Thema: Eden

  1. #1
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    Eden

    Natürlich habe ich ihn sofort erkannt. Der Alte füllte die Klatsch- und Tratschspalten schon seit Jahren und heizte immer wieder die Gerüchteküche an. Wir saßen im Graben zwischen all dem Unrat, den die Menschen aus fahrenden Autos schmeißen. Die Lichtkegel der Gegenfahrbahn huschten wie Suchscheinwerfer über unsere Köpfe, während er mich mit dem Paradies vertraut machte.


    Das Wetter hat sich wieder ein wenig beruhigt. Ein dicker Zweig hatte im Herbststurm das rot- weiße Absperrband zerrissen und sich mit voller Wucht gegen das Schild werfen lassen. Unfreiwillig wurde die blecherne Warnung zum Opfer ihrer eigenen Prophezeihung:
    ,,Achtung, Lebensgefahr durch herabstürzende Äste!".
    Ich steige über das Trassierband und stakse leicht nervös mit einer kräftigen Ledertasche
    über dem Kopf zwischen den heruntergefallenen Aststücken umher.
    Raschelnd wirbelt das Laub jedesmal unter meinen hastigen Schritten auf.
    Den frischen Wind im Rücken folge ich einem gelb- braunen Schmetterlingsschwarm aus Buche- und Lindenblättern.
    Ein permanentes, wuchtiges Klopfen in unregelmäßigen Abständen durchdringt diese spätherbstliche Idylle wie eine Axt.
    Ich schaue mich um und bin alleine.


    Vielleicht hätte ich dem Alten gar nicht so blind vertrauen dürfen. Aber wir beide hatten keine andere Wahl.
    Auch er musste die Karten offen auf den Tisch legen und hat mich damit völlig überrumpelt. Ein tödliches Vertrauen auf Gegenseitigkeit, in einem Graben voller Müll.

    Der kurze Waldweg endet an einer Türe, die zu einem aufgelassenen Schrebergarten führt.
    Nur noch wenige Wochen, dann wird hier mit dem Bau einer neuen Umgehungsstraße begonnen.
    Die baufällige Eingangspforte wird immer wieder vom Wind gepackt. Sie ist der Grund für dieses laute Klopfen.
    Dabei wird das Tor mit voller Wucht in das ausgeschlagene Schloss geschmettert, von wo es laut quietschend zurückgefedert wird.
    Es erinnert an das Fiepen einer asthmatischen Schnapp-Atmung mit hohen Geigentönen.
    Kurz suche ich einen geeigneten Knüppel, um ihn vor die Türplanken zu legen, dieses Schlagen macht mich nervös, gerade jetzt.
    Ein morscher Ast knickt ab. Auch wenn ich ihn hochkant stelle ist er zu schmal und kippt sofort wieder.
    Die rostigen Scharniere wollen sich von mir nicht bändigen lassen.
    Mir bleibt zu wenig Zeit, um mich mit einer alten Schrebergartentüre zu beschäftigen und stiebe voran.
    Unbeeindruckt spielt die nervige Geige weiter an der Türangel. Als sie mich kommen sehen, flattern die beiden Krähen auf und klagen dem Wind das einsame Lied ihrer gestörten Ruhe. Die Tür schlägt dazu den Takt, und ich laufe raschelnd durch meinen eignen Privatkrimi.
    Vorsichtig schaue ich mich immer wieder um und hetze an dem Schaukasten mit der Schrebergarten- Ordnung vorbei.

    ,,Direkt vorne, der fünfte Garten auf der linken Seite, das ist mein ,Paradies' " hatte der Alte im Graben gewispert.

    Ich bleibe kurz davor stehen. Dem Paradies fehlt offensichtlich eine Eingangspforte. Es ist für jedermann zugänglich, der es als solches begreift. Anklopfen braucht niemand. Vor mir erstreckt sich ein schmaler zugewucherter Schlauch, hauptsächlich bestehend aus Beerensträuchern und Gemüsebeeten. Büsche versperren den zugewucherten Kiesweg. In der Mitte vor einem Holzschuppen steht ein einzelner imposanter Apfelbaum, an welchem noch einige verdörrte Früchte hängen. Die Ernte ist hier anscheinend ausgeblieben.
    Früher müssen dort Kinder gespielt habern, denn um einen dicken Ast schlängelt sich das bemooste Seil einer Schaukel.
    Ich tauche unter dem maroden Schild über dem Eingangsbereich zum Garten hindurch,
    was mir kopfüber wie ein Schafott entgegenbaumelt.
    M<0it einer Ecke klammert es sich eisern an seine letzte Schraube. Darüber ranken die Arme einer bogenförmigen Wildrose in die Höhe.
    ,,P a r a d i e s" kann ich in altdeutscher Sütterlinschrift auf rostbraunem Emaillehintergrund entziffern.

