1. #1
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    Die Frau am Gehwegrand

    Auf der Rückbank meines Wagens
    saß Prinzessin Li Arabi,
    Herzensdame von Prinz Galek,
    mit dem Zepter in der Hand.

    Und da draußen auf dem Gehweg
    lief, verlangsamt zum Bestaunen,
    eine Frau im Licht der Sonne,
    auch son echter Blickgarant.

    Doch das übliche Begaffen
    kann ja schnell mal eskalieren,
    also riss ich mich zusammen,
    denn Madam war schon spät dran.

    Zehn Minuten bis zum Abflug
    in Berlin vom Flugplatz Tegel
    und ich heizte mit dem Porsche
    Richtung Norden durch die Stadt.

    Bleifuß Dank – wir waren pünktlich
    und als Lohn erfuhr ich auch noch
    wer der Blickgarant vom Gehweg –
    dieses Licht der Sonne – war:

    Königin Alim Kalanda
    aus dem Hause Simsaduse!
    Die wär nix für mich gewesen,
    ich bin eh nur Taxiprinz.

    Hätte ich sie angesprochen,
    dort am Rand der breiten Straße,
    wären sicher ein, zwei Teiten*
    aus dem Busch zu mir gehüpft.

    Was die Typen wie mir antun,
    daran will ich gar nicht denken.
    Aber Königin Kalanda
    hätten sie wohl gut beschützt.

    Wie auch immer! Dieser Ärger
    fängt mich langsam an zu nerven,
    hab ich dir denn nicht verraten:
    ich hab echt Verfolgungswahn?

    Denn Alim und auch Arabi
    sind nichts weiter als zwei Geister
    meiner Psychonummer Taxi,
    die ich ja so gerne fahr,

    wenn ich in Gedanken grade
    nicht so ganz genau bei meinem
    etwas seltsam quasselfrohen
    Psycho-Doktor „Hansi“ bin.

    ----
    * Teite = Umgangssprachlich für: riesengroßer, muskelbepackter Typ
    Geändert von MiauKuh (12.11.2017 um 14:18 Uhr) Grund: Danke an Artname und Gugol!

  2. #2
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    Hoi Werner
    Dein Gedicht erzählt von einer nicht alltäglichen Begegnung. Wer trifft schon zwei königliche Damen an einem Tag. So ein Taxifahrer erlebt bestimmt allerhand auf seinen Fahrten; dass er da persönliche Vorlieben entwickelt und hin und wieder seinen eigenen Wünschen nachhängt kann ihm keiner vorwerfen. Dass am Ende doch alles ganz anders ist, verleiht der Geschichte den nötigen Pfeffer.

    Formal blick ich diesmal nicht ganz durch, und ich finde du tust dir mit der erweiterten Silbenzahl keinen Dienst, weil du die Zeilen mit unnötigen Füllselwörtern bestückst. Da das Metrum sowieso keinem System zu folgen scheint (oder es ist so komplex, dass ich nicht durchblicke) würde ich darauf verzichten. Ein paar Beispiele, wo es mMn formal hakt:



    Zitat Zitat von MiauKuh Beitrag anzeigen

    S1 hat Auftakt, aber Z2 einen seltsamen Walzer und kein Auftakt in Z4. "gleich sofort" finde ich eine unnötige Doppelung

    Ich hab dich irgendwo xXxXxX
    auf der Straße gesehn xxXxxX
    und wollte gleich sofort xXxXxX
    zu dir rübergehn. XxXxX

    Auch das "grade" in Z1 riecht schwer nach Füllselwort und würde ich weglassen, weil die Zeile eh viele Hebungen hat. Warum du Z2 mit Auftakt beginnst und erst noch mit einem unnötigen "da", versteh ich nicht.

    Doch im Auto grade bei mir hinten drin, XxXxXxXxXxX
    da saß die Frau vom Saudi-Arabischen, xXxXxXxxXxx
    König Mustafa Abdelhag Kak Hal genau! XxXxxX....
    Und sie hat mir durch die Blume XxXxXxXx
    gleich gesagt ich hab zu fahren. XxXxXxXx

    Das "und" in Z1 braucht es eigentlich auch nicht. Seltsam, dass du hier von Z1-5 ins Präsens wechselst.

