1. #1
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    Mein Freund liest die ZEIT

    Donner donnern durch die Scheiben,
    Blitze fallen in den Tag,
    Wind und Regenwetter treiben
    heut ein Spiel, wie ich es mag.

    Kracher krachen durch die Mauern,
    Graupel grabschen Rosenhag,
    Blätterschwall in Hagelschauern,
    weggeweht, was erst noch lag.

    Keiner kann mehr aufrecht stehen,
    Wolken fliehen, fliehen weit,
    richtungslos die Winde wehen,
    nur mein Freund versteht die Zeit.

    Liest die ZEIT und kann dort lesen,
    dass man seine Meinung teilt,
    dass die Besen sind gewesen
    und zurück der Meister eilt.

    Meister Martenstein wird’s richten,
    bietet bösen Besen Stopp!
    Kunst muss frei sein, auch das Dichten
    darf pikant sein und salopp.

    Dichter wurden stets als Schreiber
    von den Frauen hoch verehrt.
    me too, Freund, schreib für die Weiber,
    jeder, der das Weib begehrt.

    Doch in einem fernen Städtchen,
    wird "die Hauptstadt" auch genannt,
    wurden ein paar dumme Mädchen
    ohne Kunstverstand bekannt.

    Fragten laut, ob Weiberpreisung
    an Fassade hingehört.
    Nun, ob solch Geschmacks-Entgleisung
    hat mein Freund sich sehr empört.

    Und man hört ihn leise klagen,
    dass die Freiheit in Gefahr,
    bald schon dürf man nicht mehr sagen,
    was zuvor noch rechtens war.

    Lösche man den Eugen dorten,
    sei’s das Ende jeder Kunst,
    und dazu an vielen Orten
    auch das Ende jeder Brunst.

    Gott sei Dank warf Martenstein
    zeitig in der grossen ZEIT
    in des Freundes Garten rein
    solidarisch einen Stein.

    Doch da les ich heut von Neuner,
    dass der Sturm im Wasserglas
    sehr beschränkt sei, nur ein kleiner,
    schnell verpuffe wie ein Gas.

    Und noch schlimmer kommt es immer:
    Selbst die biedre AfD
    teilt das Angst-um-Kunst-Gewimmer,
    hebt den Eugen in die Höh.

    Ja, so ist das Wetter heute,
    windig, unstet, kalt und nass!
    Du, mein Freund, ihr andern Leute:
    Schliesst jetzt besser euer Fass!

    Achtung Link!
    jungewelt.de/artikel/321527.patriarchale-kunsttradition.html
    Geändert von kaspar praetorius (18.11.2017 um 13:11 Uhr) Grund: Zwei den Freund Michael Domas diskriminierende Wörter ausgemerzt

  2. #2
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    @Wilma


    Moin

    Net schlecht.

    Du warst zu schnell. Hier: „bald schon dürft man nicht mehr sagen,“

    Ansonsten ok, der Link funktioniert nicht.

    Tschüss.
    der Gedankenspringer

  3. #3
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    hallo horstgrosse 2
    "man dürfe" ist der hier für die indirekte rede angebrachte konjunktiv präsens. ich habe ein "e" elidiert, das ist etwas hemdsärmlig, aber trotzdem passender als deine krorrektur.
    hast du versucht, den link zu kopieren und in die adressleiste deines browsers einzusetzen? sonst hilft bestimmt google mit "florian neuner gomringer"
    gruss
    kaspar

  4. #4
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    Zitat Zitat von kaspar praetorius Beitrag anzeigen
    hast du versucht, den link zu kopieren und in die adressleiste deines browsers einzusetzen? sonst hilft bestimmt google mit "florian neuner gomringer"
    gruss
    kaspar
    Grüße.

    Ja habe ich und es klappte.

    Die Situation dort ist echt peinlich. Die vielen Flöhe die da husten.
    der Gedankenspringer

  5. #5
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    Zitat Zitat von kaspar praetorius Beitrag anzeigen
    Donner donnern durch die Scheiben,
    Blitze fallen in den Tag,
    Wind und Regenwetter treiben
    heut ein Spiel, wie ich es mag.