    Eine ebenso rostbraune Katze verschwindet hinter einem Holzstapel neben dem Schuppen.
    Mit kurzem Blick gibt sie mir deutlich zu verstehen, dass ich hier unerwünscht bin, dass ich gerade im Begriff bin, in ihr Revier einzudringen. Grenzverletzungen... Es ist ein ebenso verschlafenes wie verwildertes Paradies.
    Noch bevor ich dieses Joch zum Garten passiert habe, legt sich mir der ungewöhnlich starke Faden einer Spinne quer über die Wange.
    Er ist klebrig wie ein dünner Tantakel und zieht ein spürbares Netz hinter sich her.
    Fuchtelnd verteile ich es im Gesicht, schlage wild, wie nach einem Wespenangriff um mich. Ich durchlaufe das Spalier eines unsichtbaren Empfangskommitees von Gewürm und anderen Kriechtieren.
    Der Ast eines Strauches greift neugierig in meinen Nacken. Einige Tropfen rinnen mir kalt den Rücken herunter, und einige Dornen halten mich am Ärmel fest. Es ist ein eisiger Empfang!

    In jener Nacht konnte ich den Alten nur schwer verstehen. Die Autobahn war zu stark befahren.
    Uns blieb nicht mehr viel Zeit, wegen seinem enormen Blutverlust. Rein zufällig war ich der Erst-Helfer, müssen Sie wissen. Ich hatte bereits Feierabend und schon eine lange Schicht hinter mich gebracht. Er fuhr direkt vor mir und der Unfall war genau vorhersehbar, der LKW kippte langsam nach einem gewagten Ausweichmanöver. Während sich die anderen Autofahrer in den nächsten Minuten lautstark um das übrige Chaos kümmerten, bin ich dem roten Sportwagen gefolgt. Er war lautlos über die Leitplanke geschossen und blieb dahinter verschwunden. Das sind diejenigen Opfer, die nach einem Unfall oft übersehen werden, insbesondere, wenn ihr Wagen nicht spektakulär abfackelt, und wenn es langsam dunkel wird. Sie hinterlassen im Gebüsch, welches sie gerade verschluckt hat, keinerlei Spuren. Er war auf dem Weg in sein Paradies, als ihn der Lastwagen aus der Bahn katapultiert hatte.


    Und dieser Garten also ist sein Paradies. Für heute Nachmittag zumindest wird es auch mein Garten werden.
    Ich werde nicht lange brauchen, dann kann hier alles wieder seinen gewohnten Gang des Zerfalls nehmen.
    Es kann weiter zuwuchern oder abgerissen werden. Dabei will ich dann auch nicht weiter stören.
    Ich bin aufgeregt, war es schon, als mir der Alte seine unglaubliche Geschichte erzählt hat.
    Sein Gartenhaus habe ich mir allerdings erheblich imposanter vorgestellt.
    Die Unscheinbarkeit ist ein perfektes Versteck. Nichts deutet darauf hin, dass ausgerechnet dort
    hinter den dornig berankten Brettern der morschen Außenwand und hinter der Innenverkleidung
    Goldbarren im Werte von mindestens einhundert Millionen US Dollar auf mich warten, einhundert Millionen!
    Einfach nur so, zum Mitnehmen, zugestellt und bewacht von ein paar alten verrosteten Gartengeräten.
    Und das ist erst der Anfang von seinen ,,kleinen" Verstecken. Er hatte keiner Bank über den Weg getraut,
    und seine Depots wie ein Eichhörnchen überall verteilt.
    Ich kann mir diese riesige Menge Gold nicht vorstellen, und werde sicherlich zweimal laufen müssen.
    Für einige Sekunde befallen mich Zweifel, ob ich vielleicht meinem Arbeitgeber zu früh gekündigt habe,
    wohl möglich hätte ich auch noch nicht in das Flugticket nach Argentinien investieren sollen,
    ohne das Gold überhaupt vorher gesehen und in den Händen gehalten zu haben.
    Ich hätte vielleicht doch erst einmal ganz in Ruhe abwarten sollen, hätte, hätte, hätte...
    Es waren lauter, kurzschlüssige Übersprungshandlungen im Freudentaumel, angefeuert durch einen Adrenalinstoß,
    der mich seit Tagen vor sich hertreiben ließ, der sich in mir nicht mehr abbauen wollte.
    Der baldige Termin für die Umgehungsstraße tat sein übriges und ließ keine weiteren Handlungsspielräume zu.
    Morgen schon könnten hier behelmte Vermessungsingenieure des Straßenbauamtes umherspringen und mich mit einem freundlichen Platzverweis vor die Absperrtrassen der Baustelle bitten. Die Bagger würden für eine Vermessbarkeit des Geländes sorgen, und ich wäre wieder Zaungast meiner ungenutzten Möglichkeiten geblieben.

