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  1. #91
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    Hallo Albaa!

    "Normdeutsch" ist das, was den gültigen Sprachnormen gemäß ist; wenn du dich in der Schule nicht daran hältst, bekommst du's angestrichen ... Und sicher gibt es ein "Deutsch der modernen Lyrik". Viele wahrscheinlich; ist aber nicht meine Baustelle.

    Ein "Olymp" ist der anapästische Dimeter nun auch nicht - er kann ja, wie Dutzende andere kürzerer Verse auch, im Hexameter enthalten sein. Ilias 23,330 (Voß):

    Dort in der Enge des Wegs, wo die ebene Bahn sich herumschwingt

    Spätabends versucht ein erschöpfter Poet, aus Homer einen Deutschen zu machen;
    "In der Enge des Wegs, wo die ebene Bahn", schreibt Voß noch - dann sinkt ihm die Feder ...


    - Und den kann ich aus dem Hexameter nehmen und in ein anapästisches Maß einfügen, hier einen "Aristophanischen Vers". "Poet" ist übrigens ein Wort, das ich nicht mag, und meistens vermeide ich es; aber in einem anapästischen Maß ist es viel brauchbarer als der "Dichter", eben "x X" statt "X x": "Anapästischer-Dimeter-Deutsch".

    Gruß,

    Ferdi

  2. #92
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    Hallo an alle!

    Claudi hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Fremdverlinkungen in Gedicht-Fäden nicht erlaubt sind, da aber Ferdis Blog für Betonungsfragen, die rund um meinen Text "Allelujew" und auch in dem Faden von Gugol (siehe Link unten) aufgetaucht sind, ganz interessant ist, verlege ich die Verlinkung hierher, wo es laut Claudi erlaubt ist; ich halte mich ja gerne an deutsche Ordnungsprinzipien , ich hoffe nur, das ich mich jetzt mit den Hin- und Herverlinkungen nicht vertue:

    Hölderlin "Die Eichenbäume"

    Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr Söhne des Berges!
    Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich,

    Das sind noch dazu die ersten beiden Verse; damit ergibt sich auch eine Betonungsunsicherheit. Wie nennt man also diese Versanfänge und gibt es eine Entsprechung in den alten griechischen Versen?

    Zur Betonung beim Sprechen ist dein Blog-Beitrag zu diesem Hexameter von Hölderlin auch sehr interessant:

    http://www.wababbel.de/ferdi/2014/03...-hexameter-25/


    nämlich auch für die Diskussion im Faden von Gugol "Nichts dem Zufall überlassen" wo kaspar Xte wie er das Gedicht sprechen würde; also quasi ein "Intonationsmetrum" verXt.
    Lieben Gruß
    albaa
    Geändert von albaa (09.06.2018 um 17:12 Uhr)

  3. #93
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    Hallo zusammen,

    ich habe für Ferdis Hexameterfragen einen neuen Faden angelegt: Hexameter-Übungsfaden. Den Titel kann ich gerne noch ändern, mir fiel gerade nichts Passenderes ein.

    Albaa, zu Deiner Frage im Allelujew-Faden:

    Die Frage ist, wie schafft man das Dings in die Jetztzeit?
    Ich lese immer wieder einmal die "Römischen Elegien" (in Distichen) von Jan Wagner, und seins ist über weite Strecken sehr prosanah
    hätte ich hier ein Beispiel von Ferdi: Am Telefon

    Das sind für mich Hexameter der Gegenwart, wo der Vers seinen Charakter behält.

    LG Claudi
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  4. #94
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    Hallo zusammen,

    Ferdi hat auch seinen Fragefaden gelöscht, oder habe ich ihn nur nicht gefunden? Er hatte dort einen sehr spannenden Hexameter von Schiller aus dessen Elegie (Distichen): "Der Spaziergang" zur metrischen Analsysen eingestellt:

    Seine Fesseln zerbricht der Mensch. Der Beglückte! Zerriss' er
    Mit den Fesseln der Furcht nur nicht den Zügel der Scham!
    Freiheit ruft die Vernunft, Freiheit die wilde Begierde,
    Von der heil'gen Natur ringen sie lüstern sich los.

    Es geht also um den fett gedruckten Hexameter.
    Ich bin ja ein Fan von Schillers Umsetzung der griechischen Versmaße, aber man sollte nicht vergessen, dass er von der strengen Übertragungsauffassung von Voß & Co beeinflußt war.
    Also:
    Ist das überhaupt ein Hexameter und warum könnte Schiller diesen Vers so komponiert haben?
    Ich bin gespannt auf eure Ideen und bitte nicht googeln

    Lieben Gruß
    albaa

  5. #95
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    Hallo Albaa,

    ja, der Übungsfaden ist futsch. Ich gebe mal einen Tipp. Ist bestimmt was für Fietje.