    Kracher krachen durch die Mauern,
    Graupel grabschen Rosenhag,
    Blätterschwall in Hagelschauern,
    weggeweht, was erst noch lag.

    Keiner kann mehr aufrecht stehen,
    Wolken fliehen, fliehen weit,
    richtungslos die Winde wehen,
    nur mein Freund versteht die Zeit.

    Liest die ZEIT und kann dort lesen,
    dass man seine Meinung teilt,
    dass die Besen sind gewesen
    und zurück der Meister eilt.

    Meister Martenstein wird’s richten,
    bietet bösen Besen Stopp!
    Kunst muss frei sein, auch das Dichten
    darf pikant sein und salopp.

    Dichter wurden stets als Schreiber
    Von den Frauen hoch verehrt,
    Auch mein Freund schreibt für die Weiber,
    jeder, der das Weib begehrt.

    Doch in einem fernen Städtchen,
    wird "die Hauptstadt" auch genannt,
    wurden ein paar dumme Mädchen
    ohne Kunstverstand bekannt.

    Fragten laut, ob Weiberpreisung
    an Fassade hingehört.
    Nun, ob solch Geschmacks-Entgleisung
    hat mein Freund sich sehr empört.

    Und man hört ihn laut beklagen,
    dass die Freiheit in Gefahr,
    bald schon dürf man nicht mehr sagen,
    was zuvor noch rechtens war.

    Lösche man den Eugen dorten,
    sei’s das Ende jeder Kunst,
    und dazu an vielen Orten
    auch das Ende jeder Brunst.

    Gott sei Dank warf Martenstein
    zeitig in der grossen ZEIT
    in des Freundes Garten rein
    solidarisch einen Stein.

    Doch da les ich heut von Neuner,
    dass der Sturm im Wasserglas
    sehr beschränkt sei, nur ein kleiner,
    schnell verpuffe wie ein Gas.

    Und noch schlimmer kommt es immer:
    Selbst die böse AfD
    teilt des Freundes Wutgewimmer,
    hebt den Eugen in die Höh.

    Ja, so ist das Wetter heute,
    windig, unstet, kalt und nass!
    Du, mein Freund, ihr andern Leute:
    Schliesst jetzt besser euer Fass!

    Achtung Link!
    jungewelt.de/artikel/321527.patriarchale-kunsttradition.html
    Lieber kaspar,

    Die ersten beiden Strophe sind zwar richtig fetzig zu lesen (wie auch die anderen), aber ich bin nicht sicher, ob so viel naturmetaphorisches Schauspiel zum Thema passt (?).

    Wobei ich aber mehr darüber rätle und ich immer noch nicht verstehe, wie du eigentlich zu der Sache stehst, obwohl ich die Diskussion in deinem Faden "Kunst ist frei, der Kerl ist's nicht mehr" gerade gelesen habe.

    Mir ist das aber nicht wirklich eine Diskussion wert. Meines Erachtens zeigt durch die Gomringer-Fassaden-Geschichte nur wie die Hysterie - nun, eigentlich vermute ich, es ist einfach nur (geschlechtsunspezifische) Wichtigtuerei - von Geschlechtsgenossinnen der Sache der Frauen mehr schadet als nützt.

    LG
    albaa
    Geändert von Albaa (14.11.2017 um 19:52 Uhr)

  6. #6
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    Hallo Albaa
    Dann weisst du offenbar entschieden mehr als ich über irgendwelche deiner "Geschlechtsgenossinnen". Hast du geheime Informationen, an welche ich nicht rankomme?
    Ich für meine Person erlebe Hysterie in Form von "Ist denn nun jede Form von Flirten verboten?" Wie Florian Neuner schreibt, hat offenbar ein ganzer Pulk von Leuten nur darauf gewartet, dass irgendwo ein Sack auftaucht, auf welchen man prügeln kann, um nicht den Esel selbst zu treffen. Deine "Geschlechtsgenossinnen" dienen als Sack. Nenn sie doch mal beim Namen! Und sag genau (genau!), was sie getan haben! Oder geht es vielelicht doch um Hexenjagd? Um "Geschlechtsgenossinnen"-Jagd?
    Kaspar
    Kinder, jetzt gilt's ernst!
    Sie quatschen im Cybertalk
    über Cybersex.

