1. #1
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    Du mein Schöner

    An den Sommer

    Du mein Schöner, du verschmitzter Lächler,
    du Wissender
    siehst uns um den Preis feilschen.
    Wir glauben an deine Versprechen, hängen an dir,
    wie die Planeten an der Sonne hängen,
    du Schürer der Hoffnung auf Fortdauer und Glück,
    du großer Liebhaber,
    du blendest so schön, du gönnerhafter Schmeichler,
    mit schmachtenden Nächten
    und reizenden Rosentagen,
    du Verschwender
    von Donner und Blitz, wer glaubt dir schon,
    wenn du drohst, Opfer forderst: Hagel und Schweißperlen,,
    Tränen am Ende. Am Ende
    reist du ab und es endet.
    Man erinnert sich
    an das Schöne; erst der Winter holt alles.
    Geändert von Albaa (03.08.2017 um 19:26 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Albaa,
    es liest sich inhaltlich so als wenn du mit sommer was schönes verknüpfst,
    ich als leser empfinde es sperrig verfasst,
    möglicherweise könnte ein umändern helfen?

    ich dachte so:
    du mein schöner
    verschmitzter lächler
    du wissender
    siehst uns um preise feilschen
    an versprechen, glauben hängen
    wie die planeten an der sonne...
    usw.

    nur als anregung von mir, die noch nie mit sommer was angenehmes verbunden hat


    lg vom GE-wicht
    Wann immer sich alte Männer schändlich benehmen, liegt es unweigerlich an ihren jugendlichen Seelen,
    die entweder irrtümlich oder absichtlich das Ausmaß ihrer physischen Hinfälligkeit verdrängen.
    - ustinov -

  3. #3
    hebo&hibo Guest
    Zitat Zitat von Albaa Beitrag anzeigen
    An den Sommer

    Du mein Schöner, du verschmitzter Lächler,
    du Wissender
    siehst uns um den Preis feilschen.
    Wir glauben an deine Versprechen, hängen an dir,
    wie die Planeten an der Sonne hängen,
    du Schürer der Hoffnung auf Fortdauer und Glück,
    du großer Liebhaber,
    du blendest so schön, du gönnerhafter Schmeichler,
    mit schmachtenden Nächten
    und reizenden Rosentagen,
    du Verschwender
    von Donner und Blitz, wer glaubt dir schon,
    wenn du drohst, Opfer forderst: Hagel und Schweißperlen,,
    Tränen am Ende. Am Ende
    reist du ab und es endet.
    Man erinnert sich
    an das Schöne; erst der Winter holt alles.
    Guten Morgen, Albaa,

    inhaltlich gefällt mir dein Gedicht sehr, obwohl mir persönlich Frühling und Herbst angenehmer sind.
    Spontan fiel mir bei deinen Versen Don Juan ein, der große treulose Liebhaber. Deshalb gilt es zu überlegen, ob du die Sache mit dem Sommer nicht bis zum letzten Vers offenlässt, die Widmung also weglässt. Um das Gedicht aus der Sicht all der verlassenen und dennoch ergebenen Beglückten zu schreiben - so ist es ja eigentlich schon. Vielleicht noch die Adjektive ein wenig reduzieren?
    Das oder den Schönen wiederholst du einmal zu viel. 3 ist die heilige Zahl, auch in der Lyrik,

    wissen h&h

  4. #4
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    Hallo GE-wicht und h&h,

    Vielen Dank fürs Dalassen Eurer Gedanken!

    Du mein Schöner, du verschmitzter Lächler,
    du Wissender
    siehst uns um den Preis feilschen.
    Wir glauben an deine Versprechen, hängen an dir,
    wie die Planeten an der Sonne hängen,
    du Schürer der Hoffnung auf Fortdauer und Glück,
    du großer Liebhaber,
    du blendest so schön, du gönnerhafter Schmeichler,
    mit schmachtenden Nächten
    und reizenden Rosentagen,
    du Verschwender
    von Donner und Blitz, wer glaubt dir schon,
    wenn du drohst, Opfer forderst: Hagel und Schweißperlen,,
    Tränen am Ende. Am Ende
    reist du ab und es endet.
    Man erinnert sich
    an das Schöne; erst der Winter holt alles.
    Interessant, GE-wicht, dass du sagst, es klinge sperrig. Ich habe es (oft) laut gelesen und empfinde es als durchaus melodisch, oder habe ich Schweinsohren?

    Ist es die ständige Wiederholung des "du", was dich stört? Das gehört zur "Anbetung"; es soll so ähnlich klingen wie diese Wiederholungen beim Gebet, insbesondere beim Rosenkranz, die irgendwie hypnotisch wirken, vor allem wenn sie laut (und von den versammelten Gläubigen) gesprochen werden. Ist das irgendwie nachvollziehbar?