    Ist das überhaupt ein Hexameter und warum könnte Schiller diesen Vers so komponiert haben?
    Dass Schiller, zumal es eine Überarbeitung ist, einen fehlerhaften Vers geschrieben hat, dürfte wohl sehr unwahrscheinlich sein. Es geht also zunächst mal darum, den Vers als Hexameter zu lesen. Wenn man das geschafft hat, hält man auch den Schlüssel für die zweite Frage in der Hand.

    LG Claudi
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  6. #96
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    Hallo!

    Ja, der Übungsfaden ... Hm. Ich hatte die erste Frage schon bewusst hier im Faden gestellt; und da hätte sie samt ihren Nachfolgerinnen auch bleiben können - für die drei, vier Nutzer, die derlei kümmert, muss man keinen eigenen Faden aufmachen?! (Und ich würde auch nicht gerne als so etwas wie ein "Übungsleiter" wahrgenommen.)

    Aus Hermann Hesses "Der lahme Knabe. Eine Erinnerung aus der Kindheit" (Gesammelte Schriften, fünfter Band, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1978, S. 360) - ein älterer, lahmer Junge und das jüngere "Ich" beginnen über das Angeln und den dabei gefangenen Fisch ihre Bekanntschaft:


    "Kennst du ihn?", fragte er mich, und da beschämt ich verneinte,
    Höhnte er nicht, sondern hielt mir vors Auge den Fisch und erklärte
    Mir mit zeigenden Fingern und Worten Merkmal um Merkmal,
    Trübgrüne Farbe des dunkelen Rückens und bläuliche Streifen,
    Hellen fettschimmernden Bauch und die harten, stachlichten Flossen,
    Barsch hieß der Fisch, so erfuhr ich, man nannt' ihn auch Krätzer.
    Barsch war trotz reichlicher Gräten ein leckerer Fisch, wenn auch längst nicht
    Ebenbürtig dem Saibling und gar der edlen Forelle.


    Hesses Prosa beeindruckt mich viel stärker als seine Hexameter; aber er kannte Verse genug und verstand von ihnen viel und hatte also auch einen eigenen "Hexameter-Fingerabdruck", der aus diesen acht Versen vielleicht schon deutlich wird - ein paar verräterische Stellen sind jedenfalls dabei.

    Gruß,

    Ferdi

  7. #97
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    Weil es gerade angesprochen wurde im Forum:

    "Grata negligentia" - "Ungestiefelte Hexameter"? Ein vielbeachteter Aufsatz Ulrich Hötzers zu Goethes und Mörikes Hexametern. Wenn ich gerade beim Durchscrollen richtig geschaut habe, findet er sich hier vollständig im Netz:

    https://books.google.de/books?id=dSp...page&q&f=false

    Ich habe an einigen Stellen leichte Bedenken, aber trotzdem: Wer sich mit dem Hexameter auseinandersetzen möchte, kommt an diesem Aufsatz eigentlich nicht vorbei.

    Gruß,

    Ferdi

  8. #98
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    Hallo an alle!

    Ich kopiere einmal meinen Kommentar in einem anderen Faden (die Autoren wollen ihn hier nicht genannt haben) teilweise hier herein, falls jemand noch etwas sprechzimmermäßiges dazu sagen oder auch mir widersprechen möchte. In diesem Faden wurde ich von den Autoren gefragt, was die KONKRETEN Kriterien seien, die die prosaische Hexa-Sprache von lyrischer unterscheiden:

    [ … ]
    Ferdis Erklärung zB hier finde ich Brechts Manifest als ein gutes Beispiel für Hexameter der neueren Zeit (im Faden wurde ja auch besprochen, dass Brecht nicht "klassisch schreibe", sondern viele Pfingstochsen und auch kretische Worte XxX (heißt das so?) verwendet, um die Doppelsenkungen zu füllen, was ja nicht unbedingt "klassisch" ist, ich markiere das Fragliche einmal fett und rot die "schwachen Hebungen"; also V5 ist ja ganz schräg (!); sprachlich auch die Ansammlung von Partizipien - [ … ]

    Kriege zertrümmern die Welt und im Trümmerfeldgeht ein Gespenst um.
    Nicht geboren im Krieg, auch im Frieden gesichtet, seit lange.
    Schrecklich den Herrschenden, aber den Kindern der Vorstädte freundlich.
    Lugend in ärmlicher Küche kopfschüttelnd in halbleere Speisen.
    Abpassend dann die Erschöpften am Gatter der Gruben und Werften.
    Freunde besuchend im Kerker, passierend dort ohne Passierschein.
    Selbst in Kontoren gesehn, selbst gehört in den Hörsälen, zeitweis
    Riesige Tanks besteigend und fliegend in tödlichen Bombern.
    Redend in vielerlei Sprachen, in allen. Und schweigend in vielen.
    Ehrengast in den Elendsquartieren und Furcht der Paläste
    Ewig zu bleiben gekommen: sein Name ist Kommunismus.

