1. #1
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    Ist vollstndiges Wissen, weil tdlich, unmglich?

    Ist vollstndiges Wissen, weil tdlich, unmglich?
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch mssen wir es uns glauben.

  2. #2
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    Hallo wenigviel,

    zwei Fragendazu:

    1. Warum tdlich?
    2. Ws ist unvollstndiges Wissen?

    Da sich Wissen nicht fhlen sondern nur begreifen lsst...muss die Vollstndigkeit von einem Dritten attestiert...besttigt werden - dieser Dritte wrde somit ber mehr Wissen als Du selbst verfgen- also bleiben am Ende immer Zweifel...weshalb Wissen niemals vollstndig sein kann. Und selbst wenn, wrdest Du das nicht wissen knnen.

    Gru, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  3. #3
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    Hallo AndereDimension,

    AndereDimension:
    Da sich Wissen nicht fhlen sondern nur begreifen lsst...muss die Vollstndigkeit von einem Dritten attestiert...besttigt werden - dieser Dritte wrde somit ber mehr Wissen als Du selbst verfgen- also bleiben am Ende immer Zweifel...weshalb Wissen niemals vollstndig sein kann. Und selbst wenn, wrdest Du das nicht wissen knnen.
    Zunchst zu Deiner Meinung:
    - Wissen ist ein Gefhl, da auch unser Verstand, wie unser alles andere, nur aus Gefhl/Empfindung besteht bzw. ist und als solches funktioniert. Nimm das Gefhl weg und dann versuche festzustellen, ob noch irgend etwas vorhanden bzw. funktioniert?
    - Auch knntest Du Deine Argumentation sich mit Sokrates berhmtem Ausspruch ber Wissen und Nichtwissen einmal unterhalten lassen.
    - Zu Frage 1: Vollkommenes Wissen muss deshalb tdlich sein, da es zum Einen Dich vollkommen befriedigen wrde, dass keine Unzufriedenheit brig bliebe, um Dich, leben zu wollen, motivieren zu knnen und Du damit Gott bzw. ihm gleich wrst.
    - Zu Frage 2: Unvollstndiges Wissen ist alles Wissen, das von sich behauptet mehr bzw. richtigeres als anderes Wissen zu sein.

    Mit vollstndig liebem Gru,wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch mssen wir es uns glauben.

  4. #4
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    Hallo wenigviel,

    unser ber-Lebenswille ist nicht an die Eigenmotivation geknpft...sondern vom Trieb abhngig-also fremdgesteuert.Unser Wissen spielt dabei berhaupt keine Rolle. Der Natur ist es Schnurz was wir wissen oder nicht wissen...ihr ist egal ob wir zum Mond fliegen oder den ganzen Tag auf der Couch lmmeln...hauptsache wir poppen auf Teufel komm raus und zeugen dabei Nachwuchs. Alles andere spielt keine Rolle. Wir sind ein Spielball der Evolution...mehr nicht - und schon gar nicht deren Krnung.

    Wer seine Gen nicht verebt... keine Kinder in die Welt setzt...der fhrt objektiv gesehen ein sinnloses Leben - egal welchen Sinn er selbst seinem Leben zuschreibt.

    Gru, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  5. #5
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    Hallo AndereDimension,

    AndereDimension:
    (1)unser ber-Lebenswille ist nicht an die Eigenmotivation geknpft...sondern vom Trieb abhngig-also fremdgesteuert.(2)Unser Wissen spielt dabei berhaupt keine Rolle.(3) Der Natur ist es Schnurz was wir wissen oder nicht wissen...ihr ist egal ob wir zum Mond fliegen oder den ganzen Tag auf der Couch lmmeln...hauptsache wir poppen auf Teufel komm raus und zeugen dabei Nachwuchs. Alles andere spielt keine Rolle. (4)Wir sind ein Spielball der Evolution...mehr nicht - und schon gar nicht deren Krnung.

    (5)Wer seine Gen nicht verebt... keine Kinder in die Welt setzt...der fhrt objektiv gesehen ein sinnloses Leben - egal welchen Sinn er selbst
    seinem Leben zuschreibt.
    (1) Wie oder wodurch unterscheiden sich Trieb und Eigenmotivation?
    (2) Kann Wissen Verhalten und auch Triebverhalten nie, auch im Geringsten nicht, beeinflussen?
    (3) Ist nur das Poppen unseres Verhaltens natrlich bzw. von der Natur gewollt?
    (4) Sind wir somit nie in der Lage zu selbst bestimmtem Handeln?
    (5) Ist damit jeder andere und selbst geglaubte Sinn des Lebens ohne Sinn, whrend nur der fr objektiv geglaubte Sinn Sinn ergeben kann bzw. gibt?