    Ich denke deine Bearbeitung, GE-wicht, würde daher den Charakter des Textes grundsätzlich verändern, ob das besser wäre (?) - ich muss noch darüber nachdenken.

    @h&h: "Schöner/schön/Schöne" sind eh nur 3 Wiederholungen.

    Zu den Adjektiven:
    Es sind gar nicht soviele - siehe oben fett - dort in der Mitte (am Höhepunkt) ist ihr massiertes Auftreten notwendig für die (ironisch/spöttische) Überzeichung, schließlich entlarvt das LI ja "den Schönen", den Sommer, der metaphorisch eigentlich nicht nur für den Sommer stehen soll.. Vielleicht entferne ich den Untertitel ja wirklich?

    Außerdem finde ich diese "zeitgeistige" Adjektivspar-Diskussion sowieso langweilig; ich darf Jan Wagner* aus seinen "Römischen Elegien", Ende der Neunte Elegie, zitieren:
    [ ... ] Längs der leeren Aleen
    Stellen die Pomeranzen ihr bitteres Leuchten ein, die
    Quellen den kühlen Strahl. Neben dem künstlichen Teich
    Schlüpfen die Schildkröten unter die Panzer, die letzte verzagte
    Wolke verschwindet und läßt endlose Bläue zurück.
    Plötzliche Windstille draußen: Die Hauben der Nonnen hängen
    silberweiß und schlaff in den August hinein.

    Nur 7 Zeilen enthalten 10 Adjektive/Adverbien!! Dagegen ist mein Adjetiveinsatz oben richtig spartanisch!


    LG
    albaa

    *) aus Jan Wagner, Die Eulenhasser in den Hallenhäusern, Hansa Berlin im Carl Hanser Verlag Münschen (2012)
    Geändert von Albaa (12.08.2017 um 13:19 Uhr)

  5. #5
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    Hallo albaa,
    auch ich lese es fast in einem Rutsch herunter und habe nur minimale Änderungsvorschläge:
    An den Sommer

    Du mein Schöner, du verschmitzter Lächler,
    du Wissender -
    um jeden Preis siehst du uns feilschen.
    Wir glauben deinen Versprechen, hängen an dir,
    wie Planeten an der Sonne;
    du Schürer der Hoffnung auf dauerndes Glück,
    du großer Liebhaber,
    du blendest so schön, du gönnerhafter Schmeichler,
    mit schmachtenden Nächten
    und reizenden Rosentagen,
    du Verschwender
    von Donner und Blitz, wer glaubt dir schon,
    wenn du uns drohend Opfer forderst: Hagel und Schweißperlen,
    Tränen zum Schluss. Am Ende
    reist du ab und alles ist vorbei.
    Man erinnert sich
    an das Schöne; erst der Winter lässt uns vergessen.

    Die Änderungsvorschläge sind ein zaghaftes Angebot.
    Die Beinahe-Hymne an den Sommer gefällt mir gut.

    Liebe Grüße,
    Festival

  6. #6
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    Du mein Schöner, du verschmitzter Lächler,
    du Wissender -
    um jeden Preis siehst du uns feilschen. - siehst uns um den Preis feilschen.
    Wir glauben deinen Versprechen, hängen an dir,
    wie Planeten an der Sonne;
    du Schürer der Hoffnung auf dauerndesGlück,[/I] - du Schürer der Hoffnung auf Fortdauer und Glück,
    du großer Liebhaber,
    du blendest so schön, du gönnerhafter Schmeichler,
    mit schmachtenden Nächten
    und reizenden Rosentagen,
    du Verschwender
    von Donner und Blitz, wer glaubt dir schon,
    wenn du uns drohend Opfer forderst: Hagel und Schweißperlen, - wenn du drohst, Opfer forderst: Hagel und Schweißperlen,,
    Tränen zum Schluss. Am Ende - Tränen am Ende. Am Ende
    reist du ab und alles ist vorbei. - reist du ab und es endet.
    Man erinnert sich
    an das Schöne; erst der Winter lässt uns vergessen. - an das Schöne; erst der Winter holt alles.
    Hallo Festival,

    Schön, dich wieder einmal unter einem Text von mir zu lesen und vielen Dank für deine Mühe mit der Überarbeitung. Das war jetzt ein bisschen mühsam deinen und meinen Text gegenüber zu stellen, also mein Originaltext ist jetzt oben blau bzw. ganz unten rot. Wie man so erkennen kann, hast du versucht das Metrum zu glätten, vor allem Hebungspralle auszumerzen, was dem Text jetzt ein paar zusätzliche Adjektive beschert hat (siehe Unterstreichung) - obwohl bereits h&h zum sparsameren Umgang damit aufgerufen hat (?).

