Thema: Tag und Nacht

  1. #1
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    Tag und Nacht

    Die Nacht geht zu Ende, der Morgen kommt näher.
    Alles wirkt noch sehr düster und menschenleer.
    Die dunklen Wolken am Himmel sind riesengroß,
    das Erscheinen der Welt ist trist und farblos.

    Die Sonne erwacht bald, was grau war, wird bunt.
    So verschlingt sie die Wolken in ihrem riesigen Schlund.
    Die Trostlosigkeit schwindet langsam dahin.
    Das Licht verleiht der Welt erneut Hoffnung und Sinn.

    So seh‘ ich am Morgen die leuchtenden Farben,
    die die Sonne der Welt schenkt und das Leben mir.
    Mich durchfluten Schönheit und Vielfalt der Dinge
    Und ich spüre, wie ich Angst und Kälte verlier‘.

    Der Tag geht zu Ende, der Abend kommt näher.
    Alles was so perfekt war, ist es nicht mehr.
    Mit den Strahlen der Sonne geht auch scheinbar mein Glück.
    Erst mit Anbruch des Tages kehrt es zurück.

    Die Sonne zieht Kreise, die Welt schläft und erwacht,
    bis sie am nächsten Morgen erneut Wohlsein entfacht.
    Der Rhythmus des Lebens wird niemals aufhören.
    Will man Sonne im Leben, dürfen Schatten nicht stören.

  2. #2
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    Hoi Noirceur
    Beim Lesen deines Gedichts habe ich auf die Essenz, die Pointe gewartet, aber sie kam nicht. Ich finde die Bilder, die du brauchst, etwas gewöhlnich, zumal sie jetzt auch formal-sprachlich nicht besonders viel hergeben. Insgesamt wird es in den fünf Strophen zweimal Tag und Nacht. Einmal würde genügen, dafür könntest du noch etwas deutlicher herausarbeiten, was das Düstere der Nacht und das Frohe des Tages ausmacht. Tut mir leid, vielleicht gefällt das Gedicht jemand anderem ja besser.
    E liebe Gruess, gugol

  3. #3
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    Hallo Gugol!
    Mir ging es weniger um eine Pointe in diesem Gedicht, sondern eher darum, generell das Gefühl auszudrücken, dass ich dabei verspüre. Jeden Tag macht etwas anderes Fröhliches und Hoffnungsgebendes aus, sodass ich es lieber allgemein halten wollte.
    Der Grund, warum ich erst von der Nacht, dann dem Tag und abschließend wieder von der Nacht berichte, ist weil ich wollte, dass sich auch in dem Gedicht der Kreis schließt.
    Liebe Grüße, Noirceur

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