Thema: Gewahrsein

  1. #1
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    Gewahrsein



    GewahrSein

    Verzage nicht, wenn tiefe Dunkelheit
    dich wieder wie ein schwarzes Tuch umhüllt.
    Verwandle deine Angst in Achtsamkeit
    und spüre, wie das Licht dein Herz erfüllt.

    Dein Schmerz, der unentwegt den Mangel lebt,
    ist der Verlust der Allverbundenheit.
    Gib dich dem Heilstrom hin, der dich erhebt
    und fühle tiefste Fülle allezeit!

    Such nicht im Außen, was du dort nicht findest,
    dein Hunger schenkt dir niemals Lebensglück -
    wenn du dich mit dem höchsten Selbst verbindest,
    bist du genährt in jedem Augenblick.



    Geändert von Yoapharél (02.12.2018 um 17:32 Uhr)
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  2. #2
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    Hallo L.,

    danke für dein kurzes Feedback! Es freut mich, dass die Aussage für dich klar und verständlich ist (was vermutlich eher auf wenige Leser hier zutrifft).

    Dass es dir kitschig anmutet, ist dein gutes Recht, die Geschmäcker sind nun mal verschieden. Ich empfinde das anders, Sprache und Bilder sind für mich passend gewählt. Das Gedicht floss gestern Abend aus meinem Herzen (Gedichte, die nur aus dem Verstand kommen, sind auch nicht so meins), als Mutmach-Gedicht für eine liebe Freundin. Sie weiß bereits, dass wir alle auf dem Weg zu unserem wahren Wesen sind und uns hier in diesem irdischen Spiel nicht zu sehr mit unserem Körper (dem vorübergehenden Gefäß unseres ewigen Bewusstseins) und dem Ego identifizieren sollten. Deshalb ist es sinnvoll, mehrmals am Tag in die Achtsamkeit zu gehen, sich über den Atem (und ggf. Hand auf das Herzchakra legen) immer wieder mit seinem Höheren Selbst (oder auch dem höchsten) zu verbinden, sich einfach dem Heilstrom hinzugeben (das lädt den Akku auf, der sich doch in dieser herausfordernden Zeit allzu schnell leert). Nicht außerhalb, nur in uns selbst können wir unseren Frieden finden, das schließt zum einen die Heilung unseres verletzten inneren Kindes, das in jedem von uns lebt, auf dem Weg zur Selbstliebe ein, damit wir nicht mehr aus einem Mangelbewusstsein hervor nach Liebe, Anerkennung und Wertschätzung im Außen suchen, vielmehr hungern (was immer nur in Schmerz münden wird), zum anderen das Erkennen, was wir in Wahrheit sind – unendliches Bewusstsein, Liebe.

    Das Gedicht sollte als liebevolle Aufforderung verstanden werden, den Weg vom Mangel in die Fülle zu begehen, von der Angst in die Liebe.

    Jetzt hab ich wieder mehr geschrieben, als beabsichtigt, es wird wohl seinen Sinn haben...

    Liebe Grüße
    Yoa
    Geändert von Yoapharél (07.10.2017 um 22:42 Uhr)
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  3. #3
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    Danke für deine nochmalige Rückmeldung, lieber Lorenz, deine Worte haben mich sehr berührt.

    S1 V3 habe ich übrigens noch leicht überarbeitet, ist sprachlich runder.

    Alles Liebe!
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  4. #4
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    Hallo Yoapharel

    Ein schönes rundes Mut machendes Gedicht . Danke dafür .
    Und ja --- wenn wir uns an unsere Quelle erinnern, dann wird es einfach "durchströmend" .
    Liebe Grüße

    Eselsohr

  5. #5
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    Liebe Eselsohr,

    danke für deine wissenden, lieben Zeilen, diese beschenken mich nun wieder zurück! (:
    Es freut mich von Herzen, wenn das Gedicht Mut zu schenken vermag.

    Liebe Grüße an dich!

    Yoa
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