    Und alle Blicke an die Seite, xXxXxXxXx
    oder irgendwo ins Weite XxXxXxXx
    kann ich mir solang ich sie im XxXxXxXx
    Auto habe gänzlich sparen, XxXxXxXx
    denn ich müsste sie ja fahren, XxXxXxXx
    weil wir schon zu spät dran waren XxXxXxXx
    pünktlich anzukommen XxXxXx
    hin zum Tegel in Berlin. XxXxXxX
    Airport, ja! da sollt ich hin. XxXxXxX

    Irgendwann da angekommen,
    habe ich dann auch vernommen
    wer die Frau am Straßenrand denn
    eigentlich nun wirklich war.

    In Z8 fehlt dem "nich" ein "t". Wenn du eins der beiden "nein" durch was anderes ersetzen könntest, würde ich das tun.

    Königin Alim Kalanda aus dem Hause
    Simsasanda! Nein, die wäre nichts gewesen,
    hätt ich sie mal angesprochen
    auf der Straße da am Gehweg,
    nein das wäre nichts geworden,
    dieser blöde Taxiabend war im Grunde
    nichts für mich,
    bin ja eh nich königlich.

    Z2: Solche Frau... ist das korrektes Deutsch? Solche Frauen oder solch eine Frau, nicht? Was sind Könige der Zeiten? Da du sonst eh keine Reime hast, kommt dieses Zeiten/begleiten etwas überraschend.

    Nur die Könige der Zeiten
    würden solche Frau begleiten,
    die ich da am Rand der Straße
    so allein hab laufen sehn.

    Am Ende von Z2 ein Komma. "Sichrung" ähhhh der ist dir nicht würdig! Und dann auch noch ein "falln" in der letzten Zeile. Warum, wo du eh manche Zeilen weiblich enden lässt? Was heisst "mein Kinn zu Fuss fallen"? Es fällt mir bis zu den Füssen, oder es fällt, während ich zu Fuss gehe?

    Trotzdem ärger ich mich heute,
    hab ja schließlich meine Träume
    auch mal solche lieben Leute
    anzusprechen, um danach
    plötzlich von den Herrn der Sichrung
    ihrer königlichen Hoheit
    durch zwei Schläge in den Magen
    und mein Kinn zu Fuß zu falln.

    Z4: "knallen" ist ein Verb, also klein geschrieben

    Würde da die Dame schauen,
    mir den Blick der Freude schenken
    den ich mir von ihr ersehnte?
    Oder würde sie mir gleich nur
    aus Vergnügen eine Knallen?
    Oder würd ich ihr gefallen?

    Z5 wirkt sehr lang. Da würde ich "im Grunde" streichen. Z6: "hier alles" gefällt mir nicht, könnte auch ersatzlos weg.

    Niemand weiß es und auch sie nicht,
    davon gibt es leider schließlich
    nichts mehr um zu prüfen, ob ich
    irgendeine Chance vertan hab,
    ja geschweige denn im Grunde eine hatte.
    Oder ..., ach was soll der Quatsch hier alles,
    ich hab echt Verfolgungswahn!

    Warum um alles in der Welt lässt du Z4 männlich enden und musst dafür ein "e" abzwacken und dann schenkst du dieses dem Glück in Z8, wo es gekünstelt wirkt?

    Alim, Königin und Abdel
    waren schließlich Geistesmakel
    meiner Psychonummer Taxi
    die ich immer gerne fahr,
    wenn ich in Gedanken grade
    nicht so ganz genau bei meinem
    etwas seltsam quasselfrohen
    Psycho-Dr-Hans zum Glücke
    morgens in der Sitzung liege
    und ihm ausgeliefert bin.
    Alles was ich gut und gekonnt finde aufzulisten, würde endlos lange dauern, deshalb zusammenfassend: Trotz einzelnen Fragezeichen gern gelesen! E liebe Gruess, Karin
    ausgezogen
    um die welt zu sehen - der versuchung zu entgehen - und sich selber zu verstehen
    lebenslinien wie mäander - führten beide zueinander - wurden voneinander
    angezogen

  3. #3
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    Liebe Karin, herzlichen Dank für deine Worte!
    Das Gedicht wird nachher überarbeitet, sowohl sein Metrum, als auch seine Silbenzahlen und die blöden Endungen und Füllfusselquassel-Wörter (die ich einfach aus Rhythmusgründen hingeschrieben hatte, ohne nachzudenken). Jaja, du hast ein scharfes Auge für dummen Quatsch!