    Normsatz wäre mE ungefähr so:

    Kriege zertrümmern die Welt und im Trümmerfeld geht ein Gespenst um,
    das nicht nur Kriegen entstammt; man sieht es seit langem im Frieden,
    Herrschende finden es schrecklich, doch Kindern der Vorstädte freundlich.
    Kopfschüttelnd sieht es in ärmlichen Küchen die halbleere Speisen,
    wartet am Gatter der Gruben und Werften auf die Erschöpften,
    sucht die Freunde im Kerker, passiert dort ohne Passierschein.
    Selbst in Kontoren und Hörsaal ist es zu hören und sehen,
    Riesige Tanks besteigt es und fliegt in tödlichen Bombern,
    redet in vielerlei Sprachen und schweigt auch in allen;
    Ehrengast in den Elendsquartieren und Furcht der Paläste
    kam es, um ewig zu bleiben: sein Name ist Kommunismus.

    Fad oder? Statt der furchtbaren -end ein "es" einzuführen ist aber auch nicht besonders elegant? Aber ich hoffe, ihr versteht dennoch, was ich meine (?).

    [ … ]


    Ich fragte Ferdi:

    Wann ist ein Kuchenrezept in Hexametern Lyrik?

    Und er meinte:
    Immer - wenn, wie gesagt, "Hexameter" nicht zu "Silbenfolge" verzwergt wird.


    Allerdings ist ja das zweite Beispiel in dem genannten Beitrag von Voß, wieder ganz anders, also eher Normsatz und Bericht, halt aus der Sicht von heute sehr exotisch, wegen der alten Sprache und dem Thema, finde ich halt (?):

    Emsig stand an dem Herde das Mütterchen, brannte den Kaffee
    Über der Glut in der Pfann und rührte mit hölzernem Löffel:
    Knatternd schwitzten die Bohnen und bräunten sich, während ein würzig
    Duftender Qualm aufdampfte, die Küch und die Diele durchräuchernd.
    Sie nun langte die Mühle herab vom Gesimse des Schornsteins,
    Schüttete Bohnen darauf, und fest mit den Knien sie zwängend,
    Hielt sie den Rumpf in der Linken und drehte munter den Knopf um;
    Oft auch hüpfende Bohnen vom Schoß haushälterisch sammelnd,
    Goss sie auf graues Papier den grobgemahlenen Kaffee.


    [ … ]

    Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich machen - also als Fragende - und bin gespannt, wir ihr und andere Interessierten das sehen (?)

    Ich gebe auch zu, dass ich Ferdi vermutlich noch nie wirklich verstanden habe, wenn es sagte, ein Vers bzw. das Versmaß sei "wirksam" oder auf Brecht bezogen im obigen Faden #22 "gute Verse", trotz des eigenwilligen metrischen Zugangs von Brecht.

    Zitat Zitat von Ferdi
    aber gute Verse sind es trotzdem, man muss sich halt einlassen auf Brechts Vorstellung vom Hexameter (so ähnlich wie auf die Wagners), und dann ist da ein runder, in sich stimmiger Versraum - Brecht war schon ein Guter.

    Meine Frage dazu, an Ferdi @all: Was unterscheidet die Voß'sche "Kaffekocherei" von [ … ] und beides von Brechts "Gespenst" ? (Anmerkung: die Frage ist jetzt allerdings ziemlich sinnlos ohne den fehlenden Text aus diesem Forum. Aber vielleicht ergibt sich noch eine Diskussion zu "Vers" versus "Normsatz"/Prosa.)


    Danke!

    Lieben Gruß
    albaa
    Geändert von albaa (11.12.2019 um 09:26 Uhr)

  9. #99
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    Hallo Albaa!

    Ich habe gerade schrecklich wenig Zeit, schaue aber, ob ich demnächst etwas schreiben kann. Bis dahin stelle ich - vielleicht unterstützt das ja die gerade rege Diskussion - noch zumindest noch einige kurze Texte in die Bibliothek, denn ganz am Ende erschließt sich der Vers nicht dadurch, dass man ihn verstehen will, sondern dadurch, dass man ihn erfährt.

