich oft mit den Augen ab auf Dinge, welche mit der Unterhaltung nichts zu tun haben. Sein Bauch jedoch verstellte und dominierte alles andere, ich musste enorm die Augen verdrehen, wenn ich mal den Blick zur vorbeiflitzenden Landschaft oder zu den Wangengrübchen einer Abteilsnachbarin wandern lassen wollte. Und so mochte er „unsere Gespräche von Anfang an“, wie er immer wieder betonte.

    Kann auch sein, dass so ein Wanst kein Sensorium für die kleinen Fluchtreaktionen auf sein Gelaber besitzt.

    Und je mehr er erzählte, je mehr er von seinem Inneren berichtete, um so mehr wuchs der Bauch, der schon immer furchterregend ausgesehen hatte und mit jedem Tag furchterregender wurde. Wälzte er sich die Treppe zum Bahnsteig hoch oder runter, dann machte man ihm Platz, ging ihm aus dem Weg. Er hätte auch keineswegs den Atem gehabt, jemandem „Guten Morgen“ zu sagen.

    Er muss es gewusst haben. Er muss gewusst haben, dass dieses Gewicht, das er mit sich schleppte und das ihm im Sitzen die Knie auseinander trieb, irgendwann zu groß für ihn sein würde. Trotzdem wurde er nie schlanker. Nie sprach er davon, dass er einen Arzt aufsuchen wolle, wenn er erzählte, vom „Kreuz mit dem Kreuz“.

    Er muss gewusst haben, dass sein Kreuz nicht nur ihm, sondern auch andern unangenehm war und dass er schließlich nicht nur sein Gegenüber beengen, sondern auch sich selbst erdrücken würde. So, wie es heute geschah.

    Die Rettung musste mit speziellen Tragriemen und vier Trägern den Zug entern. Draußen wartete eine fahrbare Bahre. Ob man den Bauch wie eine normale Leiche begraben oder einäschern wird? Befreit atme ich auf.

    Oder ist so ein Bauch wie Sisyphos‘ Stein für die Ewigkeit gemacht? Ein wenig unruhig erwarte ich nun den nächsten Morgen. Fast rechne ich damit, dass mir morgen der Bauch in alter Schwere gegenüber sitzt.
    Geändert von kaspar praetorius (18.10.2016 um 16:44 Uhr) Grund: Danke, VC u.v.a.
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  2. #2
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    Hallo wilma27,

    ein "gern gelesen" würde hier wohl nicht wirklich passen ... aber ich finde, die Problematik eines "Fettsüchtigen" ist sehr gut beschrieben. Nein, lachen konnte ich nicht über den Text, aber ich kenne auch so ein paar Bäuche, die mich um ihre Träger in Sorge fallen lassen ... somit also doch "gern gelesen", wenn ich auch eher "ein paar Tränchen verdrückte", als über den Text zu schmunzeln ... übrigens, bei dem letzten Wort im ersten "Vers" fehlt ein r.

    Grüße, VitaminC
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  3. #3
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    Hallo Vitamin C
    Ich hatte gedacht, dass man aus verschiedenen Gründen merken würde, dass das Thema hier nicht Fettleibigkeit ist, sondern das Handeln, denken, reden "aus dem Bauch heraus", was allem Hirngesteuerten oft entgegen läuft.
    Ich hatte gemeint, dass man merken müsse, dass diese äusserst enge tägliche Beziehung zwischen zwei gegensätzlichen Typen nur zwei Seiten eines Menschen beschreibe.
    Naja, schief gegangen. Aber dir herzlichen Dank fürs Lesen und feedbacken.
    w27

    Lustig? Nein, warum sollte es lustig sein? Satire ist selten lustig.

  4. #4
    cheeny Guest
    Lieber wilma,

    auf deine Interpretationshinweise wäre ich alleine nicht so schnell gekommen. Aber nach
    deinem Schubs in die richtige Richtung gefällt mir deine Geschichte recht gut.
    Man schwätzt sich manchmal, aus Notwehr, aus Verletztheit, weil man sich angegriffen sieht,
    selbst um Kopf und Kragen oder haut wild um sich. Das geht nicht nur deinem Doppel-Li so.

    Liebe Grüße
    cheeny

  5. #5
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    Hallo wilma27,

    ... so ist es mit Texten die man schreibt und veröffentlicht ... jede Person fühlt sich auf seine/ihre (ganz eigene) Art angesprochen. Sorry, aber was das "nicht darüber lachen" betraf, dachte ich an die Rubrik: Humor, Satire. Natürlich hast Du recht, Satire ist eher "salzig" als lustig, aber meine Erwartung war auf "Humor" gerichtet . Mit deinen Ausführungen ist der Text für mich jetzt tatsächlich ein anderer ... (was ihn nicht uninteressanter für mich macht) .