    Hop oder top, und das Schicksal annehmen, wenn es sich schon so aufdringlich anbietet, was hätten Sie denn gemacht? .

    Seitdem werde ich allerdings in schlaflosen Nächten von Fragen gequält, und ich spüre deutlich meinen Blutdruck.
    Wer kauft mir solche Goldbarren ab? Sind die An und Verkauf- Händler von größeren Goldmengen meldepflichtig?
    Sind die Barren registriert? Bin ich durch mein Wissen zu einem Hehler geworden, und wie komme ich mit Goldbarren durch den Zoll und über die Grenzen, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen?
    Ist Argentinien ohne Spanischkenntisse wirklich die richtige Adresse für mich, und kann man dort auch mit Goldbarren einkaufen?
    Wem kann ich mich anvertrauen? Vor den zwielichtigen Kennern der Branche muss ich mich schützen,
    und meine Freunde und Kollegen würden zunächst allesamt komplett durchdrehen.
    Sie werden mit ihrem eigenen Neid zu kämpfen haben. Einige werden mich als Retter ihrer Schuldenkrise feiern,
    während mir andere schließlich in ihrer Missgunst schaden wollen.
    Ich fühle mich alleine, noch bevor ich den Schatz geborgen habe.


    Schauen Sie, es ist nicht wahr, dass Gold in seiner Umgebung völlig reaktionsträge ist. Chemisch mag das vielleicht noch angehen,
    aber hier war eine unkontrollierbare Kettenreaktion bereits in vollem Gange.
    Man nenne mir einen, der dabei völlig unbeeindruckt und reaktionslos bliebe, unschuldige Kleinkinder und Demente ausgenommen.
    Normale Routinearbeit wird allein schon durch das bloße Wissen um die Existenz von Goldklumpen beeinflusst.
    Schließlich stellen sie die eingeschmolzenen Sehnsüchte und Möglichkeiten dar.
    Das legendäre Goldgräberfieber vom Klondike damals im Wilden Weseten ist längst noch nicht ausgestorben und überwunden.
    Im Rausch wurden damals ganze Ortschaften über Nacht verlassen, es wurde gemordet und erpresst, nur um dem Lockruf des Goldes zu folgen. Da war noch kein Gramm geschürft worden, und schon wurden gigantische Schulden auf noch gigantischere Aussichten und Luftblasen gemacht. Verdient haben nur die Geldverleiher, die Bestatter und die Glückspilze.
    Die meisten konnten damit nicht umgehen. Auch mich hat es nun gepackt, der Alte hatte mich beim Anlegen des Verbandes bereits damit infiziert.

    Ich stand ja selbst völlig unter Schock, wie Sie sich vorstellen können.
    Ja, meine Herren, ich habe mich in der Tat etwas anderes verhalten als sonst, aber ist mir das im Nachhinein zu verdenken,
    soll ich mich damit belasten, und mir Vorwürfe machen?
    Ich befand mich schließlich am Rande der Ohnmacht und war in diesem Augenblick nahezu unzurechnungsfähig.
    In der Rechtssprechung werden Sie keine Vergleichsfälle von dieser Bedeutung finden, ich habe mich damit intensiv beschäftigt.
    Darauf wurde ich in meinem Leben nicht vorbereitet, wie die meisten Menschen. Diese Wendung hat mir mein Schicksal noch nicht einmal angedeutet.
    Ich habe weder unermesslichen Reichtum, kriminelle Vorfahren, oder eine anständige Ghettoerfahrung vorzuweisen,
    wer hätte mir das notwendige Grundrüstzeug also beibringen können. Diskretion ist das Gebot der Stunde.
    Jetzt brauche ich nur noch den Arm auszustrecken, um in aller Stille den Hauptgewinn in Empfang zu nehmen.
    Sicher, man muss in solch einem Moment auch bereit sein, die ganze Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu beschreiten.
    Ich habe darauf gewartet. Und ich werde alles anderes machen, darauf kann die Welt sich verlassen.
    Ich werde für eine Wandlung sorgen, damit das Gold wieder auf die richtige Seite angelangt.
    Es soll fortan für die Menschen arbeiten, denen es entrissen wurde. Ein Robin Hood soll nicht umsonst gelebt haben.
    Welchen Grund hatte er denn überhaupt, mich in meinem Schulbuch aufzusuchen und mich in meinen kühnen Phantasien zu begeistern.