    Weiter mit lieben Fragengren, wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch mssen wir es uns glauben.

  6. #6
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    Hallo wenigviel,

    zu

    (1) Wie oder wodurch unterscheiden sich Trieb und Eigenmotivation?
    Ich will mir nicht anmaen in zwei drei Stzen darlegen zu knnen was viel klgere Kpfe in tausenden von Bchern kaum schafften.
    Aber ich bin der festen berzeugung, dass es nicht mehr als Darwin und Freud braucht...um die ganze Welt zu erklren. Alles danach waren und sind nur Wiederholungen. Da ist kein Millimeter mehr Platz fr einen Gott. Der Sexualtrieb (Freud) und der unaufhaltsame Wille der Evolution zur Fortpflanzung (Darwin)...sind das gleiche - das eine der Zweck, das ander das Mittel zum Zweck. Bringt dich eine Frau in Wallung...ist das fremdgesteuert. Die Natur treibt dich (Trieb) dazu diese Frau zu begehren - sie sagt zu Dir: "Geh hin, sprich sie an...leg sie flach...mache ihr ein Kind...und suche dir danach die nchste.../bei manchen reicht der Trieb um zum Ziel zu kommen...nmlich dann...wenn die Natur der Gegenseite das gleiche befiehlt (gib dich ihm hin....). Wenn das aber nicht funktioniert...oder es gar nicht erst zu solch einer Situation kommt..dann kannst Du dich damit abfinden (wirst von der Natur aussortiert)...oder dich dagegen wehren - und dazu braucht es die Eigenmotivation...z.B. auch dann...wenn aus einer anderen "Motivation" heraus (Einsamkeit, Geltungsbedrfnis, Macht, den Schein wahren....usw) diese Frau erobern mchtest. Was jeder ohnehin schon immer ahnte...ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen: Die Frauen fhlen sich... von den Dreckskerlen, den Schweinehunden, den Schwerentern (sexuell/Trieb) angezogen. Ihre Erziehung, ihre Kultur verbietet ihnen sich das einzugestehen. Aber auch jede Form der Kultur dient nur der Fortpflanzung...ist Mittel zum Zweck.

    (
    2) Kann Wissen Verhalten und auch Triebverhalten nie, auch im Geringsten nicht, beeinflussen?
    Es gibt kein Triebverhalten. Der Trieb selbst verhlt sich relativ gesehen immer gleich. Mit Relation ist gemeint, dass ein 70-jhriger Mann nicht die gleichen Befehle erhlt wie einen 25-jhriger Mann. Die Natur "will" (auch das ist wissenschaftlich nachgewiesen)...dass wir im Alter von ca. 40 Jahren abtreten und den Jngeren Platz machen. Mit 70 sollte man schon dreiig Jahre tot sein...aber nicht noch Enten im Park fttern.

    (3) Ist nur das Poppen unseres Verhaltens natrlich bzw. von der Natur gewollt?
    Nei, auch alles...das hilft zum Schuss zu kommen...bzw dazu dient die Brut am Leben zu erhalten.

    (4) Sind wir somit nie in der Lage zu selbst bestimmtem Handeln?
    Wissenschaftliche Studien (Hinrntomografie etca.) haben gezeigt...dass der Trieb all unsere Handlungen bestimmt, ob wir nun ein berraschungsei ffnen oder unseren Nachbarn von der Klippe schubbsen. Ist ja irgendwie auch logisch - oder glaubst vielleicht jemand ernsthaft...dass die Natur Freude daran findet...wenn wir ihr eine Mona Lisa malen?!? Aber um deine Frage zu beantworten: Wir haben schon einen gewissen Freiraum in unserem Handeln...sofern wir das Ziel dabei nicht aus den Augen verlieren - was wir auch nicht tun.

