Ding Dong

R: „Kerr, wat’n nu widder (...) Tach, wat gibbet?“
K: „Kurierdienst“
R: „Post war schon da!“
K: „Schön für Sie, ich habe aber auch welche!“
R: „Wie getz..auch?“
K: „Ich verstehe nicht..“
R: „Noch mehr? Is heute Weihnachten?“
K: „Sie scherzen wohl!“
R: „Hömma, seh ich so aus?“
K: „Also wenn ich ehrl..“
R: „Nu mach hin, wat hasse denn da?“
K: „Ein Paket“
R: „Und, von wem?“
K: „Wie bitte?“
R: „Von dir, kenn’n wir uns?“
K: „Ähm..“
R: „Wie, Ähm, wo komms du denn wech?“
K: „Also, nehmen Sie es jetzt entgegen oder nicht?“
R: „Muss ich dat getz entscheiden?“
K: „Ich habe noch mehr Pakete auszuliefern!!“
R: „Sind die auch alle für mich?“
K: „Nein“
R: „Warum dann die Eile?“
K: „(...)“
R: „Wat is denn da drin?“
K: „Entschuldigung, das weiß ich doch nicht!“
R: „‘s ja doll, weiss nich von wem und wat drin is..“
K: „Da kann ich doch nichts für!“
R: „Wo lernt man denn eignlich son Job, sach ma?“
K: „Also jetzt wird es mir aber zu bunt hier!“
R: „Ach ne, sieh an, bisse aunoch son Drogenkopp, oder wat?“
K: „Ich verstehe nicht..“
R: „Is ja wohl auch kein Wunder bei dem Job!“
K: „(...)“
R: „Zamma her, is dat schwer?“
K: „So langsam schon!“
R: „Wie getz, schwer oder langsam?“
K :“Wie bitte??“
R: „Hömma, bissu bisken schlicht oder wat?“
K: „Also, jetzt reicht es mir aber wirklich hier!!“
R: „Wie oft denn noch, du machs doch hier den Terz!“
K: „Ich stelle Ihnen das jetzt hier hin und gehe!“
R: „Hassu dat Schild da nich gesehen: Keine Gegenstände im Hausflur!“
K: „Dann nehmen Sie es halt mit hinein!?“
R: „Bissu doof, wer weiß wat da drin is?“
K: „Ich vermute mal, nichts Schlimmes!“
R: „Ach ne, dat weisse getz aber oder wie?“
K: „Ich sagte, dass ich es vermute..“
R: „Oho, der Herr Staatsanwalt vermutet also..“
K: „So, unterschreiben Sie jetzt bitte hier!“
R: „Wat soll ich, bissu getz aunoch Volkszähler oder wat?“
K: „Das ist doch nur die Bestätigung, dass Sie...“
R: „Dat ich wat, hm?“
K: „...es...erhalten.. haben..??“
R: „Noch hab ich hier nix erhalten, so, wat sachse nu?“
K: „Mann, es ist doch nur ein Paket für Sie!!!“
R: „Bübchen, getz werd ma nich laut hier, sonst krisse einen ausse Abendkasse!“
K: „Hören Sie, ich muss weiter, auf der Straße wird schon gehupt!“
R: „Wat stehsse auch auffe Straße rum, hätts doch in Hof fahrn können!“
K: „Das Auto ist zu groß!“
R: Oho, der Herr fährt ein zu großes Auto..“
K: „Soll ich es wieder mitnehmen?“
R: „Kost dat wat?“
K. „Nein..“
R: „Und wenn ich ersma reinguck?“
K: „Erst wenn Sie hier unterschrieben haben!“
R: „Ach ne, bei de Maffia bisse getz aunoch oder wat?“
K: „Das geht eben so nicht!“
R: „Wat geht hier nicht, is doch meins!!“
K: „Also nehmen Sie es an?“
R: „Samma so, ich vermute es!“
K: „Sehr schön, hier also bitte unterschreiben!“
R: „Krich ich da nen Durchschlach von?“
K: „Warum, nein, das ist nicht üblich..“
R: „‘s ja doll, und wenn mir nich gefällt was drin is, biss du wech und ich hab den Salat?“
K: „So ungefähr könnte man es ausdrücken, ja“
R: „Hömma, ne, mit so dubiosen Zeugs wil ich nix zu tun haben!“
K: „Also Annahme verweigert?“
R: „Wie getz, Annahme, red ich Kisuaeli oder wat?“
K: „Ganz sicher??“
R: „Hömma, du kriss gleich nen Durchschlach von mir!“
K: „Gut, dann noch einen schönen Tag!“
R: „Wat, hömma, draussen is am Pissen dran, wat soll dat denn getz??“
K: „(...)“

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