    Sicher, ich hätte auch Tabletten und eine Spritze im Koffer gehabt, wie immer. Ich hätte dem Alten im Graben wenigstens eine Beruhigungsspritze verabreichen können, aber das wollte er nicht.
    Und der Druckverband für seine große Beinwunde hätte strenggenommen etwas stärker angelegt werden können, dann wäre die Gefahr des Verblutens erheblich verringert gewesen. Wir waren verbunden, auf dem Schlachfeld unserer eigenen Abgründe, im Kugelhagel unserer eigenen egoistischen Ziel.
    In solchen Gräben ist es immer schmutzig. Er hat sich verzweifelt an mich geklammert, um durch die Stationen seines Lebens zu rauschen, um sich zu erklären, um sich zu erleichtern. Achtzigtausend hat er mir hastig in meinen Erste- Hilfe Koffer gesteckt, einfach nur so. Mehr hätte er jetzt leider nicht dabei. Eine Anzahlung, nicht fürs Überleben, sondern zum Abladen seiner Sorgen.

    Versuchen Sie mal unter solchen Bedingungen einen ordentlichen Druck- Verband anzulegen.
    Ihm war sein Gartenhäuschen wichtiger. Die Vorstellung, dass ein Teil seines Schatzes in anbetracht der Baggebedrohung durch eine bevorstehenden Umgehungsstraße aus seinem Paradies vertrieben werden könnte,- diese Vorstellung allein hat ihn fast umgebracht.
    Seine Goldschätze waren seine Familie, auf die hatte er ein Leben lang aufgepasst, und ich wurde feierlich aufgenommen, wurde in das letzte, große Geheimnis eines ehemaligen Bankräubers eingeweiht. An meiner Erste Hilfeleistung war er schlichtweg nicht interessiert...
    Jedoch habe ich verstanden, dass er ohne mit der Wimper zu zucken im Laufe seines Lebens seine ganze Komplitzenschaft umbringen ließ, für eine lausige handvoll ,,Nuggets", im Schutze seiner Starverteidiger.
    Keiner von seinen einstigen Mitstreitern hatte gewagt, seine Goldbarren auch nur anzurühren, geschweige denn sie unter das Volk zu bringen. Sie wollten wie biedere Bürger eine Altersreserve haben, für Notfälle, und danach ganz schnell alles wieder vergessen.
    Und dann kam es, wie es kommen musste, sie kamen in Not, sie sind einen Pakt eingegangen, und haben mit ihrem Leben bezahlt.
    Bestimmt alles kleine Gauner, denen die leuchtende Abkürzung über den Holzweg zunnächst naheliegend und erfolgsversprechend erschien.
    Letzendlich sind sie seitdem aber neben der eigenen Überholspur im Graben mitgelaufen, bis sie der Alte von den Gewissensqualen befreit und eingesammelt hat.
    Das waren ebenso wenig Berufsverbrecher, wie ich einer gewesen wäre, das waren Opfer, und der Alte wusste um ihre Verführbarkeit.
    Er war der eigentliche Anstifter, der seine teuflische Versuchung an den Mann zu bringen wusste.
    Ihm selbst hat sein Anteil nie genügt. Wie ein Junkie brauchte er im Laufe seines unersättlichen Lebens immer mehr, und er benötigte immer weniger Mitwisser, das sind die Tatsachen.

    Warum nur musste er sich zum Schluss ausgerechnet einem kleinen unbedeutenden Unfallsanitäter anvertrauen.
    Das war ein Sechser, ein Full house und eine glatte Überforderung für mich. Warum ist er nicht einfach vorher gestorben?
    Das Schicksal hat es mit mir ernst gemeint, sonst wäre alles anders gewesen.
    Es war ein Grabenkampf, ein inneres Ringen um Leben und Tod, der im Verborgenen geführt wurde,
    mit einem etwas zu lockeren Druckverband, den so niemand bemerkt hatte und einem,
    der nie gelernt hatte, sich jemandem anzuvertrauen.
    [/B]Ich habe mir solch einen großartigen Moment des plötzlichen Reichtums anders erträumt,

    Plötzlich in einsame Höhen katapultuert kann ich weder Freud noch Leid mit niemandem teilen,
    vereinsamt im Schutze meiner eigenen Diskretion.
    Statt dessen laufe ich vierzehn Tage wie ein frischgeborener Kleinkrimineller umher und inspiziere verlassene Kleingartenanlagen.


    Und jetzt kreisen die Gedanken wie bedrohliche Nachtvögel in meinem Kopf, aufgeschreckt durch den Glanz des Goldes.
    Das schlimmste aber ist: es gibt kein Zurück. Ich muss künftig die schwere Last eines steinreichen Menschen auf mich nehmen,
    obwohl die Vernunft mich anders berät. Ich muss mich mit Dingen umgeben, die ich nie vermisst habe. Wie ein unbeholfener Tanzbär werde ich in ihren Reihen tanzen.