    (StadtHaiku)

  7. #7
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    Wieso regst dudich eigentlich so darüber auf? Ich habe keine "geheimen Informationen" (und brauche auch keine ZEIT um nachzulesen, was ich denken soll), es ist nur meine ganz persönliche Meinung; ich empfinde das einfach als blödsinnige "Schmieraktion" von ein paar WichtigtuerInnen. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch nicht ok, dass die Hexenjäger diese unter dem Deckmäntelchen der guten Absicht getarnte Dummheit ausnützen.

  8. #8
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    Was bitte empfindest du als blödsinnige Schmieraktion? Was ist überhaupt eine schmieraktion? Woher nimmst du dein Wissen über die "Wichtigtuerinnen"? Wer sind sie? Was haben sie dir getan?
    Worüber rege ich mich zu sehr auf nach deinem Geschmack?
    Immerhin nennt endlich jemand (nämlich du) die Aufschreier und Kunstfreiheitsverfechter "Hexenjäger". Die Parallelen zur AfD sind vorhanden. Merkel muss weg und jungen Frauen von heute gehört das Gedicht des ehrenwerten Greisen aus Bamberg vor die Nase gesetzt, so dass sie es täglich lesen und nie vergessen, was Sache ist. Aber immerhin kannst zumindest du auch eine Hexenjagd erkennen (oder tust du nur so?), und mir bleibt zu fragen: Ist es falsch, sich über Hexenjagden aufzuregen? Ich habe mich damals mit Versen gegen die "Gutmensch"-Mythen gewehrt und ich wehre mich heute gegen die "Geschlechtsgenossinnen"-Mythen. Du möchtest aber vielleicht gerne noch ein paar deftige persönliche Beweggründe lesen? Würden sie denn ausreichen, um alles von mir Kritisierte rein zu waschen?
    Gute Nacht
    Kaspar
    Kinder, jetzt gilt's ernst!
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    (StadtHaiku)

  9. #9
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    jungen Frauen von heute gehört das Gedicht des ehrenwerten Greisen aus Bamberg vor die Nase gesetzt, so dass sie es täglich lesen und nie vergessen, was Sache ist.
    Also, das find ich jetzt schon sehr übertrieben: "avenidas" enthält keine Lobpreisung des Mutterkreuzes bzw. ist es keine "entartete" Kunst.

    Ich sag ja: Dummheit (Es stellt sich auch die Frage, wer hat ursprünglich und warum entschieden, dass dieses Gedicht an die Fassade muss/darf - so lange ist das ja noch nicht her?), die den Hexenjägern und Gleichberechtigungsgegnern in die Hände spielt. Das ist keine Privataktion, sondern hat eine gesellschaftpolitische Dimension, und da sollte frau (Unigremien) mehr nachdenken, bevor frau solche Aktionen setzt, wo frau sich ausrechnen kann, welche Wellen das schlägt; zb. auch, dass der AfD in die Hände gespielt wird. Das ist nicht gut für die Sache der Frauen, oder? Aber eine pluralistische Gesellschaft hält so einen Diskurs locker aus bzw. ist es ja gerade ihre "Lebensenergie", das ist ja das Wichtigste und nicht, ob wir beide einer Meinung sind.
    LG
    albaa
    Geändert von Albaa (14.11.2017 um 22:21 Uhr)

  10. #10
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    guten morgen

    ich denke, wir beide sind stärker einer meinung in dieser sache, als du vermutest.