    Ich glaube nicht, dass die vorgeschlagenen Glättungen etwas für den Text tun. Aber da lasse ich mich gerne eines besseren belehren:

    jeder Preis ist etwas anderes als der (eine) Preis.
    "Fortdauer und Glück", ist etwas ganz anderes als "dauerndes Glück"
    "drohend Opfer fordern" na ja das ginge zur Not, aber meins ist nicht nur sprachlich besser, sondern es entsteht auch eine schöne Zäsur, die das Leiern verhindert. Überall dort, wo ich Hebungspralle im Text habe, möchte ich die besondere Aufmerksamkeit des Lesers; das gleiche ist mit dem wiederholen von "Ende" beabsichtigt; vielleicht neige ich dazu, dieses Stilmittel zu häufig zu gebrauchen, also nicht hier sondern in meinen neueren Texten, aber ich mag das einfach; man muss ja jedes Gedicht für sich betrachten.

    Etwas irritiert bin ich, dass ein erfahrener Dichter wie du, den letzten Halbsatz, derart verändert, dass damit quasi der ganze Sinn, das ganze Hinführen bis zu dieser Stelle, völlig umsonst war, das ganze Gedicht über den Haufen geworfen wird. Entschuldige meine hysterische Aufregung, aber du machst für meine Gefühl aus meiner bitter-melancholischen Abrechnung eine Amnesieerkrankung - also aus einem Ristretto einen faden Filterkaffee. Sehe nur ich das so?

    Ich bin nicht böse, es klingt nur so, aber manchmal sollte man sich mit der Mühe mehr Mühe geben. Ich bin keine Anfängerin und das meine ich jetzt nicht arrogant, sondern ich will noch was lernen und wenn sich die Profis so oberflächlich mit meinen Texten auseinandersetzen, dann bin ich ehrlich ein bisschen enttäuscht.

    Lieben Gruß
    albaa
    Geändert von Albaa (13.08.2017 um 11:16 Uhr)

  7. #7
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    @Albaa


    Grüße

    Net schlecht, der Text. Und sorry, habe auch bissel geschnipselt.


    An den Sommer

    Du mein Schöner,
    du pfiffiger Lächler, du Wissender.
    Siehst uns um den Preis feilschen.
    Wir glauben an deine Versprechen,
    hängen an dir, wie die Planeten an der Sonne.
    Du Schürer der Hoffnung auf Fortdauer und Glück,

    Du großer Liebhaber,
    du blendest so schön, du gönnerhafter Schmeichler,
    mit schmachtenden Nächten
    und reizenden Rosentagen,

    du Verschwender,
    von Donner und Blitz, wer glaubt dir schon.
    Du drohst, forderst Opfer mit Hagel, Sturm und Flutwellen.
    Tränen am Ende.
    Am Ende ziehst du ab und vergehst, vorerst.
    Der Winter filtert dich,
    holt deine schönen Ein und Ausblicke zurück.
    der Gedankenspringer

  8. #8
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    Angry

    Geh Horstii!! Wollt ihr mich unbedingt ärgern!?

    Ich gebe auf, immerhin scheint der Text zu inspirieren . Ja, so ginge es vermutlich ganz brauchbar, wollte man eine Satire daraus machen (filtern **hihi***).

    LG
    albaa
    Geändert von Albaa (13.08.2017 um 12:59 Uhr)

  9. #9
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    Die doch stellenweise sehr "abgehobene" Sprache wirkt auf mich zum inhaltlichen Gegenstand eher unglaubwürdig...wahrscheinlich weil ich sehr "normalo ticke"...Die Lobpreisung und Anbetung erscheint mir in Wortwahl und Ausdrucksgetus a la 18 Jhd angestaubt...muß dass so sein?
    Mir persönlich gefallen solche Anleihen nicht.
    Insgesamt erscheint mir der Text in seiner Bildwahl auch sehr replikenhaft...wer Lyrik aus oben genannter Epoche gelesen hat, wird in diesem Text Bekanntes wiederfinden.
    Ich bin überrascht, ja verblüfft weshalb so viel AutorInnen nicht ihre eigene Bildsprache suchen...sondern sich ständig rückwärts gewandt bedienen.
    *kopfschüttelnd"
    gitano
    "Die Deutlichkeit ist die Höflichkeit in der Kritik."
    feiner Satz von M. Reich-Ranicki

  10. #10
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    Hallo gitano,

    Hab ich dich irgendwie beleidigt, dass du so unfreundlich kommentierst. Ohne Ansprache und ohne Gruß?
    Und auch ansonsten finde ich deinen Kommentar unnötig gockelhaft aufgeblasen? Was ist dir über die Leber gelaufen? Entspann dich! Man muss nicht immer mit dem Arsch Nüsse knacken.

    Wir hatten schon einmal eine doch sehr nette Diskussion bei meinem Gedicht "Unschuld", wo wir uns besser gefunden haben, auch wenn du eine etwas andere Auffassung von Hexa & Co hast und das ein sehr sonderbares Gedicht war.