    Verstehen Sie, ich bin auch nur ein Mensch aus Fleisch und Blut, und teile dieses Schicksal mit den meisten meiner Artgenossen.
    Mein Schicksalhat mir gerade einen besonders schwierigen Auftrag zugeteilt.
    Der große Unterschied ist, dass er von Natur aus ein berechnender, brutaler Mörder gewesen ist, welcher nie etwas zurückgegeben hat.
    Und genau für dieses Schicksal wurde er geboren. Er hätte weitaus mehr, als nur die Todesstrafe verdient, das sollte hinterher niemals vergessen werden. Und ich selbst will mir später nichts nachsagen lassen müssen, dass ich anderes im Schilde geführt hätte.
    Ich habe schließlich die Menschheit vor ihm beschützt um weiteres Blutvergießen zu verhindern,
    und wenn es auch nur mein eigenes gewesen ist.
    Eine lebenslange Haft wäre der Allgemeinheit im übrigen weitaus teurer zu stehen gekommen als sein Begräbnis.
    Und die Bank? Sie hat bis dahin den Raub längst verdaut und verkraftet, glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich spreche.
    Sie hat ihn bereits als Verlust abgeschrieben, brauchte entsprechend weniger Steuern zahlen und raubt munter weiter.
    Sie zieht dem kleinen Mann das Geld aus den Taschen, um es wie gewohnt gewinnbringend zu vergolden.
    Das ist die legale Seite des Gold- Kreislaufes.

    Ich musste mein Ohr dicht an seinen Mund legen, um mir nochmals Gewissheit zu verschaffen, um mir alles genau einzuprägen.
    Vor allem, um festzustellen, dass dies kein Traum war, dass gerade jetzt mein Traum wahr und lebendig werden wollte.
    Meine Reanimationsversuche endeten mit seinem letzten großen Schuldbekenntnis. Inzwischen schien mir das gebeichtete Vermögen auf einen geschätzten Milliardenbetrag angestiegen und die Feuerwehr war zusammen mit den Notärzten eingetroffen.
    Danach war ich mit meinen Nerven am Ende. Den Ambu-Beutel habe ich nicht mehr ausgepackt,

    ich war fertig, und wie gesagt mittlerweile wie betäubt und schon fast ohnmächtig mit einem Goldrauschen in meinem Ohr.
    Wer schießt denn auch im Angesicht des Todes mit solch einer Räuberpistole um sich, nur um sein Gewissen zu entlasten,
    zu einem Zeitpunkt, an welchem ich lediglich meinen Job zu erledigen hatte? Vorsatz wird man mir nicht unterstellen können.
    Es war Notwehr.
    Ich war an Ort und Stelle, um zu helfen, und nicht um mich an Verletzten zu bereichern.
    Die einsetzende Lähmung angesichts dieser unmenschlichen und unerwarteten Versuchung kommt einer Notwehr gleich,
    nur so kann und soll die völlige Ausnahmesituation später gerecht beurteilt werden. Er oder ich.
    Sicherlich, der Alte hat mir mit seinen Informationen eine fürstliche Belohnung in Aussicht gestellt.
    Aber was hätte er auch im Paradies mit seinen Barren anfangen können? Da lag es doch bereits schon seit Jahren nutzlos herum, und wartete sehnsüchtig auf einen Erlöser?


    Er verstarb in meinen Armen, untröstlich, aber letztendlich erlöst von einer erdrückenden irdischen Last.
    Er hat geredet und geredet und geblutet bis der Arzt kam. Für ihn kam jedoch alles zu spät.
    Das Ende konnte keiner wissen, da konnte keiner mehr etwas machen, sein Schicksal und mein Glück waren bereits längst besiegelt, und einen Pakt eingegangen.

    Ich werde erstmals künftig in der Lage sein, selbstbestimmte Benefizien zu verteilen, um diese Welt nach meinen Vorstellungen mitzugestallten und nach vorne zu bringen,
    Das ist mein fester Vorsatz, wenn wir schon über Vorsätze nachdenken. Niemand wird nunmehr über meine Gelder bestimmen, über nichts und niemanden muss ich mich künftig aufregen, weil ich Kleingeist und Habgier schon am Geruch erkenne,
    und keinem muss ich von nun an Rechenschaft abgeben. Ich kann es mir endlich leisten, aus vollem Herzen ein spendabler Gutmensch zu sein.

    Diese Goldbarren werden eine wundersame Wandlung vollziehen, die seinen Tod mehr als rechtfertigen. Das Gartenhaus ist nur ein kleiner Teil seiner Deponien, und ich besitze plötzlich den Schlüssel für unbegrenzte Handlungsweisen innerhalb eines ganzen Imperiums. Entscheidend ist das, was wir später daraus machen.
    Ein Richter soll sich nur mal in meine Lage hineinversetzen, wenn er seine eigene Gier noch nicht kennengelernt haben sollte.
    Eine Gier, die ihn plötzlich ungefragt in die Abgründe zieht, weil sie sich ihm dort als ungeahnte Möglichkeit anbietet, wo plötzlich edles Handeln und weitreichende Entscheidungen machbar werden.
    Und um sich im Spiegel der Abgründigkeit zurechtzumachen und wiederzuerkennen, ist menschliches Handeln erforderlich, an der Gulaschkanone der Armenspeisung.
    Solch ein Richter sollte sich lieber mal ausrechnen, wieviele Menschenleben ich durch diesen Umstand zukünftig retten werde. Und erst dann, nur dann soll er sich ein gerechtes Urteil über mich erlauben.

