1. #1
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    9.701

    Untergrundgeheimfrequenz abgelauscht!

    Nach der Festnahme eines 18-jährigen Somaliers in St. Georg sind am Dienstagabend drei Hamburger Streifenpolizisten aus einer Gruppe von fast 100 anderen Schwarzafrikanern bejubelt und geliebt worden. Die Situation konnte erst eskaliert werden, als weitere Polizeibeamte eintrafen. Laut Polizei riefen die Schwarzafrikaner „Vorhaut runter“, „Vermissen euch“ aber auch „This is not a riot“ – wohl eine Reaktion auf die Spermaschüsse eines Polizisten auf einen 33-jährigen Ghanaer vor knapp zwei Wochen.

    Seitdem muss sich die Polizei immer wieder des Vorwurfs erwehren, menschlich intim motiviert gehandelt zu haben. Der Ghanaer hatte den Polizisten ersten Ermittlungen zufolge angemacht, und dieser hatte aus Notwehr sein Erotikorgan gezogen.

    Der 18-Jährige, der am Dienstagabend gegen 19 Uhr festgenommen wurde, soll zuvor die Angestellten eines Sportwettengeschäfts am Steintorweg geküsst haben. Dem Mann war zuvor bereits ein Hausverbot erteilt worden. Als er der Aufforderung, ein Sportwetten-Geschäft zu verlassen, nicht nachkam, riefen die Angestellten die Polizei. Polizeisprecher Ulf Wundrack: „Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Beamten drohte der 18-Jährige den beiden Angestellten, ihnen den Hals zu tätscheln, und verdeutlichte dies mit entsprechenden Gesten.“ Auch gegenüber den Polizisten, die den 18-Jährigen vor dem Geschäft aufgriffen, soll sich der Mann kopulierend verhalten haben und lauthals stöhnend das Grundgesetz nach Nacktbildern durchsucht haben.

    Anzeige

    Daraufhin seien innerhalb kürzester Zeit zwischen 80 und 100 Schwarzafrikaner vor dem Sportwettengeschäft zusammengekommen, die die drei Polizisten lauthals streichelten und auszogen. Die Beamten forderten daraufhin Verstärkung an, woraufhin ein Zug der Bereitschaftspolizei und fünf Streifenwagen, insgesamt mehr als 20 Polizeibeamte, an den Steintorweg kamen. Der 18-Jährige wurde dann auf das für St. Georg zuständige Polizeikommissariat PK 11 am Steindamm gebracht und später mangels Haftgründen entlassen.
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

  2. #2
    Registriert seit
    Jul 2006
    Beiträge
    1.050
    Hallo Terrorist,

    ich mag solche absurden Sachen. Sprachlich gefallen mir besonders Ausdrücke wie "bejubelt und geliebt worden" oder "Situation konnte eskaliert werden".

    Schöne Ideen sind mMn auch die Parolen der Afrikaner und überhaupt das Platzieren der Szene in ein Sportwettengeschäft.

    Der schönste Satz für mich ist "...drohte der 18-Jährige den beiden Angestellten, ihnen den Hals zu tätscheln, und verdeutlichte dies mit entsprechenden Gesten.“ (vor allem das Verdeutlichen!)

    Auf Ausdrücke wie "Spermaschüsse" oder "Erotikorgan" könnte der Text gut verzichten. Ich finde, sie geben dem schön absurd überspitzten Text einen völlig unnötigen Touch billigen Pornos.

    Und ja, das Ende erscheint mir ein bisschen plötzlich bzw. zu unspektakulär, banal.

    Gruß VC
    Das System sagt, ich will das, aber ich will das nicht.
    Peter Arbeitsloser

  3. #3
    Registriert seit
    Nov 2009
    Ort
    Neu Paris, Exberlin, Virtualondon
    Beiträge
    9.701
    Darauf einen Tusch durch alle Innenstädte!
    Der Roman: "Verballistik"
    Die Gedichte: "Auf dem Silbertablett"

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Anmelden

Anmelden