    Gerade deine Sprache und deine Bilder sind ja auch nicht gerade so modern und innovativ, finde ich halt, zB hier, erinnert weder sprachlich noch bildlich irgendetwas an das 21. Jh., es ist zeitlos und genau das ist das Schöne daran.

    Natürlich ist meins hier sprachlich etwas prätentiös und überzeichnet, aber wenn einem die Hitze der Hundstage in den Kopf steigt, dann kann das schon einmal passieren. Tut mir leid, dass du dich über "diese Dichter, die nix dazulernen und keine eigene Sprache zu haben scheinen" so ärgern musst.

    Aber weißt Du: Ich lass mir dieses Gedicht sowieso nicht vermiesen, weil es einfach zu meinen persönlichen Liebingsgedichten gehört - unabhängig von seiner lyrischen Qualität.

    Danke dir aber trotzdem für deine Sicht; es ist wichtig andere Sichtweisen zu lesen, damit ich mein Schreiben hoffentlich noch weiterentwickeln kann.

    LG
    albaa

  11. #11
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    Liebe Albaa,
    1)
    Du hast bisher mich nicht beleidigt- nun aber schon,-ich habe Dich aber nicht beleidigt!
    Meine Kritik gilt dem Text - nicht Dir als AutorIN! Bitte halte dies auseinander. Gerade bei AutorINNEen, mit denen man ein besseres, engeres Arbeitsverhältnis zu Texten hat, ist Direktheit in der Kritik - ohne jegliches Beiwerk eigentlich ein Zeichen von gegenseitigem Vertrauen. Anscheinend waren wir zwei noch nicht so weit...sorry eine falsche Einschätzung meinerseits.

    2
    Was Du nun aber auch zu meinem Kommentar entgegnest:
    Und auch ansonsten finde ich deinen Kommentar unnötig gockelhaft aufgeblasen?
    ist auch nicht fein...
    es macht den Text nicht besser und zeigt, dass Du sehr emotional mit dem Text verbandelt bist, was jegliche direkte/ oder auch schärfere Kritik daran als "Beleidigung" aufgefasst wird. Auf dieser Basis ist natürlich keine kontroverse Diskussion zum Text möglich.

    3
    schön, dass ich nun mal etwas mehr Klarheit / Deutlichkeit Deinerseits als Sicht auf meine Texte "herausgekitzlet" habe - leider etwas unglücklich, denn dies war nicht meine Absicht. aber nun kenne ich Deinen "doppelten Boden". Mir wäre es lieber gewesen Deine kritischen Anmerkungen direkt als Kommentar unter meinen Texten zu lesen - als im Nachgang als dreckige Wäsche hinterhergeschoben zu bekommen.
    Du hast da gerade sehr große Zweifel an Deiner Aufrichtigkeit gepflanzt.

    und ich betone nochmals:
    ALLE Zeilen und Inhalte kritisierten diesen Deinen Text - weder Dich als Autorin, weder irgendwelche vorangegangenen Texte oder Kommentare!

    Desweiteren hat meine Kritik an diesem einen Text hier nichts darüber ausgesagt, welche Ideen und sprachlichen Bilder / Stilmittel ich für meine Texte warum entwerfe / schreibe - nur soviel: ich bemühe mich (und finde sie auch meist) um eine eigene Bildsprache.

    Von sich auf andere ballern ist einfach nur jemseits von Kritikkompetenz

    Desweiteren:
    Meine Meinung ist nur eine Meinung. Ich habe sie aus meiner Sicht begründet. Sie muss Dir - wenn sie Dir denn nicht passt, weil Du zu sehr emotional mit dem Text verbandelt bist > nicht wichtig sein, >Mülleimer/ignorieren.

    Andererseits bringt es sicher viele Leser schnell auf die Frage: Weshalb stellst Du diesen noch sehr emotional verbandelten Text dann hier öffentlich in ein Forum? Erwartest Du nur Zuspruch, Anmerkungen auf Samtpfoten?

    Wir können gern über alles möglich zu Stilistik und auch Sprachgestus diskutieren - aber ich schätze mal dass ich Dir als ehrlich kritischer, mit dem Arsch Nüsse knackender, aufgeblasene, gockelhafte Kommentare schreibender Forenuser nicht in Deine Vorstellungen passe. Ich erlaube mir den Luxus einer eigenen Meinung und fasse meine Komms nicht nach den Erwartungen von AutorINNen ab.

    Einzig, dass ich den Eingangsgruss vergass, weil ich eine Formulierung eines Satzes zuerst tippen wollte...nehme ich auf meine Kappe, sorry!

    ALLES was ich als Kritik zum Text schrieb, meine ich auch heute noch so.
    UND zu guter Letzt: bei mir gibt es keinen doppelten Boden - auch dreckige Wäsche im Nachgang ist unnötig, da ich direkt und klar an der Stelle etwas mitteile wo es hingehört.

