1. #1
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    Bin Ich nur Du?

    Besteht
    bzw. ist mein ganzes Ich
    nur aus wahrgenommenem
    bzw. nur wahrgenommenes Du?
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

  2. #2
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    Das "Du" ist jener Bestandteil unserer selektiven Wahrnehmung, der die Selbst-Reflexion überhaupt erst ermöglicht.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Hallo AndereDimension,

    würdest Du, nach der Größenordnung, des so beteiligten Du gefragt, diese mit 100% oder mit einem anderen %-Satz benennen.

    Mit liebem Fragegruß, wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

  4. #4
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    Hallo wenigviel,

    wenn Du frischverliebte Paare befragst...ob sie ihren jeweiligen Partner betrügen werden...dann antworten 99% mit einem hundertprozentigen Nein. Dennoch werden knapp 80% von ihnen ihren Partner betrügen - viele von ihnen gleich mehrmals. Zu der Fehleinschätzung kamen sie...weil sie Glauben mit Wissen gleichsetzten. Stellst Du ihnen nach 2 jahren...wenn sich das Hirn bereits vom Nebel der Liebe befreite... die gleiche Frage...dann wirst Du viel realistischere Antworten...Prozentzahlen genannt bekommen.

    Wenn ich jetzt deine Frage z.B. mit 50% beantworte...dann behaupte ich mit meiner Antwort 50% ausschließen zu können...also unterm Strich über ein Wissen von 100% zu verfügen. Meine ehrliche Antwort kann also nur lauten: "Ich weiß es nicht".

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  5. #5
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    Hallo AndereDimension,

    AndereDimension:
    Meine ehrliche Antwort kann also nur lauten: "Ich weiß es nicht".
    Schließe mich Dir noch an, da ich ebenfalls glaube, noch nichts Genaueres zu wissen.

    AndereDimension:
    Zu der Fehleinschätzung kamen sie...weil sie Glauben mit Wissen gleichsetzten.
    Glaubst Du, dass zwischen beiden ein wesentlicher bzw. tatsächlicher Unterschied besteht?

    Mit gleichbleibend liebem Fragegruß, wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

  6. #6
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    Glaubst Du, dass zwischen beiden ein wesentlicher bzw. tatsächlicher Unterschied besteht?
    Hallo wenigviel,

    der Unterschied könnte (gemessen án der eigentlichen Wortherkunft und Bedeutung) wohl gar nicht größer sein....es sei denn man orientiert sich am Sprachgebrauch. Wenn z.B. jemand sagt: "Ich glaube, dass Schalke irgendwann in den nächsten 5 Jahren Deuscher Meister wird"...dann ist in diesem Fall der Glaube entweder ein Platzhalter für die Hoffnung...oder das Ergebnis einer persönlichen (subjektiven) Einschätzung (der Kräfteverhältnisse)...bzw eine objektive Abwägung. Doch der eigentliche Glaube ist entweder Platzhalter für fehlendes...bzw noch zu ergründendes Wissen...oder ein Ausdruck der eigenen Naivität.

    Gruß, A.D.

  7. #7
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    Hallo AndereDimension,

    AndereDimension:
    der Unterschied könnte (gemessen án der eigentlichen Wortherkunft und Bedeutung) wohl gar nicht größer sein....es sei denn man orientiert sich am Sprachgebrauch.
    Könnte es nicht, wie beim Sprachgebrauch mit Tag und Nacht, sein, dass der, obwohl der Tag auch die Nacht einschließt, diese nur wegen der geringeren Helligkeit ausschließen will?

    Mit liebem Fragegruß, wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch müssen wir es uns glauben.

  8. #8
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    Hallo wenigviel,

    man muss sich dabei bewusst machen, dass es weder den Tag noch die Nacht gibt- wir, die Menschen, vergeben diese Begriffe...weil wir ohne Ordnung nicht überleben können. Ordnung im Sinne von einordnen. Es gibt in der Tiefsee Lebewesen...die nur die Dunkelheit kennen...sich aber über elektrisches, selbst produziertes Licht verständigen. Für das Leben relevant ist also nur die Unterscheidung zwischen Licht und nicht Licht.
    Ohne Dunkelheit kein Licht...ohne Licht keine Finsternis. Tag und Nacht stehen sich also nicht gegenüber...sie sind eins. Was uns dabei verwirrt, das ist die Zeit...aber auch die ist nur eine Erfindung des Menschen. Niemand kann sie nachweisen.

    Gruß, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  9. #9
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    Hallo AndereDimension,

    AndereDimension:
    Was uns dabei verwirrt, das ist die Zeit...aber auch die ist nur eine Erfindung des Menschen. Niemand kann sie nachweisen.
    Wenn die Zeit uns verwirrt, dann ist dies bereits ein/ihr für uns ausreichender Nachweis ihrer Existenz.

    Mit und durch Zeit liebem Gruß, wenigviel
    wenigviel


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