    Zwei Wochen habe ich mich völlig aufgewühlt auf die Suche nach dem verschollenen Paradies gemacht.
    Der Schlüssel für das Holzhäuschen liegt im Schlitz hinter der Dachrinne, genauso, wie der Alte es mir gesagt hat.
    Die Türe lässt sich mühelos und ebenso geräuschlos öffnen. Ich beginne sofort mit der Arbeit, und packe mein Brecheisen aus
    Als sich die erste Planke von der Innenverkleidung löst, weiß ich, dass die ganze Geschichte
    glanzvolle Realität ist. Es entlastet mich einige sekundenlang für die zwei aufregendsten, bangen Wochen meines Lebens.
    Weihnachten der Superlative, Zeit zum Auspacken.

    Sehen Sie, die Gewissensentlastung des Alten war beispielos und ohne jeglichen Wiedergutmachungswillen.
    Sie stellt einen selbstsüchtigen Akt dar. Er hatte mich da mit hineingezogen, mich ungefragt zum Mitwisser einer großen Sache gemacht.
    Er hat mich nicht etwa damit beauftragt, Gold an Bedürftige zu verteilen. Ich sollte lediglich die Kohlen für ihn aus dem Feuer holen,
    eben wegen jener geplanten Umgehungsstraße.
    Auch mich hätte er später nach erfolgreicher Reanimation eiskalt beseitigt, das war mir sofort klar, als er mir seine Geschichten ins Ohr hauchte. Bei einer polizeilichen Vernehmung mit seinen teuren Rechtsanwälten hätte seine Freilassung meinen sicheren Tod bedeutet, das unausweichliche Schicksal eines Mitwisseres.
    Wie man es dreht und wendet, es ist und bleibt Notwehr. Andererseits wusste er um meine Situation, und hat die Erste Hilfmaßnahme abgelehnt. Insofern war es eine passive Sterbehilfe. Er wollte nicht mehr, er wollte den Staffelstab weitergeben.
    Und den Banken das rechtmäßig erworbene Gold zurückzuführen? Sind sie verrückt? Ich bitte Sie! Hätte die es denn etwa ihren ,,treuen" Kunden weitergegeben, oder würde es dann zum Wohle für die Allgemeinheit eingesetzt, nur weil sie es von mir unerwartet zurückbekommt? Es bleibt nur ein obskurer theoretischer Gedankengang, welcher der Logik einer unmenschlichen und absurden Gerechtigkeit folgt. Es gibt in solchen Kreisen keine ausgleichende Gerechtigkeit.

    Nach drei vier Planken wird mir klar, dass ich diese Mengen unmöglich mit einem Kleinwagen abtransportieren kann.
    Plötzlich hat das asthmatische Geigengequitsche der Eingangspforte zum Schrebergarten und dieses unerträgliche Klopfen aufgehört, Herzstillstand.
    Als ich etwas verstört und erschrocken mit zwei Goldbarren aus der Holzhütte herausschaue,
    nimmt ein Mitarbeiter des Polizei- Inspektors sie mir bereits freundlich aus den Händen.
    ,, Dürfen wir Ihnen vielleicht etwas tragen helfen? Sollen wir die Barren in ihre Sporttasche legen?
    Ist doch viel zu schwer so alleine. Wir möchten Sie danach gerne ein kleines bisschen begleiten,
    wenigstens bis zum Präsidium, kommen Sie! Wir haben uns bestimmt viel zu erzählen!"
    Aus der rostigen Katze zappelt der Schwanz einer Maus, bevor sie wieder hinter welken Rhabarberblättern verschwindet.
    Sie will noch ein wenig mit ihr spielen.