    Neue Chance auf neuen Anfang
    Gute Einfälle wünscht
    gitano

    P.S.
    Die Diskussion zu Deinem Text "Unschuld" brach damals leider ab, weil ich im Hauptberuf zu viel unterwegs war und ich mich nicht kontinuierlich ums Forum kümmern kann. Nach wie vor würd e ich Dir empfehlen wollen Voss "Zeitmessung der deutschen Sprache" (1801) und seine begleitende Korrespondenz mit Klopstock zur Nachbildung des antiken Hexámeters in deutscher Sprache zu studieren. Ein großer Gewinn für jeden, der sich mit metrischen/ rhythmischen Aspekten der deutschen Sprache befassen mag.
    Geändert von gitano (19.08.2017 um 08:02 Uhr) Grund: Vertipsel
    "Die Deutlichkeit ist die Höflichkeit in der Kritik."
    feiner Satz von M. Reich-Ranicki

  12. #12
    Registriert seit
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    [QUOTE=gitano;965304]Liebe Albaa,

    Hallo gitano, meine Replik siehe in blauer Schrift.

    1)
    Du hast bisher mich nicht beleidigt- nun aber schon,-ich habe Dich aber nicht beleidigt!

    Ich entschuldige mich für albaa, sie ist manchmal ein bisschen impulsiv, wenn sie dann einen Nachte darüber geschlafen hat, dann tun ihr derartige Unfreundlickeiten manchmal - wie in diesem Fall - leid.


    Meine Kritik gilt dem Text - nicht Dir als AutorIN! Bitte halte dies auseinander. Gerade bei AutorINNEen, mit denen man ein besseres, engeres Arbeitsverhältnis zu Texten hat, ist Direktheit in der Kritik - ohne jegliches Beiwerk eigentlich ein Zeichen von gegenseitigem Vertrauen. Anscheinend waren wir zwei noch nicht so weit...sorry eine falsche Einschätzung meinerseits.

    Ja, hier ist für dich ja überhaupt keine Textarbeit möglich, weil du es eben nur als sprachlich veraltet und replikenhaft ansiehst. Ich war eigentlich so sauer wegen des Oberlehrerhaften Getues, wo du nicht einmal mit mir sprichst, sondern mich einfach apodiktisch und selbstgefällig unter die "AutorInnen" einordnest, "die sich, ich zitiere dich:
    ... sich ständig rückwärts gewandt bedienen."

    "sich bedienen" klingt schon ziemlich abwertend oder? Das ist jedenfalls keine Kritik am konkreten Text, sondern eine pauschale und undifferenzierte Unterstellung was meine Schreibweise an sich betrifft und nicht nur diesen Text.

    und dazu dann auch noch dein selbstgefälliges:
    *kopfschüttelnd"
    ein netter Abschiedsgruß, oder?

    Also sollte es dich (und mich) nicht allzu sehr wundern, dass ich in meinem ersten Ärger auch nicht unbedingt sehr nett war.



    2
    Was Du nun aber auch zu meinem Kommentar entgegnest:

    ist auch nicht fein...
    es macht den Text nicht besser und zeigt, dass Du sehr emotional mit dem Text verbandelt bist, was jegliche direkte/ oder auch schärfere Kritik daran als "Beleidigung" aufgefasst wird. Auf dieser Basis ist natürlich keine kontroverse Diskussion zum Text möglich.

    Ich erwarte nur, dass Kommentatoren überlegen, ob hier die Sprache und das was du vermutlich als "replikenhaft" bezeichnest vielleicht gewollt ist, spätestens bei "schmachtende Nächte und reizende Rosentage" hätte einem erfahrenen Lyriker auffallen müssen, dass da was im Busch ist. Das man das Ding nicht 1:1 lesen sollte, sondern die Ironie erkennen.

    Bevor man ein Gedicht derartig verreißt, sollte man also vielleicht genauer hinsehen und sich darauf einlassen und nicht einfach alles nur über den eigenen Kamm scheren und der Autorin zutrauen, dass sie sich was dabei gedacht hat, und aus ihrer sicht passende Bilder dazu entwickelt hat und akzeptieren, dass die Autorin ihren eigenen Kopf hat und anders denken könnte als gitano. Alles was ich also erwarte, ist ein wenig Respekt vor meiner Arbeit, auch wenn dir das Ergebnis nicht gefällt - soweit zu meiner "emotionale Verbandelung" mit diesem Text.