    als lehrer habe ich gelernt, dass der alte knacker die verantwortung trägt für sich und für die art, wie er auf "aktionen" von jungen leuten reagiert. dass er umgekehrt den jungen leuten sehr viel zugestehen muss an "dummheit" oder "unbedachten aktionen".
    deshalb rege ich mich jetzt echt auf, wenn alte knacker "feuer" und "untergang der kunstfreiheit" schreien. und das nicht in twitterforen, sondern als PEN-Chefs oder als Kolumnisten.

    ja, wer hat dieses gedicht ursprünglich zum fassadenbild einer öffentlichen einrichtung mit pädagogischen charakter gemacht? gute frage...! sahen die damals federführenden alten knacker (unbestätigte altersvermtung durch mich), welche über kunst-am-bau-kredite entscheiden konnten, vielleicht das ganze als ihre "privataktion" und verkannten die "gesellschaftspolitische dimension"? gut, man darf ihnen bestimmt zugute halten, dass auch nach heutiger sicht der text nicht gar so entsetzlich ist. aber wer spricht denn ständig von dem miniproblem, das er (tatsächlich) aufwirft? es sind die alten knacker, welche damit auch noch englische minister (alte knacker), amerikanische schauspieler (alte knacker), deutsche fdp-politiker (alter knacker) in zusammenhang bringen.
    dabei sollten sie und ihre ganze "(pluralistische) gesellschaft" diesen ach so unerhörten angriff auf die freiheit der kunst einerseits und die freiheit der anmache (sorry: des nett gemeinten flirtens) andererseits locker aushalten...

    florian neuner hat es ausgesagt: es ist, als hätte eine menge leute nur darauf gewartet, ein backlash-bashing grossen ausmasses zu starten. die wahl von trump in usa war da wohl das fanal, das es gebraucht hat. was zum teufel können ein paar berliner student*innen für das saure gesicht und die schmutzige weste einer hillary clinton?

    schönen guten morgen
    auch darin einer meinung mit dir
    kaspar

  11. #11
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    Lieber Freund,

    kaum bin ich aus dem Fass raus und habe mich endlich aus der Debatte unter Kunst ist frei, der Kerl ist's nicht mehr" zurückziehen können, weil ich nicht „ständig wie die alten Knacker von dem miniproblem sprechen“ wollte, das die „Sexismusdebatte“ aufwirft, da machst Du ein neues Fass auf.

    In dem will ich durchaus nicht mit Dir planschen oder Wellen schlagen, da Du mich aber persönlich angreifst, muss ich wohl oder übel doch was dazu sagen:
    Albaa fragt: „Die ersten beiden Strophe sind zwar richtig fetzig zu lesen (wie auch die anderen), aber ich bin nicht sicher, ob so viel naturmetaphorisches Schauspiel zum Thema passt (?).“ Ob sie zum Thema passen, weiß ich auch nicht, passen sie denn auf mich? Waren meine Einlassungen auf Dein Gedicht „Wutgewimmer“? War ich „sehr empört“. Habe mich „laut beklagt“? Ich dachte, die Contenance bewahrt zu haben, auch gegenüber Deinen Anwürfen.
    Schlimm,schlimm, und nun sehe ich mich auch noch in einem Boot mit der AfD. Und mit denen, die über Frauen als „Weiber“ sprechen. Tu ich nicht, auch nicht wie Du über „ein paar dumme Mädchen ohne Kunstverstand“.


    Michael
    .................................................................................................... ..........................
    poetry trifft Poesie, der Slammer Christian Gottschalk als mein Gast "Zum Goldenen Bock", Köln, Do., 25.1.18, 19.30 Uhr

  12. #12
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    Oh je, lieber Michel Domas
    Es ist ungehörig, einen Gedichteforenfreund "persönlich anzugreifen" (Zitat Michael Domas).