    Danke, das du das hier gelesen hast und danke für die vielen zurecht kritischen Anmerkungen.

    Nachher hab ich den Kopf nich mehr beduselt und ich wette, dann gelingt es mir besser
    Unüberarbeitete Gedichte hier hineinzustellen, in erster Euphorie, ist halt doch dumm.
    Das merke ich mir

    Grüße, Werner

  4. #4
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    Hallo Werner,

    dein Gedicht wirkt tatsächlich sehr unkonzentriert. Beinhaltet zu viele Füllworte und unmotivierte Zeitwechsel. Ich kann es nur mit Mühe zu Ende lesen. ich glaube, das hat vor allem handwerkliche Gründe.

    Zeitperspektive:
    Du beginnst mit der vollendeten Gegenwart: 'ich habe dich gesehen'. Der nächste Satz steht im Präteritum: 'neben dir saß'. Wieder zwei Sätze später bist du in der Gegenwart: 'ich kann mir sparen'. Spätestens hier will ich nicht mehr weiterlesen. Ich würde den Handlungsfaden in die einfache Vergangenheit versetzen. Mit der läßt sich besser erzählen, da die Hilfsverben entfallen.

    in V4 schreibst du: ' ich wollte gleich sofort...' - "gleich" und "sofort" sind Adverben. Sie kennzeichnen die Art und Weise des Wollens. "sofort" kennzeichnet mE Impulsivität. "gleich" eher "als nächstes". Beides gemeinsam, das behindert sich. ich würde hier "sofort"nehmen

    Redeform

    Und alle Blicke an die Seite,
    oder irgendwo ins Weite
    kann ich mir solang ich sie im * richtig: könnte
    Auto habe* gänzlich sparen, * hätte
    denn ich müsste sie ja fahren,
    weil wir schon zu spät dran waren *wären
    pünktlich anzukommen
    hin zum Tegel in Berlin.
    Airport, ja! da sollt* ich hin. *sollte

    Grundsätzlich gilt für die indirekte Rede, dass die Verben im Konjunktiv stehen.

    Rede- und Zeitform behandelst du über das gesamte Gedicht sehr, sehr unsicher. Da solltest du dich mal ein paar Stunden mit den grammatikalischen Basics beschäftigen.

    Schlüssigkeit

    Du:

    Trotzdem ärger ich mich heute,
    hab ja schließlich meine Träume
    auch mal solche lieben Leute
    anzusprechen, um danach
    plötzlich von den Herrn der Sichrung
    ihrer königlichen Hoheit
    durch zwei Schläge in den Magen
    und mein Kinn zu Fuß zu falln.

    Ich:

    trotzdem ärger ich mich heute
    Sehnsucht macht den Mensch' zum Dieb
    Jeder schleust gern seine Träume
    Vorbei an der Security.
    Will sein Herz zu Füßen legen
    einer Queen - und nicht den Schädel.

    Ist jetzt sprachlich auch noch nicht der Burner, aber mE schlüssiger zu lesen. Stark EMPFINDEN kann (leider) Jeder. Dichten ist in erster Linie (leider) starkes Handwerk.