    3
    schön, dass ich nun mal etwas mehr Klarheit / Deutlichkeit Deinerseits als Sicht auf meine Texte "herausgekitzlet" habe - leider etwas unglücklich, denn dies war nicht meine Absicht. aber nun kenne ich Deinen "doppelten Boden". Mir wäre es lieber gewesen Deine kritischen Anmerkungen direkt als Kommentar unter meinen Texten zu lesen - als im Nachgang als dreckige Wäsche hinterhergeschoben zu bekommen.
    Du hast da gerade sehr große Zweifel an Deiner Aufrichtigkeit gepflanzt.


    Was soll das schon wieder!? Ich habe dein oben verlinktes Gedicht gelobt und zwar im Kommentar dort und auch hier. Ich sah beim Kommentieren in deinem Gedichtfaden überhaupt keine Veranlassung auf die hier aufgeworfenen Fragen einzugehen, weil mir überhaupt nicht bewusst war, dass du deine Texte mit dem Anspruch schreibst, sprachlich und bildlich besonders zeitgemäß und innovativ sein zu wollen.


    und ich betone nochmals:
    ALLE Zeilen und Inhalte kritisierten diesen Deinen Text - weder Dich als Autorin, weder irgendwelche vorangegangenen Texte oder Kommentare!

    Desweiteren hat meine Kritik an diesem einen Text hier nichts darüber ausgesagt, welche Ideen und sprachlichen Bilder / Stilmittel ich für meine Texte warum entwerfe / schreibe - nur soviel: ich bemühe mich (und finde sie auch meist) um eine eigene Bildsprache.

    Von sich auf andere ballern ist einfach nur jemseits von Kritikkompetenz

    Desweiteren:
    Meine Meinung ist nur eine Meinung. Ich habe sie aus meiner Sicht begründet. Sie muss Dir - wenn sie Dir denn nicht passt, weil Du zu sehr emotional mit dem Text verbandelt bist > nicht wichtig sein, >Mülleimer/ignorieren.

    Andererseits bringt es sicher viele Leser schnell auf die Frage: Weshalb stellst Du diesen noch sehr emotional verbandelten Text dann hier öffentlich in ein Forum? Erwartest Du nur Zuspruch, Anmerkungen auf Samtpfoten?

    Die Frage habe ich oben unter 2. bereits beantwortet

    Wir können gern über alles möglich zu Stilistik und auch Sprachgestus diskutieren - aber ich schätze mal dass ich Dir als ehrlich kritischer, mit dem Arsch Nüsse knackender, aufgeblasene, gockelhafte Kommentare schreibender Forenuser nicht in Deine Vorstellungen passe. Ich erlaube mir den Luxus einer eigenen Meinung und fasse meine Komms nicht nach den Erwartungen von AutorINNen ab.

    Einzig, dass ich den Eingangsgruss vergass, weil ich eine Formulierung eines Satzes zuerst tippen wollte...nehme ich auf meine Kappe, sorry!

    ALLES was ich als Kritik zum Text schrieb, meine ich auch heute noch so.
    UND zu guter Letzt: bei mir gibt es keinen doppelten Boden - auch dreckige Wäsche im Nachgang ist unnötig, da ich direkt und klar an der Stelle etwas mitteile wo es hingehört.

    Neue Chance auf neuen Anfang

    Ja, gerne

    Gute Einfälle wünscht

    gitano

    Danke!
    LG
    albaa
    Geändert von Albaa (19.08.2017 um 12:55 Uhr)

  13. #13
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    571
    Hallo Albaa,
    Da diese unsere Diskussion nun doch zumindest in Anteilen nur uns zwei näher betrifft - bitte weiter als PN oder in einem anderen geeigneten Foumsbereich, danke - falls Du daran interessiert bist.

    "replikenhaft" ist eine Charakterisierung meinerseits die ich für geeignet halte etwas über die Sprachstilistik in Deinem diesen Text hier auszudrücken. Sich aus einem Fundus dessen was man gelesen hat oder gesehen hat zu bedienen ist eine Replik - und die literarische, deutsche Romantik wird bei vielen AutorINNEN und in vielen Texten damit bestückt - ein Rückgriff.
    Nur vergessen die meisten AutorINNEN - dass die Literaten / Poeten zum sehr großen Teil in IHRER zeitgemäßen Sprache schrieben. (Dass dies mehr Mühe macht - weil man sich selbst mit den Möglichkeiten der zeitgemäßen Sprache auseinandersetzen muss - leuchtet ja wohl ein.)

    Darüber hinaus gibt es in diesem Forum und Anderswo weitere AutorInnen und deren gleichartige Texte, auf die ebenfalls diese Charakterisierung mMn zutreffen würde:
    nicht gemeint war, dass alle Deine Texte in dieser Stilart vorzufinden sind.

    Eine von mir geäußerte Kritik oder Charakterisierung zu einem Text anderer AutorINNEN lässt keinen Rückschluss auf die Ansprüche oder "Maßstäbe" meiner Texte zu, die ich beim Schreiben einbeziehe - was Du dazu äußerst ist spekulativ...und Du liegst damit sehr daneben. Abhilfe wäre mich dazu zu fragen.