    "Wutgewimmer" ist ein vollkommen unpassendes Wort dafür, dass du mir die ZEIT als Lektüre empfiehlst, Martenstein als Gewährsmann zitierst, englische Kriegsminister und Knietätschler als Opfer einer weltweiten Kampagne hinstellst und eine österreichische Journalistin mit einem einzigen, aus dem Zusammenhang eines Interviews gerissenen Satz zitierst.
    Ich entschuldige mich für dieses Wort, es ist wie so vieles bei mir, dem Reim zuliebe in meine Tasten geflossen. Ich habe es oben ausgemerzt. (siehe oben)

    Wo für dich die Grenze zwischen "empört" und "sehr empört" liegt, weiss ich nicht.

    Wo für mich die Grenze zwischen "laut beklagen" und "beklagen" liegt, muss ich noch herausfinden. Das "laut" kann ich aber gleich jetzt streichen (siehe oben).

    Selbstverständlich bist nicht du es, der über Frauen als Weiber sprichst. Würdest du nie tun.
    Aber ich tu das. Ungeniert. (Dafür meide ich Wörter wie Contenance.) Schlimm? Echt schlimm? Sehr schlimm? Laut schlimm? Ich zähle sogar zu jenen, welche über Weiber (mujeres) schreiben, sogar wenn ich über Blumen (flores) schreibe (ach Gomringer, ich kann dich so gut verstehen...). Noch zähle ich nicht zu jenen, deren Weibergedichte an Schulfassaden stehen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    Tja, das zitierte Boot ist ein echtes Kreuzfahrt-Riesenschiff. Wer war zuerst drauf? Martenstein? Nina Proll? Michael Domas? Christine Richard? Donald Trump? Die Berliner AfD?
    Statt Schiffs-Geschützen knallen die Stellungnahmen! Und zielsicher treffen sie mitten in jene "Einheitsfront gegen Kunstfreiheit" (Chr. Richard), deren Exponent*innen sich überall verstecken: In einem kleinen Berliner AStA genauso wie in einem zehn Jahr lang kaum beachteten Blog namens "metoo".
    Die Kreuzfahrer sorgen dafür, dass dieser Blog und diese Berliner Studenten die Bekanntheit erhalten, welche sie sich nicht erträumt hatten, welche aber nicht überall als schlecht angesehen wird. E la nave va! (Fellini) Und wer, ja wer hat keine Kabine gebucht? Ausgerechnet Gomringer selbst... Demnach würde Alter also doch vor Torheit schützen?

    Abschliessend entschuldige ich mich bei dir persönlich, da du dich als "der Freund" outest, nochmals sehr (!) für den Fehlgriff "Wutgewimmer" und ein bisschen auch für das "laut". Solltest du jedoch das Übrige und auch diesen Kommentar als "persönlichen Angriff" betrachten, dann fehlt mir das Verständnis. Ich bin nur von Beginn weg sehr (!) anderer Meinung als du, was die Gomringer-Geschichte betrifft.

    Schönen Samstag dir
    Kaspar Praetorius
    Geändert von kaspar praetorius (18.11.2017 um 11:41 Uhr)

  13. #13
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    Mich wundert ja nicht, dass ein paar ältere, nicht mehr lernfähige Herren panisch reagieren; die Zeit der "mächtigen Männer", die dazulernen müssten, dass es nicht nur darum geht, wie sie es empfinden, sondern wie die Frauen es empfinden (Zitat Peter Pilz nach seinem - wenn auch etwas verspäteten - Sturz über seine wehrhafte "Untergebene") scheint bald abgelaufen (auch auf natürliche Weise), wenn heutzutage ein paar junge Heldinnen in der Lage sind eine Kulturrevolution gegen die "alte Knacker" - wie den Gomringer - anzuzetteln, tja:

    Hol den Vorschlaghammer
    Sie haben ihm ein Denkmal gebaut
    Und jeder Vollidiot weiß, dass das die Liebe versaut
    Ich werd die schlechtesten Sprayer dieser Stadt engagieren
    Die sollen nachts noch die Trümmer
    Mit Parolen beschmieren


    Wir sind Helden - Denkmal
    höre:youtube.com/watch?v=UEk7-Cj3VyM



    LG
    albaa
    Geändert von Albaa (18.11.2017 um 20:25 Uhr)

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