Umfrageergebnis anzeigen: Welches ist das traumhafteste Gedicht?

Teilnehmer
18. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
Multiple-Choice-Umfrage.
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  1. #1
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    Abstimmung Wettbewerb Januar/Februar 2017

    Hallo zusammen,

    die Schreibphase ist des aktuellen Wettbewerbs ist beendet und geht fließend in die Abstimmphase über. Ihr habt wieder einmal 14 Tage Zeit, als bis zum 17.02.2017 23:59, für euer Lieblingsgedicht zu stimmen. Beachtet dabei, wie immer, dass ihr, solltet ihr ein Gedicht eingereicht haben, nicht für euer eigenes Gedicht stimmen dürft! Solltet ihr nichts eingereicht haben, habt ihr natürlich volle Wahlfreiheit. Da dieses Mal 13 Beiträge eingereicht wurden, hat jeder User 2 Stimme.
    Das Thema des Wettbewerbs war:

    Träume

    Wir wünschen euch viel Spaß mit den Gedichten und hoffen darauf, dass viele abstimmen!

    Ab sofort könnt ihr auch hier das neue Thema vorschlagen, dass dann auch von euch per Abstimmung bestimmt werden wird.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Eure Wettbewerbsleitung
    Die Ergebnisse des aktuellen Wettbewerbs findest du hier.

    Bitte beachtet die Richtlinien der Wettbewerbe.

    Ihr findet einen Kommentar gut? Dann schlagt ihn doch einfach zur Kritik des Monats vor!

  2. #2
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    traumreise

    ein herzschlag wie jeder
    im schlagen der räder
    an den stößen der gleise
    an den stößen der reise
    ins verlorene land
    wo das elternhaus stand
    in die verbotene stadt
    die kein leben mehr hat ...

    am ende der reise
    am ende der gleise
    im verlorenen land
    wo der tod sich nur fand
    da schweigen die räder
    da schweiget ein jeder
    er sieht sich verneigen
    und lauschet dem schweigen

    im noch und im weder
    da schwebt eine feder
    und taumelt im kreise
    und setzt sich ganz leise
    auf verlorenen stolz
    auf ein moderndes holz
    in das eingebrannt
    ein name sich fand …

    der morgen wie jeder
    das schlagen der räder
    war nichts als ein traum
    doch glaubt man es kaum
    vielleicht war’s ein zeichen
    die segel zu streichen
    vielleicht auch mal eben
    … das leben zu leben

  3. #3
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    Der Anfang vom Traum

    Du standest am Weg weiter weg,
    hieltest mir deine Hand entegegen,
    schautest mich an, mit diesen Blick
    du brauchtest kein Wort zu reden.

    Schliesslich war dies Ziel und Ort,
    wonach ich mich sehnte zu sein...
    mein ganzes Leben schienst du,
    und dieser Traum machte mich frei.

    Die Sonne geht unter zum letzten Mal,
    die Abschiedsküsse entgegen geküsst,
    noch schauen sich unsere Augen an
    und bald brennt tiefes Sternenlicht.

    Mein Ganzes wird halbiert, das Ewige
    wird genommen für die Ewigkeit,
    und wie ich das letzte Gedicht schreibe,
    lege ich den Stift hin und bin bereit.

  4. #4
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    Traumkinder

    Nur im Traum kannst du dich von der Erde sanft nach oben schweben lassen.
    Nur im Traum kippen dich Straßen in verwirrend raumlose Ecken.
    Nur im Traum werden deine Augen groß und ich sehe die Liebe blitzen.
    Nur im Traum erfüllt dich Stärke und Sicherheit und Zuversicht.

    Es ist aussichtslos!
    Es ist illusorisch!
    Das klappt nie!

    Aber noch heute gehe ich fliegen.