    Grüße, VitaminC
    Geändert von VitaminC (06.10.2016 um 22:33 Uhr)
    Humor ist eines der besten Kleidungsstücke,
    die man in Gesellschaft tragen kann.
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  6. #6
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    Hallo Eisbähr
    Bei meinem Doppelpost schriebst du, du würdest dich darob Ekeln, wie hier mein Ego zu Grabe getragen wird?
    Habe ich das richtig verstanden?
    Kann sein, dass dir vor meinem Ego ekelt. Das würdest du aber bestimmt nicht schreiben, nicht?
    Schönen Abend
    w27

  7. #7
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    Also ich sehe in der Geschichte lediglich ein "Ich" und seinen "Bauch". Alles übrige interpretierst du. Mit Herz und Kopf hat es nichts zu tun.
    Danke für deine Mühe
    w27
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  8. #8
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    Lieber Eisbähr
    Bezüglich deiner Aussage kann ich absolut nichts machen, leider. Wie soll ich dir denn erklären, dass du die obigen Zitate "auf den ersten Blick widersprüchlich findest"?
    Bezüglich der Frage kann ich dir ein Arztzeugnis schicken, wenn es dich wirklich interessiert.
    w27

  9. #9
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    im pott
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    Hallo wilma27,
    mir persönlich gefällt diese geschichte, im besonderen aufrecht sitzen und die knie etwas anziehen, hier hatte ich den alten ruhrpottsatz bildlich vor augen "wie ein äffchen auf dem schleifstein sitzen", möglicherweise hattest du sowas ähnliches im sinn.
    nach meinem empfinden las ich hier eine art identifikation mit ähnlichem, ein verständnis was nur indirekt mit fett zu tun hat (speck, schmalz priorität z.b.)
    da ich mich für unqualifiziert halte schliesse ich denkirrtum nie aus;

    ich bediene mich meist eigenen gleichnissen die ich erlebt habe im realen.
    ( verknapptes beispiel für dich: im letzten sommer wachte ich eines tages auf und hatte das gefühl mein po hätte die größe eines elefantenhinterteils, ich kontrollierte mein gewicht und es war wie immer, doch das gefühl verging nicht bis ich ein selfie von mir bildlich vor augen hatte. alles in bester ordnung, wahrnehmungsstörung, als verursacher machte ich meine beziehungskiste aus die ich schnell beenden muss, hat geholfen)


    vielleicht mag ich deine geschichte auch nur weil ich sie verstehen will und weil ich keinen bauch habe (irgendwie hatte ich das gefühl beim lesen der kommentare im anderen forum , einige fühlen sich angegriffen/angesprochen und reagieren über, verlieren ihre neutralität, falls sie sie jemals hatten)


    lg vom GE-wicht
    " wir stehen noch am anfang, alles ist möglich, wir träumen nur nicht groß genug." - noel fizpatrick-
    (24 std. nachdem cockerpoo henry den genickbruch operiert, einzementiert überstanden hatte und gassi auf der wiese machte)

  10. #10
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    dass wir in unserer schreibe irgendwie, obwohl wir uns nicht kennen und nicht verwandt sind, irgendwo und irgendwarum öfters berührungspunkte finden, kennen wir schon seit einigen jahren.
    dass du dein "mir gefällt" recht komisch untermauerst, gehört in dieses Kapitel.
    da du schon kommentare zum text kennst, wirst du ihn auch nicht interpretieren müssen.
    und lieferst stattdessen genau das ab, was ich von dir erwarte: die poesie der eigenen "vier wände".
    aber übers ganze gerechnet sehe ich ein "mir gefällt".
    GE und ihr Traum-Po - auf dieses Gedicht warten wir nun alle.
    Gute Nacht
    w27

  11. #11
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    Schade Wilma, du hast zu früh aufgelöst. - Nun kannste mir einfach nur noch glauben, dass ich die beiden tatsächlich sofort als 2 Seiten einer Medaille las. Spätestens ab der Stelle, wo der Bauch früher zu hören war als er tatsächlich sprach. Interessante Ausgangssituation. Dann wäre dein "ich" vermutlich der kontrollierende Verstand? Vielleicht wollte der ja auch nur zunächst kontrollieren, ob dein "Setting" verständlich ist.

    Also, die Geschichte macht mich neugierig. Darauf, wie dein Bauch und Kopf tatsächlich bzw. weiter miteinander kommunizieren. Momentan läuft da ja wohl kaum was. Der Eine bläht sich auf und der andere hört nicht richtig hin. Wenn du nicht nur auf die simple Weisheit aus bist, dass ein missachtetes Bauchgefühl krank macht, dann würde ich die beiden gern näher kennenlernen. Falls derartige Offenbarungen (gegen meine Skepsis) dein Ding sein sollten...

