Streit!

Und wieder liege ich hier
weinend,
auf meinem Bett,
gedankenlos!
Zum Glück bist Du bei mir,
zitternd,
Deine Hände über meine Haare streichelnd,
versuchst Du zu trösten.
Doch immer wieder ein neues Schluchzen von mir,
ich ringe nach Luft, denn meine Nase ist zu,
weine seit Stunden und kann nicht aufhören.
Ich sehe nichts durch meine geschwollenen Lider,
alles verschwommen,
meine HOffnung bist nur Du,
denn sonst habe ich keinen, bei dem ich mich ausweinen kann.
Deine Worte helfen mir, langsam wieder Gedanken zu fassen
und von dem krampfhaften Weinen loszulassen.
Zu wissen, da hat mich jemand gern,
ist einfach noch zu fern,
doch fühlen kann ich,
spüren, wie Deine Hände nicht aufgeben, auf mir liegen,
spüren, wie sie mich langsam beruhigen.
Zu vergessen, mit welchen Worten meine Mutter
mich schmerzend traf.
Und ich nun tränenüberflutet
auf meinem Bett einschlaf.
Ich danke Dir...Papa!