    Gruß,

    Ferdi

  10. #100
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    Hallo!

    Ich putze gerade Festplatten und packe dabei auch alles, was irgend brauchbar ist, ins Hexameter-Lexikon des Verserzählers; gerade eben "Der Zeilensprung", "Deutscher und antiker Hexameter" und "Die Silben". Vielleicht hat ja wer Lust, vorbeizuschauen - ich freue mich über Rückmeldungen, auch, weil ich keine Vorstellung davon habe, wie verständlich das alles ist und, vor allem: Ob Fehler drin sind, was beinhaltet, dass die eigentlich ja nicht zusammengehörigen Texte sich womöglich widersprechen beziehungsweise andere Begrifflichkeiten für ein und dieselbe Sache benutzen und ähnliches.

    Gruß,

    Ferdi

  11. #101
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    Hallo Ferdi,

    ich finds sehr gut gemacht! Widersprüche konnte ich nicht entdecken. Der kleine Flüchtigkeitsfehler ist ja inzwischen behoben. Die Erklärungen lassen für mich keine Fragen offen und sollten auch für Einsteiger verständlich sein. Ich kann Dein Lexikon jedem, der sich näher mit dem Hexameter beschäftigen möchte, nur wärmstens weiterempfehlen.

    LG Claudi
    Geändert von Claudi. (11.02.2020 um 16:41 Uhr)
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  12. #102
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    Hallo!

    Claudi, freut mich! Den scharfäugig enteckten Dummfehler habe ich gleich herausgenommen. In Kürze gibt es noch einige Einträge mehr, aber da muss ich erst mal schauen, wie das alles blogmäßig darstellbar ist ...

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Das „Umschaufeln zum Verserzähler“ hat gerade auch Der erste Mensch und die Erde von A. G. Eberhard zum Vorschein gebracht. Das ist ein längerer Hexameter-Text, der weitgehend unbeachtet geblieben ist - und das völlig zu Recht; einmal ist er von ermüdender Weitschweifigkeit, dann, und das wiegt schwerer, von einer Scheinanschaulichkeit, einer Kulissenwirklichkeit, die ihm der Leser sehr schnell übelnimmt. Im fünften Gesang allerdings überspitzen sich diese Eigenschaften so irrsinnig, dass man als Leser eigentlich nicht anders kann, als über Dargestelltes wie Darstellung laut zu lachen! Na gut, vielleicht ging es auch nur mir so ...

    Diesen fünften Gesang findet ihr unten - er ist 148 Verse lang! Wer sich das nicht antun möchte, aber trotzdem einen grundlegenden Eindruck interessant fände, kann sich auf die Verse 10-36 beschränken, die einen hinreichenden Eindruck geben.

    Von größerem Wert als der Inhalt des Textes scheint mir aber seine formale Gestaltung, sprich, die Art seiner Hexameter. Eberhard setzt hier viel um, was die Sprache der Verse von den Gewohnheiten der prosaischen Sprache abgrenzt, sie also „verkünstlicht“; aber dadurch auch als Vers-Sprache erkennbar macht. Und, am wichtigsten: Diese Vers-Sprache ist vom Hexameter her gedacht, sie genügt dem Wesen des Verses und seinen Ansprüchen, wodurch sie, hat man die Alltagssprache im Ohr, oft falsch wirkt; lässt man sich aber auf den Hexameter ein und nimmt die verwendete Sprache von diesem Standpunkt aus wahr, erweist sie sich oft als höchst wirkmächtig!

    Trotzdem kann man viel von dem, was hier getan wird, in heutigen Versen nicht mehr machen; oder eben doch, aber abgeschwächt, oder nur unter besonderen Umständen. Was in dieser Hinsicht wie einzuordnen ist, wüsste ich gern und stelle daher unter dem Text nach und nach einige Fragen zu ausgewählten Versen und ihren Besonderheiten; es wäre schön, wenn ihr mir helft und eure Eindrücke dalasst! Falls aber jemand eigene Fragen hat, versuche ich auch gerne, sie zu beantworten.