    (5) Ist damit jeder andere und selbst geglaubte Sinn des Lebens ohne Sinn, whrend nur der fr objektiv geglaubte Sinn Sinn ergeben kann bzw. gibt?
    In der Fortpflanzung besteht der einzige Sinn des Lebens - alles andere hat mit Sinn nichts zu tun. Wir geben nur nur anderen Dingen einen Sinn...weil wir unsere Bedeutungslosigkeit...aber vor allem unsere begrenzte Zeit nicht wahrhaben wollen. Gott steht fr all unsere Unzulnglichkeiten und ngste...die wir uns nicht eingestehen wollen.

    Die Wissenschaft nennt das Leben einen "kosmischen Unfall".....das trifft den Nagel auf den Kopf.

    Viele Gre, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  7. #7
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    Hallo AndereDimension,

    Andere Dimension:
    Aber ich bin der festen berzeugung, dass es nicht mehr als Darwin und Freud braucht...um die ganze Welt zu erklren. Alles danach waren und sind nur Wiederholungen. Da ist kein Millimeter mehr Platz fr einen Gott.
    Kein Einwand gegen eine Teilrichtigkeit Deiner obigen Erklrung, doch fehlen nicht zur notwendigen Vollstndigkeit Erkenntnisse der Vorgeschichte, die bzw. wie die das System installiert haben und warum es, so wie es ist, werden musste bzw. nur so werden konnte?

    Andere Dimension:
    Es gibt kein Triebverhalten. Der Trieb selbst verhlt sich relativ gesehen immer gleich. Mit Relation ist gemeint, dass ein 70-jhriger Mann nicht die gleichen Befehle erhlt wie einen 25-jhriger Mann.
    Kann es sein, dass Denken wie auch Alter das Triebverhalten bzw. das Reagieren auf einen Trieb(-befehl) verndern?

    AndereDimension:
    Nei, auch alles...das hilft zum Schuss zu kommen...bzw dazu dient die Brut am Leben zu erhalten.
    Ist es nicht dann so, das alles, ohne Ausnahme, dazu zhlt bzw. zhlen muss?

    Andere Dimension:
    Wissenschaftliche Studien (Hinrntomografie etca.) haben gezeigt...dass der Trieb all unsere Handlungen bestimmt, ob wir nun ein berraschungsei ffnen oder unseren Nachbarn von der Klippe schubbsen. Ist ja irgendwie auch logisch - oder glaubst vielleicht jemand ernsthaft...dass die Natur Freude daran findet...wenn wir ihr eine Mona Lisa malen?!? Aber um deine Frage zu beantworten: Wir haben schon einen gewissen Freiraum in unserem Handeln...sofern wir das Ziel dabei nicht aus den Augen verlieren - was wir auch nicht tun.
    Schliet der vordere Teil Deiner Behauptungen hier nicht den Hinteren Teil, zu und ber den/einen Freiraum, nicht unabdingbar aus?

    AndereDimension:
    In der Fortpflanzung besteht der einzige Sinn des Lebens - alles andere hat mit Sinn nichts zu tun.
    Besteht Sinn auch dann und darin, nur einem Zwang folgen zu mssen bzw. in ohne Abnderungsmglichkeit auszufhren, zumal wenn selbst die Abnderung nur Teil des Zwanges sein knnte/kann?

    Wieder mit lieben Fragengren, wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch mssen wir es uns glauben.

  8. #8
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    Hallo wenigviel

    Kein Einwand gegen eine Teilrichtigkeit Deiner obigen Erklrung, doch fehlen nicht zur notwendigen Vollstndigkeit Erkenntnisse der Vorgeschichte, die bzw. wie die das System installiert haben und warum es, so wie es ist, werden musste bzw. nur so werden konnte?
    Stimmt. Ich vermute, dass wir gerade aus dieser "Unvollstndigkeit" unsere Kraft ziehen. Diese letzte Ungewissheit lsst und Raum fr Spekulationen...oder auch fr unseren Glauben - ist sozusagen die Luft, die uns atmen lsst. Die Vollstndigkeit wrd uns zu Robotern degradieren. In ein paar Jahrzehnten wird es tatschlich Roboter geben...die sich dann hnliche Fragen stellen. Diese Frage knnten wir ihnen beantworten, so dass si 100 prozentige Gewissheit htten. Uns Menschen beantwortet niemand diese Fragen...und das ist gut. Es ist angenehmer zu glauben ein selbstbestimmtes Individuum zu sein....als die Gewissheit zu haben nur Teil eines Master-Plans zu sein.

