Umfrageergebnis anzeigen: Welches Gedicht gefällt euch am besten?

Teilnehmer
20. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
Multiple-Choice-Umfrage.
  1. #1
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    Abstimmung Wettberwerb Mai/Juni 2017

    Hallo zusammen,

    auch dieses Mal haben sich wieder einige schöne Gedichte in unserem Postfach eingefunden. Da 10 Gedichte eingesendet wurden, hat jeder User dieses Mal 1 Stimme zur Verfügung, die er in den nächsten 14 Tagen, also bis zum 16.06. 23:59, für sein liebstes Gedicht verwenden darf, mit Ausnahme seines eigenen Gedichts, sollte er selbst eines eingereicht haben. Alle anderen haben die komplett freie Auswahl.

    Das Bild, das es zu bedichten galt, findet ihr hier.

    Denkt daran, dass ein Wettbewerb zwar von den Gedichten lebt, aber auch nicht ohne Stimmen leben kann. Also stimmt ab, so gut und so viel ihr könnt, um einen gerechten Sieger zu ermitteln!

    Viel Spaß beim Lesen und Abstimmen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Eure Wettbewerbsleitung
    Bitte beachte die Richtlinien der Wettbewerbe.

    Hier sind findest du alle Gedichte des aktuellen Wettbewerbs.

    Du findest einen Kommentar gut? Dann schlag ihn doch einfach zur Kritik des Monats vor!

  2. #2
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    Pinguin

    Verspottet mich ob meiner kleinen Schwingen,
    ihr seht die Spitze eines Eisbergs nur;
    zum Fliegen werde ich‘s nie bringen,
    das Tauchen allein, liegt in meiner Natur.

    Ob meinem Kleid - ich trotz dem Schwarz Weiß Denken;
    und fehlt mir auch so manche Gabe,
    den Höhenflug will ich mir ruhig schenken,
    weil ich doch immer meinen Tiefgang habe.

  3. #3
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    Fünf vor zwölf

    Vom jähen Ende einer großartigen Bewegung

    Bürger, Freunde, Landesleute,
    hergehört, denn hier und heute
    wird Entscheidendes entschieden.
    Erstens über den perfiden
    Plan der Kaiserpinguine –
    Stichwort Fischfangmonopol.

    Ähm, ich bitt‘ Sie, meine Herren,
    Ihre Ohren aufzusperren.


    Zweites Thema Blumenkohl.
    Braucht mir keiner hier zu grinsen:
    schmilzt das Eis, dann steigen Zinsen!
    Bau’n wir also, statt zu fischen,
    Blumenkohl. Und Aircondition!

    Gebe zu, Sie irritieren
    mich, wenn Sie auf’s Wasser stieren.


    Dafür, drittens, Windkrafträder?
    Quatsch! Zum Kühlen unsrer Bäder
    braucht es zwar ne Menge Strom,
    doch plädier‘ ich fürs Atom.
    Dieses spalten wir im Süden,
    wo die Kaiserdingsbums brüten.

    Recht befremdlich, Ihr Betragen -
    hab‘n Sie irgendwelche Fragen?


    Viertens: Humboldt-Immigranten
    - aus der Gegend links der Anden.
    Glaubt man ernsthaft, denen droht
    wirklich Krankheit, Elend, Tod?
    Ob sie nicht vielmehr bezwecken,
    unser gutes Eis zu lecken?

    Meiiineee Herren: Attitüde!
    Wir sind alle hungrig, müde…


    Schließlich fünftens: Schweinehaxen!
    (Kleiner Scherz)– Geheime Taxen!
    Richtig, richtig fette Steuern
    sind in Planung. Die Betreuer
    unsrer Anstalt…

    Die Betreuer? Oops, vergessen!
    Freigang aus? Schon Mittagessen?


    Gut, ihr blöden Pinguine,
    geh’n wir rüber zur Kantine…

  4. #4
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    Der Traum vom warmen Norden

    Es war einmal ein Pinguin,
    der wollte in den Norden ziehn,
    weil ihm zur Juliwinterzeit
    stets fröstelt, unterm Federkleid.

    Im Norden, wusste er genau,
    ist die Welt schön bunt statt grau!
    Auch muss es da viel wärmer sein,
    weil stetig wärmend Sonnenschein.

    Seine Kumpanen machten Witze,
    als er drum, auf eisig Spitze,
    mit den Flügel wild rotierte
    und sich am Vogelflug probierte.

    Um ihn ein einzig höhnend Klang,
    als er so flatterte und sprang.
    Doch machte er sich nichts daraus.
    Er probierte weiter aus!

    Dieses emsige Betreiben,
    sollt nicht ohne Folgen bleiben!
    Denn unweit von dem Pinguin,
    sah man einen Dampfer ziehn.

    Auf dessen Deck, ein reicher Mann.
    sah sich von dort das Treiben an.
    Begeistert von dem Flattertier,
    rief er aus: "Den fangen wir!"

    Mit einen riesig großen Kescher,
    schlich sich darauf der Vogelhäscher,
    an sein Opfer langsam an,
    verharrte kurz und fing es dann.

    Der Pinguin, ganz irritiert,
    wusste nicht was ihm passiert,
    als man ihn in Bande schlug
    und hernach zum Dampfer trug.

    Dort schrieb man was, in eine Liste,
    stopfte ihn in eine Kiste,
    schloss deren Deckel krachend zu.
    Dann war für lange Zeit nur Ruh.

    Im warmen Norden sitzt er heut.
    täglich begafft durch vielen Leut,
    die sich, mit allerlei Geschnatter,
    drängen an dem Eisengatter.