    Gut! Bevor es losgeht, noch eine kurze Zusammenfassung der ersten vier Gesänge zwecks inhaltlicher Einordnung des fünften.
    Die (griechisch-römischen) Götter erschaffen, der Gesellschaft wegen, den Menschen; Zeus bläst ihm Leben ein. Der Mensch wird erst freundlich aufgenommen, vergeht sich dann aber - er will auf Apolls Leier spielen, streitet sich mit Amor, wobei er sich an dessen Pfeil verwundet, küsst, dadurch in Liebe entbrannt, Venus, und macht sich so Vulkan zum Feind - und wird auf die Erde verbannt, die zu diesem Zeitpunkt in der Finsternis schwebt und nur von Gespenstern bewohnt wird. Der Mensch fleht zu Zeus, und Zeus führt erst die Erde unter die restlichen Sterne, so dass der Mensch schon ein wenig sehen kann und beginnt, die Erde zu erkunden; dann befiehlt er Vulkan, auf der Erde für Licht zu sorgen! Der zündet zuerst einmal eine Bergspitze an. Dann setzt der fünfte Gesang ein, das „er“ des ersten Verses ist der Mensch!

    Fünfter Gesang

    001 Kraftvoll stieg er bergan auf rauem, beschwerlichem Wege,
    002 Nie aufgebend das Ziel, sich zu nahen dem wachsenden Feuer;
    003 Aber verlockt von Tälern und Höhn, ab' schweift er zur Seit' oft,
    004 Weilt' oft längere Zeit, sich an neuer Gestalt zu ergötzen,
    005 Dass ihm immer noch fern die entzündete Spitze des Bergs blieb.
    006 Endlich das Ziel sich fassend auf's neu' in das forschende Auge,
    007 Lenkt' er den Gang jetzt, rascheren Schritts, nach der steileren Höhe.
    008 Aber gehemmt ward plötzlich der Fuß von entatmendem Schrecken!
    009 Weder hinauf, noch hinunter vermochte der Wandrer zu steigen!
    010 Tiefer und tiefer hinab in die rauen Geklüfte der Erde
    011 Hatte der wilde Vulkan sich gestürzt mit dem glühenden Hammer,
    012 Dort zu bereiten den Herd für nimmer gesehene Gluten.
    013 Hoch auf schwang er den Hammer zu tausend erschütternden Schlägen,
    014 Ab von den Wänden zu hau'n brennbaren Gesteines die Fülle.
    015 Erdpech, Schwefel und was sonst dienen ihm konnte zum Feuer,
    016 Hieb er in Massen herab, dass weiter und weiter die Höhlen,
    017 Tiefer und tiefer hinab in das Inn're der Erde sich dehnten.
    018 Als er des Brennstoffs nun unermessliche Massen geschichtet,
    019 Schleudert' er Flammen hinab von der brennenden Spitze des Berges.
    020 Horch! Da begann es alsbald tief unten zu brausen, zu sieden,
    021 Lauter und lauter, mit dumpfem Getös' und mit rollendem Donner!
    022 Schwer auf seufzte die Erd' und begann zu erzittern und beben,
    023 Dass, gleich Wogen im Meer, der erschütterte Boden bewegt war.
    024 Siehe, da schwankten die Felsen wie Bäume, vom Winde geschaukelt,
    025 Bersteten krachend entzwei, zum Aufbruch neuer Geklüfte,
    026 Stürzten zusammen, und rollten in schwer unförmlichen Blöcken,
    027 Langsam zuerst, dann schneller und wilder hinab in die Täler,
    028 Was aufhalten sie wollte, verwüstend, sich selber zerstörend,
    029 Und mit verstärktem Gekrach aufweckend die schlafende Echo,
    030 Dass von Gebirg zu Gebirg hin hallte die donnernde Kunde.
    031 Doch in den Höhlen des Bergs fort brannt' es, und kocht' es, und braust' es
    032 Stärker empor, dass Qualm, dass Flammen und gärende Stoffe,
    033 Furchtbar wachsend in Mass' und in Kraft, wild suchten den Ausweg,
    034 Hoben und sprengten die Spitze des Bergs, bis zusammen sie stürzte,
    035 Und das geborst'ne Gestein, im Versinken, verstopfte die Öffnung.
    036 Jetzt war plötzlich erloschen des Bergs frei lodernde Flamme!
    037 Schwarz lag wieder die Nacht ringsum auf Bergen und Tälern!
    038 Stille des Grabes umher! Und des Menschen verzweifelter Angstruf,
    039 Einsam schallet er wiederum hin durch die schweigende Wüste!
    040 Höhnend' verlacht ihn Vulkan, im Bereiten erneueter Schrecken;