    Ach, noch was: Du schreibst Füllwörter in deinen Entwurf, um die Metrik zu halten? Ich würde das nicht tun, denn wenn man voreilig auf "Antworten" drückt, bleiben die oft aus Versehen drin. Ich setze als Platzhalter Betonungszeichen

    Am Brunnen vor dem Tore
    Da steht .-. baum
    ich träumt in seinem Schatten
    .-. süßen Traum

    vastehste?

    lg





    Geändert von Artname (11.11.2017 um 13:48 Uhr)
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  5. #5
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    Ich würde ja danke sagen, aber ich schäme mich eher dafür, meine untere unkorrigierte Qualität hier hineingestellt zu haben.
    Deswegen sage ich nicht danke fürs Durchlesen, sondern entschuldige mich für die Zeit, die ich dir geraubt habe.

    Ich gelobe Besserung!

  6. #6
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    Lieber Werner,

    ja und nein!!!!! Derartige Entwürfe sind normal, wenn man mal nicht so gut drauf ist... und zur Selbstentspannung spontan zu Schreiben anfängt. Ich habe auch solche Fragmente rumzuliegen. So konnte ich aber wenigstens sehen, dass du Füllwörter als Platzhalter setzt . wovon ich nachdrücklich abrate. Siehe Schluß meines letzten kommentars.

    liebe Grüße
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  7. #7
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    Hey Artname,

    genau so war es ja. Es war ein einfaches Niederschreiben ohne Rückhaken, straight-forward ohne jegliche Korrektur.
    Dafür war es (nachdem ich es grade noch mal las) miserabel.

    Deswegen:

    ich hab es general-überarbeitet. Es hat eine feste Form bekommen und naja, ich übe das Geschichten erzählen ja noch.

    Schau noch mal rein, falls du Lust hast

    Liebe Grüße!!

  8. #8
    Verbalcarpaccio ist offline redseliges rohes raspelrindfleisch
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    Moin Werner,

    deine ursprüngliche Version sehe ich nur noch in den Zitaten Gugols und muss sagen, dass sich die Überarbeitung richtig gelohnt hat.

    Die Story gefällt mir - schon die Taxifahrerstory, aber auch die Wendung hin zur Couchstory. Vor allem passt mMn der ungereimte, aber metrisch saubere Stil gut zur Couchnummer.

    Inhaltlich passt mir die Beschreibung der Dame in S1 nicht ins Bild. Ich glaube einfach nicht, dass die zwei Taschen trägt.
    Dafür gefallen mir die fantasievollen Namen und Königreiche.

    Formal hätte ich in S4V4 den Mut zur Inversion gehabt:

    Sie verpasste fast den Flieger
    in Berlin vom Flugplatz Tegel
    und im Tempo eines Adlers
    flogen wir quer durch die Stadt.
    flogen quer wir durch die Stadt.


    (Die Betonung liegt ja auf "quer" und die Inversion beißt sich mMn nicht mit dem Erzählstil)

    lg VC
    x
    xXx
    X
    x
    *Z³ - zensiertes zentriertes Zitat in unregelmäßigem Metrum


  9. #9
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    Zitat Zitat von Verbalcarpaccio Beitrag anzeigen
    Moin Werner,

    deine ursprüngliche Version sehe ich nur noch in den Zitaten Gugols und muss sagen, dass sich die Überarbeitung richtig gelohnt hat.

    Die Story gefällt mir - schon die Taxifahrerstory, aber auch die Wendung hin zur Couchstory. Vor allem passt mMn der ungereimte, aber metrisch saubere Stil gut zur Couchnummer.

    Inhaltlich passt mir die Beschreibung der Dame in S1 nicht ins Bild. Ich glaube einfach nicht, dass die zwei Taschen trägt.
    Dafür gefallen mir die fantasievollen Namen und Königreiche.

    Formal hätte ich in S4V4 den Mut zur Inversion gehabt:

    Sie verpasste fast den Flieger
    in Berlin vom Flugplatz Tegel
    und im Tempo eines Adlers
    flogen wir quer durch die Stadt.
    flogen quer wir durch die Stadt.


    (Die Betonung liegt ja auf "quer" und die Inversion beißt sich mMn nicht mit dem Erzählstil)

    lg VC
    Guten Morgen Verbalcarpaccio,

    gleich gibt es hier Espresso!