    Kann es sein, dass Denken wie auch Alter das Triebverhalten bzw. das Reagieren auf einen Trieb(-befehl) verndern?
    Mit unserem Denken alleine knnen wir den Trieb nicht beeinflussen...da bentigen wir die Untersttzung von Medikamenten...aber bei deiner Frage geht es ja um das Verhalten - das wiederum knnen wir beeinflussen. Wir knnen lernen unseren Trieb zu kanalisieren..ihn umzulenken. Wir tricksen sozusagen die Natur aus. Jedes menschliche Paar z.B.--das lnger als zwei Jahre zusammen ist...hat erfolgreich die Natur ausgetrickst. Unter anderem auch diese Fhigkeit unterscheidet und uns von allen anderen Lebewesen. Es ist widernatrlich ein ganzes Leben lang "nur" einen Partner zu haben....dennoch gelingt es einigen - allerdings sind das weniger Menschen als man glaubt - die meisten flunkern bei solchen Fragen...bzw nehmen ihr Geheimnis mit ins Grab.

    Ist es nicht dann so, das alles, ohne Ausnahme, dazu zhlt bzw. zhlen muss?
    ja, so ist es. Es gehrt aber zur Strategie der Evolution, dass wir den kausalen Zusammenhang nicht erkennen knnen. Welcher kultivierte Mensch mchte sich schon auf einen Zuchtbullen reduzieren lassen?!? Der Mensch ist ein "Erfolgsmodell"...ohne Zweifel...aber es ist heute schon klar...dass er niemals an den Dino heranreichen kann. Den gab es mehrere Millionen von Jahren...uns wird es vermutlich in 100.000 Jahren schon nicht mehr geben - was die Zeitspanne betrifft...da sind sich die Wissenschaftler noch uneinig. Manche reden von 50.000 Jahren...andere von 1 Million Jahren. Wir wreden aber auf keinen Fall als Krnung der Schpfung in die Erd-Geschichte eingehen...da sind sich die Wissenschaftler einig.
    Sicher ist, dass wir schon bald nicht nur die Erde...sondern unseren Universum verlassen mssen...wollen wir als "Mensch" berleben. Das wiederum ist nur ohne Krper mlich...weshalb global zig Milliarden an Forschungsgeldern investiert werden um herauszufinden wie wir das schaffen knnen. Man arbeitet an einer Art Upload der Seele. Klingt verrckt...ist aber Realitt. Man muss sich schon heute ernsthaft damit befassen...will man in 100.000 Jahre erste Erfolge verbuchen knnen.

    Schliet der vordere Teil Deiner Behauptungen hier nicht den Hinteren Teil, zu und ber den/einen Freiraum, nicht unabdingbar aus?
    Die Evolution rumt uns diese Freiheiten ein - so gesehen hast Du natrlich recht...dass auch diese geglaubten Freiheiten einer Fremdbestimung unterliegen.

    Besteht Sinn auch dann und darin, nur einem Zwang folgen zu mssen bzw. in ohne Abnderungsmglichkeit auszufhren, zumal wenn selbst die Abnderung nur Teil des Zwanges sein knnte/kann?
    Ich sags mal so: Die serise Wissenschaft glaubt nicht an so etwas wie "Gerechtigkeit". Adolf Hitler wird nicht "hrter" bestraft als Du und ich. Es gibt also keine Art Jngstes Gericht. Unser grtes Geschenk auf Erden sind wohl die 10 Gebote. Wer immer sie erfunden hat (es war gewiss eine ganze Gruppe von Menschen)...war sehr weise und weitsichtig. Ohne diese Gebote...auch wenn sie berall anders interpretiert werden...wrde es uns wohl schon lngst nicht mehr geben...bzw wre das Leben unertrglich. Um deine Frage zu beantworten; ja, keine nderung fhrt weg vom Ziel - der Evolution ist es egal wie wir es erreichen..hauptsache wir kommen dort an. Wre die Evolution eine Richterin am hchsten Gericht....sie wrde jeden Mrder freisprechen...sofern dieser in seinem Leben fr Nachwuchs sorgte - doch den keuschen Mnch wrde sie hinrichten lassen. Und gerade weil das so ist...sind die 10 Gebote die genialste Erfindung der Menschheit.