    041 Und nicht lange, da zittert' und schwankt' aufs neue der Boden,
    042 Rollten zertrümmerte Felsen hinab in die dröhnenden Täler,
    043 Toset' und donnert' es lauter und lauter im Innern des Berges,
    044 Bis die gehemmte Gewalt der verschlossenen, wachsenden Gluten,
    045 Wütenden Kampfs, des gehinderten Auswegs Fesseln zersprengte,
    046 Und den errungenen Sieg laut brüllend zum Himmel hinauf rief.
    047 Halb flog auf das erglühte Gestein, halb stürzt' es hinunter!
    048 Hoch auf wogten die Säulen des plötzlich enfesselten Rauches,
    049 Unten entglüht, hoch oben, in immer sich häufenden Massen,
    050 Schwärzer und schwerer sich dehnend, zu furchtbar drohenden Wolken!
    051 Hoch auf flogen die feurigen Garben erglühten Gesteines,
    052 Sanken, als feuriger Regen, auf Höhen und Tiefen hinunter!
    053 Hoch auf fuhren die Flammen, mit hundert beweglichen Zungen,
    054 Stiegen und sanken, und strebten mit neuer Gewalt in die Höhe,
    055 Nimmer gesehenen Schein weit sendend hinab von dem Berge.
    056 Tief aus der Höhle herauf schwoll flüssig entbrennende Masse,
    057 Gärend und kochend bis hin zum zerrissenen Rande des Kraters,
    058 Quoll dann über, und floss, ein Strom hochglühender Lava,
    059 Breiter und tiefer sich dehnend, hinab am erseufzenden Berge,
    060 Schwefligen Qualm, in erzitternder Luft, aufhauchend gen Himmel.
    061 Jetzt auf rafft sich der Mensch nach dem ersten, erstarrenden Schrecken,
    062 Suchet, in eiliger Flucht, sich der grausen Gefahr zu entziehen;
    063 Hierhin lenkt er und dorthin lenkt er die zagenden Schritte;
    064 Aber, wohin er auch flieht, überall gleich schwanket der Boden!
    065 Stürzende Felsen und rollende Steine, wohin er den Blick wirft!
    066 Feuriger Regen ringsum, bald da, bald da sich ergießend!
    067 Glühender Lava Strom hinfließend zur Rechten und Linken!
    068 Dieser Gefahr sich entziehn, hieß, jener entgegen sich stürzen!
    069 Auf drum gab er die Flucht, auf gab er die leiseste Hoffnung!
    070 Körperlich, geistig erschöpft, und erliegend des grausigen Schauspiels
    071 Sinnbetäubender Macht, hin sank er auf bebendem Boden,
    072 Hoffte von Zeus nichts mehr, auch nichts von der Göttin der Liebe!
    073 Gänzlich der Macht und der Rache Vulkans für verfallen sich haltend,
    074 Sah er, verzweifelnden Blicks, nur naher Vernichtung entgegen.
    075 Doch unsichtbar ward er geschützt von den gütigen Göttern,
    076 Dass nicht brechender Fels, nicht feuriger Regen ihn trafen,
    077 Dass der erbebende Boden des Bergs nicht unter ihm einsank,
    078 Dass ihn der Lava Strom nicht fasste mit glühenden Armen.
    079 Drob auf brauset aufs neue Vulkan, und, gesteigerten Zornes,
    080 Droht er und schwört er, in Asch' und in Graus zu verwandeln die Erde,
    081 Dass ihm werde der Mensch zur gewissen, erzieleten Beute!
    082 Siehe, da brechen hervor aus tausend geöffneten Schlünden,
    083 Hoch auf den Bergen und tief in den Tälern, gefräßige Flammen!
    084 Schnell auf rüttelt Vulkan den entschlummerten Sturm aus der Ruhe,
    085 Dass er das Werk der erbitterten Rach' ihm helfe vollbringen.
    086 Und es erhebt sich der Sturm mit gewaltigen, tobenden Schwingen,
    087 Rast um die Erd' in zerstörendem Grimm, bricht Felsen in Trümmern,
    088 Stürzt in die Täler, und bläst mit erregender Wut in die Flammen,
    089 Dass sie, gigantisch in Höh' und Gewalt, überall sich verbreiten,
    090 Üppig genährt, in verwüstender Lust, fortschreiten und wachsen,
    091 Bis auf den Bergen von Stein sich Berge von Feuer erheben,
    092 Täler und Ebenen sich in Meere von Feuer verwandeln!
    093 Weithin leuchtet, im Raume der Welten, der wachsende Erdbrand!
    094 Staunend beschauen die Sterne das plötzliche Leuchten der Erde!