    Hey ich hab mich wirklich über deinen Kommentar gefreut, dankeschön.
    Ja, mit der Beschreibung von der Frau in S1 bin ich auch noch nicht 100% Firm, aber .... sie soll irgendwie königlich wirken / wie ein Model.
    Danke für den Denkanstoß, ich schau noch mal was sich da tun lässt.

    Das mit dem Fliegen und quer durch ... jaja!! Auch da setze ich mich noch mal dran.

    Schön, dass dir die Fantasienamen gefallen haben und auch die Story insgesamt.

    Die Überarbeitung war notwendig, vorher war ich ja sehr, sehr schluderig und faul ...
    das hier ist der Stil, in dem ich gerne schreibe.

    Danke für deine Tipps, ich werde darüber nachdenken und wenn ich was finde, schick ich es dir.
    Hab einen schönen Tag (:

    - Werner

  10. #10
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    Hallo Werner,

    Klaro, jetzt ist die Geschichte wesentlich besser geworden. Jetzt kommt auch die Pointe sehr schön zum Ausdruck. - Trotzdem würde ICH einige Kleinigkeiten noch ändern. Im Grunde geht es immer nur um die Beachtung der Zeitform und etwas mehr Schlüssigkeit.

    Lg


    DIE FRAU AM GEHSTEIGRAND


    Auf der Rückbank meines Wagens
    Saß die Frau Kandies Arabi,
    Herzensdame von Prinz Galek,
    Mit dem Zepter in der Hand.

    Und da draußen auf dem Gehweg

    Trotz der Taschen in den Händen
    Wie ein Model auf den Laufsteg
    Dicht am Rand der Straße - sie!


    Manche Blicke durch Scheibe
    Wie zum Beispiel Richtung Gehweg,
    Können schnell gefährlich werden -
    Und Madam war sehr spät dran.

    Eine Stunde bis zu Abflug
    In Berlin vom Flugplatz Tegel -
    Also flogen wir wie Adler
    Richtung Norden durch die Stadt.

    Bleifuß Dank – wir warn fast pünktlich
    Und als Lohn erfuhr ich auch noch
    Wer die Frau am Gehwegrand denn
    Eigentlich gewesen war:

    Königin Alim Kalanda
    Aus dem Hause Simsaduse! –
    Die wär nix für mich gewesen,
    Ich bin eh nur Taxiprinz.

    Hätte ich sie angesprochen,
    Dort am Rand der breiten Straße,
    Wären sicher ein, zwei Teiten
    Aus dem Busch zu mir gehüpft.

    Was die armen Teufeln antun,
    Daran will ich gar nicht denken.
    Aber Königin Kalanda
    Hätten sie wohl gut beschützt.

    Wie auch immer! Dieser Ärger
    Fängt mich langsam an zu nerven,
    Hab ich dir denn nicht verraten:
    Ich hab echt Verfolgungswahn?

    Alim und Madame Arabi
    Sind nichts weiter als zwei Geister
    Meiner Psychonummer Taxi,
    Die ich ja so gerne fahr,

    Wenn ich in Gedanken grade
    Nicht so ganz genau bei meinem
    Etwas seltsam quasselfrohen
    Psycho-Doktor Hansi bin.
    Wortfüsse, wohin ich auch seh!

  11. #11
    Registriert seit
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    Ach Artname,

    was soll ich sagen? Danke!
    Deine Änderungen machen die Geschichte schlüssiger, bündiger, besser.
    Am wichtigsten erscheinen mir die Vertauschung von Strophe 1 und 2 und die Betonung darauf, dass die Blicke gefährlich werden können

    Nun, ich danke dir recht herzlich!!

    Einiges davon werde ich übernehmen, die Sache mit den Taschen muss ich dennoch verändern, so richtig gefällt mir die Beschreibung von ihr noch nicht. Sie ist immerhin "auffallend" und nicht nur ein Model, tatsächlich ja eine Königin, also muss mehr als ein Model-Aussehen an ihr sein.

    Mal sehen was mir da noch einfällt.

    Das Update mache ich nachher, ich mache mich bemerkbar.

    Edit: so, updated!

    Lg!!
    Geändert von MiauKuh (12.11.2017 um 13:54 Uhr)

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