Auf einer Wiese ruhend liegt ein Blatt.
Vom Baum gefallen, flach und glatt.
Blätter haben keine Regel
und auch keine Norm,
sie sind einzigartig,
schon allein durch ihre Form.
Vom Wind erfasst
und sich vom Boden hebend
ästhetisch über diese Wiese schwebend.
Frei von all den Lasten und den Zwängen,
die sich in der Welt so drängen,
fliegt es nun weit fort,
ohne auch nur einem Wort.
Klingt, als ob es flieht,
doch nur, bis sich der Wind verziht.
Es wird gezwungen,
wiederum zu landen,
aber nur, bis sich neue Winde fanden.
Die es abermals
nun in die Lüfte tragen,
doch diesmal,muss
das Blatt sich etwas plagen.
Der Regen, durch den Wind entstanden,
lässt das Blatt im Boden versanden.
Nass, schwer und verdreckt
und unterm ganzen Schmutz versteckt,
wird es nun dem Boden gleichgemacht.