    Gru, A.D.
    Gendert von AndereDimension (26.07.2017 um 19:14 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  9. #9
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    Hallo AndereDimension,

    AndereDimension:
    Stimmt. Ich vermute, dass wir gerade aus dieser "Unvollstndigkeit" unsere Kraft ziehen. Diese letzte Ungewissheit lsst und Raum fr Spekulationen...oder auch fr unseren Glauben - ist sozusagen die Luft, die uns atmen lsst. Die Vollstndigkeit wrd uns zu Robotern degradieren. In ein paar Jahrzehnten wird es tatschlich Roboter geben...die sich dann hnliche Fragen stellen. Diese Frage knnten wir ihnen beantworten, so dass si 100 prozentige Gewissheit htten. Uns Menschen beantwortet niemand diese Fragen...und das ist gut. Es ist angenehmer zu glauben ein selbstbestimmtes Individuum zu sein....als die Gewissheit zu haben nur Teil eines Master-Plans zu sein.
    ???
    AndereDimension:
    Mit unserem Denken alleine knnen wir den Trieb nicht beeinflussen...da bentigen wir die Untersttzung von Medikamenten...aber bei deiner Frage geht es ja um das Verhalten - das wiederum knnen wir beeinflussen.
    Auch hier wie oben schon, sich mMn (nur)Widersprechendes. Wenn ich mein Verhalten gegenber/zu einem Trieb verndern kann, damit habe ich doch den Trieb bzw. das was er fr mich bedeutet und darstellt verndert!?

    AndereDimension:
    , so ist es. Es gehrt aber zur Strategie der Evolution, dass wir den kausalen Zusammenhang nicht erkennen knnen.
    Ich bezweifle, dass die Evolution auer einem einzigen Zwang, reagieren zu mssen, eine (weitere) Strategie besitzt.

    AndereDimension:
    Die Evolution rumt uns diese Freiheiten ein - so gesehen hast Du natrlich recht...dass auch diese geglaubten Freiheiten einer Fremdbestimung unterliegen.
    Und was mach und oder was glaube ich jetzt? Kontrres gleichzeitig? Kann und oder schaff ich das?

    AndereDimension:
    Unser grtes Geschenk auf Erden sind wohl die 10 Gebote.
    Die 10 Gebote sind mMn ein und als Zwang zu existentiell notwendigem sozialem Verhalten entstanden, sonst wren sie nicht entstanden oder wir nicht mehr am Leben; nichts anderes und wie gesagt, nur und allein durch den einen evolutionren Zwang.
    Ich denke, dass einige menschenhnliche Gesellschaften, die keine den 10 Geboten hnliche Richtlinien hatten, im Laufe der Evolution ausstarben bzw nur als Gruppe zahlenmig dahinvegetierten. Sollte aus irgendeinem Grunde die 10 Gebote oder ihnen hnliche Regeln ihre Geltung fr die menschlichen Gesellschaften verlieren, drfte das mMn deren sicheres Ende wohl bzw bel bedeuten.
    Anklnge an dies und zu diesem Verhalten sind zB bei Raubtiergesellschaften zu sehen, wenn das Mnnchen dem Weibchen dessen kleine Brut ttet um sie mglichst bald wieder paarungsbereit zu machen, aber dabei ihre von ihm stammende Nachkommenschaft am Leben lsst.
    Das ist den 10 Geboten hnliches Verhalten im Tierreich und so wird ihr evolutionrer Charakter erkennbar.

    Mit evolutionr zwanghaft freigeglaubt lieben Gru, wenigviel
    Gendert von wenigviel (28.07.2017 um 09:25 Uhr)
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch mssen wir es uns glauben.

  10. #10
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    Hallo wenigviel,

    AndereDimension:
    Stimmt. Ich vermute, dass wir gerade aus dieser "Unvollstndigkeit" unsere Kraft ziehen. Diese letzte Ungewissheit lsst und Raum fr Spekulationen...oder auch fr unseren Glauben - ist sozusagen die Luft, die uns atmen lsst. Die Vollstndigkeit wrd uns zu Robotern degradieren. In ein paar Jahrzehnten wird es tatschlich Roboter geben...die sich dann hnliche Fragen stellen. Diese Frage knnten wir ihnen beantworten, so dass si 100 prozentige Gewissheit htten. Uns Menschen beantwortet niemand diese Fragen...und das ist gut. Es ist angenehmer zu glauben ein selbstbestimmtes Individuum zu sein....als die Gewissheit zu haben nur Teil eines Master-Plans zu sein.
    ???
    Damit wollte ich ausdrcken, dass es nicht relevant ist ob und welche Antwort ich auf deine obige Frage habe. Leben ist...weil es ist. Das Leben ist ein Zufallsprodukt - aber wenn es schon mal da ist...dann ist es auch Teil bio-chemischer Prozesse und unterliegt physikalischen Gesetzen. Es kann gar nicht anders.