    Einzig habe ich Dir hier offenbart, dass ich eine eigene Bildsprache suche - eben nicht schon oft Verwandtes/Bekanntes - nutze. Mehr habe ich bisher nicht dazu Dir gegenüber geäußert.

    Als Kritiker darf / und oft sollte man auch, kontrovers auf die Dinge schauen. Darin liegt eine große Kraft Dinge weiter zu entwickkeln...natürlich auch zu filtern/ zu kategorisieren.

    Desweiteren habe ich in meiner Kritik stets von meiner Meinung (siehe mMn= meiner Meinung nach...) gesprochen und keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhoben....a la "das wissen doch alle" oder Ähnliches.

    Ein Weg Kritik so zu verstehen wie sie da steht ist, sie so genau zu lesen wie sie da steht...dies hilft auch bei Textanalysen....notfalls (bei Nichtverständnis) nachzufragen...Oder wie es der große Kommunikationsforscher Friedemann Schulz von Thun mal äußerte:" ...das Mißverständnis/ ist ein Machwerk des Empfängers" (in "Miteinander Reden" Teil 1-3, 1989)

    Weitere Schmähungen oder private Meinungen bitte als PN
    ich beende meinerseits die Debatte unter diesem Text
    gitano
    Geändert von gitano (20.08.2017 um 09:36 Uhr) Grund: Tipselfehler
    "Die Deutlichkeit ist die Höflichkeit in der Kritik."
    feiner Satz von M. Reich-Ranicki

  14. #14
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von gitano Beitrag anzeigen
    Hallo gitano,
    Danke für deine nochmalige Antwort, meine Anwort wieder blau.

    Hallo Albaa,
    Da diese unsere Diskussion nun doch zumindest in Anteilen nur uns zwei näher betrifft - bitte weiter als PN oder in einem anderen geeigneten Foumsbereich, danke - falls Du daran interessiert bist.

    Da deine Einlassung zumindest in Anteilen noch den konkrete Text betraf, kann meine Antwort auch ruhig noch öffentlich sein.


    "replikenhaft" ist eine Charakterisierung meinerseits die ich für geeignet halte etwas über die Sprachstilistik in Deinem diesen Text hier auszudrücken. Sich aus einem Fundus dessen was man gelesen hat oder gesehen hat zu bedienen ist eine Replik - und die literarische, deutsche Romantik wird bei vielen AutorINNEN und in vielen Texten damit bestückt -*) ein Rückgriff.
    Nur vergessen die meisten AutorINNEN - dass die Literaten / Poeten zum sehr großen Teil in IHRER zeitgemäßen Sprache schrieben. (Dass dies mehr Mühe macht - weil man sich selbst mit den Möglichkeiten der zeitgemäßen Sprache auseinandersetzen muss - leuchtet ja wohl ein.)

    Das leuchtet mir ein, nur wo ist mein Text nun konkret damit bestückt, was "man" im Fundus der deutschen Romantik gelesen hat? Und wenn ja: Stört es dMn tatsächlich und inwieferne in diesen speziellen Text?


    Darüber hinaus gibt es in diesem Forum und Anderswo weitere AutorInnen und deren gleichartige Texte, auf die ebenfalls diese Charakterisierung mMn zutreffen würde:
    nicht gemeint war, dass alle Deine Texte in dieser Stilart vorzufinden sind.

    Na, siehst du, da ist unser weitwändiger und zäher (und langweiliger ) Austausch ja immerhin fruchtbar: Das Missverständis, das sich aus deinem Kommtar #9 ergab ist geklärt: Du zählst mich also nicht (generell) zu den AutorInnen, "die sich ständig (also generell) rückwärts gewandt bedienen".


    Eine von mir geäußerte Kritik oder Charakterisierung zu einem Text anderer AutorINNEN lässt keinen Rückschluss auf die Ansprüche oder "Maßstäbe" meiner Texte zu, die ich beim Schreiben einbeziehe - was Du dazu äußerst ist spekulativ...und Du liegst damit sehr daneben. Abhilfe wäre mich dazu zu fragen.

    Einzig habe ich Dir hier offenbart, dass ich eine eigene Bildsprache suche - eben nicht schon oft Verwandtes/Bekanntes - nutze. Mehr habe ich bisher nicht dazu Dir gegenüber geäußert.


    Ja, das ist gut, aber dass ein Dichter dabei nicht auf Gelesenes oder gar Gesehenes zurückgreifen müsste, stimmt so bestimmt nicht: Wenn ein Gedicht funktionieren soll, muss sich der Leser etwas vorstellen können, und das kann er nur, wenn es etwas "Verwandtes und Bekanntes" gibt, woran er sich orientieren kann, sonst müssten wir eine neue Sprache und dazu noch eine nicht-menschliche Denkweise erfinden.

