1. #1
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    Aron Manfeld: an meine tote

    an manchen tagen seh ich Dich im zimmer stehen
    als wärst Du immer noch bei mir
    Du stehst ganz nah
    umarmen will ich Dich Du sollst nicht gehen

    die blauen augen immer noch so still
    ihr glanz ihr leuchten wird nun nie mehr sein

    Du bist
    Du bist
    Du bist

    immer noch
    immer noch
    immer noch

    mein

    immer noch alles was ich will

    Du kommst mich streicheln wie der sommerwind
    Du kommst mich trösten als das bienenkind

    bei Dir da wo ich frieden find

    Du meines lebens letzte liebe
    Aron Manfeld

  2. #2
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    Hallo Aron,
    berührend schöne Wehmutsbilder.
    Konstruktiv würde ich auch die persönliche Großschreibung weglassen, der mündige Leser braucht sie nicht.
    Die Wendung "da wo" strahlt (für mich) wenig lyrischen Hauch aus.
    Gern gelesen und LG
    Perry

  3. #3
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    Hallo, Aron,
    bin sehr darüber überrascht, dass du so traurig berührende Gedichte schreibst und auch veröffentlichst, dass du es kannst ( das Schreiben ), daran habe ich nie gezweifelt!
    Auf Perrys Einwand hin schlage ich vor: "bei dir ist's wo ich frieden find..."

    LG, Cara

  4. #4
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    Hallo Aron,
    berührend schöne Wehmutsbilder.
    Konstruktiv würde ich auch die persönliche Großschreibung weglassen, der mündige Leser braucht sie nicht.
    Die Wendung "da wo" strahlt (für mich) wenig lyrischen Hauch aus.
    Gern gelesen und LG
    Perry
    Lieber Perry,

    ja, Du hast Recht, "wo" trägt immer etwas Vulgäres im wahrsten Sinne des Wortes ... es gibt von Eichendorff ein Gedicht zum Tode eines seiner Kinder, in welchem er bewusst (?) Unstimmigkeiten einbaut, um den Verlust der Vernunft zu unterstreichen (?), wobei ich mich mit ihm nicht vergleichen kann und will.

    Das "wo" war direkt hingeschrieben und nimmt aus meiner Sicht etwas vom Pathos heraus. Alternativ wäre denkbar: bei Dir wo ich den frieden find.

    Die Grossschreibung der Personalpronomen ist mein Markenzeichen. Dank Dir fürs Reinfühlen.
    Hallo, Aron,
    bin sehr darüber überrascht, dass du so traurig berührende Gedichte schreibst und auch veröffentlichst, dass du es kannst ( das Schreiben ), daran habe ich nie gezweifelt!
    Auf Perrys Einwand hin schlage ich vor: "bei dir ist's wo ich frieden find..."

    LG, Cara
    Vielen Dank für die Blumen, liebe Cara. Liegt nicht in der Trauer die Wahrheit der menschlichen Existenz?

    Dein Vorschlag "bei dir ist s wo ich frieden find ist mir zu mörikig ... Danke fürs Mitschwingen.
    Aron Manfeld

  5. #5
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    Lieber Aron,
    ich würde es eher so ausdrücken: Obwohl mitten im Leben stehend, sind wir dennoch von Trauer umfangen.

    LG, Cara

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