Reisen

Ich reise gern. Sie kann mich faszinieren,
die Welt in mir, vertraut, doch immer neu.
Geh’ fremd, doch werd mir meistens wieder treu.
Wie oft muss ich doch lächeln beim Marschieren.

Erinnre mich auf altbekannten Steigen,
die locker ich vor Jahren noch erklomm
der Frage: „wie ist’s wenn ich wiederkomm`?
Noch Kraft? Noch laut? Vielleicht ergebnes Schweigen?

Na ja, die Pfade haben sich geglättet.
Von Nebenstrecken halte ich mich fern.
Ich fluche etwas leiser. Doch noch gern!

Vor allem, wenn mir wer Aussicht nimmt
und er – nur ich? - das Landschaftsbild bestimmt.
So habe ich mit mir ja nicht gewettet.