1. #1
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    Ort
    Calw, Nordschwarzwald
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    Die Birke am Weiher

    Als Todessehnsucht quillt aus gelbem Blatt
    die Müdigkeit der abgelebten Tage.
    Wie täuschend fern ist nun das junge Blühen,
    das sich aus Knospen einst verraten hat.
    Im kalten Wind fließt unsichtbar die Frage
    nach Einkehr und Erlösung aus den Mühen.

    Die Birke, eingehüllt in fahles Grau,
    trägt ihr Geschick als feuchten Nebelschleier
    und will sich schon dem langen Schlaf verschreiben.
    Wie ist das Leben seltsam ungenau?
    Sich spiegelnd scheint es auf dem dunklen Weiher,
    in regungslosen Wassern stumm zu treiben.

    Es ist, als läge ohne Zeit die Welt
    in einer stillen Utopie gefangen,
    erstanden aus den schwermuttrüben Schwaden.
    Ein Krähenruf, der in die Stille gellt,
    ist schaurig wundersam mit dem Verlangen

  2. #2
    Registriert seit
    Feb 2013
    Ort
    Im schönen Land zwischen den Meeren.
    Beiträge
    313
    ?????? moin moin galapapa,

    wer oder was hat dich unterbrochen, bitte beende das Gedicht.

    LG
    CB
    Nur wenn du frei bist " IF " ....dann bist du ein Mensch

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