    Selbst hermetische Lyrik lässt sich irgendwie anhand von "Bekanntem und Verwandten" (oder die Manifestation davon, nämlich "Gelesenes (Gehörtes) und Gesehnes) vom Leser (angeblich ) entschlüsseln, wenn nicht, dann ist es umsonst, oder?

    Wenn ich deine neuesten Texte anschaue, dann finde ich Vertrautes, außer die "tausend Seen in einer Stadt" über die ich rätsle (?), also Bilder, die ich mit "bereits Gelesenem und Gesehenem" abgleichen kann.


    tausend tauben tausend seen (gitano)

    in dieser stadt flattern
    tausend tauben
    gibt es tausend seen

    die nacht zieht aus silhouetten
    traumwinde
    suchen verstecke
    in dir / in mir
    hoffen
    zu leben
    noch fliehen sie
    unter taubenflügeln
    zu den spiegelseen.

    grautüll fällt auf mich
    im schlag der flügel
    und kehlige töne taumeln
    in meinem lied
    stürzen sich belagonien
    über die brüstung
    von balkonen

    dir hinterher

    dem klack-klack deiner schuhe
    dass immer ferner
    wie abschied
    von den wänden
    in der gasse
    springt.

    in dieser stadt flattern tausend tauben
    gibt es tausend seen

    da muss ich nicht lang nach einem Sinn suchen. Schön ist es, auch wenn mir jetzt spontan keine Stadt einfällt, wo es tausend Seen geben könnte, ich weiß auch nicht was diese Metapher bedeuten könnte? Was bedeutet sie? Nein, du brauchst nicht hier zu antworten - ich frage dann in deinem Faden noch nach.

    Als Kritiker darf / und oft sollte man auch, kontrovers auf die Dinge schauen. Darin liegt eine große Kraft Dinge weiter zu entwickkeln...natürlich auch zu filtern/ zu kategorisieren.

    Ja, das ist von mir sehr erwünscht. Aber ich denke, die Kunst der Kritik liegt darin, dass so jemand wie du, der über ein so großes lyrisches Wissen verfügt, es dazu einsetzt, empathisch und offen auf andere Texte zu reagieren. Ein wirklich wertvoller Dialog zwischen Kritiker und Schreiber kann nur entstehen, wo beide "Parteien" von der jeweils anderen Sicht profitieren können. Und das geht natürlich nicht, wenn der Kritiker, so wie du unter meinem Text, apodiktisch ein "nicht genügend" vergibt, und das wars dann.Und das hat dieser Text sicher nicht verdient.

    Desweiteren habe ich in meiner Kritik stets von meiner Meinung (siehe mMn= meiner Meinung nach...) gesprochen und keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhoben....a la "das wissen doch alle" oder Ähnliches.

    Du solltest nicht tiefstapeln: Deine Stimme wiegt hier - ich kann mich auch irren -, aber ich habe zB gerade walther's Antwort zu deiner Kritik an "Kein Sch(m)erz" gelesen, der deine Kompetenz ja auch nicht anzweifelt, sodass deiner Meinung hier zumindest so etwas wie Allgemeingültigkeit zukommt (?).

    Ein Weg Kritik so zu verstehen wie sie da steht ist, sie so genau zu lesen wie sie da steht...dies hilft auch bei Textanalysen....notfalls (bei Nichtverständnis) nachzufragen...Oder wie es der große Kommunikationsforscher Friedemann Schulz von Thun mal äußerte:" ...das Mißverständnis/ ist ein Machwerk des Empfängers" (in "Miteinander Reden" Teil 1-3, 1989)

    Genau das habe ich getan und ich habe auch nachgefragt.

    Diese These von Schulz kann ich allerdings nicht unterschreiben: In unserem Fall war das Missverständnis von Dir verursacht, weil du (ungewollt, wie ich jetzt weiß) eine Formulierung verwendet hast, die ein Pauschalurteil enthielt:

    Insgesamt erscheint mir der Text in seiner Bildwahl auch sehr replikenhaft...wer Lyrik aus oben genannter Epoche gelesen hat, wird in diesem Text Bekanntes wiederfinden.
    Ich bin überrascht, ja verblüfft weshalb so viel AutorInnen nicht ihre eigene Bildsprache suchen...sondern sich ständig rückwärts gewandt bedienen.
    *kopfschüttelnd"


    Weitere Schmähungen oder private Meinungen bitte als PN

    ich beende meinerseits die Debatte unter diesem Text
    gitano


    Ich denke auch, dass nunmehr alles geklärt ist.

    LG
    albaa


    *) alle Hervorhebungen im Fettdruck im zitierten Text von gitano stammen von albaa
    Geändert von Albaa (21.08.2017 um 17:48 Uhr)

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