    (Zufällig bin ich seit Wochen damit beschäftigt, für eine interessante reife Interpretin die richtige Erzählposition zu finden. Der Produzent meint. ich müsste als Autor viel mehr aus meiner sicheren "klugscheisserischen" Distanz raus ... hinein in eine mir zunächst unbequemere ICH-Perspektive. "Ich will ICH ICH ICH hören! - Getreu der Ansicht, nur der Handelnde hinterlässt Spuren". - Ich denke mal, er hat leider Recht. - Daran dachte ich beim Lesen....)

    Gruss
    Geändert von Artname (19.10.2016 um 02:09 Uhr)

  12. #12
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    Hallo artname

    Was für ein Glück, dass es Musiktexter gibt. Ich glaube dir nur zu gerne.

    Zum Problem Kopffüssler vs. Bauchfüssler findest du in diesem Forum einiges. Sind nicht "gelungene Gedichte" an der Grenze zwischen beiden entstanden?
    Bezeichnend dafür sind auch die Diskussionen zu Michael Domas' Texten "Alphasoftie" und "gross/klein", in denen ich mich gerade engagiert habe.
    Da du und ich schon lange wider und miteinander fechten, würden sich mein Kopf und Bauch (ich und ich) durchaus freuen, dir mal in echt zu begegnen. Ich schicke dir gerne eine Pn, wenn ich den Raum Basel Richtung Deutschland verlasse. Umgekehrt ist auch gefahren.

    Den Bauch der reifen Interpretin zu hören und zu sehen, wäre schön. Also bitte melden "the eagle has landed".

    wilm27

  13. #13
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    Hallo Wilma,

    dich in Echt kennenzulernen, würde mich ebenfalls ( bei positiven Erwartungen ) sehr interessieren. Regeln wir übers Postfach.

    Die Diskussion mit dem Produzenten löste bei mir bisher Folgendes aus: ich begann mich näher mit Gefühlen zu beschäftigen. Stieß dabei auf die Kette MEINUNG, GEFÜHL, BEDÜRFNIS. Laufe seither ziemlich fokussiert durch die Gegend, achte auf meine (die Gefühle maskierenden) Urteile und Wertungen, mutmaße über meine (hinter den Meinungen und Urteilen verborgenen) Gefühle und meine (ihnen zu Grunde liegenden) Bedürfnisse.

    Einziger Maßstab: ich formuliere in dem Projekt nur noch solche Textzeilen, die von einer tatsächlichen Begegnung mit MEINEN Gefühlen zu zeugen scheinen. Das zeigt sich nämlich erstaunlich einfach:meine Gefühle reagieren auffallend "warmherzig und dankbar", wenn sie unter meinem Meinungskram wie Verschüttete freigelegt werden. Dabei verzichte ich keinesfalls auf meine Wertungen, behandle sie aber (als Autor) bei aller Heftigkeit getrennt von meinen vermutlichen Gefühlen.

    Zu diesem Zweck habe ich Listen erarbeitet von Gefühlen, auf die ICH heftig zu reagieren scheine. Ohne zu wissen, auf was ich mich einließ, bin ich so quasi beim Thema authentisches Schreiben angekommen.

    Das Ganze liest sich sicher sehr theoretisch. Hier hier mal ein Beispiel: ich schrieb auf eine getragene Ballade einen Text, der mit der Zeile "Mädchen, ach Mädchen" begann und schilderte, wie eine reife Frau skeptisch einen so verschwenderischen wie vermutlich vergeudeten Liebes-Tanz einer jungen Frau beobachtete.

    Dabei ertappte ich mich irgendwann dabei, dass meine so wohlklingenden, so distanzierten wie hohlen Worten wohl letztlich nur meine Angst vor Alter und Tod maskieren sollten.

    In einem nächsten Versuch schrieb ich deshalb weniger fokussiert auf das junge Mädchen, sondern mehr auf die Frau im Schatten, die distanziert und traurig über die junge Tänzerin urteilt. Das Ganze durchaus nicht mit völlig neuen Worten: letztlich hat sich nur mein Fokus als Autor geändert, ist MEINEN Gefühlen näher gerückt.

    Deshalb berührt mich dein gut geschriebener Text einerseits... und andererseits spüre ich in ihm eine Unentschiedenheit des Autors, die mich heftig interessiert. Ich würde meinen Bauch nicht so vorschnell "platzen" lassen. Ich würde eher zur... ähm... regelmäßigen Kolumne tendieren Verstehste mir?
    Geändert von Artname (19.10.2016 um 11:05 Uhr)

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