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Thema: amaretto

  1. #31
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    Lieber kaspar,
    Du meinst beides könne lyrisch bestehen, das würde mich freuen (?)

    Lieber Artname,
    Eine schöne Interpretation!! Danke, für dein Einlassen auf den Text. Wenn du Celans "Mandorla" liest, dann wirst du erkennen, wie meins (lyrisch) verliert.

    Lieber Lorenz,
    Du wünscht dir mehr Klarheit?... bei Zweifel und Sehnsucht? Hätte man gern, Lorenz, aber ... !

    Vielen Dank, dass ihr diesen Text wahrgenommen und etwas dazu geschrieben habt!

    LG
    albaa

  2. #32
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    wenn ich die leiseste ahnung hätte, was celans mandorla mit deinem text inhaltlich zu tun haben könnte,
    ja dann könnte ich vielleicht auch entscheiden, ob hier kitsch oder kunst herrscht, lyrik oder lust.
    aber so lese ich einfach zwei texte von dir, welche beide um themen drehen, die ich zu verstehen meine, während ich im dritten, den von celan, den ich eben gelesen habe, nichts verstehe.
    kaspar

    ach, und noch was:
    nein, ich sehe klare vorteile für die weniger explizite fassung 20. sie erlaubt dem leser mehr eigenarbeit, lässt ihn aber trotzdem nicht von der leine,
    dirgiert (oh schreck!) ihn leicht mit einer hand.
    Geändert von kaspar praetorius (16.11.2017 um 19:28 Uhr)

  3. #33
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    Lieber kaspar,

    Schau in meinem Beitrag #10; was du noch so schreibst gehört eher zu See IV - hier gab es weder eine Lust-, noch eine Kitsch-Diskussion und auch keine dirigierende Hand - nur Amaretto nippende Lippen - Ich finde die Originalversion weniger explizit, also die satirische #20 - mit dem Samen spucken. Oder meinst du, weil in #20 das Wort "Schwanz" fehlt? Nein, du brauchst nicht mehr antworten, ehrlich gesagt, wäre ich dankbar, wenn das Gedicht (das Original) nun einfach so stehen bleiben könnte.

    LG
    albaa
    Geändert von albaa (18.11.2017 um 19:43 Uhr)

  4. #34
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    ich zerrede nicht, ich rede nur quer durch die fäden... find ich nicht so schlimm.

    schlimm natürlich, dass ich auch mit hilfe deines beitrages nr. 10 celans gedicht nicht verstehe...

  5. #35
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    Nein, ist schon ok, ich freu mich ja wirklich, wenn ich über meine Texte reden kann, aber irgendwann ist es dann auch genug - ich hab das mit dem Zerreden zwischenzeit auch wieder aus dem letzten Kommentar gestrichen. Ich fände es nur schade, weil ich den Text hier irgendwie mag, wenn er in all den (durchaus auch guten und kompetenten) Kommentaren praktisch untergeht.

    LG
    albaa



    Verstehst du das Gedicht "Mandorla" nicht? Nun, ohne Rezensionen, die ich gelesen habe, hätte ich es auch nicht verstanden, aber so erscheint es mir plausibel, oder ich habe mich halt auf das gestürzt, was mich fasziniert, dass es einen Menschen braucht, der Gott "sieht", sonst existiert Gott nicht, und im Umkehrschluss existiert aber dann auch der Mensch ohne Gott nicht, die eine "Idee" oder Vorstellung existiert nicht ohne die andere. Jetzt laber ich schon wieder , aber das hat ja nur im weitesten Sinne mit meinem Gedicht zu tun.
    Geändert von albaa (18.11.2017 um 20:00 Uhr)

  6. #36
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    Kaspar,

    ich habe zwar keine Abhandlungen zu Mandorla gelesen, aber mein Assoziation wäre:

    Mandel - Blausäure - Zyklon B - Vergasung.


    LG Okotadia

  7. #37
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    danke, okotadia, das klingt irgendwie nach hand und fuss.
    umso mehr stellt sich die frage, was ums himmels willen albaa bezweckte? gott als den macker hinzustellen, der sich in der küche einen blasen lässt?
    mit schwärmerischer unterwerfung kenne ich mich nicht so aus...
    kaspar

  8. #38
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    Liebe Okotadia, lieber kaspar,

    Ja, kaspar, ich denke du bist schon irgendwie auf der richtigen Spur, aber mit schwärmerischer Unterwerfung hat das genau nichts zu tun. Aber eine Küche gibt es hier nicht (eine persönliche Vorliebe von dir?)

    Okotadia, der Schlag in die Magengrube hat gesessen und ich habe diese Abreibung natürlich verdient. Obwohl die Mandel bei Celan tatsächlich eine religiöse Symbolik (natürlich nicht nur) hat und ich hauptsächlich auf das celanische "Nichts" anspiele, gibt es zweifellos einfühlsamere Möglichkeiten über den "gottverlassenen" Menschen zu schreiben, vor allem von einer Dilettantin - ich hab wohl überzogen. Sorry!

    Lieben Gruß
    albaa

  9. #39
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    gott macht den capuccino überall - das ist der unterschied zum gewöhnlichen barista (der das eh nur für die touristen drauf hat...).

  10. #40
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    Lieber kaspar,

    gott macht den capuccino überall
    Wow, was für ein Werbespruch! D solltest ihn an Starbucks verkaufen!

    Gott macht überall Capuccino
    Überall macht Gott Capuccino
    Capuccino macht überall, Gott.


    LG
    albaa

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