    095 Lauten Frohlockens verkündete ihr und dem zagenden Feinde
    096 Schon im Triumph der Verwüster die gänzliche, nahe Vernichtung.
    097 Da rief Zeus den Neptun, und gebot ihm, das Feuer zu löschen.
    098 Dessen erfreute sich der, ein Feind des Vulkan und des Menschen,
    099 Hoffend, den einen im Kampf zu besiegen, den andern zu töten.
    100 Rasch drum schritt er ans Werk, goss aus unerschöpfliche Urnen,
    101 Stürzt' auf die Erde hinab, auf die brennenden Täler und Berge,
    102 Kühn zu bestehen den Kampf, unermessliche Fluten von Wasser!
    103 Würde zum Sturme mein Lied, zum erschütternden Donnergetöse,
    104 Flög' es von Sternen zu Sternen, und stürzt' es von Hölle zu Hölle,
    105 Tön' und Farben zu leih'n, zu dem schrecklichst-erhabenen Bilde -
    106 Schwür' ich herauf aus den Gräbern die herrlichsten Sänger der Vorzeit,
    107 Dass im gewaltigsten Chor die bewundersten Harfen erklängen:
    108 Nie doch würd' es gemalt, nie würdig gesungen, das Schreckbild,
    109 Als sich Neptun und Vulkan zu der Erde Vernichtung bekämpfen,
    110 Und blind tobender Sturm noch vermehrte den Schrecken des Streites!
    111 Meere von Wasser, vom Himmel gestürzt auf Meere von Feuer!
    112 Wer sah schrecklicher je feindseliger Kräfte Verwirrung,
    113 Je furchtbarer, erhab'ner und wilder auf Erden ein Schauspiel!
    114 Flammen, und Wellen, und Dampf auffliegend im wilden Gewühle,
    115 Berge hinauf und hinab kampfwütig einander verfolgend,
    116 Schaum und siedenden Dampf aufspritzend zu schwindelnder Höhe,
    117 Und mit Gebraus' und Gebrüll', vor welchem die Donner erschrecken,
    118 Ferne Gestirn' aufrufend zu Zeugen des höllischen Kampfes -
    119 Solches Gemälde vermag kein Maler auf Erden zu malen,
    120 Und kein Sänger vermag, solch wütenden Kampf zu besingen!
    121 Kräftiger stets an schürte Vulkan auf den Herden das Feuer,
    122 Schleuderte Flammen auf Flammen den stürzenden Fluten entgegen,
    123 Dass unermessliche Wasser verschwanden in Meeren von Feuer;
    124 Aber je mehr einbüßte Neptun an verdampfenden Wassern,
    125 Desto gewaltiger stürzt' er herab aus den Urnen die Fluten,
    126 Bis, überwältigt, Vulkan sah Flammen um Flammen verlöschen,
    127 Und, als Sieger, Neptun wild lachte des weichenden Feindes.
    128 Längst schon waren befreit von den lodernden Flammen die Täler,
    129 Waren, mit Wasser gefüllt, zu kochenden Seen geworden;
    130 Aber die Seen, im Wachsen, vereinten sich jubelnd zu Meeren,
    131 Breiteten, übergewaltig, sich aus, stets weiter und höher,
    132 Dass schon hoffte Neptun, ganz Herr auf der Erde zu werden,
    133 Und so Berge, wie Täler, mit ewiger Flut zu bedecken.
    134 Schon hin strebte, vom Sturme gehoben, die schäumende Brandung
    135 An das geweihte Gestein, wo das erste Gebet von der Erde
    136 War, andächtig und kindlich, dem Herzen des Menschen entquollen.
    137 Doch nicht sollte Neptun auch dort sein Szepter erheben,
    138 Denn Zeus hatte des Menschen Gebet mitleidig vernommen,
    139 Hatt' ihm vergeben die Schuld, sah nieder auf ihn mit Erbarmen,
    140 Und nicht sollte das Meer so heilige Stätte verschlingen.
    141 Drum, mit allmächtigem Wink, schnell ließ er der strömenden Fluten
    142 Urnen verschließen, verbot er des Meers noch weiteres Steigen.
    143 Nicht mehr stürzten sich nun vom Himmel herunter die Wasser;
    144 Nicht schwoll höher das Meer zur Eroberung neuer Gebiete.
    145 Dumpf nur grollt es seitdem, und ebbet und flutet vergeblich;
    146 Denn so erbittert es auch - ein gefang'ner, gefesselter Riese -
    147 Schäumt an den Küsten empor, als wollt' es sie alle verschlingen,
    148 Muss es, beschämt, doch immer zurück in die alte Beschränkung.
    Geändert von Ferdi (12.02.2020 um 15:50 Uhr)