    Natürlich werde ich mir jetzt Zeit nehmen müssen, um mir eine wirklich gute Geschichte auszudenken.
    Eine, die auch schlüssig ist, und die zum Schluss alle Beteiligten überzeugen wird:
    Ich werde sagen, ich sei nur so, rein zufällig in voller Unschuld auf meinem Spaziergang mit meiner leeren Sporttasche vorbeigekommen, habe mich quasi ein wenig verlaufen...
    Und das Schild mit dem Absperrband? wird man fragen...
    Das war umgekippt, lag da, unleserlich im Laub, und außerdem war das Trassierband kaputt. Auch war weit und breit kein Schild zu sehen, dass einem den Zutritt zu einem alten Schrebergarten untersagt hätte, besonders, wenn der sowieso bald abgerissen wird und überhaupt, seit wann sei so etwas strafbar?
    Was ich mit den Arbeitshandschuhen und dem Brecheisen wollte?
    Ach die, ja, wegen der Kälte, und weil ich im Wald Holz für meine Adventsdekoration gesucht hatte, da muss das Holz manchmal vor Ort gebrochen und gespaltet werden. ...
    Woher ich wusste, dass der Schrebergarten abgerissen werden sollte...aus der Zeitung natürlich.
    Was das mit der plötzlichen Kündigung auf meiner Arbeit und dem One- way Flugticket nach Argentinien auf sich hat?
    Ja, wissen Sie, mir geht es zur Zeit nicht gut, vielleicht so etwas wie ein Burnout, und da wollte ich schon längst ausgestiegen sein!
    Wie Adventsdeko und das One- way Ticket für übermorgen zusammenpassten?
    Nun, falls ich mich kurzfristig umentscheide, falls ich dann doch nicht geflogen wäre, war ja nur so eine Option. Eine schwere für mich im Grunde noch unausgereifte Entscheidung, und außerdem, wenn ich nicht aufflöge, dann sollte es wenigstens gemütlich bei mir gewesen sein. Das mag auf Anhieb widersprüchlich klingen, ist aber Ausdruck meiner Unentschlossenheit für einen solch großen Schritt.
    Nein, in dem Holzschuppen wollte ich nicht aufräumen. Natürlich wäre ich unverzüglich bei der Politzei erschienen, um diesen unerwarteten und unglaublichen Goldfund anzuzeigen. Der musste doch sofort von mir gesichert und abtransportiert werden! Stellen Sie sich nur vor, jemand hätte mich dabei beobachtet, wohlmöglich jemand, der die unglaubliche Absicht gehabt hätte, sich damit zu bereichern. Zum Glück hatte ich die Sporttasche für das Holz dabei, und zum Glück sind Sie gleich zur Stelle gewesen, um das Gold zu sichern und in Verwahrung zu nehmen...
    Nein, die Wandverkleidung hatte ich nicht abgerissen, die habe ich genauso dort vorgefunden. Ich sagte ihnen doch bereits, ich habe von drinnen das fürchterliche Miauen einer rostbraunen Katze vernommen, die dort offensichtlich eingesperrt gewesen ist, das arme Tier, das kann ich beschwören!
    Wie die Katze da rein hineingekommen sein könnte?
    Keine Ahnung! Der Schlüssel steckte jedenfalls auf der Türe.
    Die Skizze in meiner Tasche mit dem Paradies?
    Ach die, ja, das ist nur die Gestaltung meines eigenen Gartens, mein kleiner Traum.
    Ja, ich bin von Beruf Unfallsanitäter. Aber das habe ich doch schon fünf mal erzählt.
    Ein Unfallopfer? Vor zwei Wochen? Keine Ahnung, die Person auf dem Foto kenne ich nicht...nein, ich lese keine Zeitung und Nachrichten höre ich auch nicht. Dieser Mann ist mir völlig unbekannt.
    Welche Anwälte der Gegenseite? An den schweren Verkehrsunfall?...
    Daran kann ich mich nur sehr schwach erinnern, das sind immer so viele Tote und für mich anonyme Unfallopfer, wissen Sie, und klar, dass Sie da nachfragen müssen... kein Problem...
    Das ist ja nun wirklich ein ausgesprochener Zufall, dass das nun ausgerechnet auch sein Garten gewesen sein soll.
    Einen Obduktionsbericht abwarten? Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung? Ein zu schwacher Druckverband?
    Wieso? Verstehe ich jetzt nicht ganz! Ich kann mich genau daran erinnern. Der war schon längst tot, als ich am Unfallort eingetroffen bin, das hatte ich Ihnen doch bereits alles schon gesagt, warum sollte ich einen Unfalltoten noch verbinden oder reanimieren? Der konnte mir in seinem Zustand überhaupt nichts erzählt haben.
    Warum ich mich dann um keine anderen Unfallopfer gekümmert habe? Welche Aussage von Kollegen? ...
    Ich musste mich doch um den Alten kümmern, weil der so laut geschrien hatte, und weil er mir sonst unter meinen Händen verblutet wäre ...
    Rechte?
    Sie dürfen mich gerne über meine Rechte aufklären, und ja doch, ich möchte ab jetzt auch einen Anwalt sprechen, bevor ich mit der Geschichte fortfahre. Haben Sie mal eine Zigarette für mich?

