Ich tauche hinab in das dunkle Verlies,
Wo endloser Schmerz die Menschen umfließt,
Wo Dunkelheit, gehärtet im Äther so tief,
Verdammnis, Traurigkeit, Leiden und Grief,
Die Menschen umspülen, hernieder ziehen,
Umgeben von morschen, zerborstenen Riemen,
Kein Odem geht dort, am finsteren Ort,
Kein Licht blitzt, verebbt nur und leuchtet nicht fort,
Selbst dem Steine, ihm friert es im blauen Schlund,
Doch sinkt auch er tiefer, hinab auf den Grund,
Gefasst von der Leere, gibt frei ihn die Sphäre,
Schrein kann er nicht denn es fehlt ihm der Mund,
Vergießt keine Träne,
Blind ist er vor Leid, dem Ende entgegen, dem Tode geweiht,
Doch als er schon denkt, er sterbe alleine,
Trifft krachend auf dem Grunde nur andere Steine,
Leblos und träge, in schauriger Ruh,
Driften sie starr jener Tiefe hinzu,
In die man nur gleitet, den Weg uns bereitet,
Der Abgrund, ohne Blatt, Ast und Kies,
Ein bitteres, staubiges, dunkles Verlies....