  13. #103
    Registriert seit
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    Beiträge
    77
    Hallo!

    In der Art, wie Eberhard seine Hexameter baut, finde ich besonders die Art spannend, wie er "schwere" zweisilbige Versfüße erzeugt; er setzt zum Beispiel eine Sinnsilbe auf die Hebung und füllt die Senkung dann mit einem einsilbigen Wort, das gleichfalls Sinnwort, aber (meist!) weniger gewichtig als das Hebungswort ist!

    055 Nimmer gesehenen Schein weit sendend hinab von dem Berge.

    Hier also "Schein weit" - Substantiv + Adverb. "Worttrochäen", also zweisilbige Wörter, deren Wortbewegung sich mit der trochäischen Bewegung des Versfußes 1:1 decken, hat er ausschließlich im sechsten Fuß, also da, wo auch der antike Vers den "richtigen" Trochäus zulässt. "Vorne", in den ersten vier Füßen, tauchen solche Worte nur in dreisilbigen Füßen auf!

    046 Und den errungenen Sieg laut brüllend zum Himmel hinauf rief.

    "Sieg laut", hier mit gleichfalls schwerem zweisilbigen sechsten Vers.

    139 Hatt' ihm vergeben die Schuld, sah nieder auf ihn mit Erbarmen,

    "Schuld, sah", zusätzlich mit Satzeinschnittspause, hinen ein dreisilbiges Wort!

    Spricht man die Verse, hört man gleich: Das klingt gut, es hat Fülle und Kraft. Aber auch seinen Preis, wie der folgende Vers ahnen lässt:

    127 Und, als Sieger, Neptun wild lachte des weichenden Feindes.

    "Neptun" auf der zweiten Silbe betonen, na gut; macht man so. Aber was ist mit der Stellung des "wild"?

    Gruß,

    Ferdi

  14. #104
    Registriert seit
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    Hallo Ferdi,

    die Füllung der Einfachsenkungen durch schwere Silben macht die Versbewegung sehr deutlich hörbar. Versbautechnisch kann man sich da allerhand abgucken.

    "Neptun" auf der zweiten Silbe betonen, na gut; macht man so. Aber was ist mit der Stellung des "wild"?
    dass Neptun auf der zweiten Silbe betont werden soll, wurde mir erst durch die Stellung des "wild" klar. Ich finde, die adverbial verwendeten einsilbigen Adjektive eignen sich ausgezeichnet, um Spondeen nachzubilden. Ich kann hier beide Silben "tun wild" auch tatsächlich gleichstark betonen. Das ist für mich analog zu den Versen:

    055 Nimmer gesehenen Schein weit sendend hinab von dem Berge.
    046 Und den errungenen Sieg laut brüllend zum Himmel hinauf rief.


    während das Verb in der Senkung hier:

    139 Hatt' ihm vergeben die Schuld, sah nieder auf ihn mit Erbarmen,

    auch schön schwer ist, aber gegen "Schuld" doch leicht abfällt. Das klingt für mich eher nach Trochäus mit schwerer Senkung.


    Dadurch, dass Eberhard sehr zuverlässig alle Doppelsenkungen mit leichten Silben füllt, lässt sich auch z.B. dieser Vers:

    015 Erdpech, Schwefel und was sonst dienen ihm konnte zum Feuer,

    gut lesen, bei dem die Betonung der Einsilber "und was" prosodisch eigentlich nicht sooo eindeutig ist. Hier kann ich aber darauf vertrauen, dass nach der Endungssilbe "fel" auf jeden Fall eine unbetonte Silbe folgt. Metrisch ist in Eberhards Versen also durchgängig eine "saubere Handschrift" zu erkennen.

    LG Claudi
    Geändert von Claudi. (14.02.2020 um 03:23 Uhr)
    com zeit - com .com

  15. #105
    Registriert seit
    Dec 2017
    Beiträge
    77
    Hallo!

    Claudi, danke für die Rückmeldung; ich schließe mich dem Gesagten an!

    Ich habe leider wenig Zeit, daher nur: Das Hexameterlexikon ist erweitert worden um den Eintrag Reim. Und unter "Zeilensprung" habe ich ein paar Verse ergänzt, die ohne Enjambement auskommen:

    Karl ging weiter, und sah mit Erstaunen die gräulichsten Wesen.
    In dem finstersten Winkel erblickt er den Geiz mit Entsetzen.
    Dieses Gespenst ist voll von Begierde und Hunger nach Golde:
    Rings um ihn schwärmen die goldenen Träume. Sie täuschen ihn immer.
    Hastig ergreift er die Schätze, doch sie verschwinden ihm wieder.
    So vom ewigen Durste gemartert verfolgt er sich selbsten.


    - aus dem "Karlskrieg" von Paul Weidmann. Klingt schon schräg; aber es sind auch sonst keine besonders guten Verse.

    Gruß,

    Ferdi

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