    Enttäuscht, vom nördlich Paradies,
    hockt er nun einsam im Verlies.
    Zwar ist es warm, er hat zu fressen,
    doch kann er etwas nicht vergessen.

    Traurig träumt der Pinguin,
    würd gerne in den Süden ziehn,
    egal wie kalt es da auch sei!
    Denn er wär dort wieder frei!

  5. #5
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    trost

    spür wind und wasser
    und sieh pinguin dich im aug der
    welle gespiegelt

  6. #6
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    Bunter Frack

    Die Landschaft eisbedeckt und weit.
    Überwältigt bleibt er darin stehen
    und kann nicht vorwärts gehen,
    denn er ist noch nicht bereit.
    Die Offenheit bedingt das Schwarz und Weiß.

    Die Glieder steif trotz warmer Daunen
    blickt er in die Ferne wie erstarrt,
    derweil er dessen harrt,
    was wohl noch kommt an Furcht und Staunen.
    Die Zukunft liegt im gut bewachten Ei.

    Als würden Wellen Leben regen,
    beginnt er, aus der Starre zu erwachen
    und wird bald wieder lachen.
    Doch muss er erst den Geist bewegen.
    Die Welt erscheint in einem neuen Licht.

    Wie Farben aus dem Regenbogen
    wirkt das Schwarz auf einmal bunt im Weiß.
    Sogar im blanken Eis
    - Kontraste nun mit einbezogen –
    besteht die Aussicht auf ein gutes Leben.

  7. #7
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    rein zufällig...

    Der Text dieses Werkes ist frei erfunden, Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig!...

    Es war einmal ein Pinguin,
    der wusste endlich, das ist Sinn!
    Er erklomm einen weißen Gipfel
    und zeigte dort seinen Zipfel,
    als das große Symbol all seiner Macht,
    doch die andren haben ihn nur ausgelacht.

    Hier stehen sie nun am Ufer der Zeit
    keiner will ruhn, es ist hohe Zeit.
    Es ist viel zu warm, es ist viel zu kalt,
    es grummelt im Darm, noch werden sie alt.

    Der Himmel ist düster, der Himmel ist weit,
    die Kälte wird wüster, es bleibt keine Zeit.
    Der eine dort oben weiss sicher Bescheid
    sie sollten ihn loben, alles andre wär Neid.

    Es fehlen die Farben, es fehlt an Gefühl,
    die Fische, sie starben für das große Spiel.
    Es wird immer enger, sie s(t)ehen schwarz-weiß
    und warten noch länger- was für ein sch....

  8. #8
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    Kriegsangst

    Kadetten im schwarzen Frack,
    wildern am Skagerrak.
    Zu jung um zu verstehen,
    da rauh die Winde aus Norden wehen.

    Der Oberst auf eisigem Thron,
    sieht seine Soldaten wie den
    eigenen Sohn,

    weint leise gewiss, da Stürme
    die Wolken verwehen.

  9. #9
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    Abgesang

    Funktionierten wir nicht prächtig
    zielgerichtet, koordiniert?
    Freuten wir uns nicht auch mächtig
    Geld floss, hat doch gut funktioniert

    Pinguine treiben einsam auf der Scholle in den Tod
    blau das Eis und klar der Himmel
    Horizont ist voller Rot.


    Menschen fraßen ihresgleichen
    Essen, Würde, Sicherheit weg
    trennten Arme von den Reichen
    schlugen Rettungsboote leck

    Pinguine treiben einsam auf der Scholle in den Tod
    blau das Eis und klar der Himmel
    Horizont ist voller Rot


    Blieb zum Schluss nur wenig Leben
    hoch gesichert, scharf bewacht
    wollten Neuanfang anstreben
    Leben hat uns ausgelacht

    Pinguine treiben einsam auf der Scholle in den Tod
    blau das Eis und klar der Himmel
    Horizont ist voller Rot


    Unsre Trägheit ließ uns lächeln
    Feuer bald die Erde fraß
    Gegen Hitze lässt sich's fächeln
    wir erhoben darauf das Glas

    Pinguine treiben einsam auf der Scholle in den Tod
    Letzte Worte, alle folgen
    wir treiben hinterher im sinkenden Boot

  10. #10
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    So unwissend, doch sehend verstehen.

    So unwissend, doch sehend verstehen.

    Es muss was geschehen, so noch niemand weiß was,
    so schauen sie alle und erwarten dass das,
    sich nun zeigt, um, Erkenntnis so schenkend, zu retten,
    sie befreit von so Handlung behindernden Ketten.
    Und wie sie so warten und verzweifelt sich drehen,
    kann unwissend so doch ihre Not sehend verstehen.

  11. #11
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    Südpol

    Raues graues Meer
    Putzige Pinguine
    Schaukeln das Leben




    Besiedeln die Eisberge
    Ihre Köpfe hoch gereckt

  12. #12
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    Hallo zusammen,

    zwar haben schon viele Abgestimmt, aber der Rest hat noch 4 Tage und ein bisschen Zeit, seine Stimme abzugeben und die Wahl des besten Gedichtes zu entscheiden. Entweder könnt ihr für einen Hauch Spannung sorgen, den Vorsprung des ersten ausbauen oder die Entscheidung der folgenden Gedichte mittragen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Eure Wettbewerbsleitung
    Bitte beachte die Richtlinien der Wettbewerbe.

    Hier sind findest du alle Gedichte des aktuellen Wettbewerbs.

    Du findest einen Kommentar gut? Dann schlag ihn doch einfach zur Kritik des Monats vor!

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