    Wrde es einen Gott geben...wre dieser ein ganz schner Hohlblock. Warum sollte ich meine Zeit damit vergeuden den Menschen von seinen Snden zu befreien, statt gleich einen Menschen nach meinem Gusto zu erschaffen?!? Du gehst ja auch nicht ins Fahrradgeschft...wenn Du dir ein Auto kaufen mchtest.

    Auch hier wie oben schon, sich mMn (nur)Widersprechendes. Wenn ich mein Verhalten gegenber/zu einem Trieb verndern kann, damit habe ich doch den Trieb bzw. das was er fr mich bedeutet und darstellt verndert!?
    Nein, denn das Verhalten ist Teil/Ergebnis eines menschlichen Lernprozesses...whrend der Trieb einfach nur da ist - uns bergestlpt wurde. Wir knnen, u.a. mit Hilfe von Ethik und Moral, anders mit dem Trieb umgehen...als von der Natur vorgesehen.

    Ich bezweifle, dass die Evolution auer einem einzigen Zwang, reagieren zu mssen, eine (weitere) Strategie besitzt.
    Die Evolution reagiert nicht...sie agiert...sie erteilt uns Befehle...die sich wiederum in unseren Genen...in unserem Erbgut verankern. Trotz unserer Kultur, Kunst, Ethik und Moral...wird unser Handeln von "niedrigsten" Instinkten bestimmt. Nur wird es in einer komplexen Welt fr uns immer schieriger die direkten Zusammenhnge zu erkennen. Vom Diesel-Skandal bis Kim Jong...es geht immer nur um Sex.

    Die 10 Gebote sind mMn ein und als Zwang zu existentiell notwendigem sozialem Verhalten entstanden, sonst wren sie nicht entstanden oder wir nicht mehr am Leben; nichts anderes und wie gesagt, nur und allein durch den einen evolutionren Zwang.
    Ich denke, dass einige menschenhnliche Gesellschaften, die keine den 10 Geboten hnliche Richtlinien hatten, im Laufe der Evolution ausstarben bzw nur als Gruppe zahlenmig dahinvegetierten. Sollte aus irgendeinem Grunde die 10 Gebote oder ihnen hnliche Regeln ihre Geltung fr die menschlichen Gesellschaften verlieren, drfte das mMn deren sicheres Ende wohl bzw bel bedeuten.
    Anklnge an dies und zu diesem Verhalten sind zB bei Raubtiergesellschaften zu sehen, wenn das Mnnchen dem Weibchen dessen kleine Brut ttet um sie mglichst bald wieder paarungsbereit zu machen, aber dabei ihre von ihm stammende Nachkommenschaft am Leben lsst.
    Das ist den 10 Geboten hnliches Verhalten im Tierreich und so wird ihr evolutionrer Charakter erkennbar.
    Da interpretieren wir...bis auf den letzten Teil deiner Aussage...gleich.

    In den 10 Geboten ist es gerade anderes...als im Tierreich - sie sind eine Art Gegenentwurf zur Evolution. Gerade beim Lwen wird deutlich, dass es nur darum geht die eigenen Gene zu streuen und zu erhalten. Nicht umsonst sind Debatten zu Rassetheorien so verpnt, denn die kommen einer unangenehmen Wahrhei dicht auf die Fersen. Solche Wahrheiten wollen wir nicht hren...sie passen weder zu unserer Kultur noch zu unserem Verstndnis von einem Gott. Fakt aber ist: Der Natur ist es nicht nur egal...ob die Schwarzafrikaner dem Tode geweiht sind...es ist sogar ihre "Entscheidung". All unsere Bestreben sie dennoch zu retten mag aus ethisch -moralischer Sicht verstndlich sein...bleibt aber dennoch widernatrlich. Die Natur wrde wohl sagen: Das ist asozial.