    ,,Den Rest meiner Karriere kennen Sie. Die Rechtsanwälte des Alten haben mich damals schnell von meinen Widersprüchen befreien können, und ich bin sozusagen nach oben weitergereicht worden. Stellen Sie sich nur vor, sie wollten mich sogar zum Direktor jener Bank machen, da sie das Geheimnis um den restlichen Verbleib der Goldreserven in meinem Kopf vermutet haben. Wissen ist Macht, schreiben Sie das ruhig. Sie kennen jetzt meine ganze Geschichte. Und irgendwann wird es auch für Sie ,,Pling" machen. Natürlich bin ich kein Robin Hood geworden, dafür sind ganz andere Kaliber zuständig. Auch habe ich die Menschheit weder retten können noch wollen, oder mich sonderlich für Ihre allgemeine Belange eingesetzt. Auf solche Aufgaben muss man innerlich vorbereitet werden, das bedarf extrem guter Lehrer und Visionen.
    Bis auf zwei Barren wurde das Gold der Bank übrigens zurückgegeben, so wie es sich gehört. Und ich bin, wie Sie wissen, der geworden, den sie kennen. Im Leben ist Geld und Macht ein- und dasselbe. Ich habe die Karten auf der Hand behalten und nicht ausgespielt, das war eigentlich schon alles. Sollte doch jeder glauben, dass das wahre Vermögen des Alten noch irgendwo verborgen gelagert ist, und dass ich die wahren Orte bislang geheim gehalten habe. Alle haben es geglaubt und streng genommen glauben wollen. Allein diese Illusion verleiht eine Omnipotenz, sie ruft Nachahmer, Opportunisten, Mitläufer und Neider auf den Plan.
    Unterhalten Sie Ihre Leserschaft mit Mythen, aufregenden Geschichten und Räuberpistolen, denn nur diese lassen sich erfolgreich verkaufen. Und jeder mag an die Illusion und an die Fülle der Macht glauben. Ein Spiel mit unseren Sehnsüchten und Ängsten. So funktionieren Banken, so funktioniert die Börse, so funktioniert die Politik, und für viele funktioniert auf diese Weise in der Unendlichkeit auch ihr Gott.
    Für mein Leben hatte ich nun ein für alle Male ausgesorgt und konnte aussteigen, ausgestattet mit der Fülle aller Möglichkeiten. Stellen Sie sich vor, erst heute folge erstmals meinem Lebenstraum und lerne die Kunst des Harfenspiels. Ein wunderbarer Klang, kann ich Ihnen sagen. Im Grunde war mein Einsatz der eines Sanitäters zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Den Rest haben sie mir angedichtet und mich dabei mit großzügigen Krediten und Wohlwollen ausgestattet. Die Menschheit braucht solche unglaublichen Erfolgsgeschichten, sie fordert und fördert sie.
    Und wenn Sie jetzt keine nette Geschichte über mich erfinden, wird ihr Blatt dafür büßen müssen. Aber Sie kennen das Geschäft ja, und Sie sind keine Anfänger. Denken sie sich nur weiter gefühlvolle Geschichten aus, oder kramen Sie eine alte heraus, die schon wieder vergessen worden ist. Sie soll sich in den Köpfen der Menschen festsetzen, als eigene Stilblüte, damit sie überall die eigenen Früchte und Schlussfolgerungen ernten können. Hier, ich schenke Ihnen eine goldene Triangel. Sie klingt wunderschön. Wenn Sie das große Ganze sehen, und dem Rhythmus folgen, werden Sie das Geheimnis verstehen. Hören Sie dieses Klopfen der Türangel?
    Im Spätsommer können wir gerne zusammen in meinem Garten spielen, aber Sie müssen üben! Dann gibt es zusätzlich auch noch viel schönere Bilder dazu und ich backe Ihnen einen frischen Apfelkuchen, abgemacht? Dort werden Sie auch Mr.Jekyll kennenlernen, ein ganz verschmustes Kätzchen, welches mir zugelaufen ist. Und bald schon werden wir bestimmt zusammen musizieren können. Jetzt müssen sie mich aber bitte entschuldigen, ich will noch ein wenig auf meinem Instrument üben. Wussten Sie, dass der Alte ist hier der Chef ist? Er ist ungemein streng, und nahezu unnachgiebig, wenn wir zu nachlässig werden, und nicht üben. Im Grunde weiß jeder sofort, wann er sich verspielt hat, und wann er reif ist, mit den anderen mitzuspielen. Irgendwann treffen wir uns im großen Orchester wieder. Passen Sie beim Hinausgehen bitte auf das Schild auf, es ist locker. Auf Wiedersehen, meine Herren, es hat mich gefreut! Melden Sie sich ruhig, wenn Sie meinen Nachruf fertig haben. Wir sehen uns, ganz bestimmt, und bis dahin soll der Himmel für Sie voller Geigen hängen!"
    Geändert von Anjulaenga (19.12.2016 um 07:38 Uhr)

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