Dieser Text hat sich in den Letzten 1-2 Std. aus sich heraus ergeben, und ist somit noch lange nicht fertig und wohl lediglich eine kurze Projektion meiner rasenden Gedanken, die mir schon seit Wochen durch den Kopf schwirren.. Wie findet ihr die Thematik?
Der Text ist wohl noch etwas zu impulsiv, aber irgendwie mag ich ihn so auch ganz gerne.. Das lässt ihn zwar roh wirken aber wie ich finde doch auch sehr direkt und ehrlich.. Ich spiele zumindest mit dem Gedanken die erste Strophe so zu lassen, und erst mit dem anbrechen des Tages auch den Text mit mehr Melodie und Reimschema auszustatten.. Was haltet ihr davon ^^ hab noch nicht all zu viel Erfahrung, heiße also gerne alle Ratschläge willkommen!

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Angst vor der Nacht


Ich bleibe nicht stehen. Ich darf nicht aufhören weiter zu gehen.
Ich hab Angst, Angst der Nacht ins Auge zu sehen.
Deshalb bleib ich nicht stehen, beginn mich um die Erde zu drehen,
versuche keinen Fehler zu begehn, Lasse nichts einfach geschehen,
auf keinen Fall bleibe ich stehen!
Viel zu schnell wird es dunkler Ich kann ja jetzt schon kaum was sehen!
Kann meine Füße nicht sehen.
Ich kann nichts Verstehen, dafür rast das Blut zu schnell umher,
Ich will keine Nacht, Ich fürchte mich zu sehr!
Ich renn weiter, immer mehr, doch kommt auch meine Kraft bald zum erliegen.
ist ausgeschöpft, reißt mich zu Boden und lässt mich dort liegen,
wirft mich hinnein in die Nacht, die unumgänglich doch schon längst auf mich gewartet hat,
hat sich für mich bereit gemacht, nur ich bin es nicht für sie,
sie umfasst mich erschreckt mich und ich erzitter vor ihr
Sie greift mit kalten bestimmten Fingern nach mir
Ich halte es kaum aus, Es kratzt an mir, will aus diesem Ich heraus Ich halt es kaum aus, Doch halt Ich es aus.

Ja Die Nacht zwingt mich zu ihr und doch erlöst sie mich von meiner Sonnenstrahlgier,
zeigt mir den Abgrund, und ein grenzenloses schwarz,
erzwingt den Schmerz, obgleich er immer verhasst erlöst er mich.
Zeigt mir dein gesicht. Ich verstehe meine Angst, meinen Hass für all das Gerase um mich.
Doch erkenne ich wohl, rasen erettet mich nicht, Und dann, wie versprochen, seh ich auch wieder ein Licht.

Wärend ich mich nun Frage,
ob es nun doch meine Aufgabe ist wieder weiter zu gehen, so wie die Sonne geht,
merke ich doch nur, wie alles an mir vorbei schwebt.
Merke ich wie jeder zurückreißende Hauch mich belebt
Mich zu neuen taten bewegt
Meinen Drang zum etwas-anderes-tun belebt
Und mein Herz sich in einem wirbel winde lichter tanz mit dem leuchten staub dreht
Die euphorie mir meinen Kopf verdreht
Merke ich ich bleib stehen ich will das jetzt sehen.
Ich will dabei sein und genießen wenn die Sonne nochmal untergeht.
Für mich untergeht.

Ich habe keine Angst mehr.
Jetzt will ich es ernsthaft sehen.
Ich will verstehen was passsiert, lass ich die Sonne freiwillig gehen.
Bleib ich hier stehen und seh was passiert.
Ich bin verdutzt, bin verwirrt. Mein Kompass dreht sich zurrt und spinnt,
dreht sich im Kreise mit mir im Wind,
ändert seine richtung und dann, erst dann bemerk ich die wärme.
Die wärme vom kommenden Sonnenaufgang.
Jahre lang bin ich gehastet um der Nacht zu entgehen,
doch rannt ich an der Sonne vorbei und blieb im schatten weiter gehend.
Ich rannte um mein Sehnen und konnte es garnicht verstehen,
Denn zum verstehen muss der Verstand erstmal zum stehen stehen bleiben.
Seine Situation begreifen, sich selbst begreifen erst dann kann er nach der Sonne greifen.
Erst dann kann er ganz gemütlich vielleicht auch mal ein stück mit ihr spazieren gehen.




Tut mir Leid für all die Fehler in der Zeichensetzung ... Ist nicht grade meine Stärke.. :P

vieeeeelen Dank fürs lesen, und über jeden noch so kleinen Kommentar freue ich mich riesig

Liebe Grüße, Jelena-Versfang