    Letzteres wird an einem aktuellen Beispiel sehr deutlich: Seit Ende 2015 bis heute kamen 3 Millionen Flchtlinge nach Deutschland. Warumoffiziell "nur" von 1,8 Millionen geredet wird hat einen einfachen Grund: 1,2 Millionen der Flchtlinge wurden als Flchtling nicht anerkannt, werden also statistisch nicht als Flchtlinge gefhrt - dennoch sind sie hier und bleiben auch hier. Neben diesen drei Millionen werden nochmals ebenso viele Familiennachzgler kommen. Also reden wr schon von 6 Millionen. Von diesen 6 Millionen werden 5,4 Millionen vom Tage ihrer Ankunft bis zum Tage ihres Todes unsere Sozialkassen plndern...also keine Arbeit bekommen und ihr ganzes Leben uns auf der tasche liegen. Das hat zur Konsequenz, dass unsere eigenen Kinder kiene Zukunft mehr in unserem Land haben werden. Ich rede nicht von heute, auch nicht von morgen, aber von bermorgen. Wir haben also genau das Gegenteil von dem gemacht...was die Evolution von uns verlangt. Kein anderes Lebewesen, ausser dem Menschen, htte so gehandelt. Der Mensch ist ein "soziales" Wesen...ja...aber diese Eigenschaft wurden uns gegeben...damit wir die eigene Sippe erhalten.

    Gru, A.D.
    Gendert von AndereDimension (29.07.2017 um 10:18 Uhr)
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

  11. #11
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    Hallo AndereDimension,

    AndereDimension:
    Damit wollte ich ausdrcken, dass es nicht relevant ist ob und welche Antwort ich auf deine obige Frage habe. Leben ist...weil es ist. Das Leben ist ein Zufallsprodukt - aber wenn es schon mal da ist...dann ist es auch Teil bio-chemischer Prozesse und unterliegt physikalischen Gesetzen. Es kann gar nicht anders.
    Du behauptest, eine Antwort sei nicht relevant und gibst eine, von der Du sicher annimmst sie sei richtig; msste sie dann nicht doch auch wichtig fr die Antwort auf die Frage sein?
    Darber hinaus behauptest Du , das Leben sei ein Zufallsprodukt, um im gleichen Atemzug zu behaupten es unterliege Gesetzmigkeiten. Logisch???

    AndereDimension:
    Wrde es einen Gott geben...wre dieser ein ganz schner Hohlblock. Warum sollte ich meine Zeit damit vergeuden den Menschen von seinen Snden zu befreien, statt gleich einen Menschen nach meinem Gusto zu erschaffen?!? Du gehst ja auch nicht ins Fahrradgeschft...wenn Du dir ein Auto kaufen mchtest.
    Du gibst hier gleichzeitig zu, Gott nicht zu verstehen, um ihm gleichzeitig eine Existenzmglichkeit abzusprechen, weil/wenn er Dir nicht verstndlich ist.

    AndereDimension:
    Nein, denn das Verhalten ist Teil/Ergebnis eines menschlichen Lernprozesses...whrend der Trieb einfach nur da ist - uns bergestlpt wurde. Wir knnen, u.a. mit Hilfe von Ethik und Moral, anders mit dem Trieb umgehen...als von der Natur vorgesehen.
    Wenn ich versuche Deiner Logik zu Folgen, dann ist der Trieb auch Grundlage/Voraussetzung/Ursprung des Lernprozesses und somit gehrt alles was auf ihn zurckgeht auch zu ihm.

    AndereDimension:
    Die Evolution reagiert nicht...sie agiert...sie erteilt uns Befehle...die sich wiederum in unseren Genen...in unserem Erbgut verankern. Trotz unserer Kultur, Kunst, Ethik und Moral...wird unser Handeln von "niedrigsten" Instinkten bestimmt. Nur wird es in einer komplexen Welt fr uns immer schieriger die direkten Zusammenhnge zu erkennen. Vom Diesel-Skandal bis Kim Jong...es geht immer nur um Sex.
    Alles Vorausgegangene war/ist eine Reaktion auf Vorausgegangenes und ist gleichzeitig Aktion fr das ihr Nachfolgende als Reaktion und Dein Argument, es ginge nur um ein und dieselbe Aktion-Reaktion sollte Dir beim Verstehen helfen knnen-mssen.

    Andere Dimension:
    Da interpretieren wir...bis auf den letzten Teil deiner Aussage...gleich.

