1. #1
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    Wie entstand und was ist Dein ICH?

    Wie entstand und was ist Dein ICH?
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

  2. #2
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    Zusammensetzung aus Erfahrung und Vorbildern, gemischt mit genetischen Vorlagen und durchgekaut durch die Zeit
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    Herz ist weit weg. V.Butusov *Das Lied "aus dem Fluss"

  3. #3
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    Metallist:
    Zusammensetzung aus Erfahrung und Vorbildern, gemischt mit genetischen Vorlagen und durchgekaut durch die Zeit
    Vorschlag für: Wie entstand Dein Ich:
    Durch den Zusammenschluss vieler Einzel-Iche, mit der gleichzeitigen Aufgabe ihrer Einzelidentität zu einer gemeinsamen Identität.
    Vorschlag für: Was ist Dein Ich:
    Dein Ich ist laufendes Erinnern als Zeit und es verändert sich so ununterbrochen und glaubt sich trotzdem durch das Empfinden von der Zeit für unveränderlich bleibend.

    Mit liebem Gruß von meinem sich unveränderlich glaubenden, aber ununterbrochen sich verändernden Ich, wenigviel
    wenigviel


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  4. #4
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    Da fehlt das Aufnehmen des neuen Wissens.

    MfG
    Metallist
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  5. #5
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    Hallo Metallist,

    Metallist:
    Da fehlt das Aufnehmen des neuen Wissens.
    wenigviel:
    Was ist Dein Ich:
    Dein Ich ist laufendes Erinnern als Zeit und es verändert sich so ununterbrochen und glaubt sich trotzdem durch das Empfinden von der Zeit für unveränderlich bleibend.
    Wie hier gesagt, mit dem Erinnern an das Vergangene in der Situation des erlebenden Jetzt, vermischen die sich zu etwas Neuem, das zukünftig als eine eigene Erinnerung kommen kann bzw. wird. Das ist geglaubt das geglaubt und gesucht Fehlende.

    Mit liebem Sucher-Finder-Gruß, wenigviel
    wenigviel


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  6. #6
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    Wie sieht es mit neu gewonnen Erinnerungen aus?
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  7. #7
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    Hallo Metallist,

    wie bereits gesagt, neue gewonnene Erinnerungen sind die im, mit und aus dem Jetzt als Verbindung mit den alten Erinnerungen als selbstständig neue entstehen und im kommenden Augenblick ebenfalls auch selbstständig alte Erinnerung sind.

    Mit selbstständig neuem, dem alten ähnlich, liebem Gruß, wenigviel
    wenigviel


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  8. #8
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    Das geht nicht wirklich. Als selbstverständlig muss eins geben, also eine fusion.

    MfG
    Metallist
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  9. #9
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    Hallo Metallist,

    Du machst mich mit dem, was Du, hier vorstehend, sagst, glaubend, Du verstehst.
    Also warten wir jetzt in Ruhe ab, bis Du es, wie auch ich, noch glaubst.

    Mit liebem Wartegruß, wenigviel
    wenigviel


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  10. #10
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    Hallo wenigviel und metallist
    Kennt ihr die Geschichte vom Schiff des Theseus? Das Holzschiff wird von Zeit zu Zeit überholt. Dabei werden jeweils einzelne Planken durch Neue ersetzt; die Alten auf einen Haufen neben dem Werftplatz geworfen. Mit den Jahren wird der Haufen mit alten Planken immer grösser, bis eines Tages auch die letzte alte Planke am Schiff ausgetauscht ist. Welches ist nun das Schiff des Theseus? Das, mit dem er auf dem Meer herumfährt, das jedoch durch und durch aus was Neuem besteht, oder der Haufen mit den alten Planken, aus denen das ursprüngliche Schiff bestand?
    Ich finde das eine gute Beschreibung für die Ich-Entwicklung. Ich gehe nicht von einem leeren Blatt aus, das ich bei der Geburt war, sondern ich bekam durchaus gewisse Eigenschaften mit auf den Weg. Durch einen ständigen Bildungs- und Erfahrungsprozess in Wechselwirkung mit meiner Umwelt (die sich ständig verändert) verändert sich auch mein Ich, tausche ich also Planken meines Ichs aus, aber ich verliere dadurch nicht meine Identität. Ich erlebe die Welt physisch, durch meinen (sich ebenfalls durch Alterung langsam verändernden) Körper, ich formuliere Erfahrungen mit Worten und mache sie so erinnerungsfähig, und ich bin mir meiner Geschichtlichkeit bewusst, die nur in Zusammenhang mit der Geschichte meiner Umwelt einen Sinn bekommt.
    Identitätsbewusste Grüsse, gugol

  11. #11
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    So erscheint es mir auch liebe Gugol, doch klar wird es wenn man direkten Zugriff und klaren Überblick über das Baumaterial hat.

    MfG
    Metallist
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  12. #12
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    Ja, Metallist, mir ist's auch deutlich lieber, wenn ich meine neuen Planken selber auswählen kann.
    E liebe Gruess, gugol

  13. #13
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    Hallo Gugol,
    hallo Metallist,

    das Beispiel/der Vergleich/die Frage zu dem Schiff des Theseus kann die Veränderungen des Ichs verdeutlichen.
    Man kann die alten Schiffsplanken mit den ausgefallenen Milchzähnen, den abgeschnittenen Haaren wie Finger- und Fußnägeln und der sich schälenden Haut nach einem Sonnenbrand gut vergleichen, was das mehr Körperliche angeht.
    Beim Mentalen sind es wohl die neuen Erlebnisse und altersbedingten Entwicklungen die Teile des älteren Ichs verdrängen.

    Mit liebem Gruß vom augenblicklichen Ich, wenigviel
    wenigviel


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  14. #14
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    Ich würde es ehe mit einem Baum vergleichen möchten.

    MfG
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