  5. #5
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    federtauchen

    flirrende berührung
    an den dunkelsäumen
    einer vagen existenz
    zitterzart und murmelbunt
    unwirklich
    im leichten handstreich
    sieben lieben
    erweckt
    sieben mal sieben
    leben geschenkt
    und wieder
    im dunkel
    versenkt

  6. #6
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    Traumspiele schaffen Spiel(t)räume

    Traumschattenbunt
    Regenbogenleuchtend
    oder steingrau
    und kalt

    Baumsphärenschwund
    Nebel zogen feuchtend
    über Kleinblau
    im Wald

    kaum Rabenkund
    Windvogel scheuchend
    oder weinschlau
    im Bald

    Raumeckenrund
    Atem flogen keuchend
    Klangfeinbau
    erschallt

    Schaumblasender Mund
    Lippenbogen befeuchtend
    ist scheingenau
    verhallt

    Flaumweicher Befund
    Nestling oben entfleuchend
    morgens Seintau
    der Vielfalt

  7. #7
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    Nach Freud kam Ich

    [..................... – Jan.2017]

    Für jedes Leiden vom Maschendrahtschlagtrauma

    setzte ich den ultimativen Trendratschlag: Schau Ma

    Traumarbeit ade, es braucht nur etwas Mut, Ende Blöße

    bedecken, gesund werden stank mir -

    also öffentlich den Stacheldraht in seine blutende Möse

    stecken, gesund werden dank mir.


    Zum Ratschlag: bloß( von mir flach)gelegt und schon kann die Genesung der Wunde beginnen

  8. #8
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    Traumbaumraum

    Fluggezeichnet, Fisch begleitet Wunderhorn.
    Brot aus Liebe, Geistgetriebe, liebe mich!
    Wind verbreitet weit geleitet Nebelkorn.
    Angst und Alpraum, Sonnenkalbsaum, träum ich dich.

    Unverbindlich, spielend kindlich windet sich:
    Suerrealsatz, Fallfatalschatz, Meeresbaum.
    Tief besinnend, neu beginnend, fang ich mich.
    Venen leuchten: Schatten scheuchten Hoffnungsschaum.

    Atmung rasselt, Regen prasselt, Herz schlägt schnell.
    Bilder kreisen, Märchenweisen, Wiesen
    Sieben Feen übergehen Riesen.

    Morgenschweben in mein Leben, sonnenhell.
    Traumvergangen, eingefangen: Bilder
    Nächste Nacht dann schläft's sich sacht und milder.

  9. #9
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    Traum verloren

    Mir erscheint es fast bis ganz als Allerschwerstes, das im, weil zum Leben Können nötig ist,
    dem, meinem Ich, zu kommen hinter seine Schliche, die jedoch sind, nur meine eigne List.
    Dies motiviert mich jetzt und stets, als Zwang, sie, die ich bin in mir, doch zu verfluchen,
    weil ich durch sie nur weiterlebe, wenn endlos, weil erfolglos bleibt, all mein Versuchen.

    Nachdem sie mir ein Scheitern, das nur wissen dürfend, zum erlaubt möglichen Ziel gemacht,
    bin endlich ich aus meinen, meinem Wahrheitmöglichträumen, Traum verloren, aufgewacht. [/SIZE]

  10. #10
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    Dumm gelaufen…

    Als gestern ich zu Bette ging
    und sanfter Schlaf mich zart umfing,
    da fiel ich, ja, man glaubt es kaum,
    hinein in einen süßen Traum.

    Ich saß an sonnenhellem Strand
    ein leck‘res Eis in meiner Hand
    und rings um mich ein Blütenmeer,
    zwei Kätzchen sprangen wild umher.

    Bis dahin war es mir nicht klar,
    doch manchmal werden Träume wahr.
    Es weckte mich des Weckers Klang,
    der dumpf an meine Ohren drang.

    Mein Kopf ist völlig zugeschwollen,
    das liegt wohl an den blöden Pollen,
    hab Ausschlag und der macht nur Sinn,
    war’n in dem Eis noch Nüsse drin.

    Der Sonnenbrand auf meinem Bauch,
    ist zwar nicht schlimm, doch der nervt auch,
    „Welsch blöder Tdraum“ sag ich mir leise
    und gleich darauf recht laut: „Oh, Scheise“

    Die Katzen waren mir entfallen,
    ich fange auch schon an zu lallen,
    und weil ich kaum noch atmen kann,
    ruf ich jetzt mal den Notarzt an.