    In den 10 Geboten ist es gerade anderes...als im Tierreich - sie sind eine Art Gegenentwurf zur Evolution. Gerade beim Lwen wird deutlich, dass es nur darum geht die eigenen Gene zu streuen und zu erhalten. Nicht umsonst sind Debatten zu Rassetheorien so verpnt, denn die kommen einer unangenehmen Wahrhei dicht auf die Fersen. Solche Wahrheiten wollen wir nicht hren...sie passen weder zu unserer Kultur noch zu unserem Verstndnis von einem Gott. Fakt aber ist: Der Natur ist es nicht nur egal...ob die Schwarzafrikaner dem Tode geweiht sind...es ist sogar ihre "Entscheidung". All unsere Bestreben sie dennoch zu retten mag aus ethisch -moralischer Sicht verstndlich sein...bleibt aber dennoch widernatrlich. Die Natur wrde wohl sagen: Das ist asozial.
    Die Evolution bernimmt, kann nur solches bernehmen, das das berleben frdert; sofern das Soziale dabei von Vorteil ist, wird sie das tun, im umgekehrten Fall wrde/wird/muss sie sich asozial verhalten.

    Mit z.Zt. sozial liebem Gru, wenigviel
    wenigviel


    Es kann sein, alles ist anders als wir es wahrnehmen und erkennen und doch mssen wir es uns glauben.

  12. #12
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    Hallo wenigviel,

    Du behauptest, eine Antwort sei nicht relevant und gibst eine, von der Du sicher annimmst sie sei richtig; msste sie dann nicht doch auch wichtig fr die Antwort auf die Frage sein?
    Es wre vermessen von mir zu behaupten alle meine Antworten wren der Weisheit letzter Schluss - niemand kann das von sich behaupten...und das gilt natrlich auch fr mich. Das vermeintliche Wissen ist das eine, die Schlussfolgerungen daraus das andere. Wenn ich Zahlen, Statistiken zitiere...dann entsprechen diese, fr jeden nachprfbar, der Wahrheit - welche Schlsse daraus zu ziehen sind, das ist teils naheliegend oder logisch..teils spekulativ.

    Darber hinaus behauptest Du , das Leben sei ein Zufallsprodukt, um im gleichen Atemzug zu behaupten es unterliege Gesetzmigkeiten. Logisch???
    Das ist wissenschaftlich fundiert und unumstritten - hat mit meiner Meinung nichts zu tun.

    Wenn ich versuche Deiner Logik zu Folgen, dann ist der Trieb auch Grundlage/Voraussetzung/Ursprung des Lernprozesses und somit gehrt alles was auf ihn zurckgeht auch zu ihm.
    Ich sagte schon eingangs, dass all unser Handeln vom Trieb gesteuert wird - deshalb "ja". Die Frage jedoch war worauf wir (Eigenmotivation) Einfluss haben...und da gehrt der Trieb nicht dazu.

    Du gibst hier gleichzeitig zu, Gott nicht zu verstehen, um ihm gleichzeitig eine Existenzmglichkeit abzusprechen, weil/wenn er Dir nicht verstndlich ist.
    Das war hypotetisch und auf die Glubigen gemnzt. Ich selbst wei, dass es keinen Gott gibt...dass in Bibel+Co. nur dummes Zeug steht und man mindestens sehr naiv sein muss...wenn man auch nur ansatzweise diesen Schwachsinn glaubt. Ich orientiere mich an Darwin + Co...aber nicht an Leuten die scheinbar zu oft am Weihrauch gelutscht haben. Ich wei, das klingt bse...bzw ist bse...aber das darf man auch mit ruhigem Gewissen sein...wenn man sich anschaut was Glubige schon seit Jahrtausenden an Unheil anrichten. Zynismus ist da das mindeste...mit dem man dem begegnen muss - und ich rede ganz bewusst von "muss". Dummheit wird heute immer noch durch den Passus "Religionsfreiheit" geschtzt....weshalb immer mehr Menschen fr dessen Abschaffung sind...brigens auch Politiker aus allen Parteien.
    Wer an die Geschichten aus Koran oder Bibel glaubt...dem spreche ich zwar nicht jede Intelligenz ab....sehe ihn aber in einem ganz "besonderen" Licht.

    Di
    e Evolution bernimmt, kann nur solches bernehmen, das das berleben frdert; sofern das Soziale dabei von Vorteil ist, wird sie das tun, im umgekehrten Fall wrde/wird/muss sie sich asozial verhalten.
    Der Mensch musste zu einem sozialen Wesen mutieren...sonst htte er nicht berlebt. Das ist eine berlebensstrategie.

    Viele Gre, A.D.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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