  11. #11
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    Nachts

    Auf Katzenpfoten bringt die Nacht
    im Schlepptau ihren Frieden,
    hat mich mit einem Traum bedacht,
    dem Traum vom Flug nach Süden.
    Im Rausch der Schwingen bin ich dann
    wie Meer in Flut und Ebbe,
    und wiege mich im dunklen Bann
    wie Gras im Wind der Steppe.
    Den Schnee der Gipfel spür ich kalt
    schmeck Blut mit Haifischsinnen,
    verwurzle mich als Baum im Wald,
    web Netze wie die Spinnen.
    Solang kein Licht ins Dunkel fällt
    verschwimmen Zeit und Raum,
    in einer tief verwunschnen Welt
    als Traum im Traum vom Traum.

  12. #12
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    Kindheitsträume

    Mein Freund, ich habe eine Frage:
    Sieht du Wolken, oder siehst du Schafe?
    Siehst die Wahrheit und was hinter ihr steckt?
    Die Wahrheit ist, stell es dir vor und der Winter geht weg.

    Der Nebel wird Dichter, doch hat keinen Stift in der Hand;
    Für die Meisten vlt. nicht, denn sie schauen nicht über den Rand;
    Die Kindheit erlischt, wie ein Streichholz im Wind;
    Doch ich hör nicht auf zu träumen und bleib Stolz ein Kind.

    Man verbrennt sich leicht, an der Unendlichkeit der Phantasie;
    Weil nicht alles so ist, wie man es sich wünscht;
    Denn der Kopf ist einem Gefängnis gleich und es gibt scheinbar kein entfliehn;
    Doch ohne Traum, hast du auch kein Ziel.

    Und am 24 Dezember 2017, schüttle ich dem Weihnachtsmann die Hand;
    Laufe ans Ende er Welt und springe über den Rand;
    Und wie in jedem Jahr, werden sie sagen, ich soll aufhören zu Träumen und mich auslachen;
    Doch meine Augen sind offen und sie müssen aufwachen!

  13. #13
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    zwischen Traum und Tag

    Spürst du Geliebter, wenn in einsamer Nacht
    die Saiten der Harfe in mir zärtlich schwingen
    als Klang meines Herzens, der um dich wacht.
    Träumend möchte ich um deine Gunst ringen.

    Du bist im ungezähmten Meer der Gedanken
    ohne rettenden Hafen ein verwunschenes Schiff.
    Dein Bug streift mich mächtig mit seinen Flanken
    und Ströme aus Irrsinn durchfluten mein Riff.

    Hörst du Geliebter, wie ich dich anflehe,
    den hoffenden Blick nach innen richtend,
    dass dein Geheimnis in mir auferstehe,
    und ich, das Ufer aus Antworten sichtend,

    ein letztes Mal taumelnd im Meer versinke.
    Haltlos, vergessend in die Finsternis gleite
    und geborgen in friedlichen Tiefen ertrinke...
    bis der Tag mich berührt mit seiner Weite.



    ***
    Geändert von Nachteule (04.02.2017 um 00:16 Uhr)

  14. #14
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    Nie mehr ohne dich

    Nie mehr ohne dich

    Ans Licht geholt von neuen Träumen
    kratzt eifrige Feder
    Gefühle aufs Papier
    seelenfroh für dich bestimmt

    zeigt Bilder im Strahlen der Erinnerung
    lebensbunt
    längst entschwunden, meist vergessen
    der Schmerz vergang'ner Tage

    Worte tanzen sanft wie Seifenblasen
    zart und verträumt
    bevor sie in meiner Hand zerfließen
    Spiegelverkehrt
    Wenn sich Grau in bunte Träume stiehlt
    malt deine Zärtlichkeit
    in geborgten Farben
    Sterne an den Himmel
    _________________________________
    Dein Lachen und deine Liebe
    tragen mich durch dunkelgraue Tage

  15. #15
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    Ort
    schweiz/bw
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    wow! grosses kino dabei.
    w27

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